H.P.Lovecraft Bibliothek des Schreckens

  • Die Festa-Reihe wird vielversprechend fortgesetzt

    Vielversprechend ist relativ.

    Limitierung + Abo-Modell ist einfach immer ein beschissenes Konzept. Zumindest aus Sicht des Lesers.

    Und dann fängt die Reihe auch noch mit dem grauenhaften Edward Lee an.

    Ab Band 2 bin ich aber wohl dabei...

    Und das sogar vergleichsweise bezahlbar.

    ...aber immer noch 7 Euro teurer als die Bücher aus der alten Reihe.

  • Gerade die Verlags-Mail gelesen. Ich kopier die hier mal rein.



    "



    Es ist nicht tot, das ewig liegt, bis das die Zeit den Tod besiegt …

    Die Reihe H. P. LOVECRAFTS BIBLIOTHEK DES SCHRECKENS ist nicht tot.

    Sondern sie wird neu gestartet!

    Viele Leser haben es sehr bedauert, dass wir diese Reihe 2017 nach 47 Bänden eingestellt haben. Uns fiel es ja selbst schwer, denn die BIBLIOTHEK DES SCHRECKENS gehört quasi zur DNA von Festa, damit begann alles …

    Doch über die Jahre gingen die Verkäufe im Buchhandel mehr und mehr zurück und die Herstellungskosten stiegen immer weiter. So war eine Fortführung irgendwann einfach nicht mehr rentabel.

    Wie so viele Titel von Festa sind die BdS-Bände schon etwas Spezielles, also nichts für den Massenmarkt. Deshalb werden wir die Reihe nur noch im Direktverkauf in limitierter Auflage verlegen. So kann die Fortsetzung gelingen.

    Wir starten also neu als LIMITED.

    Exklusive Vorzugsausgaben im Hardcover - 21 x 12,5 cm.
    Mit Leseband, gebunden in der Festa-Lederoptik.
    Einmalige Privatausgaben ohne ISBN.
    Keine eBooks.
    Limitiert auf 999 Exemplare.
    Jeweils 34,99 €.
    Im Festa-Abo zum Vorteilspreis von nur 29,99 €.

    Die Bandzählung beginnt mit Band 1.

    Es erscheinen 2 bis 3 Bände pro Jahr.

    Die Abonnements der alten Reihe werden weitergeführt. Sollte das nicht gewünscht sein, bitte einfach eine E-Mail an shop-ät-festa-verlag.de senden.


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    Edward Lee & H. P. Lovecraft - Die Romanze von Dunwich


    Lovecrafts Bibliothek des Schreckens - LIMITED Band 1

    Die Leute in Dunwich glauben, dass Wilbur Whateley nur ein weiterer Inzucht- Hinterwäldler-Freak ist. Doch er ist tatsächlich der Spross einer seltsamen und unheiligen Wesenheit aus den Tiefen des Weltalls.


    Wilburs Aufgabe auf dieser Erde ist es, die ganze Menschheit auszurotten. Denn sein Vater Yog-Sothoth hält die Menschen für elende, fast hirnlose Tiere, die es nicht verdienen zu leben.


    Aber Wilbur ist auch halb menschlich, und deshalb sehnt er sich nach etwas, das er wahrscheinlich nie erhalten wird: Liebe. Doch als er sich in die obdachlose Prostituierte Sary verliebt, scheint die Fügung endlich Erbarmen mit ihm zu haben. Denn auch Sary findet den sanften und starken Mann unwiderstehlich.


    Hat ihre Liebe im Schatten der kommenden Geschehnisse überhaupt eine Chance?



    Edward Lee spinnt das Garn von Lovecrafts Dunwich-Klassiker weiter. Er füllt die Lücken, die Lovecraft nicht zu beschreiben wagte auf eine Weise, wie nur er es kann: mit viel Lüsternheit, Gewalt und Obszönität.


    Edward Lees bestes HPL-Pastiche. Eine traurige, herzerwärmende, aber auch groteske Liebesgeschichte.


    Diese Ausgabe enthält zusätzlich H. P. Lovecrafts berühmte Novelle Das Grauen von Dunwich.


    352 Seiten | Mit Leseband, gebunden in der Festa-Lederoptik


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    Donald Wandrei - Tote Titanen, erwacht!


    Lovecrafts Bibliothek des Schreckens - LIMITED Band 2

    Auf einem legendenumwobenen Friedhof in England findet ein elfjähriger Junge eine merkwürdige Statuette und setzt damit eine Kette unerklärlicher Todesfälle und Katastrophen in Gang.


    Um das Rätsel zu lösen, bricht der Archäologe Carter Graham zu einer Expedition auf, die ihn bis auf die Osterinsel und in die ferne Zukunft der Menschheit führt …



    Dead Titans, Waken! wurde 1932 vollendet, aber erst 1948 in einer stark überarbeiteten Version mit dem Titel The Web of Easter Island veröffentlicht.


    Dies ist die Ursprungsversion des Romans: eine wilde und kraftvolle Hommage an Wandreis literarischen Lehrmeister Lovecraft und dessen Cthulhu-Mythos.



    Mit einem Nachwort des Übersetzers Andreas Fliedner.



    Robert Bloch: »Eines der größten Talente im Lovecraft-Kreis. Alte und neue Fans werden von der seltsamen und wundersamen Welt von Donald Wandrei begeistert sein.«



    Fritz Leiber: »Zu der Zeit, als Lovecraft starb, sah ich in Donald Wandrei seinen natürlichen Nachfolger. Die Science-Fiction von Wandrei hatte etwas Gespenstisches und war sehr originell.«


    288 Seiten | Mit Leseband, gebunden in der Festa-Lederoptik


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    Vorschau Band 3


    Der dritte Band stammt aus der Feder von John Hornor Jacobs. Der Originaltitel ist Southern Gods.

    Mit dieser Geschichte wurde er für den Bram Stoker Award for Best First Novel nominiert. Wer jetzt schon mehr wissen möchte, kann sich bei Goodreads informieren.

    Dieser Band wird 2021 bei uns erscheinen."


    Quelle: Verlags-Rund-Mail

  • Sar-Sargoth

    Hat den Titel des Themas von „H.P.Lovecraft Bibliotheken des Schreckens“ zu „H.P.Lovecraft Bibliothek des Schreckens“ geändert.
  • So sehr ich mich auf den Band von James Hornor Jacobs nächstes Jahr freu: Die Bücher waren zuvor schon teuer ... auch für eine Kleinauflage in einem mittleren Verlag, aber 34,99 bei einer Limitierung (?) auf 999 (!) Stück ist bei der bekannten Ausstattung schon etwas viel (das habe ich mir bei Die Elementare schon gedacht). Ein guter Freund, der eine wirklich gute Phantastik Buchhandlung betreibt, ärgert sich außerdem zurecht, dass da zunehmend die Buchhändler ausgeschalten werden, und das Buch gar keine Chance bekommt, sich irgendwie am Markt zu etablieren.

  • Auch ich bin etwas zwiespätig bei dieser Ankündigung.


    Zunächst mal freue ich mich grundsätzlich, dass es hier weiter geht. Auch die Bücher von Donald Wandrei und James Hornor Jacobs klingen vielversprechend.


    Auf der anderen Seite gibt es aber auch gleich mehrere Aspekte, die mir nicht passen:

    - Der Startband ist von Edward Lee.

    - Die fehlende ISBN macht den Weiterverkauf von ggf. nicht gefallenden Bänden schwieriger.

    - Der Buchhandel ist dank fehlender ISBN zusätzlich außen vor.

    - Der Preis ist bei der ohnehin schon teuren Reihe nochmals erhöht worden.

    - Zusätzlich wird die Ausstattung etwas heruntergeschraubt (wohl kein Schutzumschlag mehr).

    - Das Limitierungsspielchen wird weiter fortgesetzt und beginnt langsam kräftig zu nerven. Das Argument, dass die Bücher etwas Spezielles sind und nicht für den Massenmarkt taugen, trifft doch auf einen Großteil der Klein- und Mittelverlagsbücher zu. Aber hauptsache mal wieder künstlich den Eindruck von Exklusivität erwecken.


    Da ich das Buch von James Hornor Jacobs auch schon im englischen Original gelesen habe, denke ich gerade darüber nach, das noch von der ursprünglichen Reihe laufende Abo zu kündigen, wenn für mich schon 2 von 3 angekündigten Bänden Ausfälle sind. Nur zum Sammeln sind mir die Bücher zu teuer und nicht liebevoll genug verarbeitet, zusätzlich ist auch mein Platz zu knapp.

  • Ich frage mich, ob es für einen offenbar in verschiedenen Genres erfolgreichen Verlag wirklich so unmöglich ist, einfach mal normale Bücher zu normalen Preisen zu machen.

  • Ich frage mich, ob es für einen offenbar in verschiedenen Genres erfolgreichen Verlag wirklich so unmöglich ist, einfach mal normale Bücher zu normalen Preisen zu machen.

    Vielleicht ist der Verlag gar nicht soooo erfolgreich? Vielleicht koketiert man auch gerne mit einer Art der Exklusivität?

  • Und das sogar vergleichsweise bezahlbar.

    Wie mans nimmt. Neu kostet das Porto für uns Schweizer 17.95 Euro. Ein Buch ohne ISBN Nummer kann ich nicht im Buchladen bestellen, muss das also direkt beim Verlag tun. Für die Portoerhöhung kann Festa nichts, da sind andere schuld. Aber Festa sollte den generellen Buchmarkt bedienen. Diese Scheisse kotzt mich nur noch an (sorry für den Wortschatz - aber für meine Gefühle gegenüber dem Festa Verlag gibts kaum mehr positive Worte).

  • Das ist natürlich irgendwie Geschmackssache. Ich fand zum Beispiel den Besudler auf der Schwelle atmosphärisch sehr dicht und konnte mich gut in das Buch hinein versetzen (ja, manchmal wurde es schräg) und freue mich daher auf Lee.


    Die Limitierung soll wohl einfach auch Sammler ansprechen und für einen schnellen Ausverkauf sorgen. Aus Verlagssicht legitim, heute werden ja sogar Autos und Parfum limitiert. Das scheint im Zeitgeist zu liegen.


    Für mich wirken die drei Ankündigungen abwechslungsreich, ich werde alle drei gerne lesen.


    Inwiefern soll eine fehlende ISBN einen Weiterverkauf erschweren?