Beiträge von col.race

    Ein gewichtiger Grund dürfte aber die Marktgröße sein. Gut möglich, dass man nach Verkauf des Hardcovers keine ausreichende Nachfrage mehr für das Softcover sieht. Der englischsprachige Markt bietet da eine größere Zielgruppe.

    Zum einen sicher das, was du schreibst. Und zum anderen wohl auch, da man damit das wirtschaftliche Potential der limitierten Hardcover schwächen würde. Wenn jetzt die Kunde wissen, dass da vermutlich eh später eine Taschenbuchausgabe kommen wird, warten viele lieber darauf, als das wesentlich teurere Hardcover zu kaufen. Unterm Strich verdient Festa sicher besser, wenn sie auf Vorzugsausgaben im Direktvertrieb setzen.

    Meine Sendung ist leider immer noch im Status angekündigt. Eure Beiträge bestärken meine Vorfreude. Diese Box dürfte die (hohen) Erwartungen voll erfüllen!

    Was mich im Hause Festa allerdings schon stört, dass man bei limitierten Veröffentlichungen ohne ISBN mittlerweile fast durchwegs auf Schutzumschläge verzichtet. Siehe auch Crowley-Schuber, Pulp Legends, Weird Fiction oder Lovecrafts Bibliothek seit dem Reboot. Das mag vielleicht ein nebensächliches Detail sein, aber angesichts des stolzen Preises, sollte man das schon erwarten können.

    Ich werde die nächsten Tage auch noch über meinen Schatten springen und vorbestellen. Normalerweise schrecke ich bei Festas Direktvertrieb wegen der teuren Versandkosten nach Österreich immer zurück. Dieser Schuber scheint mit allerdings eine wirklich lohnenswerte Anschaffung zu sein. Man erkennt, wie sehr das Projekt Frank Festa am Herzen liegen dürfte.

    Sogar die Original-Illustrationen wurden übernommen!

    Wie immer schade, das so eine Perle auf 90 Exemplare limitiert bleibt.

    Das ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits, aber das könnte steuerrechtliche Gründe haben. Ab einer gewissen Auflagenhöhe - irgendwo über 100 Exemplaren - sind auch Privatdrucke steuerpflichtig bzw. wäre ein Gewerbe anzumelden. Das ist eine mögliche Erklärung, warum Robert Bloch diese Schwelle mit seinen Veröffentlichungen nie überschreitet.

    Neben einer realistischen Erwartungshaltung hinsichtlich des potentiellen Interessentenkreises natürlich.

    Diese Sammlung des Ungarn Atilla Veres wurde mit ganz großen Worten vorangepriesen, der Einfluss den es aufs Genre haben soll mit den Debütsammlungen von Thomas Ligotti und Laird Barron, aber auch mit Clive Barker verglichen.

    Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Bücher, die mit so großen Vorschusslorbeeren kommen, für mich als Leser nur selten halten, was da versprochen wird.

    Mit solchen Zuschreibungen erweist man einem jungen Autor auch einen Bärendienst.

    Danke für eure Eindrücke. Somit kann ich auch weiterhin beruhigt einen Bogen um die Ergüsse des Hrn. Lee machen.

    Einen eleganten Stil hätte ich mir eh nicht erhofft. Aber zB ein Richard Laymon kann seine spätpubertären Exzesse oft genug immerhin spannend erzählen. So auf Pageturner getrimmt, was eine kurzweilige Lektüre bietet.

    Die Reihe kann seit ihrem Neustart bisher jedoch nicht wirklich überzeugen. Eigentlich war mMn alles bis auf "Tote Titanen, erwacht!" absolut verzichtbar und auch Wandreis Roman höchstens mittelmäßig –


    Etwas off topic, aber nachdem allgemein die Reihe angesprochen wurde. Wie ist denn Edward Lees Die Romanze von Dunwich?

    Das Grauen von Dunwich ist eine meiner liebsten Lovecraft-Geschichten. Von daher hatte mich das Buch schon irgendwie gereizt. Von Lee habe ich bisher nichts gelesen. Ich weiß nur, dass er als Paradebeispiel in Sachen Ekelhorror gilt. Aber kann der wenigstens schreiben oder bietet der nur eine Reihe an grenzwertigen Unappetitlichkeiten?

    Ich habe Psycho auch vor dem Film gelesen, den ich peinlicherweise immer noch nicht gesehen habe. Alles, was ich kenne, ist die berüchtigte Duschszene. Zumindest unter diesen Voraussetzungen funktioniert der Roman als makabrer Krimi auch heute noch ausgesprochen gut!

    Dass Bloch teilweise aus der Sicht seines gestörten Sonderlings erzählt muss für die damalige Zeit geradezu revolutionär gewesen sein.

    Ursprünglich sind diese in Deutschland in sieben Bänden, zwischen 1972 und 1997, bei Heyne erschienen - Jedoch nur in gekürzter Form.

    Weißt du dazu Genaueres? Hast du Vergleichsmöglichkeiten?


    Ich habe die ersten sechs Bände in zwei dicken Sammlungen, Schwerter von Lankhmar und Schwerter im Nebel. Die stehen recht weit oben auf meiner Leseliste. Es wäre höchste Zeit, dass ich mir die endlich mal vornehme.

    Mich hat die rege Beteiligung auch sehr neugierig gemacht! Nachdem das ursprüngliche Bestellformular leider nicht mehr funktioniert habe ich dem Autor vor über einer Woche eine Mail an eine Adresse (Gmail) geschrieben, die ich irgendwie über Google finden konnte, aber bisher keine Antwort erhalten. Weiß jemand, wie man Alexander Blumtritt erreichen kann? Hier im Forum war er schon eine Weile nicht mehr online...


    Ich habe jetzt übrigens wieder 50 Exemplare vorrätig. Wer also gern noch eins möchte, kann mich hier direkt anschreiben.