Beiträge von HarryW

    Videospiel-Soundtracks - Aktuelle Empfehlungen:


    Das Thema hatten wir hier ja noch gar nicht.

    Stimmt. Und weil ich aktuell gerade einen Videogame-Soundtrack mit tollem Retrocharme rauf und runter höre, sei er hier erwähnt: "The Ascent" (ist ein Cyberpunk Action-RPG mit einer der beeindruckendsten Welten, aber leider auch vielen Bugs - Spass hats trotzdem gemacht.)


    Ich fand den Film im grossen und ganzen interessant. Aber er wirkt wie Patchwork. Tolle Szenen und Ideen, ein Mix aus Backwood Slasher, rabenschwarzer Komödie und Sozialdrama. Alles wirkt ein wenig meta, aber ich konnte kein Element finden, das für mich die verschiedenen Ideen kohärent zusammenführt. So wirkt der Film seltsam zusammengewürfelt. Aber möglicherweise habe ich einfach noch nicht die Perspektive gefunden, die alles zu einem grossen Ganzen macht.

    Hat jemand eine Idee, wo man Argentos STENDHAL SYNDROM herbekommt? Ich glaube, den habe ich zu Videothekenzeiten mal gesehen. Aber aktuelle deutsche Veröffentlichungen scheint es nicht zu geben.

    Die US-Bluray von Blue Underground ist uncut. Die Disc ist aber Code A, man braucht also einen codefreien Player oder muss sich die Disc auf den PC rippen.

    Würde mich wahnsinnig freuen, wenn Argento noch ein Altwerk gelingen würde. Seine letzten Werke wurden ja von mal zu mal dämlicher und liessen jede Form von visionärem Filmemachen vermissen. Der Trailer sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.

    Sieht tatsächlich nach einem Gemisch aus den beiden genannten Serien aus. Mich macht das neugierig, gleichzeitig bin ich aber auch sehr kritisch. Ich hoffe, dass da eigene Ideen drin stecken. Aber ich lass mich gerne überraschen.

    "Der Talisman" war ja im Grunde auch schon Young Adults Stuff, nur dass es die Bezeichnung damals noch nicht gab. Ich denke, King wird diesem Subgenre der Fantasy schon neue Facetten abgewinnen können. Bin eigentlich sehr zuversichtlich.

    Ich halte es einfach: Ein Buch soll dafür produziert werden, dass es gelesen wird. Und zwar von einer möglichst grossen Menge von Lesern. Wenn der Gedanke dahinter nur das Sammeln ist, dann verliert es einen grundlegenden, echten Wert: Die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Inhalt.

    Von daher halte ich Sammeleditionen für dämlich und überteuert. Und es zerreisst mir jedes Mal das Herz, wenn ich eine solche überteuerte Version kaufen muss, weil es keine normale gibt. Noch viel Schlimmer: Ich kann dann ein Buch keinem meiner Freunde empfehlen, weil es mit grosser Wahrscheinlichkeit längst von Sammlern aufgekauft ist, die sich einen Scheiss um den Inhalt kümmern und sammeln um des Sammelns Willen.

    Potentielle Kunden aus Österreich oder der Schweiz dürfte das auch eher weniger freuen.

    Das siehst du leider genau richtig. Mit den hohen Portokosten lohnt sich das nicht mehr. Für mich persönlich ist Festa schrecklich arrogant geworden mit diser ISBN-losen Methode. Aber zum Glück gibt es andere kleine Verlage, denen ich mein Geld lieber gebe. Lesen kann ich ohnehin nicht alles.

    Dem kann ich nichts mehr hinzufügen, Sören. Unsere Meinungen decken sich da praktisch vollkommen. Diese 'realistische' Superheldenstory ist mal was ganz anderes. Eschbach überrascht mich immer wieder aufs neue.

    Ich sah den Film vor vier oder fünf Jahren am NIFFF in Neuchatel. Die damals grossen Vorschusslorbeeren und der Trailer lockten mich und meine Kumpels in die Premiere. Wenn ich mich recht erinnere, gefiel uns der Film, insbesondere die Optik, über weite Strecken sehr gut und hatte einen guten Spannungsbogen, aber irgendetwas war mit Schluss nicht in Ordnung. Kann mich leider nicht mehr im Detail erinnern, aber irgendetwas empfanden wir alle als recht dämlich.


    Das soll keine Gesamtabsage des Films sein, denn wie schon gesagt ... über weite Strecken funktionierte er damals recht gut.

    Inhaltsangabe:

    Ein strahlend weißer Racheengel geht um in der Stadt, der überall dort auftaucht, wo Unschuldige in Gefahr sind, und diejenigen, die ihnen Gewalt antun, brutal bestraft: Ist das wirklich nur die Schutzbehauptung eines alten Mannes, der Selbstjustiz geübt hat? Ein Journalist deckt auf: Es gibt diese Gestalt tatsächlich – er kann es beweisen. Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf ...


    Ich bin jetzt auf Seite 150, und bisher gefällt mir dieser Thriller echt gut. Eschbach mal etwas anders, und doch liest sich vieles gleich: die Charakterisierung des Protagonisten, die Struktur des Romans, wie Eschbach seinen Spannungsbogen aufbaut und hoch hält, ect. Bisher dreht sich die Geschichte um die Frage oder eher Problematik der Selbstjustiz mit einem Schuss Superheldenmythos. Bin mal neugierig, ob da noch Science Fiction Elemente, technische Spielereien oder eine Prise Phantastik mit ins Spiel kommt. Bisher eine klare Leseempfehlung.