Beiträge von HarryW

    "Pentimenti" ist haptisch und optisch ein Genuss, der seinesgleichen sucht. Ina Elbracht kann wortgewaltig und bildreich schreiben, was bei mir immer positiv punktet. Aber um ehrlich zu sein, fehlte für mich ein roter Faden, der mich durch die Geschichte zieht. Klar fliessen am Schluss die einzelnen Erzählstränge zusammen, aber während des Lesens ertappte ich mich immer wieder dabei, wie ich gedanklich abschweifte, weil die Geschichte irgendwie dahinplätscherte.

    Ich denke immer mal wieder über die Geschichte nach, gerade Weil da so viele faszinierende Elemente vorhanden sind. Aber gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass ich mich während der Lektüre auch etwas langweilte. Bis jetzt bin ich mir nicht sicher, woran das eigentlich liegt.


    Daher kein Fazit von mir, bevor ich nicht Klarheit über meine Haltung zu dem Buch habe.

    Und wieder sind's die bösen Piraten. Warum erkennt niemand, dass der Markt längst überfüllt ist? Bei der Masse an Neuerscheinungen ist klar, dass gewisse Bücher einfach nicht gekauft werden. Der Tag hat nur 24 Stunden. Es wäre auch mal schön, wenn ein Verlag in Betracht ziehen würde, dass er aufs falsche Pferdchen gesetzt hat. Aber solange andere beschuldigt werden können, müssen wir nicht über die eigenen Fehler sprechen.

    Festa hat vor längerer Zeit noch 2 Romane von Hodge veröffentlicht, die ich auch sehr mochte: "Nightlife" und "Totenstadt". Wahrscheinlich gibts die nur noch antiquarisch, aber ich kann sie sehr empfehlen. Die Lektrüe von "Ich hol die die Vögel vom Himmel" liegt noch vor mir. Aber ich freue mich, da ich den Autor sehr mag.

    Der Trailer sieht für mich auf der ganzen Linie amateurhaft aus, leider. Das Thema hat ja was für sich (ich liebe "Dagon" von Brian Yuzna, der im Prinzip die gleichen Themen aufgreift), aber die Ausstattung und die schauspielerischen Qualitäten in "The Deep Ones" sehen für mich wie Laientheater aus. Die Beleuchtung ist auf der ganzen Linie zu hell und zeigt zu viel. Na ja, warten wir mal das fertige Produkt ab.

    Geht mir genau so, Jana. Es ist total faszinierend, dass diese spezielle Mischung auch in der zweiten Staffel klappt. Nach Sichtung der ersten war ich mir nicht sicher, ob das möglich ist. Zu oft wurde etwas, das funktioniert, im zweiten Jahr total vermurkst, weil zu krampfhaft versucht wurde, die alte Magie nochmals hinzukriegen. Bei "The Boys" hats zum Glück geklappt.

    Ich schliesse mich vollends Sörens positiver Meinung an. "Blutige Nachrichten" zeigt einen nachdenklich, philosophierenden King. Alle 4 Novellen, so unterschiedlich sie auch sind, fanden starken Anklang bei mir. Beim Lesen war mir allerdings auch klar, dass dieses Buch die Fangemeinde spalten wird. Die Fans, die sich handlungslastige, zum zerreissen spannende Horror-Geschichten erhofften, ziehen ganz klar den kürzeren. Selbst "Blutige Nachrichten", die titelgebende Geschichte mit Holly, stellt für mich eher eine Charakterstudie einer introvertierten Person dar. Die Handlung empfand ich schon fast als Nebensache. Das Highlight des Bandes ist für mich "Mr. Harrigans Telefon" (ich verleihe 10 von 10 Punkten), da ich durch einen Todesfall in der Familie viele Parallelen in der Geschichte sah - so was berührt und regt zum nachdenken an.


    Was auch immer King als nächsten in Angriff nehmen wird ... ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Lektüre.

    Acht Jahre nach seinem Erstling 'Antiviral' legt Brandon Cronenberg (der Sohn von David Cronenberg) seinen zweiten Spielfilm vor: 'Possessor'. Da ich ein Fan von 'Antiviral' bin, der eine klar ersichtliche Nähe zu den Ideen von Papa Cronenberg erkennen lässt, hege ich grosse Hoffnung für Possessor. Der Trailer sieht auf jeden Fall interessant aus. Mal gucken, wann und in welcher Form der Film erscheinen wird.


    Ein Festival-Liebling, der angeblich stark an John Carpenters "Assault on Precinct 13" erinnert. Freue mich schon, meine 4K Disc aus den USA ist unterwegs.