Beiträge von HarryW

    Bin jetzt auch dran. Das einzige was mich stört (und nicht zu knapp) ist eine furchtbare Überbetonung von allem. Das schmeckt wie eine Süssspeise, die eigentlich gut sein müsste, aber so viel Zucker drin hat, dass mir ein wenig übel wird. Ich brauche daher immer wieder zwei, drei Tage Pause, bevor ich eine neue Episode anschaue.

    Klingt sehr interessant. Dank für den Tip. Bei 'alten' Themen bin ich erst mal auch vorsichtig, aber dafür wirds umso interessanter, wenn ein Autor es schafft, in Bezug auf ein ausgelutschtes Thema neue Facetten und Perspektiven zu erblicken.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Macher von Lost eine bestimmte Mythologie modernisieren wollten. Die Frage, was nach dem Tod geschieht, ist ja universell und findet sich in allen Kulturen. Im Grunde genommen beschäftigt sich jeder Mensch auf seine ureigene Art und Weise damit und findet eine Antwort oder auch nicht.


    Kurz gegoogelt und eine fantastische 3-Minuten-Zusammenfassung gefunden, die wirklich alles erklärt (in Englisch):

    Danke für den Link. Ich habe mir den Kurzfilm gerade angeguckt, weil diese Filmform sehr mag. Aber ausser an Festivals ist es immer schwieriger, solche in anständiger Qualität zu sehen.


    "The Last Day of War" gefällt mir trotz leichtem Kitsch sehr gut. Die dunkle Endzeitstimmung, die Maschinen und der architektonische Stil lassen mich u.a. auch an Termiantor denken. Schöne Sache.

    Kann mich nicht mehr erinnern, um ehrlich zu sein. Nur das Gefühl grosser Enttäuschung wurde schon früh grösser und immer grösser. Ich las damals, dass Stephen King den Rat gab, nicht zu viele Erzählstränge aufzutun, da das nicht befriedigend aufgelöst werden könne. Der Ratschlag wurde nicht angenommen. Heute, mit all der Distanz und den vielen vergessenen Episödchen, kann ich zu 'Lost' nicht viel mehr sagen.

    Ich habe das Buch im Schnelldurchgang verschlungen. Endlich durfte ich wieder einmal paranormale Kräfte in literarischer Aktion erleben ... das erinnerte mich natürlich stark an 'Dead Zone' und 'Feuerkind', aber auch an "Es stirbt in mir" von Robert Silverberg (für mich sein bester Roman) sowie die TV-Serie 'Stranger Things'. Die Geschichte um von einem mysteriösen Institut entführte Kinder, denen seltsame Untersuche und Misshandlungen zugefügt werden (zur Handlung will ich nicht mehr sagen, jedes Wort wäre ein Spoiler zu viel) erstaunte mich im Verlauf der Lektüre immer wieder. King schafft es, dass ich nie sicher war, wohin die Handlung geht. Viele Türen und Möglichkeiten tun sich in der Geschichte auf, jede hat ihren eigenen Reiz und lädt zum Gedankenspiel mit der Thematik ein, und so führt King zu einem heftigen Finale, das meiner Meinung nach ruhig noch heftiger hätte sein können. Trotzdem ... für mich einer der besten King-Romane der letzten Jahre.

    Ich werde mir den Disney-Streaming-Dienst definitiv kneifen. Deshalb wird auch diese Serie an mir vorbeifliegen. Insgesamt versuche ich Disney zu meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

    Den meide ich ebenfalls wie den Teufel. Aber es gibt ja zum Glück andere Möglichkeiten ...

    Ich warte immer noch auf eine Veröffentlichung, allerdings bin ich nach deinem Bericht nicht mehr so neugierig.

    Erstaunlich, dass noch kein Thread gestartet wurde. Den ersten Teil fand ich vor 10 Jahren grossartig ... Woody Harrelson punktet für mich immer. Werde mir demnächst den zweiten zu Gemüte führen. Er soll angeblich das Rad nicht neu erfinden und sogar Witze und Situationen aus dem ersten Teil wiederholen ... aber hey, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!


    Änderungen der Handlung sind grundsätzlich nichts schlechtes. Sobald eine Geschichte in ein anderes Medium transportiert wird, gelten halt andere Regeln ... ein altes Thema ;).