Beiträge von Felix

    Alexander Beljajew

    Der Luftverkäufer


    Von der Verlagsseite:

    Der Verlagslink: https://tes-erfurt.jimdofree.c…w/der-luftverk%C3%A4ufer/



    Mit "Der Luftverkäufer" hat TES einen zweiten Roman von Alexander Beljajew in einer schönen, illsutrierten Hardcover-Edition aufgelegt. Er wird als Science Fiction Roman bezeichnet, weist aber auch Elemente eines Abenteuerromans und (deutlich weniger) der Schauerliteratur auf. Die Handlung steht in bester Tradition eines Jules Verne und der Bösewicht, der durchaus auch einem älteren Bond-Film entsprungen sein könnte, steht einem Robur oder Nemo in nichts nach. Wie so häufig in diesem Genre bleiben die Figuren etwas blass, während die Beschreibungen der Technik und ihrer Grundlagen etwas zu viel Raum einnimmt. Das muss man mögen, passt aber, wie ich finde, gut in einen kalten, herbstlichen Leseabend. Besonders gefallen haben mir übrigens die Illustrationen, von denen sich auf der Verlagswebsite ein paar Beispiele finden.

    Die Serie erfüllt einfach vorne und hinten nicht die Erwartungen, die allein daraus entstehen, dass sie sich selbst ins Fahrwasser der HdR-Trilogie stellt. Aber das haben die Hobbit-Filme ja auch schon nicht geschafft.


    Was ich neben anderem am meisten schmerzlich vermisse und was die HdR-Trilogie ausgezeichnet hat, ist ein eingängiger Score. Oh man, da hat man so viel Zeit gehabt und so viel Geld in die Hand genommen und lässt so etwas außer acht! Schade. Da hilft es auch nicht, bei einem Lied das Tolkien'sche Versmaß berücksichtigt, wenn gleichzeiitg vergessen wurde, das Lied auch ernsthaft zu komponieren.

    Arkham Insider Axel


    Vielleicht brauchen wir einen eigenen Thread für Politik in der Phantastik oder so.

    Dafür bin ich auch, zumal das alles nun wirklich nichts mit einem Text von Walter Scott zu tun hat, der sich mit dem Werk seines Zeitgenossen E.T.A. Hoffmann auseinandersetz und wiederum von Goethe rezipiert wurde.


    Liebe Admins, könntet ihr aus diesem Thread bitte zwei machen. Ich habe mal geschaut: Mit Beitrag 7 ließe sich vielleicht ein neuer Thread aufmachen. Danach geht es ja immer weniger um das Buch und den Verlag, in dem es erscheint.

    Auch hier habe ich die feine TES Ausgabe (leider ohne Nachwort) gelesen. Erwartet habe ich einen phantastischen Roman, bekommen einen echt schrulligen, satirischen und dadurch ungemein unterhaltsamen Gesellschaftsroman, indem die Meerjungfrau vor allem ein Vehikel darstellt.

    Ich habe zuletzt zu den Klassikerausgaben von TES (https://tes-erfurt.jimdofree.com/) gegriffen, die mir in ihrer AUfmachung wirklich gut gefallen, aber alle leider über kein Nachwort verfügen. Das ist wie immer enorm schade. Dafür kosten sie aber auch deutlich weniger als die Ausgaben der Edition Phantasia ...


    Deinen Leseeindruck teile ich! Wenn man Der Krocketspieler als eines der besten phantastischen Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnen will, greift man sicherlich deutlich zu hoch ins Regal. Aber das ist ja auch kein Maßstab. Das schmale Buch ist ohen Frage lesenswert, äußerst unterhaltsam und spielt recht eigenwillig mit Motiven der Schaulieratur und zeitgenössischen Psychoanalyse.

    Ohne genau zu wissen und wissen zu wollen, was da los war, finde ich diese Entwicklung einfach nur blöd und schade.

    Thomas, sollen wir beide eine neue Jury bilden? Würde noch jemand mitmachen?

    (Ich hoffe, ich greife dir jetzt nicht vor, Michael!?)

    Die Fälle läppern sich. Zu Tolkien gab es z.B. auch in einer der letzten (aber nicht der! letzten) Ausgaben des Quarber Merkurs ein Interview, in dem unwidersprochen vereinnahmt wurde. Dabei habe ich mich echt gefragt, warum hier von Herausgeberseite nicht stärker der Diskurs gesucht wurde. Aber gut ...


    Vom Karolinger Verlag habe ich nun zwei Bücher bestellt. Danach lasse ich es wohl wieder. Es gibt genügend zu lesen auf der Welt und der SUB ist groß.

    Sir Walter Scott

    E.T.A. Hoffmann und das Übernatürliche

    Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Till Kinzel

    gebunden, illustriert

    136 Seiten,

    ISBN 978 3 85418 209 2

    EUR 22,–


    Klappentext

    Vor 200 Jahren, am 22. Juni 1822, verstarb E. T. A. Hoffmann. Der Romantiker Sir Walter Scott (1771-1833) schrieb über den Romantiker E. T. A. Hoffmann (1776-1822) – wir bringen dieses Rarissimum erstmals vollständig in deutscher Übersetzung. Scott beschreibt das Übernatürliche, Außerweltliche im Werk seines deutschen Zeitgenossen, zuweilen auch kritisch; seine Sicht überzeugte auch Goethe, dessen Einlassung zu Hoffmann wir im Anhang bringen. Der Herausgeber Till Kinzel, habilitierter Anglist, hat diesen Fund übersetzt, kundig kommentiert und mit einer Bibliografie versehen.


    Verlagslink: https://karolinger.at/product/scott_hoffmann/