Beiträge von Martin Cell 71

    Ich find die Serie echt gut, basiert auf dem Comicstrip, und nicht der 90ziger Jahre Serie.

    Sehr düster, sehr horrorlastig, durchsetzt mit einem bissigen und makabren Humor.

    Daumen hoch! Und selbst die Mucke rockt, da trifft man auf altbekannte wie DEVO.

    Ich fand den Film auch gar nicht mal so übel, klar ab einem bestimmten Zeitpunkt

    verläuft er anders, was aber irgendwie sogar mehr Sinn machen würde. Mit Cage

    als kleinen Untotenkiller hatte ich immer schon ein Problem. Ich glaub die Tiermasken

    sollen eher visuelle Wirkung haben, oder die Kinder verkleiden sich als Tiere,

    um Einen der "Ihren"(Kuscheltier) zu Verabschieden. Das Ende von FdK 2019 war schon

    picklhart.

    Im alten Forum hatte ich auch mal Thread zur Argentienischen Literatur gestartet, da ich diese sehr schätze.

    Selbstredend Borges und Casares, aber da gibts so viele neue und alte Autoren, wie Pablo de Santos, die großartige

    Lucia Puenzo, Ernesto Sabato, Guillermo Martinez,Roberto Arlt oderSilvina Ocampo. Und ....

    Zur Reihe bin ich durch Lovecraft gekommen, und aufmerksam gemacht auf H.P.L. durch Clive Barker s ABC des Horrors.

    Lief ungefähr 1995 auf Premiere, anfang 1996 gleich mal 6 Bände Lovecraft gekauft.

    Das war dann wie ein Kieselstein, der im Wasserteich Wellen erzeugt. Immer mehr und mehr Autoren entdeckt,

    da die Bände am Schluss hin zumeist Werbung und Programm der PhB enthielten.

    Das ist ja mal intressant, ist Schulz auf Englisch vlt leichter zu Lesen. Ich hab grad "Das Sanatorium zur Sanduhr"

    gelesen, sprachlich so grandios, doch zum Schluss hin hats mich erschlagen. Für Sammler gedacht, beide Grabinsky

    Bände sind zuerst als HC im Insel Verlag erschienen. Leonora Carrington kommt als Nächstes bei mir dran,

    und Samanta Schweblin find ich grandios. Zu polnischer Literatur fällt mir noch Jan Graf Potocki ein,

    dessen Klassiker "Die Handschrift von Saragossa" soll gut sein, leider liegt mein Haffmans HC noch ungelesen im Regal.

    Zu Baconsky, der ist grandios. Beim Blitz Verlag dürfte seine Storysammlung noch erhältlich sein.

    Ich hab den Autor mal vor 20 Jahren entdeckt, war mein erster Bibliothek des Hauses Usher Band,

    und zwar "Das Abstellgleis". Die darin enthaltenen Geschichten fand ich klasse, später noch den Band

    "Dunst" erworben, der etwas schwächer ist. Dann noch die DDR Ausgabe von "Der Schatten des Satans"

    gekauft, da es nur diese Ausgabe gibt. Ist OK.

    Zu Anatol E. Baconsky der war Rumäne, hat also mit Polen nichts zu Tun.

    Da würde ich eher Bruno Schulz als Tipp empfehlen, wuchs zwar im K. und k. Österreich-Ungarn auf(Galizien),

    nach dem Zerfall aber Pole, und schrieb auf Polnisch. Hier vor allem sein Band "Die Zimtläden",

    aber auch "Das Sanatorium zur Sanduhr", vor allem die grandiose Titelerzählung,

    aber sperriger zu Lesen als "Die Zimtläden". Sehr sureal, grandiose Sprache, wer aber schon Probleme

    mit Ligotti hat, sollte Schulz meiden. Der formuliert noch mehr.

    Bei der Liste fällt mir auf, das zum Schluss der Reihe Titel angekündigt waren. Die es aber nicht gab.

    Das "Tagebuch der Rose" hätte eine SF Antho sein sollen, kam nie. Oder "Die Ankunft des Joachim Stliier" von

    Hubert Lampo, das kam später als HC raus, anderer Verlag. Weiß nicht ob es noch andere Titel gab, die nicht erschienen

    sind. Auf die Zwei ewig gewartet.

    Man konnte auch schon mal verzweifeln, etwa war "UBIK" von Philip K. Dick sehr rar und gesucht.

    Wenn es angboten wurde im Netz auf zvab wohl immer über 50 DMark, der Euro machte es auch nicht billiger.

    Erst der Nachdruck im Heyne Verlag hat Abhilfe geboten, was war ich froh. Und zurecht, für mich ist "UBIK" einfach

    Dick s bester Titel.

    Schön geschildert. Ich hab noch knapp 100 Bände, waren mal um die 150. Aber fand zB die Bibliothek des Hauses Usher sammelnswerter, auch gibts die Bände oft auch anders, zumeist als HC, und denen gab ich dann den Vorzug.

    Aber hab zB 4 John Wyndham Bände, oder noch einiges von Jonathan Carroll, drei Blackwood, einiges noch Ballard.

    Interessant ist die Reihe da, wo Sie unbekannte Autoren zeigt, zumeist ausgewählt von Kalju Kirde.

    Etwa das "Eulenohr" von Erckmann-Chatrian oder "Der Zombie" von Henry S. Whitehead.

    Sehr gut fand ich den Band von E. F. Benson "Der Mann, der zuweit ging". Auch sehr schön die Erzählungen

    von C.M. Kornbluth oder Alfred Bester. Da ja die Bände der BDHU nachgedruckt wurden, gabs oft auch noch Ergänzungen.

    Wie "Geisterpiraten" von Hodgoson, oder "Das Storchenhaus" von Jean Ray. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden,

    das diese Bände sehr gesucht waren und sind. Leider hat mich der Druck sehr oft genervt, und dadurch oft einer anderen

    Ausgabe den Vorzug gegeben. Sehr schön die Schuber Box Band 368 "Die Andere Zukunft" , die 7 Bände enthält.

    Wie etwa Ballard s "Das Katastrophengebiet", wegen dem damals gekauft. Ist noch Blackwood,Lovecraft,Lem,Strugatzki,Hammerschmidt oder der auch oft in der PhB verlegte H.W.Franke enthalten , den ich auch sehr mag.

    Hab grad zu Lesen begonnen, da mir Bruno Schulz auf Dauer zu anstrengend ist.

    Seine "Zimtläden" herrlich und kurz, das "Sanatorium" sprachlich sehr anspruchsvoll.

    Der Roman um Meyrink ist sehr amüsant zu Lesen, zwar hats einen eher eigenwilligen Stil,

    der wohl an die Zeit angelehnt ist, aber das ist durchaus humorvoll und liebevoll zum Detail beschrieben.

    Mehr später.