Beiträge von Sar-Sargoth

    Hallo Torsten,


    wir haben festgestellt, dass der wesentliche Teil deiner Beiträge hier im Forum um deine eigenen Werke dreht. Sei es ein eigenes Buch, der Beitrag in einer Anthologie oder die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden beim Vincent Preis, im Kern handelt es sich bei deinen Postings um Werbung für dich.


    Wir haben diesbezüglich relativ klare Regeln: Sonderhinweis zum Thema Werbung

    Diese wurden aus gegebenem Anlass Anfang diesen Jahres nochmals ergänzt: In eigener Sache zum Thema Werbepostings sowie der Löschung und Bearbeitung von Beiträgen


    Wie aus diesen Beiträgen klar ersichtlich wird, ist in diesem Forum Werbung nur für solche Mitglieder gestattet, die sich auch anderweitig rege am Forumsleben beteiligen. Das ist bei dir (wie weiter oben geschildert) derzeit nicht der Fall. Da du allerdings weiterhin hier Werbung postest, wie etwa den gestrigen Hinweis darauf, dass dein ebook günstig zu erwerben ist, freut es uns, dass du offensichtlichtlich einen anderweitigen Beitrag zu unserem Forum leisten möchtest. Wir stellen dir deswegen 20,00 € als Werbegebühr für unser Forum in Rechnung. Nach dem Begleichen dieser Rechnung ist es dir für das nächste halbe Jahr (bis 1.10.2020) gestattet, für dich und dein Werk hier im Forum zu werben. Bei Interesse kann dies natürlich gerne verlängert werden. Deine bisherigen Beiträge bleiben dann als Entgegenkommen von unserer Seite (als eine Art Probephase) erhalten.


    Bitte teile mir mit, auf welche Weise (PayPal, Überweisung...) du die 20,00 € gerne an uns zahlen möchtest. Vielen Dank für deine Unterstützung.

    Von Vincent Voss erscheint nicht nur Horror sondern auch mal Fantasy:


    Zitat

    Der junge Adlige Hagen von den Goldquellen tritt mit seiner Volljährigkeit seine Ausbildung zum Magier in der Akademie Splitter und Geist an. Doch die lobpreisenden Worte seines Vaters über die Akademie weichen schnell der Erkenntnis, dass er die Ausbildung hier nur antreten soll, um möglichst weit weg vom heimischen Hofe zu sein. Statt einer intensiv betreuten Zaubererausbildung mit bemühten Mentoren in einer gepflegten Akademie erwartet ihn ein beklemmendes Gemäuer fernab freundlicher Menschen. Mitschüler und Lehrer sind Hagen nicht wohlgesinnt und machen ihm das Leben schwer.

    Eine Begegnung mit einem wild fantasierenden Besucher der Akademie lässt Hagen noch ratloser zurück. Was faselt der Fremde von einem Geheimnis der Akademie und Verrätern unter den Mentoren?

    Hagen muss das Rätsel lösen, doch wem kann er dabei vertrauen?

    Alles zum Schein ist ein moderner Fantasy-Roman mit Krimi- und Gruselelementen aus der preisgekrönten Splittermond-Reihe.


    Bei dem Buch handelt es sich um das 4. Buch innerhalb der Roman-Reihe zum Splittermond-Rollenspielsystem. Es funktioniert allerdings auch gut, wenn man keine bis wenige Vorkenntnisse zum Rollenspiel hat, im Zweifel hilft einem das Glossar mit Spezialbegriffen weiter.


    Vincent Voss wäre auch nicht die Helene Fischer des Horrors, wenn nicht auch in diesem Fantasy-Roman einige düstere Elemente eingebaut wären, die eher Richtung Horror gehen.

    Wer also aufgrund der Beschreibung Hogwarts-Romantik erwartet, dessen Erwartungen werden nicht erfüllt. Generell wird der Akademie-Alltag nur kurz am Anfang beschrieben, der wesentliche Teil des Buches beschäftigt sich mit der Aufklärung des Verschwindes von Dofbewohnern und Studenten der Akademie sowie des mysteriösen Selbstmords der ehemaligen Akademie-Leiterin. Unterstützung bekommt Hagen hierbei von einer Mitstudentin, die im Verlauf selbst Opfer der Machenschaften an der Akademie wird sowie einer Bardin und (zumindest zu Beginn des Buchs eher überraschend) vom aktuellen Akademie-Leiter. Die beiden letzteren stellen sich im weiteren Verlauf des Buches als Agenten heraus... hierzu hätten es gerne etwas mehr Hintergründe sein dürfen.


    Insgesamt gute Fantasy-Unterhaltung. Wer grundsätzlich etwas mit Büchern zu Rollenspielen etwas anfangen kann, dem ist das Buch zu empfehlen.

    Ich hinke offensichtlich mit dem Anschauen der Serie etwas hinterher. Ich bin auch eher nicht so der Binge-Watcher und sehe selten mehr als zwei Folgen hintereinander.;)


    Ich bin mittlerweile mit Folge 6 fertig. Bis jetzt unterhält mich die Serie ziemlich gut, allerdings teile ich die hier bereits öfters beschriebene Ansicht, dass die ersten beiden Folgen die eher schwächeren Folgen bisher sind und einen nicht unbedingt direkt für die Serie anfixen.


    Die Besetzung finde ich bisher sehr gelungen... Cavill stellt den Hexer gut dar, so in etwa hatte ich ihn mir aus den Büchern vorgestellt. Auch die anderen Darsteller gehen in Ordnung, auch Batey als Rittersporn. Wenn der beim Anschauen der Serie gelegentlich nervt: Das macht er in den Büchern auch, der Charakter ist offensichtlich so angelegt.^^


    Generell ist die Serie jetzt nicht so poliert wie etwa Game of Thrones (v. a. in den ersten Staffeln). Das waren die Bücher allerdings auch schon eher nicht, wenn man sie etwa mit amerikanischer Fantasy vergleicht, bereits hier herrschte ein eigener "Charme". Für mich ist der in Ordnung, ich kann aber verstehen, dass den nicht jeder mag. Auch sieht man gelegentlich, dass das Budget hier geringer war.


    Ich zumindest freue mich auf die letzten zwei Folgen.

    So, inzwischen bin ich auch mit dem zweiten Vierteljahr fertig geworden. Auch dieses enttäuscht nicht.


    Vom braven Wenzel und der Hexe von den Gebrüdern Thot

    Stimmungsvolle Geschichte über eine Hexe, die ihrer Hinrichtung mithilfe des titelgebenden Wenzels entkommt. Dieser ist allerdings nicht auf diese Weise hilfreich, wie er sich das erwartet hatte und muss feststellen, dass in den Vorwürfen mehr Wahrheit steckt als erwartet.


    Die Ritter der Tafelrunde von Kaiser/Lohwasser

    Eine Geschichte über Angst und Verlust in der Kindheit. Das Anthologie-Motiv Angst wird hier gleich in mehreren Facetten aufgegriffen: Angst vor der Trennung der Eltern, Angst vor einem Mörder, Angst vor einem Monster. Letztlich hat die Katastrophe am Ende der Geschichte (Verlust des besten Freundes) eine andere Ursache als einen Mörder oder das am Rande auftretende Monster:


    Eine rationale Entscheidung von Kaiser/Lohwasser

    In dieser Geschichte zeigt sich, wie dehnbar die Vorstellung einer "rationalen" Entscheidung je nach eingenommener Position sein kann. Letztlich führt eine ängstigende Villa zum Tod dreier Frauen.

    Auf der Golkonda-Seite steht noch immer "auf unbestimmte Zeit verschoben" ...

    Ja, die Golkonda-Seite wird offensichtlich seit geraumer Zeit nicht mehr gepflegt... aus meiner Sicht ja der falsche Weg, in finanziell schwierigen Zeiten den potentiellen Kunden zu ignorieren.


    Aber es würde auch mich freuen, wenn es mit dem zweiten Teil noch etwas wird... immerhin steht der erste Teil schon hier.:)

    Nachdem ich aufgrund meiner bisher etwas unglücklichen Wahl von Büchern für die Lesechallenge kurz pausiert habe, geht es bei mir mittlerweile mit dem Kurzgeschichten-Band weiter. Hier habe ich auch bereits das erste Vierteljahr aufgeholt.


    Januarödnis von Tobias Bachmann

    Passend zum Buchtitel wird hier die Angst beschrieben, die einen überkommt, wenn man neben der Bekanntschaft des letzten Abends aufwacht, ohne zu wissen was passiert ist. Das Finale bietet noch eine unerwartete Wendung

    . Ein gelungener Einstand ins Buch.


    Waffenbrüder von Matthias Töpfer

    Atmosphärische Geschichte mit einem Dämon in Russland, der sich durch die Kriegshandlungen gestört fühlt. Bei den Charakteren wurde erfreulicherweise auf zu deutliche Schwarz-Weiß-Zeichnung verzichtet. Top.


    Der Mann im Moor von Jan-Christoph Prüfer

    Kurze, knackige Geschichte über eine unerwartete Begegnung in einem renaturierten Moor. Der schon seit alters her beschriebene Mann im Moor existiert tatsächlich, ist aber eine andere Kreatur, als man annehmen würde. Auch sehr stimmungsvoll geschrieben und eine Kurzgeschichte im besten Sinne: Kurz und spannend, dabei atmosphärisch ohne unnötig auszuufern.


    Ich bin schon neugierig darauf, wie es mit den Geschichten weitergeht und ob diese das bisherige Niveau halten können. Bis jetzt zumindest schon eine bessere Wahl bei meinen Anthologien der letzten Zeit.


    Zitat

    Das Buch Albträume ist eine dem Schriftsteller Thomas Williams gewidmete Sammlung von 24 Kurzgeschichten von Stephen King aus dem Jahr 1993. Im englischen Original ist diese Sammlung unter dem Titel Nightmares and Dreamscapes erschienen. Nach Nachtschicht und Blut ist sie Kings dritte Kurzgeschichtensammlung.

    Hier ein eigenes Thema zur Besprechung der einzelnen Kurzgeschichten aus "Alpträume".

    Ich habe ja hin und wieder meine Probleme mit Kurzgeschichten, aber von King gibt es da einige Gute. Gerade "Nachtschicht" ist eine meiner Lieblingssammlungen, die aus der ich immer mal wieder eine Geschichte lese. Da ihm ja immer mal wieder vorgeworfen wird, bei seinen Romanen zu sehr ins Schwafeln abzuschweifen, finde ich es beachtlich, dass er die Kurzgeschichte offensichtlich auch beherrscht.

    Leider (oder glücklicherweise?) nein ... ich hatte vor ein paar Jahren mal einen Blick bei einem Buch von Merhi im Redrum Verlag riskiert und danach für mich entschieden, das weder Verlag noch Autor etwas für mich sind. Das Programm geht mir insgesamt zu stark Richtung Extrem-Horror mit abgedrehter "Handlung" und spritzenden Körperflüssigkeiten. Das Buch des Autors (der hier ja auch vertreten ist) fand ich auch ziemlich unterirdisch, da gehen sogar die Verwendung von Fremdwörtern und einfache Redewendungen schief (so im Stile von "Der frühe Vogel hat Gold im Mund"). Unter den Voraussetzungen möchte ich die geballte Ladung Redrum gar nicht mehr lesen.

    Den ersten Band habe ich heute auch fertig gelesen. Ich habe dabei die "Das Original"-Variante gewählt, der Vorteil des späten Einstiegs in die Reihe ist ja offensichtlich, dass man mittlerweile von dem blödsinnigen Splitten wegkommt.


    Auch ich fand das Buch für seine Länge erfreulich packend und schnell zu lesen, auch wenn der Hauptplot jetzt keinen Innovationspreis gewinnt (Junge vom Land wird zum Held und Weltretter, eine Gemeinschaft unterschiedlichster Charaktere bildet sich, es wird viel gewandert). Die unterschiedlichen Fraktionen, die hier im ersten Band bereits kurz vorkommen, erscheinen da schon etwas interessanter. Mal sehen, wie die sich in den folgenden Bänden in die Handlung einfügen.