Beiträge von Royston Vasey

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    Seine Waffen sind Bücher, und sein Hass ist grenzenlos. Der Bookman ist der gefährlichste Terrorist, der das viktorianische London je heimgesucht hat. Und um ihn zur Strecke zu bringen, riskiert der junge Orphan mehr als sein Leben … »Das Ewige Empire« ist die großartige Steampunk-Serie des israelischen Science-Fiction-Autors Lavie Tidhar. Als die Frau, die er liebt, in seinen Armen stirbt, beschließt Orphan, seine Lucy zu rächen und aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Doch seine Reise in die viktorianische Unterwelt ist mehr als riskant: Dort herrscht der Bookman, der gefährlichste Terrorist Londons. Er ist schuld an Lucys Tod und steht kurz davor, das englische Königshaus zu stürzen und eine vernichtende Rebellion über das Reich zu bringen. Orphan beschließt, den Bookman aufzuhalten – und deckt dabei die unglaublichste Verschwörung auf, die das Ewige Empire je gesehen hat … Lavie Tidhar schöpft aus allem, was Literatur, Steampunk und Science-Fiction zu bieten haben, und schafft damit ein atemberaubendes phantastisches Abenteuer!

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    Hab die beiden ersten Teile der Trilogie noch als signierte TBs aus England im Regal stehen. Passt wie die Faust aufs Auge, dachte ich mir. Eigentlich ging der Roman auch flott los, doch irgendwie war nach 50 Seiten schon die Luft raus. Der Protagonist war einem vollkommen egal und als Charakter überhaupt nicht greifbar. Die Nebenfiguren wechselten gefühlt alle 5 Seiten, so dass kein wirklicher Lesefluss entstand. Der Roman wurde ja vollkommen abgefeiert. Ich verstehe tatsächlich nicht, wieso. Als Alternativ-Steampunk-Serie kann ich da wirklich die Romane von Mark Hodder empfehlen. Die zeigen, wie man es richtig macht. Tidhar hats in meinen Augen verkackt.


    Schulnote: 5

    Ich hatte den Roman noch in der englischen Version auf dem Reader und erst im Nachhinein festgestellt, dass es mittlerweile eine deutsche Ausgabe gibt. Über eine englische Seite bin ich seinerzeit darauf gestoßen, welche auf die interessantesten Horror-Romane des damaligen Jahres hingewiesen hatte. Nunja...


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    Stranger Things meets Scandinavian Crime

    Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?


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    Der Begriff Horror wird ja teilweise sehr weit gefasst. Wo ist die Grenze zum Thriller? Das hatten wir sowohl hier als auch im alten HF bereits mehrfach durchdiskutiert. Zu diesem Werk hier muss ich allerdings sagen, dass es weder Horror noch Thriller ist. Es ist einfach nur langweilig. Dabei ist die Grundidee nahezu klischeehaft perfekt. Die Umsetzung ist allerdings ziemlich übel. Hätte vielleicht was für den durchschnittlichen Tatort-Zuschauer sein können. Bei mir wars verschenkt.


    Schulnote: 5

    Ich liebe Lemires Werke und war auch auf die Umsetzung gespannt. 2 Folgen habe ich mir gestern angeschaut.


    Natürlich ist die Serie anders als die Vorlage. Weniger düster und breiter erzählt. Die Person des Jepperd wurde leider ebenfalls komplett verändert. Dennoch hat mich die Serie bislang abgeholt. Die Umsetzung ist kein Totalausfall wie Preacher oder Walking Dead. Die beiden Folgen waren kurzweilig und "angenehm" zu konsumieren. Ich werd auf jeden Fall weiterschauen.

    Zum Inhalt brauche ich wahrscheinlich nichts großartig zu erzählen, denn die Story dürfte so ziemlich jedem hier bekannt sein. Der Vampirklassiker schlechthin. Und überraschend gut geschrieben, bzw. gut gealtert. Zumindest in der Übersetzung. Die Story ist natürlich ein einziges Klischee, mit ihrer lesbischen Vampirin. Und der Kniff des Autors, die gleiche Geschichte als Erzählung in der Erzählung quasi nochmals wiederzugeben, um dann zu einem Hopplahopp-Finale zu kommen, ist schon fast dreist. ^^ Auch bleiben viele Fragen unbeantwortet, aber hey: ist halt ein wichtiger Genre-Klassiker.


    Wegen des Status als Klassiker gibts entsprechend auch keine Note.

    Nope. Ist kein Ankündigungsthread. Auch wenn wahrscheinlich beim Entdecken dieses Threads sofort Freudentränen ob einer baldigen Veröffentlichung bzw. irgendwelcher Neuigkeiten darüber dem ein oder anderen Mitglied in die Augen schießen werden. [Ber] Nix für ungut.


    Mir geht es eher darum, ob ihr überhaupt noch Bock auf dieses Buch habt? Ich selbst habe für mich irgendwie festgestellt, dass ich mit der Reihe abgeschlossen habe. Die TV-Serie hat ja vorab schon kräftig daran gearbeitet, mir die Lust auf GoT zu nehmen. Zu sehr hat sich die Laienspielgruppe ins Gedächtnis gebrannt. Vieles Gelesene vermischt sich mit dem Gesehenen und ich kann gar nicht mehr klar sagen, was jetzt genau in den Büchern geschehen ist oder was von der TV-Serie vermurkst wurde. Zudem steht eine Veröffentlichung immer noch in den Sternen. Was ist das Traurigste, was einem Autoren passieren kann? Das dem Leser sein Werk und seine Charaktere egal werden. Und genau das ist hier geschehen. Es gibt einfach zu viele zu gute Fantasy-Alternativen, als das ich mich erneut in ein Buch hineinfinden muss, nur um dann anschließend vermutlich nie den Abschluss lesen zu können, weil der Autor zwischenzeitlich an Altersschwäche verstirbt.

    Bd. 6: Lord of Chaos - Herr des Chaos


    Nachdem sich der Vorgänger wie Kaugummi gezogen hat, bin ich von Band 6 mehr als nur positiv überrascht. Ich würde sogar fast die Behauptung aufstellen, hiermit den bislang stärksten Band der Serie gelesen zu haben. Das ständige Reisen fällt flach, es wird lustig intrigiert und der Roman hat tatsächlich mehr als nur eine Überraschung parat. Die Charaktere entwickeln sich teils prächtig weiter, die Welt wird von Jordan weiter mit Leben gefüllt und die Protagonisten müssen mehrfach ordentlich einstecken. Das Finale war grandios und reizt mich vollkommen, direkt mit dem Nachfolger zu beginnen. Trotzdem lese ich jetzt erstmal etwas anderes, um die Vorfreude zu steigern. Ich bin auf jeden Fall mehr als nur gespannt, wie es weitergeht. Zum Glück liegt die Serie komplett abgeschlossen vor.


    Schulnote: 1

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    This is the story of a murderer. A stolen child. Revenge. This is the story of Ted, who lives with his daughter Lauren and his cat Olivia in an ordinary house at the end of an ordinary street.

    All these things are true. And yet some of them are lies.

    You think you know what's inside the last house on Needless Street. You think you've read this story before. But you're wrong. In the dark forest at the end of Needless Street, something lies buried. But it's not what you think...


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    Passend zur Callenge ist das neue Buch von Catriona Ward erschienen. Die beiden Vorganger "Rawblood" und "Little Eve" haben mich ja wirklich begeistert. Das neueste Werk der Autorin ist dann entsprechend auch mit großen Namen und Beigeisterungsbekundungen auf den Markt gebracht worden, so dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Ward arbeitet gerne mit Twists und Überraschungen. So auch in ihrem dritten Werk. Und dennoch bin ich maßlos über die Einfallslosigkeit des entscheidenden Twists enttäuscht. Insgesamt kann ich die Lobpreisungen nicht nachvollziehen. Der Roman fängt vielversprechend an, doch nach ca. einem Drittel zieht er sich wie Kaugummi. Wäre dies mein erster Roman der Autorin gewesen, wäre es auch zeitgleich der Letzte. Vielleicht sehen das Leser anders, die die Vorgänger nicht kennen. Aber die Needless Street war vor allem eins: needless.


    Aufgrund des ersten Drittels konnte sich das Buch noch auf eine 4- retten. Ansonsten war es für mich ein Satz mit x.

    Die Postcredit-Szene wurde doch eigentlich nur als Gag gedreht. Erst im nachhinein wurde dann eine Trilogie daraus zurechtgeschneidert. UNBREAKABLE ist mE übrigens einer der schlechtesten Filme überhaupt.


    SPLIT wird übrigens kein besserer Film, nur weil man den Regisseur kennt. Ich finde Ninas Meinung zum Film genau aus dem Grund ehrlicher als wenn ein Fanboy seine Meinung kundtut.

    Die Serie ist ja mit Staffel 4 abgeschlossen. Die letzte hab ich noch nicht gesehen, aber ich empfehle dir ganz klar, weiterzuschauen. Die Serie ist absolut rund und der bzw. die roten Fäden definieren sich immer deutlicher. Von den Entwicklungen der Charaktere ganz zu schweigen. Silver wird dich noch überraschen. Definitiv!