Beiträge von Nils

    Ich hatte mir mal den ersten Teil angesehen, als ich den Hype um die Filme bemerkte. Mir fehlen ein wenig die Worte... sagen wir mal, ich habe mir irritiert die Augen gerieben und auf die anderen Teile dann verzichtet. %X

    Seit einiger Zeit produziert der Memoranda Verlag einen eigenen Podcast. Präsentiert wird er vom Verlagschef Hardy Kettlitz und dem Kulturjournalisten Dominik Irtenkauf.


    Zu hören sind u. a. Autoren wie Michael Marrak und Dietmar Dath, der SF-Historiker Hans Frey, die DDR-SF-Größe Erik Simon und das Autorenpaar Steinmüller sowie der ehemalige Bastei-Verleger Michael Görden.


    Zitat

    MEMORANDA Science Fiction Podcast

    Science Fiction, Fantasy und die Welt der Bücher

    Hardy Kettlitz und Dominik Irtenkauf unterhalten sich mit Autoren, Übersetzern, Lektoren, Buchhändlern und Verlegern über Bücher und wie sie entstehen.

    Der Podcast existiert seit Dezember 2020 und erscheint staffelweise, jeweils 10 Folgen im Wochenabstand.


    Liste aller Folgen

    Zwischenzeitlich habe ich noch zwei interessante Artikel zur Serie gefunden.



    Pulpy midnight movie tales that almost make journalism seem cool


    Zitat

    Hollywood veteran Darren McGavin is the quip-ready correspondent hunting down monsters in this 70s comfort-food classic


    https://www.theguardian.com/cu…make-journalism-seem-cool



    Vampire Noir came into its own50 years ago with The Night Stalker



    https://crimereads.com/night-stalker-vampire-noir/

    Die Konstellation des Zusammentreffens ist aber stark überzeichnet.

    Klar, hier werden - da ist der Film schon satirisch - Idealtypen gezeigt. Das hätte man vielleicht auch anders machen können, aber letztendlich wird dadurch möglicherweise am Deutlichsten, was gezeigt werden soll, die von diesen Individuen ausgehenden sozialen Dynamiken nämlich. So habe ich es jedenfalls verstanden. Die Frage ist auch, wo sich Klischees verbergen, wenn ein Derivat der Realität bzw. jüngst vergangenen Realität gezeigt wird. Ich denke da vor allem an die Präsidentin und ihr institutionelles Umfeld.


    Haben mich bei den Sitcoms schon immer die AchtungbittelachendaswareinGag-Lacher genervt, geschieht es hier mal frontloaded.

    Ich muss gestehen, dass ich gar nicht richtig verstehe, was du damit meinst. Wie eine Sitcom kam mir der Film nicht vor. Oder worauf willst du hinaus?

    Im Trailer sind aber nahezu nur Jumpscares gezeigt, was ich ziemlich abschreckend finde. Wie sieht das denn in der tatsächlichen Serie damit aus?

    In der Serie sind die quasi non-existent, würde ich sagen. Das ist dem Schnitt des Trailers geschuldet.

    Ich habe die Serie nun auch gesehen und schließe mich dem allgemeinen Tenor an: zu empfehlen. Hier noch ein paar Gedanken:


    Es ist schon bemerkenswert, wie extrem unterschiedlich der Film hier bewertet wird. Von "Meisterwerk" bis "größte Gurke" scheint alles dabei zu sein. Da ich den Film auch eher positiv bewerte, würde mich natürlich interessieren, was genau die Kritikpunkte sind.


    Wo handeln die Charaktere unglaubwürdig? Da würden mich Beispiele interessieren.


    Wo ist der Film überzogen, wo findet sich Overacting? Ich empfand den Film insgesamt - im Abgleich zur Realität bspw. bestimmter Sendungen in den US-Medien - als ziemlich gedämpfte Darstellung, gehe da evtl. zusammen mit Ender in dieser Einschätzung, wenn ich seinen Post recht deute.


    Ich würde den Film zwar selbst auch nicht als perfekt beschreiben, jedoch muss man ja sagen: Das Anliegen des Films ist klar (im Gegensatz zu Royston Vasey schien mir die Agenda der Macher ziemlich deutlich), nämlich bestimmte soziale Tendenzen unserer Gegenwart darzustellen, gar nicht mal satirisch würde ich meinen, sondern simpel allegorisch. Und wenn uns das unzureichend oder unstimmig erscheint, dann liegt das vielleicht weniger am Film, sondern an einer Zeit, die nicht mehr hergibt als das.

    Ich hatte den Film letztes Jahr im Kino gesehen und ihn auf der Unterhaltungsebene auch sehr genossen. Ich glaube, das war auch einer der Preisabräumer des vergangenen Filmjahres.