Privatdruck von Robert N. Bloch: Die klassische englische Geistergeschichte

  • Die klassische englische Geistergeschichte


    M. R. James und seine Nachfolger


    Die englische Geistergeschichte, schon im 19. Jahrhundert von Autoren wie Charles Dickens und Edward Bulwer-Lytton etabliert, erreichte im 20. Jahrhundert ihre Blüte und Vollendung in den Erzählungen von M. R. James. Die erste und berühmteste Sammlung erschien 1904 als "Ghost Stories of an Antiquary". Seitdem haben diverse Schriftsteller diese Tradition fortgeführt, neben den Briten auch Amerikaner und Deutsche. Sämtliche deutschsprachigen Veröffentlichungen werden hier dokumentiert und kommentiert. Beigegeben sind dreißig farbige Buchabbildungen. Nach acht Jahren der Recherche lege ich diese, meine letzte Arbeit den Liebhabern des Genres vor.


    Limitierte Auflage von 90 Exemplaren!


    Illustrierte Broschur, 97 Seiten


    Erste Ausgabe


    Preis: Euro 17,-


    Versand: Euro 2,-


    Versand (EU): Euro 6,-



  • Danke und schön, aber hast du auch einen Bezugslink?

  • Hier diese Seite dürfte ein gewisses Echolot sein können inwieweit Bloch noch aktiv bleibt oder nicht...http://www.todspannung.de


    Und zu dem angebotenen Band hier, wow, 8 Jahre für gebraucht (oder 8 Jahre Vorbereitung), na das muss ja dann eine echte Perle an Literatur sein.

    Das sollte reichen, eigener Text, also nix von jemand anderem, meines.......


    Kalendertag, mit entpersonalisierten ausweisdaten auf die kommandantur und mich als tatsachenreporter ausgegeben, dort sofort einen stift in die hand bekommen, schwungtest, ich halte die hand und ihre fingernagelfarbe ist der farbteufel im faktoriellen detail, das an die wand portraetierte bild ist ein geschasster berichterstatter aus den pulizern, von mir hat er doch die fesche lachmaske,..

    Einmal editiert, zuletzt von Utophantastoph ()

  • Er hat ja schon mal angetönt, dass er keine Hardover-Privatdrucke mehr herausbringen will da diese doch mit sehr viel Aufwand verbunden wären... anscheinend bezog sich das auf die Buchherstellung allgemein... so dass er wohl „nur“ noch über besagte Site Artikel publizieren dürfte.... finde ich aber sehr schade.

  • Er hat ja schon mal angetönt, dass er keine Hardover-Privatdrucke mehr herausbringen will da diese doch mit sehr viel Aufwand verbunden wären... anscheinend bezog sich das auf die Buchherstellung allgemein... so dass er wohl „nur“ noch über besagte Site Artikel publizieren dürfte.... finde ich aber sehr schade.

    Hallo, ich bin gerade dabei einen Schutzumschlag für ein kommendes Hard-Cover Buch für Robert N.Bloch zu gestalten . Es wird auch ein "Extra" dazugeben, mehr kann und darf ich hier leider noch nicht verraten. Nach aktueller Planung dürfte das Buch im Frühherbst erhältlich sein. Genaue VÖ Daten werde ich dann hier bekannt geben.

  • Die Bibliographie liegt mir jetzt vor. Darin ist bereits ein neuer Privatdruck von Bloch ("Der Kadaver des Bischofs Louis") mit Geistergeschichten von Frederick Cowles (1900-48) erwähnt, der Ende dieses Jahres erscheinen soll.

  • Ich habe mich während einer Bahnfahrt in das Büchlein vertieft … und gebe mal meine Eindrücke wieder.


    Beschreibung

    Die Bibliografie gliedert sich in zwei Teile und beginnt mit der Nennung sämtlicher Geistergeschichten von M. R. James (Originalveröffentlichungen). Es folgt der Hauptteil: die sogenannten Schüler, dargestellt anhand der deutschsprachigen Veröffentlichungen. Zu nennen sind vor allem die dezidiert James gewidmeten Geschichten. Unverzichtbar ist dabei das von Frank Rainer Scheck herausgegebene Buch Berührungen der Nacht. Englische Geistergeschichten in der Tradition von M. R. James (Festa, 2002). Erwähnenswert sind zudem Überschneidungen mit einigen bereits hier im Forum behandelten Titeln. Zum Beispiel Gebein und Flöte von Edgar Mittelholzer oder Richard Dalbys Sammlung Geister zum Fest.


    In dem Schüler-Teil gibt es zwei Ausreißer: Zum einen wird Die Dame in Gelb von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem genannt (1906). Bloch geht nicht davon aus, dass die Verfasserin mit dem Werk von M. R. James vertraut gewesen sei. Zum anderen fällt der Name Joseph Sheridan Le Fanu. Dieser muss natürlich eher als Lehrer denn als Schüler gelten. Seine Erzählung „The Watcher“ („Der Verfolger“) von 1847 weist einige Merkmale auf, die sich M. R. James zweifelsohne abgeschaut hat. — Diese beiden Abweichungen hätten meinetwegen gerne ausgebaut werden können (doch wäre dann der Titel M. R. James und seine Schüler wohl nicht mehr tragbar gewesen).


    Nicht zu vergessen: das Vorwort; in welchem der Herausgeber kurz auf Rosemary Pardoes Magazin Ghosts and Scholars und die Publikation The James Gang zu sprechen kommt. Letztere stellte den Anreiz zur Erstellung der vorliegenden Veröffentlichung dar.


    Fazit

    Mir hat das Buch einige neue Entdeckungen beschert. Vor allem eine Handvoll Romane aus den 1980er und 90er Jahren hatte ich nicht auf dem Schirm: dass der James’sche Arm so weit reicht – wer hätte es gedacht? Alles in allem eine lobenswerte Idee, übersichtlich gestaltet und auch dank des eingestreuten Bildmaterials eine schöne Lektüre.

  • Aus reiner Neugierde: Dann müssten eigentlich auch die beiden Geschichten von Sheila Hodgson, die ich für ZWIELICHT organisiert hab und dann dort zum ersten mal ins deutsche übertragen wurden (Der Fluchstein und Villa Martine) erwähnt sein… Denn sie schreibt ganz klar in James' Tradition.