Beiträge von Hospes

    Jörg hat ganz gewiss viel Zeit und Arbeit investiert, um das wundervolle Büchlein Der rote Garten herauszubringen. Jetzt muss er es aus dem Goblin Press-Programm nehmen, weil der Autor sich entschieden hat, das Werk mit weiteren Geschichten woanders wieder zu veröffentlichen. Das ist sicherlich sein gutes Recht, aber ich finde es dennoch schade. Ich hätte es besser gefunden, wenn bloß die zusätzlichen Geschichten im Blitz-Verlag erschienen wären. Und außerdem befinden sich dann unnötigerweise zwei Ausgaben mit den gleichen Geschichten in meinem Bücherregal.

    4.3.22 - 21:50 Uhr - Arte: Only Lovers Left Alive
    4.3.22 - 23:45 Uhr - Arte: Dark Glamour - Aufstieg und Fall der Hammer Studios

    5.3.22 - 20:15 Uhr - Arte: Der Vampirjäger der Kaiserin

    7.3.22 - 21:55 Uhr - Arte: Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis

    9.3.22 - 22:05 Uhr - Arte: Nosferatu - Ein Film wie ein Vampir (Doku)
    9.3.22 - 23:25 Uhr - Arte: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens

    an Silke:

    Nein, es gibt weder Brochüren noch Prospekte. Es sind allerdings vor Ort einige wenige Kataloge ausgelegt, die man sich ansehen kann.


    Es gab vor dreizehn Jahren eine bedeutsame Ausstellung mit Werken von HR Giger und Horst Jannsen in meinem Spandauer Kiez auf der Zitadelle. Die Ausstellung hatte den treffenden Titel: "abgründe". Als ich die Ausstellung besuchte und mutterseelenallein in dem verworrenen Gewölbe unterwegs war, stand mit einem Mal Herr Giger persönlich vor mir und erkundigte sich beiläufig nach meiner Meinung zu der Ausstellung und seinem Werk im Besonderen. Er merkte allerdings schnell, wie unangenehm mir die Situation war und berichtete daher bloß kurz etwas seinen ausgestellten Werken. ^^


    Ich habe den Film zum ersten Mal als junger Spund gesehen und fand ihn, die vorherrschende beklemmende Atmosphäre ausgenommen, langweilig. Wenn der Film jedoch im Fernsehen präsentiert wurde, dann konnte ich nicht anders und ich musste ihn mir, wie unter einem Zauber stehend, immer wieder ansehen. Zunächst begeisterten mich die eindringlichen, plakativen Filmszenen, als z. B. John in der Kirche beinahe abgestürzt wäre oder seine Ermordung von dem Zwerg im roten Mantel am Filmende. Aber bei jedem erneuten ansehen erblickte ich neue befremdliche Details: die alptraumhafte Eröffnungsszene, als John seine ertrunkene Tochter aus dem Teich herausholt, das zerlaufende Dia und Johns erste Vorahnung, das etwas schreckliches Geschehen ist, seine unangenehmen/feindseligen Begegnungen mit der blinden Seherin, die Vorahnung von seinem eigenen Begräbnis, das blinde umherirren in den Gassen von Venedig als womögliche Metapher für sein Innenleben, seine Tochter ist im Teich ertrunken, so wie Venedig in der Adria ertrinken wird ... Hätte er seinen Tod verhindern können, wenn er die Tatsache, in die Zukunft sehen zu können, akzeptiert hätte? War sein Tod unvermeidlich, sein Schicksal vorherbestimmt: Schuld und Sühne? Warum wollte er die offensichtliche Warnung mittels der roten Farbe nicht erkennen? Warum hat er die Warnrufe seiner Frau am Filmende nicht gehört? Wo doch blinde Menschen, John ist immerhin "blind" gegenüber seinen übernatürlichen Fähigkeiten, ein geschärftes Hörvermögen besitzen. Fragen über Fragen, die auch beim erneuten Ansehen nicht beantwortet werden. By the way, das ist der einzige Film, den ich als DVD besitze.

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann sollte 2019 als deutsche Erstveröffentlichung Bram Stokers Storysammlung "Hinter dem Sonnenuntergang" in der Edition Phantasia erscheinen. Das ist wohl nicht mehr aktuell, schade.

    Dienstag, den 26.10.2021
    Arte, 00.15 Uhr


    Hoffmanns Erzählungen (Stummfilmdrama, 1923)

    Eine Robotergeliebte, ein gestohlener Schatten und eine magische Geige: Der Stummfilm war die erste Kinodaption der Oper von Jacques Offenbach. Den Dichter Hoffmann spielt Regisseur Max Neufeld selbst. Arte zeigt die restaurierte Fassung einer kürzlich entdeckten Kopie der französischen Version.

    Bei einem deutschen Großverlag werden peu à peu alle Erzählungen, in insgesamt sechs Bänden, wiederveröffentlicht.

    Weiterhin wird, als Welterstveröffentlichung, die vor kurzem fertig geschriebene Robert Aickmann-Biografie von Ray Russel erscheinen.

    Genauere Informationen werden noch bekannt gegeben.

    Im "Phantasia Almanach Nr. 16" ist die bisher auf deutsch unveröffentlichte Geschichte "Aus dem Auge des Sturms" enthalten.

    Die Erstveröffentlichung erfolgte in "Putnam's Monthly No. 2" im Jahr 1905.

    Die klassische englische Geistergeschichte


    M. R. James und seine Nachfolger


    Die englische Geistergeschichte, schon im 19. Jahrhundert von Autoren wie Charles Dickens und Edward Bulwer-Lytton etabliert, erreichte im 20. Jahrhundert ihre Blüte und Vollendung in den Erzählungen von M. R. James. Die erste und berühmteste Sammlung erschien 1904 als "Ghost Stories of an Antiquary". Seitdem haben diverse Schriftsteller diese Tradition fortgeführt, neben den Briten auch Amerikaner und Deutsche. Sämtliche deutschsprachigen Veröffentlichungen werden hier dokumentiert und kommentiert. Beigegeben sind dreißig farbige Buchabbildungen. Nach acht Jahren der Recherche lege ich diese, meine letzte Arbeit den Liebhabern des Genres vor.


    Limitierte Auflage von 90 Exemplaren!


    Illustrierte Broschur, 97 Seiten


    Erste Ausgabe


    Preis: Euro 17,-


    Versand: Euro 2,-


    Versand (EU): Euro 6,-