Karl May und die Geisterbriefe
Schon gecheckt, danke!
Karl May und die Geisterbriefe
Schon gecheckt, danke!
Da lass dich lieber von Pechmanns Haus des Bücherdiebs eines Besseren belehren.
Ah ja, okay … ich denke, langsam aber sicher sollte ich dieses Buch auch einmal lesen. Vielleicht taucht Hospes auch darin auf …
ZitatSo erfahren wir auf dieser vergnüglichen Reise ans Ende des Bücherregals von Dieben, Besessenen und Wahnsinnigen, von Zensorinnen und Eigenbrötlern, von Menschenfeinden, Geheimniskrämern und Verteidigern des Genres.
> Limitiert auf 1 Exemplar für meine private Bibliothek
Das ist das beste, was man machen kann. So werden erst gar keine Begehrlichkeiten geschaffen …
Beiträge wie dieser, Hospes , sind das wahre Herz dieses Forums. Es ist gut, von Zeit zu Zeit zu sehen, dass es noch schlägt.
Ein Buch, das man mal wieder lesen müsste. Deine Einddrücke dürften aber allgemeingültig sein und lassen sich höchstens in den Details noch weiter auffächern.
Meine letzten Beschäftigungen mit dem Roman bestand im Erwerb zweier alter Ausgaben. Links mit der Titelzeichnung von Ilna Ewers-Wunderwald (1911) und rechts eine Feldpostausgabe von 1916.
Am Wochenende war ich in München auf den Spuren Kubins unterwegs
Danke fürs Zeigen! Mit Kubin in München habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt … entsprechend hatte ich diese Gebäude nicht auf dem Schirm.
Der bisherige Zugang zum damaligen legendären Milieu bestand vor allem in der Lektüre des Buchs "Leben ohne Alltag" von Rolf von Hoerschelmann, das ich hier einmal vorstellte:
phantastik-literatur.de/forum/…d/&postID=16763#post16763Beatrix Potter, Arthur Rackham, Lily Seika Jones (a.k.a. Rivulet Paper) und Theodor Kittelsen, ein Hauch Frazetta (besonders bei den hier nicht abgebildeten Nymphen, da ist einiges direktes Zitat, meine ich).
Ja, ja, ja, ja und ja! Man mag sie alle – besten Dank fürs Zeigen, bin ganz deiner Meinung!
Hier sind alle alten Arkham Insiders und Sigma 2 Foxtrot Folgen, die ich bei archive.org finden konnte.
Für die dritte AI-Folge, die nicht im Webarchiv ist, habe ich den Youtube Link angegeben.https://southparkduke.jimdofree.com/arkham-insider…igma-2-foxtrot/
Greetings
Funduke
Super, dank' dir lieber funduke! Bin mal gespannt, was du noch alles ausgräbst. ![]()
Mittlerweile sind die alten Arkham Insiders-Folgen auch bereit zum Re-upload unter dem neuen RSS-Feed, aber das wird, wie wir schon feststellten, noch etwas dauern. Was ich jedoch selbst nicht dokumentiert habe, sind die S2F-Episoden … da werden Erinnerungen wach …
Um in der Gegenwart zu bleiben: Eben veröffentlicht – Arkham Insiders Folge 227 – August Derleth und H. P. Lovecraft – Innsmouth-Clay
Unser aktueller Podcast Nr. 226 dreht sich um die Lovecraft-Derleth-Kollaboration The Horror from the Middle Span (Das Grauen vom mittleren Brückenbogen), die 1967 in der Arkham House-Sammlung Travellers by night erschien. Wie die bisherigen Stories gibt es die deutsche Übersetzung in dem Suhrkamp-Band Die dunkle Brüderschaft (Phantastische Bibliothek Nr. 173).
Was soll man zu der Geschichte sagen? Mal wieder ein wilder Fiebertraum aus der Derleth’schen Schreibstube, der ungeniert allerlei Anleihen an Lovecrafts Das Grauen von Dunwich (The Dunwich Horror) nimmt.
Wer sich für die frühen Jahre der Arkham Insiders interessiert, findet nun bei den Streaming-Diensten oder auch im Archiv der Podcatcher unseren Trailer vom 13. August 2013, als wir voller Hoffnungen und Erwartungen unseren Lovecraft-Podcast starteten. Das Textarchiv auf http://www.arkhaminsiders.com/ umfasst nun die Veröffentlichungen inkl. Nr. 140 (The Shunned House).
DeLorian: Zurück in die Zukunft
Heinz Nixdorf MuseumsForum (Paderborn)
03. März bis 10. Mai 2026
Es ist eines der berühmtesten Autos der Filmgeschichte, der DeLorean DMC-12 aus „Zurück in die Zukunft“. Der originalgetreue Nachbau ist im Foyer des HNF kostenfrei zu sehen.
In der Filmtrilogie der 1980er-Jahre diente das Fahrzeug als Zeitmaschine, um die beiden Helden Marty McFly und Doc Brown, gespielt von Michael J. Fox und Christopher Lloyd, in die Vergangenheit und Zukunft zu bringen.
Das im HNF ausgestellte Exemplar ist von seinem Besitzer Dr. Josef Hesse aus Münster zusammen mit dem Ausstatter des Films, Kevin Pike, originalgetreu aufgebaut worden und enthält alles, was für eine Zeitreise notwendig ist, einschließlich des Fluxkompensators. Laut Hesse kommt er damit so nah an das Original heran wie kein anderer Nachbau.
Dabei haben die Konstrukteure auf viele Details geachtet. So liegt auf dem Armaturenbrett sogar der Brief für das Jahr 1985, der im Film eine zentrale Rolle spielt. Eindrucksvoll sind zudem die effektvolle Innen- und Außenbeleuchtung sowie die zahlreichen An- und Aufbauten, die dem Auto sein unverwechselbares futuristisches Erscheinungsbild verleihen.
Die Basis der Zeitmaschine ist ein schnittiger Sportwagen mit Flügeltüren, der 1981 und 1982 in Nordirland produziert wurde, aber aufgrund von Qualitätsmängeln kein Erfolg war. Erst als Hauptdarsteller in „Zurück in die Zukunft“ wurde der DeLorean zum Kultauto mit einer bis heute treuen Fangemeinde.
Das Auto weist auf die kommende Sonderausstellung „Der Uhr auf der Spur“ hin, die ab dem 10. Mai kindgerecht und spielerisch Fragen rund um das Thema Zeit behandelt.
Ausstellung: https://www.hnf.de/ausstellungen/…ie-zukunft.html
Inhalt
Der misanthropische Trinker Hugo Dworak (Karl Markovics) lebt in einem Hochhaus in der Drecksloch-Siedlung. Sein Alltag: Schnaps saufen und rauchen. Diese Routine wird durcheinandergewirbelt, als die Studentin Lena Jacobi (Luna Wedler) im Auftrag des Amts für Ruhe und Ordnung Herrn Dworak für eine Arbeits- und Besserungsmaßnahme motivieren soll, Thema: Kreatives Schreiben. Dabei stellt sich heraus, dass Herr Dworak eine poetische Ader und ungeahnter Gedankentiefe besitzt. Freilich wird dabei auch das Dilemma seines Lebens sichtbar: Ein unglückliche Liebe ließ ihn – den damals jungen Dichter – zu dem werden, der er nun ist. Kann er mit Unterstützung von Lena und kraft der neu entfachten Kreativität aus seinem erbärmlichen Dasein ausbrechen …?
Eindruck
Der meistenteils in Schwarz-Weiß gehaltene Streifen weckt Erinnerungen an Klassiker der 1980er und 90er Jahre wie „Brazil“, „König der Fischer“, „Delicatessen“ oder „Die Stadt der verlorenen Kinder“. Was die beiden letztgenannten angeht, ist es sicherlich kein Zufall, dass es hier ein Wiedersehen mit der charakteristischen Mimik von Dominique Pinon gibt. Als Leiter des Amts für Ruhe und Ordnung tritt Lars Eidinger in Erscheinung und spielt einen selbstverliebten, exzentrischen Gockel, der sich allen Ernstes ein Zitat von Frank Kafka anmaßt.
Der Schauplatz ist eine namenlose Großstadt, geprägt von brutalistischen Hochhausbauten. In den schmuddeligen Hinterhöfen treiben sich Riesenratten herum und dringen bis in Dworaks Wohnung vor – Vorboten des Säuferwahnsinns und Ausdruck seiner Lebensangst und Hilflosigkeit. Eine Bande Hockeyspieler mit Hasskappen, die einen Tunnel unsicher machen, sorgt für ein zusätzliches Element der Bedrohung.
Überhaupt ist der Grundtenor des Films zu bitter, als dass die humoristischen oder absurden Elemente ihn verdecken könnten. Dworaks Problem, das zeigt sich in den farbig gehaltenen Darstellungen seiner Vergangenheit, war und ist ein veritabler Alkoholismus. Seine Wohnung im Hochhaus: ein Bau im Bau aus zusammengestelltem, aufgetürmtem und labyrinthartig angeordnetem Leergut …
Fazit
Das war der richtige Film für einen grauen, verregneten Sonntagnachmittag. Die Gefahr des Happy End wurde von Regisseur Nicolas Steiner und Drehbuchautorin Bettina Gundermann erkannt und gebannt. Trotz des Stempels Tragikomödie: Viel zu lachen gibt es nicht, und wenn, ist es die Art von Lachen, die einem im Hals stecken bleibt, – um auf eine besonders grässliche Szene im Film hinzuweisen. Stilvolle Architekturaufnahmen, ein Score, der die fantasievolle Skurrilität des Geschehens aufnimmt, tolle Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die berührende Story – klare Empfehlung.
Bis Mitte März lässt der Film sich auf arte anschauen. Ich sage: Dieses Werk sollte jede/r kennen.
Oh, vielen Dank für diesen überraschenden Tip. Nach deiner Beschreibung darf man sich auf etwas gefasst machen … Bekanntermaßen bin ich ja in Sachen Filmgeschichte der ewige Nachhilfeschüler, – gut zu lesen, dass du auch mal einen Film nicht kanntest.
Dann meinen Beitrag bitte als gegenstandslos betrachten!
Du hast ja recht (vor allem die diversen technischen Notwendigkeiten der letzten Monate haben einiges gekostet), Nils – danke für den Hinweis!
P.S.: Falls es dennoch möglich ist, die Dateien im MP3-Format zu erhalten, wäre ich sogar bereit, einen kleinen Obolus zu zahlen.
Ja, das lässt sich machen (denn der Download wie früher von unserer Seite ist leider nicht mehr möglich). Einen Obulus musst du dafür nicht zahlen. Welche Folgen interessieren dich denn?
Danke für den Hinweis. Den YT Kanal kannte ich, trotz jahrelangem Hören eures Podcasts, bisweilen garnicht.
Aber ich habe es richtig verstanden:
Eure Folgen, vor der aktuellen, sind als Podcast nicht mehr verfügbar?
Oder ist das lediglich dezidiert bei Apple Podcast so? Denn da ist nur die neuste Folge hörbar.
Ich komme gerade von der Arbeit am Podcast, daher kann ich jetzt gleich ein Update geben.
Super. Gut, dass ihr wieder zurück seid!
Die älteren Folgen ladet ihr nochmal über den angegeben rss feed hoch?
Vielen Dank!
Ich glaube, die alten Folgen über diesen Feed hochzuladen, würde Verwirrung stiften. Die Sortierung wird dann schwierig … Wir haben diesen YT-Kanal:
Da habe ich gestern die Nr. 223 hochgeladen (ganz frühe Folgen sind dort schon seit 2015 oder so zu finden). Mal sehen, ob das angenommen wird. Ist aber auch zeitaufwändig, weil die mp3 Dateien in mp4 (Videoformat) umgewandelt werden und dann einzeln hochgeladen werden müssen.