Beatrix Potter, Arthur Rackham, Lily Seika Jones (a.k.a. Rivulet Paper) und Theodor Kittelsen, ein Hauch Frazetta (besonders bei den hier nicht abgebildeten Nymphen, da ist einiges direktes Zitat, meine ich).
Ja, ja, ja, ja und ja! Man mag sie alle – besten Dank fürs Zeigen, bin ganz deiner Meinung!
Hier sind alle alten Arkham Insiders und Sigma 2 Foxtrot Folgen, die ich bei archive.org finden konnte. Für die dritte AI-Folge, die nicht im Webarchiv ist, habe ich den Youtube Link angegeben.
Super, dank' dir lieber funduke! Bin mal gespannt, was du noch alles ausgräbst.
Mittlerweile sind die alten Arkham Insiders-Folgen auch bereit zum Re-upload unter dem neuen RSS-Feed, aber das wird, wie wir schon feststellten, noch etwas dauern. Was ich jedoch selbst nicht dokumentiert habe, sind die S2F-Episoden … da werden Erinnerungen wach …
Um in der Gegenwart zu bleiben: Eben veröffentlicht – Arkham Insiders Folge 227 – August Derleth und H. P. Lovecraft – Innsmouth-Clay
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Unser aktueller Podcast Nr. 226 dreht sich um die Lovecraft-Derleth-KollaborationThe Horror from the Middle Span (Das Grauen vom mittleren Brückenbogen), die 1967 in der Arkham House-Sammlung Travellers by night erschien. Wie die bisherigen Stories gibt es die deutsche Übersetzung in dem Suhrkamp-Band Die dunkle Brüderschaft (Phantastische Bibliothek Nr. 173).
Was soll man zu der Geschichte sagen? Mal wieder ein wilder Fiebertraum aus der Derleth’schen Schreibstube, der ungeniert allerlei Anleihen an Lovecrafts Das Grauen von Dunwich (The Dunwich Horror) nimmt.
Wer sich für die frühen Jahre der Arkham Insiders interessiert, findet nun bei den Streaming-Diensten oder auch im Archiv der Podcatcher unseren Trailer vom 13. August 2013, als wir voller Hoffnungen und Erwartungen unseren Lovecraft-Podcast starteten. Das Textarchiv auf http://www.arkhaminsiders.com/ umfasst nun die Veröffentlichungen inkl. Nr. 140 (The Shunned House).
DeLorian: Zurück in die Zukunft Heinz Nixdorf MuseumsForum (Paderborn) 03. März bis 10. Mai 2026
Es ist eines der berühmtesten Autos der Filmgeschichte, der DeLorean DMC-12 aus „Zurück in die Zukunft“. Der originalgetreue Nachbau ist im Foyer des HNF kostenfrei zu sehen.
In der Filmtrilogie der 1980er-Jahre diente das Fahrzeug als Zeitmaschine, um die beiden Helden Marty McFly und Doc Brown, gespielt von Michael J. Fox und Christopher Lloyd, in die Vergangenheit und Zukunft zu bringen.
Das im HNF ausgestellte Exemplar ist von seinem Besitzer Dr. Josef Hesse aus Münster zusammen mit dem Ausstatter des Films, Kevin Pike, originalgetreu aufgebaut worden und enthält alles, was für eine Zeitreise notwendig ist, einschließlich des Fluxkompensators. Laut Hesse kommt er damit so nah an das Original heran wie kein anderer Nachbau.
Dabei haben die Konstrukteure auf viele Details geachtet. So liegt auf dem Armaturenbrett sogar der Brief für das Jahr 1985, der im Film eine zentrale Rolle spielt. Eindrucksvoll sind zudem die effektvolle Innen- und Außenbeleuchtung sowie die zahlreichen An- und Aufbauten, die dem Auto sein unverwechselbares futuristisches Erscheinungsbild verleihen.
Die Basis der Zeitmaschine ist ein schnittiger Sportwagen mit Flügeltüren, der 1981 und 1982 in Nordirland produziert wurde, aber aufgrund von Qualitätsmängeln kein Erfolg war. Erst als Hauptdarsteller in „Zurück in die Zukunft“ wurde der DeLorean zum Kultauto mit einer bis heute treuen Fangemeinde.
Das Auto weist auf die kommende Sonderausstellung „Der Uhr auf der Spur“ hin, die ab dem 10. Mai kindgerecht und spielerisch Fragen rund um das Thema Zeit behandelt.
Der
misanthropische Trinker Hugo Dworak (Karl Markovics) lebt in einem
Hochhaus in der Drecksloch-Siedlung. Sein Alltag: Schnaps saufen und
rauchen. Diese Routine wird durcheinandergewirbelt, als die Studentin
Lena Jacobi (Luna Wedler) im Auftrag des Amts für Ruhe und Ordnung
Herrn Dworak für eine Arbeits- und Besserungsmaßnahme motivieren
soll, Thema: Kreatives Schreiben. Dabei stellt sich heraus, dass Herr
Dworak eine poetische Ader und ungeahnter Gedankentiefe besitzt.
Freilich wird dabei auch das Dilemma seines Lebens sichtbar: Ein
unglückliche Liebe ließ ihn – den damals jungen Dichter – zu
dem werden, der er nun ist. Kann er mit Unterstützung von Lena und
kraft der neu entfachten Kreativität aus seinem erbärmlichen Dasein
ausbrechen …?
Eindruck
Der
meistenteils in Schwarz-Weiß gehaltene Streifen weckt Erinnerungen
an Klassiker der 1980er und 90er Jahre wie „Brazil“, „König
der Fischer“, „Delicatessen“ oder „Die Stadt der verlorenen
Kinder“. Was die beiden letztgenannten angeht, ist es sicherlich
kein Zufall, dass es hier ein Wiedersehen mit der charakteristischen
Mimik von Dominique Pinon gibt. Als Leiter des Amts für Ruhe und
Ordnung tritt Lars Eidinger in Erscheinung und spielt einen
selbstverliebten, exzentrischen Gockel, der sich allen Ernstes ein
Zitat von Frank Kafka anmaßt.
Der Schauplatz ist eine namenlose
Großstadt, geprägt von brutalistischen Hochhausbauten. In den
schmuddeligen Hinterhöfen treiben sich Riesenratten herum und
dringen bis in Dworaks Wohnung vor – Vorboten des Säuferwahnsinns
und Ausdruck seiner Lebensangst und Hilflosigkeit. Eine Bande
Hockeyspieler mit Hasskappen, die einen Tunnel unsicher machen, sorgt
für ein zusätzliches Element der Bedrohung.
Überhaupt ist der Grundtenor des Films
zu bitter, als dass die humoristischen oder absurden Elemente ihn
verdecken könnten. Dworaks Problem, das zeigt sich in den farbig
gehaltenen Darstellungen seiner Vergangenheit, war und ist ein
veritabler Alkoholismus. Seine Wohnung im Hochhaus: ein Bau im Bau
aus zusammengestelltem, aufgetürmtem und labyrinthartig angeordnetem
Leergut …
Fazit
Das war der richtige Film für einen
grauen, verregneten Sonntagnachmittag. Die Gefahr des Happy End wurde
von Regisseur Nicolas Steiner und Drehbuchautorin Bettina Gundermann
erkannt und gebannt. Trotz des Stempels Tragikomödie: Viel zu lachen
gibt es nicht, und wenn, ist es die Art von Lachen, die einem im Hals
stecken bleibt, – um auf eine besonders grässliche Szene im Film
hinzuweisen. Stilvolle Architekturaufnahmen, ein Score, der die
fantasievolle Skurrilität des Geschehens aufnimmt, tolle
Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die berührende Story –
klare Empfehlung.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Bis Mitte März lässt der Film sich auf arte anschauen. Ich sage: Dieses Werk sollte jede/r kennen.
Oh, vielen Dank für diesen überraschenden Tip. Nach deiner Beschreibung darf man sich auf etwas gefasst machen … Bekanntermaßen bin ich ja in Sachen Filmgeschichte der ewige Nachhilfeschüler, – gut zu lesen, dass du auch mal einen Film nicht kanntest.
P.S.: Falls es dennoch möglich ist, die Dateien im MP3-Format zu erhalten, wäre ich sogar bereit, einen kleinen Obolus zu zahlen.
Ja, das lässt sich machen (denn der Download wie früher von unserer Seite ist leider nicht mehr möglich). Einen Obulus musst du dafür nicht zahlen. Welche Folgen interessieren dich denn?
Danke für den Hinweis. Den YT Kanal kannte ich, trotz jahrelangem Hören eures Podcasts, bisweilen garnicht.
Aber ich habe es richtig verstanden:
Eure Folgen, vor der aktuellen, sind als Podcast nicht mehr verfügbar?
Oder ist das lediglich dezidiert bei Apple Podcast so? Denn da ist nur die neuste Folge hörbar.
Ich komme gerade von der Arbeit am Podcast, daher kann ich jetzt gleich ein Update geben.
Der YT-Kanal war immer ein "Stiefkind" für uns. Mittlerweile werden dort aber viele Podcasts veröffentlicht und sie haben eine extra Funktion dafür. Daher schenken wir dem künftig mehr Aufmerksamkeit.
Mit dem Auslöschen der bisherigen AI-Seite (WordPress) sind schlagartig alle bisherigen Folgen vom Netz genommen, das stimmt. Die typischen Aggregatoren und Podcatcher habe ja immer nur von unserem Server gestreamt. Ist dort die Originaldatei nicht mehr vorhanden – kann sie auch nirgendwo mehr abgespielt werden.
Jetzt die gute Nachricht: Ich stand etwas auf dem Schlauch … habe mir aber deine Eingangsfrage noch mal durch den Kopf gehen lassen. Natürlich ist es am sinnvollsten, wenn alle Folgen über einen RSS-Feed laufen. Nur dachte ich (bis eben), dass die aktuell veröffentlichte Folge chronologisch immer zuerst kommt. Mir fiel dann aber ein, dass es möglich ist, Folgen zurück zu datieren. Und da wir für alle bisherigen Folgen (Nr. 1 bis 223) das VÖ-Datum gespeichert haben – können wir jetzt alles wiederveröffentlichen und es wird in der zeitlich korrekten Reihenfolge angezeigt.
Wermutstropfen: Ist eine Speicherfrage (Geldfrage), d. h. wir können jetzt nicht in 1, 2 Tagen einfach alle Folgen wieder raushauen, weil wir dann sofort die monatl. verfügbare Kapazität sprengen. Aber: neben Nr. 224 vom Freitag habe ich eben Nr. 222 u. 223 wiederveröffentlicht. Tauchen auch schon bei iTunes, Spotify & Co. auf. Ein Anfang ist gemacht …
Arkham Insiders. Der deutsche Lovecraft-Podcast. Online seit dem 20. August 2013.
www.youtube.com
Da habe ich gestern die Nr. 223 hochgeladen (ganz frühe Folgen sind dort schon seit 2015 oder so zu finden). Mal sehen, ob das angenommen wird. Ist aber auch zeitaufwändig, weil die mp3 Dateien in mp4 (Videoformat) umgewandelt werden und dann einzeln hochgeladen werden müssen.
Arkham Insider Axel Super, dass ihr wieder Folgen eingespielt habt und die kreative Zukunft gesichtert klingt. Nachdem, was ich über den Schaden und die verbundene Arbeit hörte: Hut ab, wirklich!
Da das wunderbare Providence Athenaeum in der Geschichte eine prominente Rolle spielt, erlaube ich mir, den Thread mit einigen Privatphotographien jenes schnuckeligen Ortes zu illustrieren.
Super Fotos, Nils, vielen Dank fürs Zeigen … da sind Aufnahmen bei, die ich (glaube ich) noch nicht gesehen hatte.
Nach 4-monatiger Pause (nicht ganz freiwillig), geht es jetzt mit dem Lovecraft-Podcast Arkham Insiders weiter: Arkham Insiders Folge 224 – August Derleth und H. P. Lovecraft – The Dark Brotherhood
Auf der Webseite https://arkhaminsiders.com/ findet sich ein Archiv der bisherigen Folgen (noch im Aufbau). Der Podcast selbst wird dort jedoch nicht mehr gehostet.
Es gibt einen neuen RSS-Feed. Wer einen Podcatcher benutzt und dort noch die bisherigen Folgen bis 2025 gelistet sieht, sollte den Feed dort aktualisieren.
Ich wurde damals durch Nils schon zum Doberschütz-Fan und schließe mich dem Hymnos an.
Biografisch kann ich eh gut andocken (BRDler mit regelmäßigen Besuchen der DDR-Verwandtschaft).
Und ja, es stellt sich mit der Zeit ein heimeliges Gefühl bzgl. der Figuren und Handlungen ein, so dass ich die Episoden ebenfalls von Zeit zu Zeit erneut anhöre.
Ich habe das "Ave Maria" sogar auf Vinyl als 7", im klassischen grünen Design der Gesammelten Werke. Es kommt zum Einsatz als Winnetou sich auf in die ewigen Jagdgründe macht und noch im letzten Moment zum Christentum konvertiert … Die schöne letzte Strophe:
Es will das Licht des Lebens scheiden; Nun bricht des Todes Nacht herein. Die Seele will die Schwingen breiten; Es muß, es muß gestorben sein. Madonna, ach, in deine Hände Leg' ich mein letztes, heißes Fleh’n: Erbitte mir ein gläubig Ende Und dann ein selig Aufersteh’n! Ave, ave Maria!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Habe mir den Radiobeitrag angehört. Melville ist/war ein interessanter Autor. In meiner Wahrnehmung verläuft die jüngste Rezeption größtenteils zwischen Moby Dick und Bartleby. Das scheinen die Referenzgrößen zu sein. Mich selbst hat "damals" (vor ca. 20 Jahren) der Roman Mardi – und eine Reise dorthin gefesselt. Es wird Zeit für eine erneue Lektüre!
Was ich von Langs Buch halten soll, das müsste mal eine Leseprobe ergeben. Bin z. Zt. noch unschlüssig.