Herman Melville - Moby Dick

  • Stockerlone Klasse Video bzw. wunderschönes Comic. So gefällt die Geschichte sogar mir. [Cof]

    Und alle, die hier sturmumtost herausposaunen, das sei kein fantastischer Roman, ihnen sei gesagt, dass ihr allesamt dem größten seemannsgarn auf den Leim gegangen seid! Greenhorns und Landratten seid ihr! Kommt wohl nicht von der see, was? na ja, mit Ausnahme von Katla, die wird wohl mehr Seefahrererfahrung haben als ich ... egal! Ich lese den Wal weiter und wenn es das letzte ist, was ich tun werde. Da bläst er!

    [Skl]%X Murharharhar ... ich bin sonst nicht so für Humor in der Phantastik zu haben, aber wenn du gerade etwas in diesem Stil schreiben solltest, will ich das unbedingt lesen!!!

  • Ich sehe den Wal auch eher als "Schrecken Gottes" wie Melville ihn selbst beschreibt und eher als Monster aus der Tiefe. Und alle, die hier sturmumtost herausposaunen, das sei kein fantastischer Roman, ihnen sei gesagt, dass ihr allesamt dem größten seemannsgarn auf den Leim gegangen seid! Greenhorns und Landratten seid ihr! Kommt wohl nicht von der see, was? na ja, mit Ausnahme von Katla, die wird wohl mehr Seefahrererfahrung haben als ich ... egal! Ich lese den Wal weiter und wenn es das letzte ist, was ich tun werde. Da bläst er!

    “There she blows!-there she blows! A hump like a snow-hill! It is Moby Dick!”

  • Muss mir dringend für meine Ray Bradbury Sammlung seine Bücher

    kaufen die sich mit dem/seinem Moby Dick Film beschäftigen......

    Und ich muss mir natürlich auch mal wieder den Film angucken..

    "Ich schreibe so lange, bis der Leser davon überzeugt ist, in der Hand eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein". ... `Stephen King´

  • Fazit: Ich bin zwiegespalten, was die Einordnung in die phantastische Literatur anbelangt und neige dazu, den meisten Foristen zu folgen, die da sagen, es ist KEINE phantastische Literatur. Der Wal selbst mag als Metapher dienen, als gottähnliches Geschöpf auch, wenn man ihn übertrieben beschreibt, aber Melville bleibt in seiner Schilderung doch so, dass er kein übernatürliches Monster aus der Tiefe ist, dafür ist Moby Dick dann auch doch zu viel Wal. Und alle anderen Mysterien auf See, die dunklen Schatten, die Vorahnungen oder Schockzustände von Besatzungsmitgliedern werden am Ende doch immer wieder einer weltlichen Ursache überführt.


    Die Übersetzung lohnt sich m.E., aber ich kann leider nicht vergleichen, daher sollte mein Urteil nur sehr eingeschränkt gelten.


    Kritik: Wal, Wal und noch mehr Wal. Sprachlich zwar ungemein elegant und eindeutig Weltliteratur, aber sehr, sehr viel Wal dabei. Es hat aber eindeutig Spaß gemacht mit Melville zur See und auf Walfang zu fahren.


    P.S. Gregory Peck als Ahab ist für definitiv die Idealbesetzung gewesen und liefer oscarwürdig ab. Die Kritik aus der damaligen Zeit ist für mich nicht nachvollziehbar.