Wow, sehr cool - fetteste Gratulation und das Werk sieht enorm spannend aus.
Beiträge von Katla
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Elmar Es soll sagen, dass sie an Phantastik und Gegenkultur interessiert ist, obwohl sie eine hohe Position bei der fucking *) langweiligen Posti innehat. Also als Hinweis, dass sie schon schnallt, was das für ein Buch ist.
Vllt. bist du zu jung, um das nachzuvollziehen und deine Tattoos sind überall für alle selbstverständlich, aber ich gehe - mit ner ganzen Menge blackwork Tats - auf die 60 zu. Und das ist eine Generation, bei der Mitte 80er gesagt wurde: "Überleg dir das, Frauen mit Tattoos werden es im Beruf / in höheren Positionen schwer haben." Das Problem hatte ich nie, auch nicht früher im mittleren Management, und ich finde es absolut klasse, dass meine jüngeren Chefs und Chefinnen heute ne Menge Tats haben - Zeitenwandel, ganz konkret und ganz positiv erlebt.
Sind nicht 85% aller Unter-Dreißigjährgen tätowiert? Das ist fast so viel wie beim britischen Königshaus um 1880 oder wie zu vorchristlichen Zeiten in Europa. Also eigentlich: Back to normal.---
*) Weil gerade 740 Leute aus meinem Briefzentrum entlassen wurden, das musste mal so gesagt werden. -
Oooooh, mein Belegexemplar kam gestern an! Obwohl ich ja schon den ersten Band kenne, war ich nicht drauf vorbereitet, wie schön das Buch ist. Das ist wirklich ein absolutes Highlight unter meinen Veröffentlichungen und ein kleines Juwel im Bücherschrank.
Jörgs Zeichnungen sind so wunderbar, es gibt verschiedene Stimmungen und sogar dezent anderen Stil / Technik bei den Wurmbildern, die sehr detailliert sind und kaum weißen Hintergrund zeigen, alles ist fließend und organisch. Die Bilder erzählen selbst schon Geschichten.
Hab das Buch sofort auf der Arbeit herumgezeigt. Die (junge, tätowierte - edit: ich meine offensichtlich Gegenkultur-offene) Oberchefin hat gleich einen Teil meines Textes gelesen und meinte, er habe einen schönen Flow. Sie hatte Deutsch im Abi, erstaunlich für ihr Alter, das kenne ich sonst eher von Finnen meiner Generation plus. Das Buch kam auch optisch super gut an.
Ich bin schon gespannt auf die Texte, vom Vorwort habe die erste Hälfte gelesen (ich hatte gar nicht präsent, dass Howard bereits so jung starb!, sein Alter liest sich jedenfalls nicht im Stil raus) und mit Jörgs Beitrag begonnen, der mir schon vom Setting und dem wunderbar typischen Kleudgen'schen Erzählstil gefällt - dabei im Erzählen schwelgt, wie es mir zumindest erscheint.
Neben dem Reverse Snow bewachen zwei Metals sowie ein Terrazzo (mit eingelagerten Steinsplittern) das Werk.
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RHoN Die Frage kann ich nicht so 'blanko' beantworten.
In einer Anthologie möchte ich stilistisch starke, eigenständige, innovative Geschichten mit sense of wonder. Die Länge der Einzelbeiträge muss zur jeweiligen Ausarbeitung passen - da können von mir aus Micro Fictions neben Novellettes und vllt. sogar dem einen oder anderen Gedicht stehen. Oder aber alles um 25k herum, wenn das gut mit dem jeweiligen Pacing der Einzeltexte hinhaut.
Eine dicke Antho mit max. 20k-Geschichten kann vllt. recht unruhig wirken. Aber man wäre ja nicht gezwungen, alles in einem Rutsch zu lesen. Und ich hatte gerade eine Sammlung mit 36 thematisch recht unterschiedlichen Geschichten gelesen, wovon ich auch gern 100 gehabt hätte - weil mir nur eine Handvoll mäßig gefiel, der Rest aber ganz extrem gut. (Stig Daegermans Mittsommernacht, btw.)Was ich sehr unschön finde: Lange Kurzgeschichten oder sogar Novellettes, in denen ein Flash Fiction-Plot durch Gelaber aufgeblasen wird - egal, ob es Gelaber auf hohem oder nicht ganz so hohem Niveau ist. Nun würdet ihr solche Texte vllt. nicht annehmen, aber das begegenet mir durchaus in - auch fremdsprachlichen - Anthos zuhauf. Zusammen mit Großdruck und zu viel Rand/Zwischenzeilenabständen scheint mir da nur Platz gefüllt zu werden, um den Buchpreis zu rechtfertigen - solche Kombis schrecken mich vllt. am allermeisten ab.
Kurz gesagt:
- Lieber starke Texte in egal welcher Länge / egal welchem Antho-Umfang als eine abgezirkelt-gleichförmige Anzahl mit auch schwächeren Texten (die grad von der Länge gut passten, aber eigentlich nicht richtig VÖ-reif wären). Der Umfang einer Antho und der Einzelbeiträge ist mir egal, solange ich hochwertigen, ggfs. abwechslungsreichen Inhalt erwarten kann.
- Die Länge der Einzelbeiträge muss in allererster Linie zum Inhalt / Ausarbeitung passen.
- Ich mag auch Chapbooks mit einer Erzählung, selbst wenn die hochpreisiger sind. Oder solche Wälzer wie Vandermeers enzyklopedisches Weird. Das sind imA Äpfel und Birnen.Von Herausgeberseite (ich hab da erste Einblicke) ist es eine Frage der Druckkosten. Hast du viele gute Texte, die alle super lang geraten sind, kann es den Verkaufspreis zu sehr hochtreiben.
Hast du nur eine Handvoll Novellettes, ist das Editieren ungleich anstrengender und zeitaufwändiger, weil man nicht locker Änderungen / Kürzungen vorschlagen kann. Kurze Texte machen das Editieren für alle Beteiligten leichter. -
Das FAUN #6 ÖD - über Ödlande, die im Zuge der Pest verlassen und nie wieder besiedelt wurden - hat dieses Wochenende auf der Fantasy Con Premiere! Und kann selbstverständlich auch wie immer direkt bestellt werden, Kontakt hier.
Mein Text ist dieses Mal einen Ticken länger als die beiden zuvor und dreht sich um wüstgefallene Orte im Wendland - wo die letzte Pestwelle erstaunlich spät wütete -, um Rundlingsdörfer, die Göttin der Kreuzwege und der Magie, Hekate, einen etwas hilflosen jungen Volkskundler und seinen Kaltblutschimmel, der mein eigentlicher Protagonist ist. Meine Pest verhält sich zudem im Sinne des anderen schwarzen Schimmels = Befalls, und dann mag es in den Katen auch nicht ganz mit rechten Dingen zugehen ...Folklore, place lore und Magie! Illustriert vom lieben Verleger und mit einem historischen Stich.
Auch die wunderschöne #5 WIEN, die vergangenes Jahr erschien, ist noch erhältlich. Abonennten bekommen eine ganz individuelle, handgenähte Sammelmappe, die mind. 4 Hefte fasst.
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Oh sehr cool und super spannend, Nils ! Das werde ich auf jeden Fall auf meinem Besuch in DE bestellen.

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Ja, ich finds auch bissl meh und sehe mir eh so gut wie keine Amifilme an. Hätte es nicht gepostet, wäre ich nicht über das Interview auf den Film gekommen, den Ansatz fand ich einfach spannend.
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Lee Cronin's The Mummy
USA 2026
Buch & Regie: Lee Cronin
Kamera: Dave Garbett | Schnitt: Bryan Shaw
Mit: Jack Reynor, Laia Costa, May Calamawy, Natalie Grace, Verónica FalcónKinostart Deutschland: 16. April
Teaser OV
Trailer OV
Trailer DEEin Mädchen verschwindet auf einer Ägyptenreise mit den Eltern. Jahre später kehrt es zurück und unheimliche Dinge geschehen. Thema ist wohl eher Besessenheit als Zombie. James Wan ist Produzent, er prägte zuvor verschiedene Franchises, u. a. Saw, Conjuring, Aquaman und Insidious. Obwohl kein direktes Remake (es hätte da auch sinnvollere Titel gegeben), ist es als gruseliger Horrorfilm konzipiert und enger an den ersten Film von 1932 als an späteren Action-Klamauk angelehnt.
Der Film hat ein interessantes Detail: Das Mädchen lernte vor dem Problem bei den Pfadfindern Morsecode, und da sie später in der besessenen Form nicht mehr richtig kommunizieren kann, verwendet sie - subversiv gegen die spekulative Macht in sich - eben Morsezeichen. Die gesamte Choreographie und Bewegungsmuster des Mädchens geht zudem sehr stark über Körpersprache, und beides wurde entwickelt und erarbeitet von einer ukrainischen Tänzerin und Tanztehoretikerin, Marina Mazepa.
In einem wirklich ausgesprochen lesenwerten, langen Interview mit New Voice of Ukraine sagt sie u. a.
"Meine Aufgabe bestand darin, der Schauspielerin dabei zu helfen, die Figur durch ihren Körper zum Leben zu erwecken – ihre natürlichen Fähigkeiten zu entfalten und gleichzeitig meine eigene Herangehensweise an die Bewegung einzubringen. Wir arbeiteten nicht nur an den übergeordneten körperlichen Aspekten – Flexibilität, Fließendheit, Körperbeherrschung –, sondern auch an Details, die oft nicht im Drehbuch stehen: dem Blick, den winzigen Bewegungen, dem Atemrhythmus und den kleinen körperlichen Reaktionen, die eine Figur lebendig wirken lassen.Als ich das Drehbuch las, konzentrierte ich mich auf die Details des Morsecodes, mit dem sie mit ihrem Vater kommunizierte. Das wurde zu einer Art Brücke zwischen ihrem wahren Selbst und dem Zustand, in dem sie gefangen war. Ich schlug vor, diese innere Verbindung durch winzige Details darzustellen – ihren Blick, ihre Fingerbewegungen, sogar kaum wahrnehmbare körperliche Signale, als würde sie versuchen, von innen heraus Kontakt aufzunehmen. Auch wenn die Zuschauer diese Details vielleicht nicht bewusst wahrnahmen, waren sie für mich wichtig als Teil dieses inneren Kampfes und ihres Versuchs, die Kontrolle über ihren eigenen Körper zurückzugewinnen.
Gleichzeitig wird der Geist von Szene zu Szene stärker, sodass sich die Körpersprache allmählich verändert – sie wird steifer, kontrollierter, manchmal sogar erstarrt. Aber die Emotion in den Augen kann dennoch lebendig bleiben. Dieser Kontrast zwischen dem Inneren und dem Äußeren war für mich das Wichtigste.
Als ich anfing, mit Natalie zu arbeiten, sah ich sofort, dass ihre natürlichen Bewegungen und ihre Körperstruktur sehr genau zu dem Bild passten, das ich im Kopf hatte. Sie ist sehr talentiert, und das gab uns Raum, an subtilen Dingen zu arbeiten – Isolationen, Mikrobewegungen, Pausen in den Gelenken, Fingerarbeit. Diese Details sind es, die die Figur für mich wirklich zum Leben erweckt haben." -
Nicht ganz meine Tasse Themen-Tee, aber ein wunderschönes Cover. Was für eine Wohltat, ich hab langsam den Eindruck, überall Slop zu sehen, riesige Goldschnörkel und Feuerwirbel oder bunte Scherenschnitte und whatever ...
Schön, dass es auch einen Markt für ruhigere, oder auf jeden Fall absurde Erzählungen gibt! Das lässt hoffen. Danke für die Vorstellung, ist definitiv mal was anderes. -
Oh, das klingt wunderbar, könnte ich, würde ich da sicher auch hingehen.
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Hodgson hätte ich auch gesagt. Auch, wenn einige seiner Texte ein bissl eigenwillig sind (im Guten wie Schlechten = etwas abrupt mäandernd teils), finde ich sie auf jeden Fall interessant und ungewöhnlich.
Susanne Wolff hat in der Alraune 1 ein furioses Piraten (bzw. -innen) Abenteuer geschrieben, das durchaus Horroranteile hat. (Ich hab bei Interesse noch eine Handvoll Exemplare, ist ja längst vergriffen.)
Graphic Novel Bear Pirate Viking Queen ist jetzt im Nachklang sogar noch besser als direkt beim Lesen, es ist sowohl paranormale Phantastik, als auch Horror und es geht direkt um Piraten. Ich hab das evt. doppelt, sag Bescheid. (Also: Hatte es zwei Mal, muss aber schauen, ob ich eines nicht schon abgegeben hab.) Tolles Comic, wunderbare Aquarelle.
Obwohl eigentlich nicht spekulativ, finde ich, dass man Black Sails (STARZ) durchaus in Horrorstimmung schauen kann - es basiert auf Treasure Island, ist aber frech modern. Die erste Staffel ist am besten.
Bei der Filmvorführung der Doku dazu lernte ich den - wirklich psychisch total kaputten - Kapitän der Hansa Stavanger kennen, weil ich damals für das Festival arbeitete. Jedenfalls hat mir das Wissen um moderne Piraterie und die Gesetzlosigkeit internationaler Gewässer (siehe auch Sea Shepherd) leider ein bisschen das Thema verleidet. Krzysztof Kotiuk hatte mir dann noch sein unzensiertes Buchmanuskript geschickt, das war auf andere Art Horror als du suchst, und verfolgt mich bis heute. (Es gibt eine Kontroverse um sein Verhalten an Bord btw.)
Piraten dieser Art in einem sehr, sehr düsteren, brutalen und weirden Horrorbuch treten auf in Stefán Máni: Das Schiff (isl. Original Skipið) Ullstein 2009, das Jahr in dem die Hansa Stavanger entführt wurde. Máni arbeitete selbst eine Weile in der Fischereiflotte, was man auch rausliest. Die Piratenszenen sind eine längere Episode. Eines meiner all time favourites, ich liebe das Buch, aber bislang mochte es niemand, dem ich es ans Herz gelegt hab, also Vorsicht.
Von Jeff Vandermeers Horror-Antho Fast Ships, Black Sails rate ich ab (leider eine totale Scharchnummer), ebenso von Stokers unterirdischer und ebenfalls schnarchiger KG "The Red Stockade" / "Die rote Palisade". Zudem Geschichtsklitterung ganz böser Art. (Enthalten in den Midnight Tales).
China Mévilles Rail Sea / Das Gleismeer hat als Prota/Antagonistin eine Piratin an Bord des Zuges (das Ganze ist eine Hommage an Moby Dick), und es gibt durchaus dystopischen Grusel, aber das Buch wäre mit der Hälfte der Seitenzahl besser bedient gewesen. Schöne Atmo und irre Ideen. Bin unsicher, ob es dir liegen würde.
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Felix Danke schön, das freut mich - es war auch super interssant, da zu recherchieren. Und ich freue mich sehr auf den Rest des Magazins.
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Frisch im Memoranda-Shop eingestellt: !Time Machine 10 mit einer Vielzahl irre spannender Beiträge (zur Phantastik in Georgien!
) in einer wie ich finde sogar für das Magazin ungewöhnlichen Bandbreite.Mein Beitrag ist sehr stark horrorlastig und hat einen selten erlaubten Umfang (42.590 Zeichen mLz = 4 Doppelseiten im Zine). Illustriert mit Fotos von dem britisch-polnischen Stalker Kamil Budzyński / Forgotten Chornobyl und yours truly; mehr dazu unten.
Inhaltsverzeichnis:
- »Madame X und das Geheimnis der !Time Machine« von Christian Hoffmann
- »Höchste Zeit für eine gebrauchte Zeitmaschine! Gedanken während einer Shopping-Recherche-Tour in Chrono-City« von Udo Klotz
- »Wer war Hans Christoph? Lüftung eines Pseudonyms« von Wolfgang Both
- »Mein Opa Hans Schlösser und Kurd Laßwitz – Eine persönliche Spurensuche« von Frank Schlösser
- »Ein Blick zurück: Die Kurd-Laßwitz-Preisträger 1981« von Thomas Harbach und Udo Klotz
- »Science Fiction unter dem Halbmond – Ein Überblick über die türkische Science Fiction« von Thomas Harbach
- »Obsession und Apokalypse – Anna Kavans experimentelles Meisterwerk Eis« von Michael Schneiberg
- »Von Andymon zu den Andymonaden« von Michael Wehren, Angela und Karlheinz Steinmüller und Udo Klotz
- »Georgien – Ein Land ohne Science Fiction? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft georgischer SF« von Dominik Irtenkauf
- »Das Haus der Angst – Marginale und dystopische Architekturen« von Silke Brandt
- »Die Wormwood-Trilogie« von Chris(tine) Witt
- »Science Fiction History – Was in der phantastischen Literatur vor 100, 75, 50 und 25 Jahren geschah« von Hardy Kettlitz
- SF-PERLEN: Carol Lay, My Time Machine von Christian Hoffmann; Rita Woods, The Edge of Yesterday von Yvonne Tunnat; Predestination von Christian Hoffmann; Philip K. Dick, Irrgarten des Todes von Christian Hoffmann; P. Djèlì Clark, Meister der Dschinn von Udo Klotz; Reda El Arbi, [empfindungsfæhig] und Asimovs Kindergarten von Udo Klotz; Lewis Padgett, Robots Have No Tails von Udo Klotz
- Thomas Hofmann über sich
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Da das Zine auf dem Postweg nach Deutschland ist, kann ich noch nichts zu Fremdbeiträgen sagen.
Meine Herangehensweise (Intro) im Folgenden. Dann gibt es gibt auch ein ganzes Kapitel zum realen sowie fiktionalen Horror von Cabrini Green (dem Schauplatz & Drehort von Candyman) und ähnlich monströsen residential high rises u. a. einem extrem beeindruckenden in Südafrika.
Der Text ist das 'negative' Pendant zu meinem nur halb so langen Beitrag "Concretopia. Architektur und Utopie" in Das Science Fiction Jahr 2025 (Hirnkost, Okt. 2025). Die beiden Texte können unabhängig voneinander gelesen werden, haben auch einen anderen Sound.
Das Haus der Angst – Marginale und dystopische ArchitekturenDie Verbindung von Gebäuden mit dem Unheimlichen, Bedrohlichen oder Verstörenden ist so alt wie die Phantastik selbst. Sie findet sich nicht nur in Horror und Weird auf vielfältige Weise verarbeitet, sondern auch in der Science-Fiction.
Nach einigen Worten zur Motivgeschichte werde ich in diesem Beitrag an ausgewählten Beispielen das Dystopische, Unheimliche, Marginale im Kontext von gebauten Strukturen untersuchen. Hierbei werde ich auch implizit der Frage nachgehen, wie spekulative Erzählungen die Wechselwirkungen zwischen Gebäuden und ihren Nutzern gestalten: Als psychologische oder paranormale Einflussnahme (ein Haus verändert seine Bewohner) oder spiegelgleiche symbolische Entsprechung (ein Haus steht symbolisch für die Psyche seiner Bewohner oder Haltung einer Gesellschaft). Die besprochenen Bauwerke können rein fiktional-spekulativ oder auch geplante bzw. gebaute reale Objekte sein. Letztere mögen neben ihrer eigentlichen Funktion auch als Filmkulisse fungieren.
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Alles klar, vielen Dank, das werde ich mir dann auf jeden Fall mal näher anschauen. Klasse Tipp, jedenfalls.
![Beer [Nerdine]](https://phantastik-literatur.de/images/smilies/smiley53.gif)
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Elmar Das sieht ja cool aus, und klingt sehr gut. Irgendwie musste ich denken an Das Haus, das tickte (Bellairs / Gorey: The House With a Clock in its Walls), klingt nach meiner Tasse Kaffee.
Hast du einen Einblick, ob es eher slapstick-humorig oder witzig-surrealistisch ist?