Beiträge von Katla

    Ein Gemälde von Leonora Carrington, Les Distractions de Dagobert (1945), erzielte gestern bei Sothebys einen Preis von $ 28,5 Mill.

    Carrington ist damit die britische Künstlerin mit der höchsten Verkaufssumme eines Werkes je. Wie grandios, dass es hier um Surrealismus geht! Sie war erst 28 Jahre alt, als sie das Bild malte.


    Gegen einen US-amerikanischen und einen chinesischen Bonzen setzte sich der argentinische Gründer des Museum of Latin American Art in Buenos Aires durch, der vor 30 Jahren beim gleichen Bild überboten worden war. Damit ist es in den richtigen Händen!

    Ein schöner Artikel dazu hier (Engl.).


    (Über den Kunstmarkt in dieser Form kann man - genau wie bei den Produktionskosten für Blockbusterfilme - selbstverständlich streiten, aber das Fass wollte ich hier nicht aufmachen,)


    Mit The Age of Decayed Futurity - einer Best-of-Sammlung - bin ich durch, wunderbar eingestimmt und aufgehypt, was Glamour bringen wird.


    Futurity vereint einige Motive, die öfter im Werk auftauchen: Statisches Rauschen sowohl nur als Ton wie auch auf Bildschirmen, Wahnsinnige als Gesunde bzw. die Psychiatrie als die wahre Normalität, belebte Puppen, literarische Forschungen und - platt gesagt - die Vereinnahmung des Forschenden durch verstorbene Autoren oder Bücher, auch Vereinsamung und Entfremdung des Einzelnen. Ohne nachzuzählen erschien mir das mit den literarischen Forschungen bissl oft und in sich je auch stark vorhersehbar. Wobei ersteres nicht Samuels anzulasten ist, denn die Geschichten erschienen über Jahre hinweg in ganz verschiedenen Anthologien. Zwei, drei Texte waren imA auch bissl zu lang für das, was erzählt wurde. Insgesamt aber selbstverständlich absolut zu empfehlen!


    Meine Highlights waren:


    - "Mannequins in Aspects of Terror"

    Allein der Titel! Die Geschichte fand ich absolut grandios wegen der ungeheuren erzählerischen Dichte, der Schönheit der Sprache und - zwischendurch hatte ich den Titel vergessen, weil mein Kopf einer anderen angelegten Linie folgte - der Unvorhersehbarkeit bis ca. zum letzten Drittel. Behandelt auch zwei Themen, die grad nahezu meine gesamte non-fiction Lektüre ausmachen: Concrete Towers und das Abandoned. Ich mag sehr, wie Samuels hier Obsession / Faszination schön kühl beschreibt, nicht so fiebrig wie z. B. eine meiner absoluten Favourites von Lovecraft, "The Lurker in the Dark" / "Der leuchtende Trapezoeder".

    Das Ende war ab irgendwann zu erwarten, aber die Beschreibungen sind so gemein und schrecklich, dass es dem Vergnügen keinen Abbruch tat.


    - "The Black Mould"

    Ich bin eh ein Fan von Geschichten mit Protagonisten, die keine Menschen bzw. gängige Tier- oder Pflanzenarten sind und auch nicht stark vermenschlicht werden; und dazu noch ungeheure Räume und Zeitabschnitte umfassen. Ein sehr dunkler Text, der aber auch als eine Parabel für das Verhalten von Menschen generell gelesen werden kann.

    Schon die ersten Sätze haben mich absolut begeistert:

    The mould first appeared in a crater on a dead world at the rim of the universe. This world, with a thin atmosphere and a surface that comets and meteors had battered for millions of years, spun in a void of sunless dark.

    Eine ganz andere Herangehensweise als eine SF-Geschichte aus den 70ern (vllt. von Bradbury?), in der Astronauten auf einem Planeten mit starker Nässe und Dauerregen einem invasiven Schimmel ausgesetzt sind und von ihm letztlich ausgelöscht werden.


    - "Outside Interference"

    Hat mich voll erwischt, auch im Sinne von Grusel. Und das, obwohl die Bedrohung offensichtlich ist, nicht etwas, das erst langsam aufgedeckt wird. Ebenfalls erstaunlich, weil eigentlich das Setting bzw. Motiv bereits öfter verwendet wurde - ich sehe hier v. a. den ersten Silent Hill Film, einen Touch La Horde, und eben generell Fahrstühle, die nicht tun, was sie sollten. Dennoch ist diese Geschichte wirklich frisch, grandios beschrieben, tolles Pacing, wirklich guter Aufbau / Spannungsbogen und auch wunderbare Details - Stichwort 'Statisches Rauschen', was auch hier Neues reinbringt. Ich hab mich echt gegruselt, das ist einfach fies gemacht.


    - "My World Has No Memories"

    Aus Written in Darkness, mit der Geschichte hatte ich mich schon für ein Essay (Zwielicht 15) näher beschäftigt, und bin immer noch hingerissen. Spielt auf einer Segeljacht, mitten auf dem Ozean und es ist Flaute. Ein sehr komplexer Text um das Altern, das Sterben und eine Art Parallelität von Zeit. Außerdem wirklich eklig, ohne ins Derbe zu rutschen. Und ein imA sehr unvorhersehbares, fieses Ende.


    - "Regina vs. Zoskia"

    Die Arbeit eines ständig zu spät kommenden und erst lethargisch erscheinenden Anwalts nimmt eine seltsame Wendung, als er mit dem titelgebenden Rechtsstreit betraut wird. Die Geschichte ließe sich in die Literatur des Absurden einordnen, hat durchaus gar nicht mal so gallig-schwarzen Humor und erinnerte mich u.a. an den Film Brazil. Es fängt vielleicht ein bisschen langsam und gewöhnlich an, aber das passt sehr gut zum Entgleiten.


    Noch interessant - aber für meinen Geschmack bissl zu weitschweifig aufgezogen - war "Sentinels". Für mich sieht es aus, als hätte Samuels dieselbe Idee gehabt wie Clive Barker mit seinem "Midnight Meat Train", ohne aber von dessen Text gewusst zu haben. Das Plus bei Barker ist das Tempo und der spürbare Horror / Schmerz, das Plus bei Samuels ist die stärkere Komplexität des motivischen Hintergrundes und die Charakterisierung des Protas.


    "Crimson Fog" hab ich abgebrochen bzw. im Quickread gescannt, das Pacing ist mir zu glazial und dafür kommt auch nur Generisches. Wüsste ich nicht, vom wem die Geschichte ist, hätte ich jedenfalls niemals Samuels dahinter vermutet.


    Fazit: Eine überdurchschnittliche Sammlung, die vor allem durch Samuels ungeheures Sprachvermögen, die einzigartige Atmosphäre, Beschreibungen der Settings und nicht zuletzt seine kompromisslos misanthropische Haltung glänzt.

    Elmar Das ist natürlich ein feines Kombi-Programm, sozusagen. Paradoxia - A Predator's Diary ist wirklich grandios (also, so auf seine Art), ich feiere immer noch ihren disclaimer eingangs: "No names were changed to protect the innocent, they're all fucking guilty."

    [skul]

    Ich kann mir das - noch weniger als anderes - allerdings nicht auf Deutsch vorstellen. Die kleine Leseprobe ist ganz okay, nicht passgenau (aber ich denke, das geht auch nicht, also keinesfalls despektierlich gemeint).

    Ich wunderte mich schon, dass mir der Name so bekannt vorkam, obwohl mir die Bücher nichts sagen: Hörte meine gesamte Teeniezeit über Lydia Lynch (v.a. 13:13 und Queen of Siam), und sie hatte ein Jahr lang eine Band mit dem Namen des Autors. Grund: "Glotzt nicht SkyChannel, lest gute Bücher!"


    Falls ihr vielleicht einen Soundtrack sucht (imA auch tatsächlich sehr passend zu Crews' Schreibstil):

    Harry Crews: Naked in Garden Hills (Widowspeak Productions, USA 1990)


    "The Gospel Singer" gefällt mir außerordentlich gut, hier spielen die Videos nachfolgend automatisch ab, als zweites kommt bissl spoken word 'in praise of the author' (aber Punk Style eben).


    Da Crews' Grit Lit öfter mit Dorothy Allisons Trash verglichen wird, und mich das vor 30 Jahren ziemlich geflasht hatte, bin ich neugierig geworden und hab A Feast of Snakes mal im Quickread durchgelesen. Im Englischen hat das einen mega Drive, grenzt schon an Harsch-Poetisches und das entwickelt wirklich einen starken Sog. Der hat sich - anders als bei Allison, deren Bücher aber auch die Hälfte des Umfanges haben - bis circa zum ersten Drittel des Romans durchgehalten, was aber vermutlich eher an mir als am Buch liegt.


    Interessant fand ich, dass - obwohl die Übersetzung quasi nix anders macht als der Autor - die deutsche Fassung sehr viel mehr 'gritty', rauer, gröber und damit irgendwie viel brutaler klingt als das Original, bei dem aber ja tatsächlich gar nix Anderes gesagt wird.


    Bin sehr gespannt auf eure Eindrücke und werde hier interessiert in den Faden schauen.

    Ich dachte, ich hätte die chinesische Serie online zum Schauen gefunden, aber dort wird ungelogen alle 30 Sekunden für Werbung unterbrochen.

    Dafür hab ich etwas gefunden, das eher mit dem Hintergrund zu tun hat, aber hier vielleicht trotzdem für Interesse: Mein Held Neil deGrasse Tyson erklärt - wie immer extrem unterhaltsam - das 3 Body Problem ohne Spoiler im Sinne der Physik. For Dummies (wie mich). Hier.

    [Al4]

    Kafka, the Musical

    BBC, UK 2011

    Buch & Regie: Jeremy Mortimer

    Musik: Murray Gold

    Dauer: 85'

    Mit: David Tennant (Kafka), David Fleeshman (Father), Emerald O'Hanrahan (Dora), Joanna Monro (Mother), Naomi Frederick (Milena) u.a.

    Das Hörspiel hier auf BBC 3.


    Plot: Murray Gold's new play starts from the suitably Kafkaesque premise that Franz Kafka finds he has to play himself in a musical about his own life. The play - or is it the musical? - introduces Kafka and the audience to some of the key characters in his life.


    Das preisgekrönte Hörspiel klingt eigentlich nach etwas, das mit aller Gewalt zwei Gegensätze vereinen wollte und nicht funktionieren kann. Damals hat Tennant aber bei einer Reihe extrem spannender, innovativer Projekte mitgewirkt, und so hatte ich mir auch dieses Stück angehört. Inzwischen über die Jahre hinweg mehrmals und ich bin immer noch absolut begeistert, obwohl ich mit Kafkas Erzählungen nie warm wurde und Musicals hasse.


    Das Hörspiel ist enorm düster und klaustrophobisch, aber voller Empathie. Die Atmosphäre vermittelt Entmutigung, Menschenscheu, Selbstzweifel, Fremdbestimmung, aber auch den starken Wunsch nach Anerkennung und die Suche nach Entsprechung. Hier mag Kafka außerordentlich scheu sein und sich selbst im Weg stehen, aber er ist nicht das Seltsame, das bedrohliche Andere. Grotesk und horror-artig ist nur seine augenscheinlich 'normale' Umgebung. Ungewollt brutal in ihrem Unverständnis und ihrer Oberflächlichkeit, verlangen Kafkas Eltern sowie die Kulturproduzenten ein Einfügen des Einzelnen in ihre bürokratische Maschinerie, worin Kunst, Individualität oder Authentizität wie unter einer Walze zerquetscht werden. Unterstützung findet er nur durch zugewandte Frauenfiguren, die ihn so annehmen, wie er sich selbst empfindet.


    Ich fand es wirklich sehr rührend, wie Kafka zaghaft versucht dabei mitzutun, um vielleicht dort einen Platz in der Gemeinschaft zu finden; aber auch diese 'Normalität' mit seinen empfindsamen Augen zu sehen - als das Absurde, was sie ist. Insofern ist dieses Stück nicht nur für Kafka-Interessierte spannend.


    Kafka ist hier kein aktiver Protagonist, der sein Schicksal (oder den Plot) bestimmte, er wird von einem Strom fortgerissen und muss letztlich darin untergehen. Die Gesangseinlagen sind dabei kein comic relief, sondern verstärken nur noch den Eindruck des Absurden und Bedrohlichen. Erinnert mich sehr stark an den Film Brazil, an Antoine Volodine oder auch Kharms / Vvedensky.


    Fun fact: David Tennant (10th Doctor) und Murray Gold (Score) waren zur gleichen Zeit bei BBCs Doctor Who engagiert und prägten die Serie ganz maßgeblich.



    Rein für die sog. 'illustrativen Zwecke': Zwei Gemälde, die imA die Atmosphäre des Hörspiels perfekt widerspiegeln.

    Andrew Cranston ist ein zeitgenössischer schottischer Künstler, der auch ein sehr anrührendes Kafka/Käfer-Bild malte [Illustration for a Franz Kafka Story (2nd Version)]. Diese beiden Bilder sind von Stil - aber nicht vom Sujet - her Stephen Conroys Bildern der 1980er/90er extrem ähnlich, vieles ist aber auch subtiler, klassischer Surrealismus mit einem Hauch Leonora Carrington, anderes erinnert an David Hockney oder sogar Klimt, wobei die Gemälde fast immer ambivalente, beunruhigende Stimmungen suggerieren oder horror-artige Details offenbaren. Interview (Engl.) hier.

    Wer überlegt, bei der limitierten Hardcover-Edition von Charnel Glamour zuzugreifen: Es sind aktuell noch zwei Exemplare erhältlich.


    Angesichts eines schönen Honorars für einen Übersetzungsauftrag habe ich eben das vor-vorletzte erstanden. Wie oben nachgetragen, wird Hippocampus Press NY den Vertrieb des Softcovers übernehmen, und dann lande ich sehr vermutlich mit den exorbitanten Portokosten unter'm Strich bei einer identischen Summe. Außerdem gibt es ja ein fettes Samuels-Tribute Magazin umsonst dazu, was Hippocampus sehr vermutlich nicht anbieten wird.


    Die Portokosten nach Finnland lagen bei äußerst verträglichen € 25,- (untracked wären es nur € 20,-) und der Zoll tut sich im Vergleich zu den USA eh nix.


    Jetzt freue ich mich riesig, dass ich zugegriffen habe! (Ich tagge noch mal Jo Piccol - auch, wenn du vllt. dieser Tage nicht online gehen kannst ...).

    Der englische Originaltext sowohl vom ‚purple Sapphire‘ wie auch vom ‚Cheetah Girl‘ ist nachzulesen auf der Website von Roy Glashans Library (neben vielen anderen schönen Geschichten) Mittlerweile gibt es auch preiswerte Nachdrucke vom Cheetah Girl.

    Deshalb wird es, wenn ich es irgendwie herausbringe auf jeden Fall nur eine deutschsprachige Ausgabe geben.

    Vielen lieben Dank für die Info, dann ist deine Wahl natürlich verständlich.


    Häufig sind bei diesen Publikationen zum Glück einfach nur die Seiten verklebt.

    Aber damals gab es doch auch schon Socken! [skul]

    Ich hab gestimmt für:

    - Caitlin Starling - Der Tod der Jane Lawrence

    - Isabel Cañas - Die Hazienda


    Zweiteres hat wohl einen romantischen Touch, aber gute Themen (Kolonisierung gestern wie heute sozusagen) und hat zumindest im Englischen einen super flow. Schwer zu glauben, dass dies ein Debüt ist.

    [Gh2]

    Krasse Geschichte! (Ich meine, im Sinne von 'Historie'.)


    Falls es mit deiner Übersetzung zu einer Veröffentlichung käme, wäre das dann sicher die einzige Fassung, in der man es lesen könnte - that said: Wie wäre es unter diesen Umständen mit einer zweisprachigen Edition? Wie good ole Reklam? Würde ich sofort kaufen ...


    Weil viele ja intuitiv denken - und uns zumindest das in der Schule auch so nahegelegt wurde -, dass gesellschaftlich-politischer Fortschritt stets voranschreitet, quasi alles immer freier wird, was ja historisch und aktuell betrachtet absolut nicht stimmt, vergisst man leicht, dass es seit spätestens der Französischen Revolution v.a. in Frankreich und UK einen regen Handel mit pornografischer Literatur und Kunst gab, meist in Hinterzimmern von regulären Buchläden.

    Wer weiß, wie viele dieser Privatdrucke / kleinen Auflagen im Laufe der Zeit - durch Kriege z.B. - zerstört wurden / verschwanden. Auch in diesem Hinblick wäre eine solche Publikation super spannend.

    Jörg sagte mir, dass er das Herbstprogramm noch vollständig geplant habe.

    Ja, dann müsste es eigentlich dabei sein, aber wir haben noch keinen Vertrag, und das ist jetzt vielleicht die Crux. Von der zweiten Übernahme hab ich noch keinen Ansprechpartner, muss das jetzt auch erst mal eruieren.


    Zu Wurdack habe ich dir eine PM geschrieben, das war ein Vorschlag seinerseits / gemeinsame Entscheidung.

    Mammut Oh sorry, den Post hab ich grad durch Zufall gesehen.

    Das ist eine wirklich sehr gute Frage. Die Absprache war mit Jörg Kaegelmann, dass die Alraune 4 und ggfs. weitere einfach in TB-Form bei BLITZ erscheinen, mit dem Cover wie oben zu sehen. Diese Ausgabe war für Herbst diesen Jahres eingeplant, es stehen auch alle Texte lektoriert & übesetzt bis auf meinen eigenen, den ich noch schreiben muss.


    Ich hatte mir bei der ersten Übernahme keine Gedanken gemacht, aber mit den Infos von heute muss man mal sehen - wir hatten das mündlich abgesprochen, es gibt keinen Vertrag.

    Eine sehr schöne Idee, ich werfe mal Der Tod der Jane Lawrence in die Runde.


    Coates' quasi-Titanic dive (wär mal ein interessanter Vergleich zu Katsu, die ich aber nicht mag) klingt an sich gut, ein 400-Seiten slowburner mit extremem foreshadowing und erwartbarem Ende - wenn man einigen gut formulierten Rezies glauben mag - krieg ich aber grad aus Gründen nicht ins Hirn.


    Apropos of nothing: Schade übrigens, dass damals die Zwielicht 15-Runde abbrach.

    Im Meer der Ichthyosaurier: Phantastische Reise von Professor Petrenz aus Jena aus dem Synergen Verlag ist vielleicht noch eine Empfehlung für ein Werk von Friedrich Thieme.

    Das klingt ja sehr nach meiner Tasse Kaffee, Felix' Anmerkung lässt da aber nicht groß hoffen ...


    Ich bin mir ganz sicher, als Kind bzw. junge Teenie die Titelgeschichte in irgendeiner Sammlung meiner Mutter gelesen zu haben. Hab ziemlich deutliche Erinnerungen an die schöne Atmosphäre und das Motiv wurde ja auch gern in der - vllt. vor allem britischen - Romantik / gothic tale verwendet: lebende Statuen, das Bildnis zu Sais, Dorian Gray, sich verselbstständigende Spiegelbilder ... ein unaufgeregtes, aber sehr dankbares Motiv, finde ich.