Lovecrafter

  • Seit 2016 versorgt das Vereinsmagazin Lovecrafter die Leserschaft mit Informationen rund um H. P. Lovecraft und greift dabei ebenso die aktuelle Rezeption auf. Gleichzeitig dient das Magazin dem Verein als Sprachrohr, um über die vielfältigen Aktivitäten zu berichten. Als Vorgänger fungierte das Heft Cthulhus Ruf (2012 bis 2016), dessen Inhalte teilweise auf der dLG-Webseite verfügbar sind.


    https://www.deutschelovecraftgesellschaft.de/publikationen


    No.5 sollte diesen Monat erscheinen soweit ich weiß und hat einen Schwerpunkt mit dem Autoren Algernon Blackwood und ein Gespräch u.a. mit dem Blackwood Übersetzer Achim Hildebrand

  • No.5 sollte diesen Monat erscheinen soweit ich weiß und hat einen Schwerpunkt mit dem Autoren Algernon Blackwood und ein Gespräch u.a. mit dem Blackwood Übersetzer Achim Hildebrand

    Das ist korrekt. Die Ausgabe ist bereits gedruckt und sollte zeitnah in den Vertrieb gelangen.


    Der Blackwood-Schwerpunkt setzt sich zusammen aus einer genaueren Betrachtung von Die Weiden, einem Dreier-Gespräch zwischen zwei Autoren aus dem Verein und Achim Hildebrand sowie einem Artikel zur okkulten Detektivgeschichte, der maßgeblich der Frage nachgeht, ob Blackwood sie mit seinen Geschichten um John Silence und Jim Shorthouse prägte.

  • Welche Geschichten Blackwoods zählst du zu deinen Favoriten?

    Ich mag den Roman Der Zentaur sehr.

    Die Erzählung Die Olive die im Krachkultur-Magazin erschienen ist hat mich sehr geprägt.

    Und ich denke es überrascht wahrscheinlich niemanden wenn ich schreibe das ich Das Tal der Tiere sehr gerne mag.

    ich muss aber fairerweise dazu schrieben, das ich noch nicht alles von Ihm gelesen habe. Manche Suhrkampbücher sind einfach nicht im guten oder bezahlbaren Zustand zu bekommen und auch wenn ich gut im amerikanischen englisch bin, ist es noch etwas vollkommen anderes geschriebenes britisches Englisch zu lesen.

    Ich hab das Michael schon mehr wie einmal geschrieben und gesagt, wie toll ich das finde das er und Achim Hildebrand Blackwood quasi wieder so ein bisschen hervorgeholt haben.

  • Ich mag den Roman Der Zentaur sehr.

    Interessant! Den Roman muss ich noch lesen, habe bisher allerdings nur sehr zurückhaltende Meinungen gehört und ihn daher nicht ganz oben auf meine Liste gesetzt.


    Ich hab das Michael schon mehr wie einmal geschrieben und gesagt, wie toll ich das finde das er und Achim Hildebrand Blackwood quasi wieder so ein bisschen hervorgeholt haben.

    Definitiv, da stimme ich dir zu.

  • Der Zentaur ist nicht Jedermanns Sache. Das kann man schon so festhalten. Es ist kein Horror im eigentlichen Sinne. Da ist viel Mystik und Fantasy mit drin die sich mit der Natur auseinandersetzt. Die Rezi die Frank Duwald auf seinem Dandelion-Blog über das Buch geschrieben hatte bringt es unheimlich gut auf den Punkt.

  • Vielleicht noch etwas zum Hintergrund der Blackwood-Ausgabe (aus Sicht der Redaktion):


    Einen einführenden Text zu Algernon Blackwood gibt es in dem Suhrkamp/Insel-Band Der Griff aus dem Dunkel von Kalju Kirde. Achim Hildebrand hat dann in Zwielicht Nr. 4 nachgelegt. Da beide Bücher noch problemlos erhältlich sind, dachte ich, es sei nicht nötig, im Lovecrafter abermals eine grundsätzliche Vorstellung zu bringen. Folgendes bietet die Ausgabe:

    1. Monstren, Spuk und alte Zauber. Algernon Blackwood und die okkulte Detektivgeschichte (Nils Gampert). Dabei geht es, neben einer Einführung in dieses interessante Genre, um die beiden Blackwood-Figuren John Silence und Jim Shorthouse.
    2. Kamingespräch: Ein Gespräch zwischen Achim Hildebrand, Niels-Gerrit Horz und Max P. Becker zu den Blackwood-Stories The Valley of the Beasts, The Wings of Horus und Ancient Sorceries. Eine zwanglose aber erhellende Plauderei mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Sichtweisen.
    3. Diese unerklärlichen Bäume … Niels-Gerrit Horz zu Die Weiden. Neben der Entstehung und Blackwoods biografischem Hintergrund wird hier auch kurz auf die Lovecraft-Rezeption eingegangen.

    Verschiedene Herangehensweisen an diesen ungewöhnlichen Autor … der damit natürlich alles andere als erschöpfend behandelt ist. Den Zentaur hätte ich auch liebend gerne noch berücksichtigt, – aber in puncto Seitenzahl, Layout und Bildmaterial sind der Sache eben Grenzen gesetzt.

  • Antiquarisch gesichetet: Kleinster Preis: 2.35 EUR, größter Preis: 246.49 EUR, Mittelwert: 9.00 EUR


    Sekundärliterarisch relevanter Inhalt:

    Algernon Blackwood - Geisterseher und Weltbummler / Kalju Kirde (Autor/in) (249-259)

  • Immer diese extremen Preisspannen … Danke fürs Recherchieren und Nachreichen des vollständigen Artikelnamens.


    Kirde, das kann man glaube ich sagen, hatte einen Narren an Blackwood gefressen. Siehe auch:


    Kalju Kirde: Führer durch die klassische Weird Fiction: Weird Fiction in England um die Jahrhundertwende und im 20. Jahrhundert, S. 93 – 97. Dort stellt er gleich einen ganzen Schwung Blackwood-Stories vor.

  • Das ist die erweiterte Neuausgabe von 2008

    Kalju Kirde, Herausgeber der legendären „Bibliothek des Hauses Usher" im Insel Verlag, schrieb diesen Führer durch die klassische Weird Fiction im Jahr 1966, zu einer Zeit, als in Deutschland noch kaum jemand von H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith oder William Hope Hodgson gehört hatte.

    „Auch vom heutigen Stand der wissenschaftlichen Forschung gesehen findet man in diesen Ausführungen allerlei, das dank seiner klaren und eindeutigen Aussageweise und dem sicheren Urteilsvermögen als Richtschnur zur Lektüre und nützliche Anleitung zur näheren Beschäftigung mit der phantastischen Literatur dienen kann." (Franz Rottensteiner im Vorwort zu dieser Ausgabe)

    Es ist die erste umfassende Literaturgeschichte der unheimlichen Phantastik, die in deutscher Sprache erscheint, Kalju Kirde erzählt anschaulich von der Entwicklung des Genres, stellt bedeutende und weniger bedeutende Autoren mit ihren Werken dar, ohne akademischen Anspruch, doch höchst unterhaltsam.

    Dies ist die erste Buchausgabe des Textes, der ursprünglich in einem Amateur-Magazin erschien. Abbildungen seltener Buchumschläge. eine Bibliographie und ein Personenindex wurden der Neuausgabe beigegeben …

    (Quelle: Rückencover, Buchbeschreibung)


    Es sind auch in diesem Buch sehr viele Anregungen sekundärliterarischer Art vermerkt:

    angeführte Sekuntärliteratur: Lexikon der Horrorliteratur, Fantasy Productions, 1999

    angeführte Sekuntärliteratur: Bibliographie der Utopie und Phantastik 1650–1950 im deutschen Sprachraum, Achilla Presse, 2002

    angeführte Sekuntärliteratur: Der englische Schauerroman um 1800, Thomas & Hubert, 1928

    angeführte Sekuntärliteratur: Von Gespenstergeschichten, ihrer Technik und ihrer Literatur, Schmidt & Spring, 1903

    angeführte Sekuntärliteratur: Die Vampyrsagen und ihre Verwertung in der deutschen Literatur, Duncker & Humblot GmbH, 1900

    angeführte Sekuntärliteratur: Der dichterische Begriff des Gespenstes, Unbekannter Verlag, 1951

    angeführte Sekuntärliteratur: Das Groteske, Stalling, 1957

    angeführte Sekuntärliteratur: Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur, Corian-Verlag H. Wimmer, 1989

    angeführte Sekuntärliteratur: Die Literatur des Grauens, Edition Phantasia, 1985

    angeführte Sekuntärliteratur: Dämonische Dichter, Rösl, 1921

    angeführte Sekuntärliteratur: Liebe, Tod und Teufel, Band 2, dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, 1970

    angeführte Sekuntärliteratur: Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur, Corian-Verlag H. Wimmer, 1989

    angeführte Sekuntärliteratur: H. P. Lovecrafts Mythologie, Aisthesis Verlag, 1997

    angeführte Sekuntärliteratur: deuDie deutsche Gespenstergeschichte, Kröner Verlag, Alfred, 1994

    angeführte Sekuntärliteratur: Lexikon der phantastischen Literatur, Weitbrecht Verlag in K. Thienemanns Verlag, 1998


    Antiquarisch ist er Band kaum aufzutreiben: hier das negative Ergebnis aus der Suche - vielleicht ändert sich ja einmal was daran (einfach immer weder mal anklicken-es aktualisiert sich - der Link ist für alle Ausgaben auf Titel konzipiert)