John Carpenter auf arte

  • Gerade ist in der arte-Mediathek einiges Material zu John Carpenter verfügbar.


    Doku:


    Zitat

    Viele seiner Filme realisierte er mit geringem Budget, doch sie spielten Millionen ein: John Carpenter. In dieser Doku berichtet der Kultregisseur ("Halloween") aus seinem Leben. Dafür nimmt er die Zuschauer mit zu den Dreh- und Schaffensorten seiner bekanntesten Filme.


    https://www.arte.tv/de/videos/…000-A/big-john-carpenter/


    Filme:


    - Die Klapperschlange


    Zitat

    New York, 1997. Aus Manhattan wurde aufgrund der extrem gestiegenen Kriminalität ein Hochsicherheitsgefängnis gemacht. Als der US-Präsident Opfer eines Attentats wird, stürzt das Flugzeug, indem er sitzt, über Manhattan ab ... - Die Near-Future-Dystopie (1981) von Meisterregisseur John Carpenter wurde zu einem der erfolgreichsten Filme der 1980er Jahre.


    https://www.arte.tv/de/videos/…00-A/die-klapperschlange/


    - Die Fürsten der Dunkelheit


    Zitat

    Eine Gruppe von Wissenschaftlern forscht in der unterirdischen Kapelle eines verlassenen Klosters an einer uralten, komplex verschlossenen Glassäule. Diese ist mit einer geheimnisvollen, grün leuchtenden Flüssigkeit gefüllt und scheint böse Kräfte auszustrahlen ... - Zweiter Teil (1987) einer Horror-Trilogie von John Carpenter


    https://www.arte.tv/de/videos/…-fuersten-der-dunkelheit/

  • Darauf wollte ich hier auch schon aufmerksam machen, Nils.

    Leider fehlen Filmhighlights wie "The Thing", "In the Mouth of Madness" und "The Fog". Letzterer hätte ja auch gerade ganz gut zu unserer Hodgson-Diskussion gepasst. Die Doku kenne ich aber noch nicht. Werde ich mir die Tage mal ansehen.

  • "The Fog" [...] hätte ja auch gerade ganz gut zu unserer Hodgson-Diskussion gepasst.

    Auf jeden Fall! Den habe ich auch wirklich lange nicht gesehen. "The Thing" fehlt mir auch, den Film mit Sam Neill fand ich aber, um ehrlich zu sein, nie so wirklich gut.

  • Auf jeden Fall! Den habe ich auch wirklich lange nicht gesehen.

    Vielleicht verliere ich über den Film noch ein paar Worte, wenn wir Hodgsons "Geisterpiraten" besprechen.

    "The Fog" lohnt sich auch heute noch. Allein schon aufgrund des großartigen Soundtracks von Carpenter. Neben "Halloween III" vielleicht sein bester Score.

    den Film mit Sam Neill fand ich aber, um ehrlich zu sein, nie so wirklich gut.

    Echt? Dabei ist der Film doch ziemlich lovecrafty ^^.

  • "The Fog" lohnt sich auch heute noch. Allein schon aufgrund des großartigen Soundtracks von Carpenter.

    Ich habe das Gesamtpaket in guter Erinnerung. Muss ich mal wieder rauskramen! Bin gespannt auf deinen Bogen zu WHH.



    Dabei ist der Film doch ziemlich lovecrafty

    ... aber ist er das auch wirklich? ;) Ich habe den zwar auch lange nicht gesehen, fand ihn damals aber innerhalb dessen, was er machen will, völlig misslungen und auch nicht witzig. Wäre aber zu einer erneuten Sichtung bereit, da es wirklich schon länger her ist.

  • ... aber ist er das auch wirklich?

    Hier gibt es einen Text zum Thema (den ich jetzt aber nur überflogen habe): ‘In the Mouth of Madness’: John Carpenter’s Love Letter to H.P. Lovecraft and the Subgenre of Cosmic Horror

    Dort wird der Film als "one of the most Lovecraftian films ever made" bezeichnet. Ich müsste ihn mir aber auch mal wieder ansehen. Der Titel bezieht sich jedenfalls schon mal recht offensichtlich auf "At the Mountains of Madness". Außerdem gibt es ein Hotel namens "Pickman Hotel", jede Menge Tentakeln, seltsame Entitäten/Götter und der Protagonist wird am Ende wahnsinnig und landet in der Psychiatrie... ich fand das damals schon alles ziemlich lovecrafty.

  • "In the Mouth of Madness" zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Ich würde ihn definitiv auch als lovecraftesk bezeichnen -- zumindest den "Röhrenteil".


    Ich möchte mir ja schon sein Monaten " Prince of Darkness" wieder einmal ansehen.

  • Dafür hab ich mir extra die neueste Bluray von Fürsten der Dunkelheit besorgt. Der Film wurde für die 4K Version neu eingelesen und dieses Master stand auch für die Bluray zur Verfügung.

    Gegenüber meiner alten Dvd ein Augen- und Hörschmaus.

    Auch bei The Fog wurde das so gehandhabt und der wurde auch besorgt..

  • Escape from New York fand ich damals beeindruckend und wunderbar unterhaltsam. Obwohl ich "schon" 14 war, hab ich danach sogar ein bissl Plissken-Fashion getragen. *gn*

    Lange nicht gesehen, der steht im Original übrigens in sehr guter Qualität auf Dailymotion (evt. nicht mehr lange).


    Mein fav Soundtrack ist Prince of Darkness, der lief zusammen mit Youngs Hellraiser fast ein Jahr lang auf meinem Plattenspieler rauf & runter. Dabei mochte ich den Film nicht so (bis auf die Maske / SFX, das war schon grandios und schmerzhaft eklig).

    Irgendwie machen die Filme erst einen ernsthaften, "teuren" Eindruck und dann rutscht es in Richtung Corman ab. Dann kann ich nicht einordenen, ob der Trashfaktor gewollt oder nur Budget-erzwungen war.


    Ich mag aber seine Musik (wie auch Carpenter Brut), seine Impulse für die Filmszene und einige verrückte Ideen. Zweifellos hat er auch eine ganz eigene Ästhetik, das finde ich grundsätzlich gut, nur, dass die mir nicht so liegt.


    ... aber ist er das auch wirklich? ;) Ich habe den zwar auch lange nicht gesehen, fand ihn damals aber innerhalb dessen, was er machen will, völlig misslungen und auch nicht witzig.

    Dito. Ich hab den Film ehrlich gesagt gar nicht mit Lovecraft in Verbindung gebracht (und würde es auch rückblickend nicht tun). Sehr interessant, die unterschiedlichen Eindrücke hier! Echt spannend.


    p.s.

    Escape: Oh, diese Szene ist ja rückblickend äußerst makaber, weil das eben auch NY ist (wohl aber nicht das WTC). =O


  • Lieben Dank, Erik R. Andara [Cof]


    Das hatte ich trotz Tentakel als Hellraiser-Anleihe aufgefasst (der Hallway Cenobite am Ende des ersten Films). auch, weil das die gleiche Perspektive ist: dass ein "hautloses" Monster aus einem Gang auf die Kamera zukommt, diese spitzen Dreieckszähne, die Reptilienaugen, Beleuchtung etc.


  • Diese Monster-Karawane sieht man in einer anderen Einstellung noch einmal besser, es gibt iwo auch ein gutes Making Of davon, da ist das hier gezeigte eher nebensächlich.

    Auf diesen Hallway-Cenobiten hatte ich völlig vergessen. Aber wie gesagt, ist wahrscheinlich nicht der beste Ausschnitt davon.

    Habe jetzt auf die Schnelle auch nur das gefunden:

  • Cool, schönes, sympathisches Making of. Ich wusste gar nicht mehr, dass das so ein composite monster ist. Und das funktioniert so unendlich viel besser als CGI.

    Ja, ich hatte Hellraiser gleich in paar Mal im Kino geschaut (obwohl mich das Mädel nervte und der Plot anders verlief, als ich hoffte). Danach waren auffällig viele creature designs eben in dieser Art. Würde ich fast als einen Horrorfilm-Zeitgeist sehen.


    Erinnert mich auch an Ron Cobbs ursprüngliches Alien-Design. Ich sehe Lovecraft wohl einfach anders (Gothic Classic SF oder so, es gibt auch eigentlich keinen Film, der meinen inneren Bildern = meinem Eindruck ansatzweise nahekommt.). Daher triggert mich da im Film nicht so schnell was.


    Das Motiv des Wahnsinns verbinde ich eher mit der Gothic Tradition um 1850 rum, und Tentakel stammen ja eigentlich aus den realen Seefahrtslegenden um Riesenkraken bzw. klassischen See-Abenteuern/Horror. In dem Film ist also nichts, das ich unbedingt mit speziell Lovecraft verbinde.


  • inferninho


    Zitat

    John Nada kommt nach Los Angeles und findet einen Aushilfsjob auf einer Baustelle. Sein neuer Kollege Frank nimmt ihn mit zu einer Obdachlosensiedlung, wo er seltsame Vorgänge beobachtet ... - John Carpenter führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch und komponierte die Musik für seinen konsumkritischen Kultfilm (1988).

    https://www.arte.tv/de/videos/102229-000-A/sie-leben/