• Ein paar Mal pro Jahr bringt Thomas Hofmann eine neue Ausgabe des Phantastik-Magazins NEUER STERN heraus. Das Heft dient zwar vorrangig als Rundbrief des "Andromeda SF Club Halle", aber ist auch für Nicht-Mitglieder (z. B. per Email-Bestellung) erhältlich. Inhaltlich gibt es zahlreiche Veranstaltungsberichte, Rezensionen und Illustrationen, regelmäßig auch Kurzgeschichten, dabei kommt nicht nur SciFi zur Geltung, sondern auch Horror usw.

    Das Heft ist auch immer interessiert an Gastautor*innen.


    Weitere Infos hierzu finden sich im Blog von Thomas Hofmann:


    http://www.scifinet.org/scifin…qT0gdwA5Fe5cKhamGHdjdSFPA

  • Die Doppel-Ausgabe NEUER STERN Nr.51 und 52 (beide Hefte gleichzeitig zu Pfingsten 2019 erschienen) war spannend zu lesen. In Ausgabe Nr.51 wird der Schriftsteller Günter Kunert in einem Textbeitrag von Peter Schünemann ausführlich vorgestellt. Ich kannte den Schriftsteller vorher noch nicht, aber fühlte mich von dem Artikel so angesprochen, dass ich danach undingt die Geschichten von Günter Kunert lesen wollte und ein paar mittlerweile auch gelesen habe. Und tatsächlich: Geschichten nach meinem Geschmack. Ebenfalls in Nr.51 ein Artikel von Thomas Hofmann über John Lennons Sohn Sean Lennon und seine Band "The Claypool Lennon Delirium", im Speziellen über deren Song "Blood And Rockets", in dem es anscheinend um den Raketenforscher und Okkultisten Jack Parson geht. Dreht der Artikel sich zunächst um die Band und das Lied, handelt der Text im weiteren Verlauf hauptsächlich von Jack Parson. Band und Raketenforscher waren mir vorher unbekannt gewesen. Ein spannend zu lesender Artikel! In NEUER STERN Nr.52 rezensiert Lars Dangel das Buch "Bibliographie der Utopie und Phantastik 1650 - 1950" von Robert N. Bloch sowie das dazugehörige Nachtragsheft, welches wohl kürzlich als 2., erweiterte Auflage erschienen ist. Der Rezi nach gibt es eine Menge an Buch und Nachtragsheft auszusetzen. Ich selbst kann den Wahrheitsgehalt der Aussagen jetzt nicht beurteilen, aber finde die Rezi überraschend kritisch, bin ich von modernen Rezis gar nicht mehr gewöhnt. Wenn es mehr Rezensionen von dieser Art gäbe, würde ich vielleicht wieder an Rezis glauben. Leider wurde in der Artikelüberschrift als Untertitel "eine satirisch-bissige Rezenzion" geschrieben, was den Artikel in eine etwas humoristische Ecke drängt. Ebenfalls in Nr.52 gibt es die kurze Kurzgeschichte "Zwiesprache" von Tami Urah. Eine größtenteils sehr ergreifende und intelligent geschriebene Geschichte, an der zu sehen ist, welche Qualität herauskommen kann, wenn sich beim Schreiben nicht an eine Mindestlänge zu halten ist, sondern eine Geschichte fertig erzählt ist, sobald der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.


  • Keine Alle-Tage-Ausgabe des NEUEN STERNS – na, ist es ja nie, oder? Es ist kein Sonderheft, aber dafür DAS Sommer-Heft. Diesmal mit 48 Seiten (+ 4 Farbseiten) und mit Inhalt:


    Meine kleine Lobeshymne auf Adam Hülseweh: KLUNGA und die Ghule von Köln +++ die lang erwartete Fortsetzung des „thematischen“ Reiseberichts Magisches Island 3 von Peter Schünemann +++ Eine Story: Verlierertypen, von Clemens Nissen +++ Ein Bericht über: Torgo – ein vergessener Held, Beitrag von Ekkehardt Brux +++ Aus alten Bücherschränken: Jules Verne: 20.000 Meilen unter dem Meer, Beitrag von Arnold Drabek +++ 2 x Lars Dangel als Herausgeber, Beiträge von Bernd Wiese +++ die Comicgarten-Auslese, Teil 2, Beitrag von Thomas Hofmann +++ 3. Comic Park Erfurt, Beitrag von Mike Röder +++ 2 Comic-Rezis von Thomas Hofmann +++ Buchrezensionen: Marina Lostetter: Die Reise, von Peter Schünemann +++ Brandon Q. Morris: Der Riss, Rezi von Sabine Seyfarth +++ Alien Contact am Ende der Welt, die Lost-Race-Robinsonaden des Albert Sánchez Piñol, von Thomas Hofmann +++ Christopher Priest: Der steile Horizont, Rezi von Volker Adam +++ und zum Abschluss noch eine kleine Pfingstbetrachtung von Thomas Hofmann

    So, das muss reichen für Heft 53.

  • Jetzt kommt gleich - am 7. Oktober, aus gegebenem Anlass - ein >> NEUER STERN für Edgar Allan POE << raus. Ist ein - für seine Verhältnisse - recht dickes Heft (52 Seiten + 4 in Farbe).

    Die Autoren - Leute vom Andromeda SF Club Halle und ganz liebe Gäste - feiern nachträglich den 210. Geburtstag und gedenken des 170. Todestages.

    Ich wollt es ja nur gesagt haben...