Beiträge von Tintenkiller

    Jemand außerhalb des Forums hatte den Film auch vor nicht allzu langer Zeit bei Prime gesehen und meinte, dass ihm nicht viel von dem Film in Erinnerung geblieben sei außer dem Unfall am Anfang.

    Das könnte am Film gelegen haben oder am Filmgeschmack, vielleicht aber auch an Prime?

    Ich finde den Film gut.

    Ist, glaube ich, ein Film, der am besten wirkt, wenn man ihn sich allein und ohne Störungen ansieht. (Und ohne Werbeunterbrechungen.)

    Ein paar Szenen finde ich richtig schön unheimlich mit Gruseln und Gänsehaut, ganz ohne dass es dafür grausame Bilder benötigt. Die Situation an sich ist das Grausame.

    Insgesamt sind es hauptsächlich die Atmosphäre und die sich aufbauende Spannung, die den Film auszumachen scheinen.

    Die Story ist schon traurig (Unfalltod, Mord) und die Umgebung teilweise düster-melancholisch, aber die sich steigernde unheimliche Spannung scheint die Gefühlslage zu dominieren.

    Ich glaube, die Filmmusik und die Kameraführung tragen neben den Kulissen und den Schauspielerinnen und Schauspielern viel dazu bei.

    Ein Geisterfilm-Klassiker von 1980, der Spaß am Gruselfilm macht, zumindest meine Meinung.

    Die Folgen sind mit einer jeweiligen Länge von ca. 12 Minuten eher Kurzvorstellungen.

    In den Folgen werden die jeweiligen Legenden, ihre Verfilmungen und ihr Stellenwert in der Gesellschaft zusammengefasst.

    Es handelt sich bei den Videos um Kurz-Dokus und keine Horror-Kurzfilme.

    Es gibt einleitende Texte, die in deutscher Sprache zu hören sind. Während der Folgen wird das Gesprochene der Personen via Untertitel ins Deutsche übersetzt.

    Die Kürze der Videos, ihre Aufteilung in 6 Folgen und ihre Präsentation scheinen social media-kompatibel zu sein.

    Ich fand sie interessant.

    Was ich derzeit in der ARTE-Mediathek mir ansehe (6 Teile):

    Oh My Ghosts! - Kultur und Pop | ARTE
    Sechs exklusive Berichte aus der Geisterwelt, gesammelt von einem unerschrockenen Schamanen, dem diese dämonischen Kreaturen ihre Herkunft und ihre…
    www.arte.tv


    Themen:

    Jiangshi, der springende Vampir

    Mae Nak, die verfluchte Madonna

    Das kleine Mädchen in rot

    Krasue, die Fötusfresserin

    Phi Nang Ram, die gekränkte Diva

    Mei, der animalische Geist

    Wenn die Google KI es mir richtig erklärt hat, wertet sie z. B. "Max Mustermann Privat" und "Max Mustermann Geschäftlich" als zwei Kontakte. Eine Person könnte für die KI scheinbar mehr als nur ein Kontakt sein.


    Wenn die KI auslesen würde, wieviel "Kontakte" seit Gründung des VP Vorschläge für eine Longlist gemacht haben und wieviele abgestimmt haben, auf welche Zahl/ Schätzung könnte die KI/ man dann kommen?

    Ich wurde zwar nicht gefragt, aber meine Schätzungen liegen im Kleinverlagsbereich bei:

    500 dedizierten Genrefans, die allgemein scharf auf das Lesen von Horrorgeschichten und auch offen für Neues sind,

    100 - 1.000 Unterstützende pro beliebterem Phantastik-Kleinverlag,

    2.000 Büchersammelnde, die viele Bücher besitzen, aber nicht alle davon gelesen haben,

    15.000 Autorinnen/ Autoren, Herausgeberinnen/ Herausgeber, Grafikerinnen/ Grafiker, Veranstalterinnen/ Veranstalter, Bloggerinnen/ Blogger, die aufgrund von Zusammenarbeiten und persönlichen Kontakten und auch zwecks eigenem Nutzen Bücher von anderen kaufen und bewerben.


    In den Wahlphasen ist die Bekanntheit des VP möglicherweise höher als zu anderen Zeiten, weil manche dann ihre Leute/ Fangemeinde zum Abstimmen für bestimmte Werke antreiben.

    Für eine neue Zielgruppe scheint es zunehmend an Bedeutung zu gewinnen, den VP in ihrer Vita oder auf dem Buchdeckel abdrucken zu können. Und das wahrscheinlich auch mit Berechtigung: Für eine neu aufmerksam gewordene Leserschaft könnte es ein Qualitätsmerkmal und Kaufanreiz darstellen, wenn ein Preis gewonnen wurde (oder eine Nominierung oder vermeintliche "Nominierung" vorlag), auch wenn sie von dem Preis zum ersten Mal hören.

    Ähnlich wie bei den unterschiedlichen Testsiegeln auf Lebensmittelverpackungen.

    Der VP scheint an Marktwert gewonnen zu haben und gerade für diejenigen, die sich erst frisch mit dem VP beschäftigen, einen Mehrwert zu erfüllen.

    Dass der VP inzwischen dotiert ist und sogar die Abstimmenden Preise gewinnen können, scheint den VP für ein neues Publikum zudem interessant zu machen.

    Ähnlich wie bei einem Gewinnspiel.


    Was die KI bei der Auswertung mit "Kontakte" meint, ist für mich nicht ganz klar.

    Mammut hat pro Jahr vermutlich mehr als 15.000 Berührungen/ Kontakte/ Suchen/ Seitenaufrufe mit Kontext VP.

    Durch die regelmäßigen Erwähnungen und Threads in den Foren kommt bei den Aktiven automatisch auch eine große Anzahl an Kontakten/ Berührungspunkten mit dem VP zustande.


    Im Qualitätsmanagement würde nun vermutlich jede Person, die einen Vorschlag für eine Longlist einreicht oder die beim VP abstimmt, automatisch um das Ausfüllen eines QM-Fragebogens gebeten.

    Ausgerechnet an dem Wochenende gibt es eine Konkurenz-Theateraufführung bei mir in der Gegend mit "Graf Dracula".

    Rund 500 Kilometer liegen zwischen den beiden Veranstaltungen, aber lägen sie an unterschiedlichen Wochenenden, wäre es zumindest einfacher, beide zu besuchen.

    Das Titelbild von Neuer Stern 121 (2/2026) erschreckte mich beim Herausziehen des Hefts aus dem Briefumschlag auf anziehende Weise. Rechnete ich mit einem faszinierenden Motiv aus dem Bereich Science Fiction, so überraschte mich eine angenehm unheimliche Zeichnung auf dem Cover.
    Ich tippe auf Bleistift und Buntstifte als Werkzeuge und bin begeistert, wenn auch nicht verwundert, welch atmosphärisches Bild sich damit von der Künstlerin erschaffen ließ.
    Die Einleitung des Hefts fesselte mich gleichermaßen und zwar mit einem Lesungsbericht aus dem Horror-Genre. Der Text geht über die reine Berichterstattung hinaus, was ihn für mich zusätzlich spannend und ansprechend machte und zum Weiterlesen anregte.
    Da ich mir das Inhaltsverzeichnnis nicht vorher angesehen hatte, erwartete mich im Anschluss eine weitere Überraschung und ein weiterer Grund zur Freude in Form von zwei Artikeln über den Schriftsteller Jack London und seine Werke. Die Artikel holten mich stellenweise aber auch auf den Boden der Tatsachen zurück, indem sie mich zu Recht an Umstände in Verbindung mit dem Schriftsteller erinnerten, an die ich im ersten Moment der Freude nicht gedacht hatte. Der erste Artikel befasst sich mit dem Leben Londons, der zweite Artikel ist eine kritische Buchbesprechung.
    Insgesamt enthält Ausgabe 121 eine ganze Reihe von Rezensionen, die unterschiedliche Werke vorstellen, aber nicht nur werben und loben, sondern auch harte Kritik äußern. Zwei Buchbesprechungen im Heft widmen sich Tobias Bachmanns Buch "Konzerte" (Edition Dunkelgestirn). Für die beiden Rezis wurden die betreffenden DinA5-Seiten in zwei Spalten aufgeteilt, um die beiden Rezis nebeneinander stehen zu haben. Ich deute dies so: Beide "Konzerte"-Rezis sind gleich wichtig.
    Die Kurzgeschichte im Heft stammt diesmal von Jerk Götterwind. Hatte ich auf Jerk Götterwinds aktueller Homepage schon ein paar Informationen über das Untergrundmuseum gelesen, so hatte ich in dieser Neuer Stern-Ausgabe nun die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren bzw. über eine Chronik, die in den Archiven des Untergrundmuseums aufbewahrt wird. Eine lesenswerte, unheimliche Dystopie über das Sehen.

    Blog des Neuer Stern-Herausgebers:

    Ich habe heute aufgrund der Buchvorstellung die ersten Seiten des Buchs gelesen.

    Erinnerten mich das Buchcover und der Klappentext stark an eine düstere Version von "Die Schöne und das Biest", empfand ich den Anfang des Prologs zunächst wie den Anfang von Franz Kafkas "Die Verwandlung" mit einer Spur von Edgar Allan Poes "Die Grube und das Pendel". Im Laufe des Prologs und am Anfang des 1. Kapitels gingen meine Assoziationen beim Lesen dann vorübergehend in Richtung der "Matrix-Filme und das Geschehen schien sich zunehmend im Bereich Military-Science-Fiction zu bewegen, mischte sich dann etwas später aber mit Szenen und Worten aus der Welt der magischen Fantasy.

    Es wurde auf neugierig machende Weise ins Spiel gebracht, dass ein Rätsel/ Geheimnis die Hauptfigur, Helena, umgibt. Lesend erfährt man auch etwas über die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin, aber die Figuren um sie herum streuen ebenfalls Informationen mit ein, die das Bild von ihr und ihren Charakterzügen ergänzen.

    Laut Buch-Cover: "SPIEGEL-Bestseller Platz 1".

    Es fällt mir leider schwer, kontinuierlich am Ball bzw. am Weiterlesen zu bleiben. Ich blicke nur noch gelegentlich ins Ebook und lese nur bei passender Stimmung in kleinen Häppchen darin. Sinngemäß scheine ich die meisten Sätze so einigermaßen für mich übersetzen zu können, aber auch wenn der Schreibstil seinen Reiz hat, kommt er mir nicht leicht vor. Wahrscheinlich nehme ich mehr die Schreibmelodie und vermutete Stimmung wahr als relevante Details zum Inhalt.

    Auf gewisse Weise hat es trotzdem etwas Entspannendes und Anregendes an sich, jedoch bleibt mir vom Inhalt nur wenig im Gedächtnis, sodass ich zu den Ereignissen und Personen kaum etwas Konkretes zu sagen vermag.


    Ich würde gerne was für eine solche Szene machen. Ich weiß kaum was oder wie.

    Vielleicht könnte die eigene Begeisterung, Zeit und Schreibfähigkeit dazu genutzt werden, einen eigenen Literatur-Blog zu dem (Sub-)Genre zu schreiben und regelmäßig dort eigene Reviews etc. zu veröffentlichen, um weitere Menschen dafür zu begeistern?

    Oder hier im Forum Reviews schreiben und schreibend vermitteln, welche Bücher/ Geschichten/ Texte und Schreibende warum besonders und besonderds gut sind?

    Oder auf YouTube einen Literatur-Kanal eröffnen und regelmäßig Videos mit Reviews etc. zu dem Genre posten?

    Oder auf SocialMedia ein Literatur-Influencer werden?

    Eine hohe Anzahl an Followern könnte überzeugend wirken.

    Oder ein eigenes Magazin dazu ins Leben rufen?

    Oder für bereits bestehende Phantastik-/ Literatur-Fanzines schreiben, um eine Genre-Fangemeinde aufzubauen?

    Oder Herausgeber einer entsprechenden Anthologie werden?


    Viel Spaß und Erfolg!