Beiträge von Tintenkiller

    Ich komme nicht mehr ganz hinterher mit dem Lesen der neuen Ausgaben, so dass es zu einem kleinen Stapel ungelesener Neuer Sterne gekommen ist. Bin aktuell bei Nr. 79 angelangt.

    Die Buchvorstellung von Freda Warringtons "Dracula - Der Untote kehrt zurück" hat mich angesprochen. Mal sehen, ob das Buch noch über den Buchhandel vor Ort erwerblich ist.

    Der Heft-Beitrag "Der Vincent Preis. Ein polemischer Abgesang" war auch interessant zu lesen, vorrangig um mal einen anderen Blickwinkel kennenzulernen. Der Artikel enthält inhaltlich nichts Falsches, aber scheint die Gefühle und Beweggründe rund um den Preis teilweise fehlzuinterpretieren oder nicht verstehen zu wollen. Was aber in Ordnung ist, weil nicht jeder alles verstehen wollen muss und manches auf der Sachebene nicht bis ins Detail zu verstehen sein kann. Der Artikel seziert die Problematik einer Fortsetzung des Vincent Preis und bringt ein paar grundlegende Eigenschaften des Preises und andere offene Geheimnisse, die in den Forum-Diskussionen zu Tage traten, auf eine Weise zu Papier, dass sie als Schwächen des Preises zu werten sein könnten, aber auch, falls an Außenstehende gerichtet, alles mehr oder weniger auf den Punkt zu bringen scheint. Der Verfasser des Artikels ist/ war, laut Artikel, Forum-Mitglied und bot in der Forum-Diskussion wohl seine Unterstützung zur Rettung/ Veränderung des Preises in Form von Rat und Tat an, aber zum Zeitpunkt des Artikels offenbar mit mäßigem Erfolg aufgrund scheinbar mangelndem Engagements anderer Forum-Mitglieder. Nach dem Lesen des Artikels habe ich an meine eigene Nase gefasst und die Kritik, die der Verfasser äußert, auch als Kritik an mir selbst angenommen.


    Phantasticus:

    Deine "Neuer Stern"-Visitenkarte sieht echt cool aus! Gefällt mir. [aln]:thumbup:

    Die Serie beruht offenbar auf einer Kurzgeschichte der Autorin V. E. Schwab aus dem Buch "Vampires never get old".

    Das genannte Buch konnte ich im Netz bisher nur als englischsprachiges Buch entdecken, aber vielleicht versuche ich trotzdem, es zu lesen.

    In deutscher Sprache machte mich der Klappentext und die Leseprobe von V. E. Schwabs Roman "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" neugierig - das Buch könnte auch was für mich sein.

    Ich glaube, mir gefällt die Serie richtig gut. Ich habe nun vier Folgen davon gesehen und fand jede einzelne gut und stimmig. Es ist eine spannende Coming-of-age-Geschichte mit einer ansprechenden Mischung aus Härte, Brutalität, Ernsthaftigkeit, Konflikten, erster Liebe und Monstern, hauptsächlich Vampiren.

    Spannend ist für mich auch, wie die Vampire dargestellt werden. In meinen Augen wurde eine gekonnte Harmonie aus klassischen und modernen Vampir-Bildern erschaffen, die offen, repektvoll und ohne Arroganz - aber auch ohne Peinlichkeiten - die unterschiedlichen Geschmäcker vereint.

    Die Besetzung, die Spezialeffekte und die musikalische Untermalung finde ich zudem gut passend.

    FSK 16

    Selfie mit Buch eher nicht, das kann man ja auch inzw. verschenkt/verkauft haben.

    Auch dieses Gegenargument ist leider nicht überzeugend...

    Aber keine Sorge, das Selfie wird schon nicht ins Regelwerk eingefügt werden. :)


    Ich habe mit Glücksspiel wenig am Hut, aber fände es dennoch spannend, Wetten abgeben zu dürfen, wer auf den jeweils ersten fünf Plätzen des Vincent Preis vertreten sein wird.

    fre"$

    Zumindest bei den Büchern bin ich relativ sicher, dass sollten wir als Forum eine geheime Liste mit 20 Werken, egal in welcher Kategorie, quasi hinter den Kulissen zusammenstellen und dann die User eines der anderen stimmberechtigten Foren auszählen, ist eines der 20 Werke auf unserer Liste am Ende auf Platz 1 von deren Liste. Andersrum genauso.

    Wenn Stephen King im betreffenden Zeitraum ein Buch veröffentlicht hat, wird dieses Buch wahrscheinlich unter den ersten Plätzen zu finden sein.

    Mal eine ganz andere Frage:


    Wie oft kam es etwa vor, dass ein prämiertes Werk in Verdacht stand, die Wahl sei nicht ganz koscher gewesen?



    Wenn Stephen King im betreffenden Zeitraum ein Buch veröffentlicht hat, wird dieses Buch wahrscheinlich unter den ersten Plätzen zu finden sein.

    Dann lade ich mir die Leseprobe auf meinen Reader und mache ein Foto.

    Ein etwas dürftiges Gegen-Argument. :)

    WAS fotografiert werden müsste, wäre wohl eher nicht in der Leseprobe zu finden.

    Dennoch: Eine leichte Überprüfbarkeit müsste natürlich möglich sein, aber das sollte selbst bei Ebooks kein Problem sein.


    Betreffend hier gelobter Bücher: Ich freue mich für die Bücher, die im Forum von mehreren Usern gelobt werden und später dann auch den Preis gewinnen.


    Schade finde ich es um manches gutes Buch, das zwar erwähnt, aber nicht beachtet wird (warum auch immer).

    Wie wäre es, wenn jeder, der abstimmt, bei der Stimmabgabe beweisen müsste, dass er das von ihm gewählte Buch tatsächlich besitzt, zum Beispiel durch ein mitgeschicktes Selfie von sich selbst mit dem Buch?

    Bin nun bei Kapitel 28 angelagt.

    Nach einem kurzen Moment (vor ein paar Kapiteln), der etwas konstruiert und wie aus einer Rollenspiel-Story wirkte, steigerte die Geschichte sich inhaltlich und schreibtechnisch zu einem intensiven, phantastischen, bilderreichen und abenteuervollen Höhepunkt, der richtig Spaß machte zu lesen und vom Feeling her an Stephen King erinnerte, aber vor allem auch die zahlreichen Monster-Bilder in Worte fasste, die im Internet zu Lovecraft, Cthulhu, etc. zu finden sind.

    Nun ebbt der Höhepunkt gerade etwas ab, anscheinend aber ganz bewusst und mit Absicht. Der Atmosphäre und den Hinweisen nach zu urteilen: um sich auf eine kommende Monster-Sturmflut vorzubereiten.

    Das 18. Kapitel eben gelesen. Stellenweise wurde es in den vergangenen Kapiteln nun auch brutaler, außerdem mit immer mehr Bezügen zum Lovecraft-Kosmos. Ein bisschen fühle ich mich gerade auch auf amusante Weise an eine Folge aus "Geschichten aus der Gruft" und an alte Mafia-Mythen erinnert, finde ich gut, macht Laune.

    Im siebten und neunten Kapitel kam das Unheimliche und Phantastische schön in Fahrt und knüpfte von der Stimmung her an den mehrteiligen Prolog an, der auch in diese Richtung ging.

    Hauptsächlich bleibt es ein historischer Kriminalroman oder eine Gangstergeschichte, aber Michael Buttler zeigt zunehmend auch, dass er immernoch Phantastik beherrscht.

    Bin jetzt bei Kapitel 11.

    Ich bin noch mitten im Buch, habe es erst kürzlich angefangen zu lesen, aber kann schon eine kurze Zwischenmeldung abgeben.

    Ich habe mir das Buch geholt, weil ich gerne Michael Buttler lese. Meinem bisherigen Eindruck nach ist es ein echter Michael Buttler geworden.

    Er scheint seit einiger Zeit seinen eigenen Stil gefunden zu haben, und dieser ist auch in "Schatten über Hamburg" erkennbar. Ein bisschen hatte ich - aufgrund des Themas - auf seine alte, frühere Schreibweise gehofft, in der die Phantastik dominierte, aber ich vermag auch anzuerkennen, dass er inzwischen sein Zuhause im historischen Kriminalroman mit unheimlichen Elementen und ungewöhnlichen Ermittlern gefunden hat.

    "Schatten über Hamburg" ist, soweit ich es nach vier Kapiteln + mehrteiligem Prolog beurteilen kann, auch ein historischer Kriminalroman mit unheimlichen Elementen und ungewöhnlichen "Ermittlern" und harmoniert mit seinen Werken "Die Bestie von Weimar" und "Der Teufelsvers" sowie seinen "Sherlock Holmes"-Romanen.