Beiträge von Tintenkiller

    Ich habe heute aufgrund der Buchvorstellung die ersten Seiten des Buchs gelesen.

    Erinnerten mich das Buchcover und der Klappentext stark an eine düstere Version von "Die Schöne und das Biest", empfand ich den Anfang des Prologs zunächst wie den Anfang von Franz Kafkas "Die Verwandlung" mit einer Spur von Edgar Allan Poes "Die Grube und das Pendel". Im Laufe des Prologs und am Anfang des 1. Kapitels gingen meine Assoziationen beim Lesen dann vorübergehend in Richtung der "Matrix-Filme und das Geschehen schien sich zunehmend im Bereich Military-Science-Fiction zu bewegen, mischte sich dann etwas später aber mit Szenen und Worten aus der Welt der magischen Fantasy.

    Es wurde auf neugierig machende Weise ins Spiel gebracht, dass ein Rätsel/ Geheimnis die Hauptfigur, Helena, umgibt. Lesend erfährt man auch etwas über die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin, aber die Figuren um sie herum streuen ebenfalls Informationen mit ein, die das Bild von ihr und ihren Charakterzügen ergänzen.

    Laut Buch-Cover: "SPIEGEL-Bestseller Platz 1".

    Es fällt mir leider schwer, kontinuierlich am Ball bzw. am Weiterlesen zu bleiben. Ich blicke nur noch gelegentlich ins Ebook und lese nur bei passender Stimmung in kleinen Häppchen darin. Sinngemäß scheine ich die meisten Sätze so einigermaßen für mich übersetzen zu können, aber auch wenn der Schreibstil seinen Reiz hat, kommt er mir nicht leicht vor. Wahrscheinlich nehme ich mehr die Schreibmelodie und vermutete Stimmung wahr als relevante Details zum Inhalt.

    Auf gewisse Weise hat es trotzdem etwas Entspannendes und Anregendes an sich, jedoch bleibt mir vom Inhalt nur wenig im Gedächtnis, sodass ich zu den Ereignissen und Personen kaum etwas Konkretes zu sagen vermag.


    Ich würde gerne was für eine solche Szene machen. Ich weiß kaum was oder wie.

    Vielleicht könnte die eigene Begeisterung, Zeit und Schreibfähigkeit dazu genutzt werden, einen eigenen Literatur-Blog zu dem (Sub-)Genre zu schreiben und regelmäßig dort eigene Reviews etc. zu veröffentlichen, um weitere Menschen dafür zu begeistern?

    Oder hier im Forum Reviews schreiben und schreibend vermitteln, welche Bücher/ Geschichten/ Texte und Schreibende warum besonders und besonderds gut sind?

    Oder auf YouTube einen Literatur-Kanal eröffnen und regelmäßig Videos mit Reviews etc. zu dem Genre posten?

    Oder auf SocialMedia ein Literatur-Influencer werden?

    Eine hohe Anzahl an Followern könnte überzeugend wirken.

    Oder ein eigenes Magazin dazu ins Leben rufen?

    Oder für bereits bestehende Phantastik-/ Literatur-Fanzines schreiben, um eine Genre-Fangemeinde aufzubauen?

    Oder Herausgeber einer entsprechenden Anthologie werden?


    Viel Spaß und Erfolg!

    Wie seht ihr das?

    "Genreübergreifend das Neuartige, Innovative und Anspruchsvolle" zu fördern und zu publizieren, fände ich begrüßenswert - nicht nur in Form von Übersetzungen und Wiederveröffentlichungen alter Werke.

    Ich frag mich, ob möglicherweise internationale Kooperationen sinnvoll sein könnten, sodass in einem Buch eines Subgenres die darin veröffentlichte Geschichte in verschiedenen Sprachen veröffentlicht ist und das Buch dadurch weltweit auf Interesse stoßen könnte.

    Die Genre-Fangemeinde ist möglicherweise bereit, auch Buchpreise von 50 Euro aufwärts zu bezahlen - eventuell vorab finanziert durch Vorbestellungen oder Crowdfunding.

    Bei "Im Zentrum der Spirale" wäre ich dabei. Das Buch hat mir vor ein paar Jahren gut gefallen und könnte ich mir vorstellen, gemeinsam noch mal zu lesen.

    Verlag Torsten Low

    Cecille Ravencraft: "Im Zentrum der Spirale"

    Thomas, ein junger Mann auf der Flucht, findet unverhofft Unterschlupf bei einem sympathischen Pärchen: Den Moerfields.
    Wie Hänsel ohne Gretel lässt er sich in ein Pfefferkuchenhaus der besonderen Art locken und wie Hänsel wird er nach Strich und Faden mit dem besten Essen verwöhnt.
    Die einsamen Moersfields sehnen sich nach einem Sohn und setzen ihre Hoffnungen auf Thomas - und sie lassen sich nur ungern enttäuschen ...

    Im Zentrum der Spirale (Cecille Ravencraft)
    Im Zentrum der Spirale (Cecille Ravencraft) Thomas, ein junger Mann auf der Flucht, findet unverhofft Unterschlupf bei einem sympathischen Pärchen: Den…
    www.verlag-torsten-low.com

    Die Geschichte ist im Jahr 2020 als Büchlein in der Katzen-Reihe des Machandel Verlags erschienen.

    Ich habe dieses Fantasy-Abenteuer als E-Book gelesen, aber im Anschluss einen ersten Blick auf die Verlags-Homepage geworfen und gesehen, dass es diese (Kurz-)Geschichte auch als gedrucktes Büchlein zu geben scheint.

    Klappentext:

    "Mella steht ganz unten in der magischen Hackordnung. So ist sie froh, dass sie sich hin und wieder ihren Lebenunterhalt mit ein wenig Spionage und Diebstahl aufbessern kann. Dabei bedient sie sich gerne der zuverlässigen Hilfe ihres Katers Neyvo.

    Aber Mella wäre nicht im Traum darauf gekommen, dass einer ihrer werten Kollegen sie mit ihrem neusten Auftrag hereinlegen will. Und noch weniger hätte sie damit gerechnet, dass ausgerechnet ihr verspielter, verfressener Kater der einzige Kämpfer an ihrer Seite sein würde."

    Das Lesegefühl erinnerte mich auf angenehme Weise an drei Bücher, die ich mag: an "Die kleine Hexe", "Der kleine Hobbit" und "Die Hungrige Hexe".

    Inhaltlich und vom Schreibstil her geht die Geschichte durchaus in eine eigene Richtung, aber Vibe und Esprit ließen mich an die genannten Bücher denken.

    Das Lesen der Geschichte bereitete mir Freude und unterhielt mich gut. Die Magierin und ihr Kater blieben mir als Charaktere auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis.

    Außer auf die Verlags-Homepage warf ich nach dem Lesen auch einen ersten kurzen Blick auf die Homepage der Autorin.

    Danke.

    Dein Wunsch scheint mir ein wenig kleinteilig. Man könnte höchstens auf Nachfrage beantworten, auf welchen Platz das jeweilige Werk, welches es nicht in die Endrunde geschafft hat, gelandet ist.

    Die meisten bei den Kurzgeschichten, gefolgt von Anthologien und Grafiken.

    Ich kam drauf, weil ich es in deinem Beitrag so zu verstehen meinte, dass die Anthologien, Kurzgeschichten und Grafiken bisher die meisten Stimmen bekommen haben.

    Wie immer eine spannende Auswertung.

    Danke für die Mühe! :thumbup:

    Wäre eine zusätzliche Auswertung fair, die Auskunft gibt, wie viel Prozent für das eigene Werk oder für eine Anthologie, ein Magazin, etc. abgestimmt haben, wo sie selbst auch dran beteiligt sind (schreibend, herausgebend, verlegend, ...)?

    Jerk

    In Darmstadt:

    Sonntag, 25. Januar 2026, 11.00–18.00 Uhr

    Aktionstag »Block Beuys«

    Ganztägig
    Digitale Erkundungsmöglichkeiten des »Block Beuys« für alle interessierten Besucherinnen und Besucher mit Saskia Bernaroli (Volontärin Kunst- und Kulturgeschichte)

    Ganztägig
    Ausmalbogen und Suchspiel im »Block Beuys« für Kinder, Jugendliche und Familien

    Alle Angebote sind kostenfrei. Es fällt lediglich der Museumseintritt von 8, ermäßigt 5 Euro an.


    Programm

    11.30 Uhr »Fett, Filz und Schokolade – Wer war Joseph Beuys?«
    Führung für Kinder und Familien mit interaktiven, spielerischen und kreativen Elementen mit Eva Nebhuth

    13.00 Uhr »Alles muss raus! Die Sanierung des Block Beuys«
    Dr. Lutz Fichtner (Projektmitarbeiter Digitalisierung) im Gespräch mit Olivia Levental (Leiterin der Restaurierung)

    14.00 Uhr »Encyclopedia of Experiences«
    Interaktives Tanzstück des Hessischen Staatsballetts
    Choreographie: Alessio Damiani

    15.00 Uhr »Der Block Beuys im Heute. Was er uns noch angeht«
    Dr. Lutz Fichtner (Projektmitarbeiter Digitalisierung) und Dr. Katrin Thomschke (Sammlungsleiterin Kunst 18.–21. Jhd. und Ethnologie)

    16.00 Uhr »Encyclopedia of Experiences«
    Performance des Hessischen Staatsballetts
    Choreographie: Alessio Damiani

    17.00 Uhr »Kunst, die sich verändert – der Block Beuys aus konservatorischer Perspektive«
    Dr. Katrin Thomschke (Sammlungsleiterin Kunst 18.–21. Jhd. und Ethnologie) im Gespräch mit Sigrid Pfandlbauer (Restauratorin)

    Aktionstag »Block Beuys«
    Vor vierzig Jahren verstarb mit Joseph Beuys einer der prägendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Entdecken Sie an unserem Aktionstag das Werk und Denken des…
    www.hlmd.de

    Neuer Stern 113 bzw. 6/2025: Das Heft enthält verschiedene gute Artikel und Bilder, aber besonders interessant waren für mich die Heftinhalte, die sich mit Autorinnen und ihren Werken näher beschäftigten.

    Den ersten Absatz des Buchs habe ich als sehr gelungen und als guten Einstieg zum Lesen empfunden.

    Auf den ersten Seiten wird eine beschwerliche Reise durch den Dschungel beschrieben. Die dargestellte Atmosphäre hat vom Erzählton her zunächst etwas von einem Abenteuerroman gepaart mit einem Western. Es herrscht ein raues Miteinander.

    Unter anderem werden zwei Charaktere vorgestellt, die später vermutlich noch eine Rolle spielen, sowie ihre Beweggründe für die Teilnahme an diesem Unterfangen. Es entstehen dabei erste Sympathien, Abneigungen, Ahnungen.

    Die Personen, die gemeinsam dem Pfad durch den Dschungel folgen, wirken sehr auf sich selbst und das Ziel ihrer Reise konzentriert, widmen sich weniger der Schönheit der Natur, sondern mehr ihren persönlichen Interessen, Ärgernissen und Zukunftplänen sowie dem Überwinden der Strecke. Die Leserschaft beobachtet die Umgebung vermutlich feinfühliger und aufmerksamer als die Reisenden selbst, spürt ein Lauern im Verborgenen und drohende Gefahren.

    Im Jahr 2025 beim BLITZ-Verlag erschienen in der Buchreihe

    "H. P. LOVECRAFTs SCHRIFTEN DES GRAUENS":

    Michael Buttler

    DSCHUNGELKRABBEN

    (Band 53)

    Unheimlicher Roman

    Taschenbuch

    200 Seiten

    Cover-Künstler: MtP-Art - Mario Heyer u.V. von KI

    Klappentext:

    "Anfang des 20. Jahrhunderts reist Chucho mit anderen Arbeitern in den mexikanischen Dschungel, um Mahagonibäume, sogenannte Caoba, zu schlagen. Ihr Herr, Don Esteban, treibt sie an und verwaltet ihre Schulden, die trotz aller Mühen nicht weniger werden.

    Sie beziehen ein verlassenes Camp namens La unidad und kommen während ihrer Arbeit gefährlichen Wesen zu nahe, die selbst auf der Suche nach etwas Wertvollem sind.

    Don Esteban schlägt alle Warnungen in den Wind und wittert sogar ein noch größeres Geschäft."

    Link zur Verlags-Seite: hier

    Link zur Homepage des Autors: hier

    Moonseeker

    Die Fotocollage ist ja klasse. Danke dafür! Die Fotos bringen tatsächlich eine passende Stimmung rüber.

    Ich komme langsam voran. Oh, 1200+ Seiten! Das war mir nicht bewusst, haha. Da bin ich wohl noch ein paar Monate mit Lesen auf Englisch beschäftigt. Aber da es mir bisher gefällt, ist das in gewisser Weise auch eine gute Nachricht.