Philip K. Dick - Sämtliche 118 SF-Geschichten Band 2: Variante Zwei

  • Kinderaufzucht ist übrigens ein ziemlich krasses Wort. Sicher ist eine ideologische Kindererziehung wie in der DDR ethisch fragwürdig, aber die Rolle von Kinderkrippe, Kindergarten, Hort und Schule geht über eine Aufzucht hinaus.

    Erziehung und Bildung ist eben auch Staatssache. Gerade die USA zeigen ja recht deutlich was passiert, wenn es egal ist, was Kinder lernen.

    Ja, das ist ein Spannungsfeld zwischen Familie und Staat. Für beides gibt es positive und negative Beispiele. Aber wenn die Staatsgewalt das missbraucht, ist das auf jeden Fall schlimm, so im 3. Reich und ich befürchte, in abgeschwächter Form auch in der DDR. Wenn die Kinder aber nur von den Irren erzogen werden und gar keine Schule besuchen ist das ebenso schlimm.

    Eine gesunde Mischung macht es.


    Der unmögliche Planet erschien 1953 in Imagination

    http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?58908


    Erschien als "Nur eine Legende" im Terra Heftroman:

    http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?369858


    Eine uralte Frau (über 300 Jahre) will zum Sterben zur Erde. Die Erde ist aber ein Mythos und gilt als Legende. Da die uralte Frau aber viel Geld bietet, übernimmt der Raumfahrer den Job, sucht die gängigste Legende (Erde als 3. von 9 Planeten mit eine eigenen Mond) und sucht sich aus den Sonnnsystemen, die diese Kriterien erfüllen, das nächstgelegene aus.

    Der Planet ist unwirtlich und giftig, sieht nicht aus wie die Erde. Der Raumfahrer besteht aber darauf das es die Erde ist und die uralte Frau (die so gut wie taub ist) übergibt sich dem giftigen Ozean zum Sterben.

    Der Raumfahrer und sein Copilot kehren zurück, dabei findet der Raumfahrer ein Metallplättchen, das natürlich beweist, das sie wirklich, ohne es zu wissen, auf der Erde waren. Das Plättchen ist natürlich eine Dollarmünze, geht ja fast kaum kitschiger.

    Obwohl die Geschichte m.E. nicht so prall aufgemacht ist, fand ich die Idee sehr rührselig. Die vergessene Heimat der Menschheit, so verändert, das man sie nicht erkennt.

    Unterhaltsam.

  • Habe "Der unmögliche Planet" inzwischen auch endlich gelesen, jedoch gerade meine Notizen dazu verlegt.

    Mein kurzes Feedback:

    Eine recht bekannte Geschichte. In Deutschland gibt es sogar eine PKD-Sammlung die ihren Namen trägt. Und für "Electric Dreams" wurde sie ebenfalls verfilmt. Was ihre Qualität betrifft, stimme ich mit euch völlig überein: Rührselig und unterhaltsam, aber auch etwas unspektakulär und erwartbar. Elon Musk dürfte sie jedoch gefallen...

    “It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.” (Philip K. Dick)

  • Hochstapler

    Wieder mal Krieg mit durchtriebenen Aliens und Mann, dessen Frau am Herd klebt. Man hält ihn für einen Alienroboter mit Bombe im Bauch, labert ewig und ich hatte nie das Gefühl, dass er doch der Mann ist.


    Das konnte 1953 neu sein, heute liest sich die Geschichte einfach nicht gut. Ich befürchte echt, dass ich mir Dick mit diesen archäologischen Grabungen versaue. Wenn da nicht bald mal wieder eine gute Geschichte kommt.

  • Imposotor erschien ursprünglich 1953 in Astounding:

    http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?57548


    1963 zum ersten Mal auf deutsch als Der Infiltrant:

    http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?532609


    Ich fand die Geschichte über einen Mann/Roboter, bei dem sich die Frage stellt, was er ist, nicht so schlecht. Schlecht fand ich, das der Roboter wünscht, geröntgt zu werden und die Menschen dagegen ihn direkt vernichten wollen. Zweites kann man noch der Kriegshysterie zuschreiben (warum die aber den Brand in dem einen Gebiet nicht überprüfen ist unlogisch, gerade weil gesagt wird, ein Roboter hat den Schutzwall überwunden). Warum der Roboter sich das wünscht? Er wird doch dann eindeutig überführt.

    Und natürlich herrscht wieder wie immer in den 50er Krieg. Ich habe mal einen Blick in die Heftchenecke geworfen. Da sind Kriegsgeschichtshefte gerade wieder heftig am Boomen.


    Ja, so überprall war die Geschichte nicht, aber ich fand sie ganz unterhaltsam. Ich habe mal nachgeschaut, Band 2 und 3 sammelt weiter die Geschichten aus Mitte der 50er Jahre. Erst mit Band 4 ändert sich das.

    Wegen der Abwechslung könnten wir auch Band 2 und Band 4 im Wechsel lesen bzw. uns auch komplett auf Band 4 konzentrieren, wenn euch die aktuellen Geschichten ermüden. Ich persönlich könnte mir immer eine Geschichte aus Band 2 und dann eine aus Band 4 gut vorstellen.

  • "Die Nachrichtenmaschinen manipulieren die Kriegsberichte, damit es so aussieht, als hätten die Außerirdischen die Oberhand gewonnen." Warum musste ich bei diesem Zitat nur an Donald "Stop the Count" Trump denken? :D

    Ich fand die Geschichte jedenfalls ebenfalls nicht schlecht. Sie gehört mMn sogar zu den Besseren in diesem Band. Die Vorstellung nicht der zu sein, der man glaubt und dann plötzlich vor seiner eigenen Leiche zu stehen, ist schon recht erschreckend. Eine ähnliche Idee wurde auch in dem sehenswerten Sci-Fi-Film "Moon" von Duncan Jones umgesetzt.

    Der finale Twist bzw. das Codewort welches Olham zum explodieren bring, empfand ich ebenfalls als gelungen bzw. richtig fies. Manchmal trifft einem die Selbsterkenntnis eben wie ein Schlag :D. (4/5)


    Dick sagt dazu im Anhang: "Dies war meine erste Geschichte zum Thema: Bin ich ein Mensch? Oder bin ich nur so programmiert, daß ich glaube ich bin ein Mensch? Wenn man sich überlegt, daß ich das bereits 1953 geschrieben habe, darf ich wohl behaupten, daß das eine ganz schön verdammt gute Idee war in der SF. Zugegeben, inzwischen habe ich sie ordentlich breitgetreten. aber das Thema beschäftigt mich immer noch..."

    Warum der Roboter sich das wünscht? Er wird doch dann eindeutig überführt.

    Wahrscheinlich Teil seiner Programmierung. Es liegt ja im Interesse der Außerirdischen dass er überführt wird - Sonst hätte er ja nie seinen Aktivierungssatz ausgesprochen.

    Um mal die Besprechung auf gedankenecke.com zu zitieren: "Es spricht daher sehr für die Intelligenz der Außerirdischen, dass sie ihren Roboter dazu programmiert haben, unbedingt seine menschliche Existenz zu bestätigen. Denn da dies automatisch scheitern muss, wird das Kennwort für den Zünder der Bombe nicht von außen herangetragen, sondern von dem Roboter selbst ausgesprochen. Ein schwer zu durchkreuzender Plan, der auf den Selbsterhaltungstrieb eines menschlichen Bewusstseins, schließlich übernimmt der Roboter alle Denkschemata Olhams"

    Die Geschichte wurde 2001 übrigens verfilmt. "Imposter" zählt allerdings zu den wenigen PKD-Verfilmungen die ich nicht gesehen habe, deswegen kann ich dazu nichts sagen.

    Auf YouTube findet man auch noch ein Hörspiel zu "Hochstapler":

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    Wegen der Abwechslung könnten wir auch Band 2 und Band 4 im Wechsel lesen bzw. uns auch komplett auf Band 4 konzentrieren, wenn euch die aktuellen Geschichten ermüden.

    Ich würde mich da nach lapismont richten, bin aber dafür dass wir zumindest Band 2 noch ganz regulär zu Ende lesen. Es sind ja nur noch 6 Geschichten übrig. Danach können wir gerne mit Band 4 beginnen oder Band 3 und 4 im Wechsel lesen. wir können nach "Variante Zwei" aber auch erst mal eine kleine Pause einlegen...

    “It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.” (Philip K. Dick)

  • Bin für Nacheinanderlesen der Bände.

    :thumbup:Wäre auch meine präferierte Vorgehensweise.


    Ich mach dann mal mit "James P. Crow" weiter:


    Worum geht’s:

    Verkehrte Welt: Menschen arbeiten für Roboter und übernehmen für diese simple Dienstbotenjobs. Zudem müssen sie sich regelmäßigen Tests unterziehen, um ihre jeweilige Eignung festzustellen bzw. um ihnen klar zu machen, dass sie den Maschinen niemals ebenbürtig sein werden. Einem Menschen (James P. Crow) gelingt es jedoch selbst die Testergebnisse der intelligentesten Roboter zu übertreffen. Aber wie hat er das angestellt?


    1954 in Planet Stories erschienen.

    Eine mittelmäßige Rassismus-Satire über Roboter, die die Menschheit unterjochen und zu niederer Arbeit zwingen. Die Idee mit den Testungen kam mir irgendwie bekannt vor. Ich bin mir fast sicher, dass Dick sie später wieder in einem seiner Romane aufgegriffen hat. Mit absoluter Gewissheit kann ich es aber nicht sagen.

    Der finale Twist erinnert hingegen an den „Haubemacher“ - Auch da hat die Offenbarung über die wahre Existenz der überlegenen Klasse die bestehenden Herrschaftsverhältnisse schlagartig umgewälzt. Und genau wie dort, erscheint diese Entwicklung hier ebenfalls nicht hundertprozentig plausibel. Es ändert schließlich nichts an der Überlegenheit der Maschinen.

    Zudem fällt die Erklärung wie James P. Crow die Roboter überlistet recht enttäuschend aus. Hier macht es sich Dick mMn etwas zu einfach, in dem er einfach ein Zeitfenster aus dem Hut zaubert.

    Um ehrlich zu sein bin ich mir auch nicht ganz sicher, was mir die letzte Szene sagen soll. Irgendwelche Idee? (2,5/5)

    “It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.” (Philip K. Dick)

  • Okay, schwierig, diesen Text einzuordnen. Natürlich ist »Jim Crow« der Hinweis auf die Rassentrennung (Jim-Crow-Gestze, Jim-Crow-Land).

    Dick setzt hier die Menschen den Schwarzen und die Roboter den Weißen gleich. Grundsätzlich eine machbare Analogie. Allerdings macht er deutlich, dass es Unterschiede zwischen ihnen gibt.


    Was die Interpretation zulässt, Dick besteht auf Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, die vor allem die Intelligenz betreffen. Sehr fragwürdig, falls man so interpretiert.

    Will er in der Geschichte nun gegen Rassismus anschreiben, oder befürwortet er eine strickte Trennung von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe? Die Story ist hier für mich nicht schlüssig, zumal das vage Ende darauf hindeutet, dass »Jim Crow«, wenn man ihn gewähren lässt, eine demokratische Staatsform durch eine Diktatur ersetzt.


    Mir fällt es schwer, in dieser Geschichte keine rassistisch angehauchte Denkweise zu sehen.

  • Das Ende ist offen. Man kann es so interpretiere, das er ein Diktator wird oder aber, das er ein besseres System installiert. Wie im wahren Leben. Wenn eine Revolution vorbei ist, beginnt das Zittern. Welche Kräfte setzen sich durch?


    Ich hatte ehrlich gesagt nach zwei Sätzen schon keine Lust mehr auf die Geschichte. Roboter die sich wie Menschen verhalten. Um dann einen Spiegel vorzuhalten.^^ Roboter sind Roboter, also Maschinen und keine Lebewesen. Es ist nicht absehbar, das sich eine Künstliche Intelligenz wie ein Lebewesen verhält.

    Die ganze Rassismusgeschichte ist also an den Haaren herbeigezogen. Da hätte er auch Außerirdische verwenden können. Insgesamt einer der schlechtesten Kurzgeschichten von PKD bisher.

  • Was die Interpretation zulässt, Dick besteht auf Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, die vor allem die Intelligenz betreffen. Sehr fragwürdig, falls man so interpretiert.

    Die herrschende Klasse hat hier ein äußerst perfides System installiert (die Tests), welches den Menschen vorgaukelt, dass sie theoretisch die gleichen Chancen wie die Roboter haben. Die Realität sieht aber anders aus: Die Tests sind auf die Roboter abgestimmt und so ausgelegt, dass ein Mensch sie gar nicht bestehen kann (mit Intelligenz hat das wenig zu tun). So geben sie den Menschen einerseits genug Hoffnung, um sie ruhig zu halten und sorgen andererseits dafür dass die bestehenden Klassenverhältnisse für immer unveränderbar konserviert bleiben.

    Dick sagt hier jede Menge über die Zustände seiner Gegenwart aus. Zustände an denen sich leider bis heute nicht allzu viel geändert hat. Was er aber ganz sicher nicht will, ist ein Plädoyer für die White Supremacy zu halten. Es wird doch sehr, sehr deutlich, auf welcher Seite seine Sympathie liegt.

    Trotz des Endes...

    Die Story ist hier für mich nicht schlüssig, zumal das vage Ende darauf hindeutet, dass »Jim Crow«, wenn man ihn gewähren lässt, eine demokratische Staatsform durch eine Diktatur ersetzt.

    Der typische Dick-Pessimismus - Auch wenn er die finale Deutung des Ganzen offen lässt. Man sollte das im Hinblick auf die obige Rassismus-Debatte jedenfalls nicht zu stark werten. Hier macht er nämlich wieder ein neues Thema auf - "Macht korrumpiert".

    Es ist nicht absehbar, das sich eine Künstliche Intelligenz wie ein Lebewesen verhält. (...) Da hätte er auch Außerirdische verwenden können.

    Es ist halt immer noch eine Sci-F-Geschichte aus den Fünfzigern. Menschliche Roboter sind da doch nichts ungewöhnlich. Die Story erhebt ja auch keinen Realitätsanspruch, sondern ist eher allegorisch zu verstehen. Mich hat das Verhalten der Maschinen daher nicht gestört. Hätte Dick Außerirdische verwendet, hätte sein Plot-Twist am Ende nicht mehr funktioniert.

    “It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.” (Philip K. Dick)

  • Auf welche Seite er sich stellt, wird eben nicht klar. »Jim Crow« steht von weißer Sicht aus für die notwendige Trennung der Menschen nach Hautfarbe. Diesen Begriff hier zu personalisieren, ihn als Trickser und Befürworter der »Unterschiede« einzusetzen und ihn zum Schluss die privilegierte Klasse stürzen zu lassen, riecht für mich ziemlich nach weißen Ängsten.

    Kein PoC würde einen positiven Protagonisten Jim Crow nennen. Von daher ist mir Dicks Intention nicht klar. Wenn Rassismus-Kritik, dann nicht Jim Crow als Leitfigur der Unterdrückten. Denn Jim Crow ist die Unterdrückung.

  • »Jim Crow« steht von weißer Sicht aus für die notwendige Trennung der Menschen nach Hautfarbe. Diesen Begriff hier zu personalisieren, ihn als Trickser und Befürworter der »Unterschiede« einzusetzen und ihn zum Schluss die privilegierte Klasse stürzen zu lassen, riecht für mich ziemlich nach weißen Ängsten. Kein PoC würde einen positiven Protagonisten Jim Crow nennen.

    Jim Crow ist jemand der den Kreislauf durchbricht. Einen Kreislauf, der eigentlich darauf ausgelegt ist, dass man ihn nicht durchbrechen kann. Er tut dies, indem er die Roboter austrickst. Denn mit ehrlichen Mitteln würde er sein Ziel niemals erreichen können - Dafür haben die Herrschenden gesorgt. Ich sehen hier eine deutliche Kritik an faschistoiden Systemen.

    Ich stimme dir aber in dem Punkt zu, dass Jim Crow keine positive Figur ist. Das wird besonders am Ende deutlich. Zumindest wenn man hier die pessimistische Interpretationsweise wählt. Ein Schweiß System wird durch ein andres Scheiß System abgelöst. Ist in der Geschichte der Menschheit ja auch nichts neues. Ich sehe darin aber kein Befürworten für die Rassentrennung. Ganz und gar nicht.

    “It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.” (Philip K. Dick)

  • Jim Crow ist jemand der den Kreislauf durchbricht. Einen Kreislauf, der eigentlich darauf ausgelegt ist, dass man ihn nicht durchbrechen kann. Er tut dies, indem er die Roboter austrickst. Denn mit ehrlichen Mitteln würde er sein Ziel niemals erreichen können - Dafür haben die Herrschenden gesorgt. Ich sehen hier eine deutliche Kritik an faschistoiden Systemen.

    Ich stimme dir aber in dem Punkt zu, dass Jim Crow keine positive Figur ist. Das wird besonders am Ende deutlich. Zumindest wenn man hier die pessimistische Interpretationsweise wählt. Ein Schweiß System wird durch ein andres Scheiß System abgelöst. Ist in der Geschichte der Menschheit ja auch nichts neues. Ich sehe darin aber kein Befürworten für die Rassentrennung. Ganz und gar nicht.

    Stimme ich zu und widerspreche gleichzeitig. Jim Crow ist der typische "Schwarze" (in dem Fall Mensch), der durch einen Trick die Gleichwertigkeit erreicht. Da Ende ist offen, aber der Weg dahin und die Beschreibung von Jim Crow lässt eigentlich auf ein positives Ende hoffen.

    Also m.E. ist James P. Crow eine positive Figur. Er ist nie negativ gegenüber anderen Menschen, fühlt sich nicht privilegiert und setzt all seine Fähigkeiten ein um das Ziel der Befreiung zu erreichen. Da er als schlau gilt (er schafft die Listen), es aber nicht ist ein normaler Mensch), parodiert er ja gleichzeitig das beherrschende System.

    Er spricht auch davon das es keine Gleichheit gibt, da Mensch und Roboter unterschiedlich sind. Also das gleiche wie bei Schwarz und Weiß, Mann und Frau.


    Planet für Durchreisende erschien in Fantastic Universe, neben Geschichten von A. Bertram Chandler und C.M. Cornbluth:

    http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?89676


    Als Die fremde Erde erschien es 1963 als Terra Sonderband 76:

    http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?369858


    Eine in 350 Jahren veränderte Erde, mal wieder nach einem Atomkrieg und die kleine Kolonie Überlebender, die tief in der Erde überdauert hat, sucht andere Menschen und erwischt sie gerade noch, bevor sie sich ins All aufmachen.

    Lassen wir die ganze Logik mal weg, eine typische und uninteressante 50er Jahre Geschichte. Aber der Kniff, das man die Erde den überlebenden Spezies überlässt statt sie wieder herzustellen, weil man sie selbst verändert hat, die gefällt mir ausgesprochen gut.