Beiträge von MaSo

    Von Illger habe ich bislang nur einige filmwissenschaftliche Texte gelesen. Seine Fantasy-Trilogie hat mich nicht so interessiert. Das hier hört sich aber sehr interessant an. Mal schauen, für solch theoretische Texte brauche ich die richtige Stimmung.


    Aber vielen Dank für den Tipp.

    Den einen oder anderen Maddrax sollte man nicht vergessen.

    Haltet ihr es wirklich für richtig, dass bereits erschienene Romane (Sinclair Classics, Dorian Hunter etc.) auf die Liste gepackt werden müssen?

    Das ist die Frage. Ich bin mir nicht sicher. Mammut brachte den Punkt, dass die bisher oft genug keine Chance auf eine Nominierung hatten. Finde ich bedenkenswert und habe sie daher erst einmal mit hineingenommen. Aber diskussionswert ist es allemal.


    Dafür bereits erschienene mit hineinzunehmen spricht vielleicht auch die Historie des VP. Bei den Romanen hat sogar eine Wiederveröffentlichung mal den ersten Platz gewonnen. Ich meine mich daran zu erinnern, dass es damals mit dem Argument aufgenommen wurde, dass es den VP bei der Erstveröffentlichung noch nicht gab. Aber es gibt auch gute Gründe nur Ersterscheinungen auf die Liste zu packen.

    Ich bin da wirklich unschlüssig.

    Passen die beiden hier rein?


    Hans Schmid: Frankensten. Band I (1818 - 1931). Eine Literatur-, Film- und Familiengeschichte in zwei Bänden.

    Hans Schmid: Frankensten. Band II (1931 - 2013). Eine Literatur-, Film- und Familiengeschichte in zwei Bänden.


    Sollen im Mai im Belleville Verlag erscheinen, der dazu folgendes schreibt:


    "Als Mary Shelley 1818 Frankenstein veröffentlichte und damit eine der großen Mythen der Populärkultur begründete, war der Roman so aktuell und politisch so brisant, dass sie ihn 1831 für eine Neuauflage umschreiben musste. Das Buch entstand im Zentrum einer der skandalumwittertsten Familien des 19. Jahrhunderts und ist zugleich das Produkt einer Zeit, in der sich die moderne Medizin entwickelte und der menschliche Körper zur Ware wurde, in der die Armut zum Verbrechen erklärt wurde und sich die Medien erstmals für das Phänomen des Serienmords interessierten. Das alles und noch mehr ist in Frankenstein enthalten. Trotzdem wäre der Roman in Vergessenheit geraten, und seine Autorin würden wir nur noch als die Witwe eines berühmten Dichters kennen, wenn es nicht die unautorisierten Bearbeitungen für die Theaterbühne gegeben hätte, die den Stoff erst populär machten und dem Mythos die uns vertraute Gestalt gaben.

    Die Geschichte von Frankenstein im Film beginnt mit Thomas Alva Edison, dem Vater der Glühbirne, führt hinein in einen der legendären, mit der Erfindung des elektrischen Stuhls endenden Wirtschaftskriege des ausgehenden 19. Jahrhunderts und erreichte zur Zeit der Weltwirtschaftskrise einen ersten künstlerischen Höhepunkt. Die beiden Frankenstein-Filme von James Whale, die Boris Karloff zum Star machten, erzählen von Tabuthemen wie körperlichen und seelischen Verstümmelungen bei Kriegsteilnehmern, Arbeitslosigkeit und einer kriminalisierten Sexualität. Sie begründen eine Tradition des subversiven Horrorfilms in Amerika und entstanden paradoxerweise in den Universal Studios, deren Gründer, der deutsche Immigrant Carl Laemmle, die Firma als Familienunternehmen führte und am liebsten nur Filme für die ganze Familie gemacht hätte, mit Hunden und kleinen Kindern.


    Ein Familienunternehmen mit interessanter Psychodynamik war auch die Firma Hammer, die den Horrorfilm mit rotem Blut auf halbnackten Busen revolutionierte, Zensoren die Schamesröte ins Gesicht trieb und so erfolgreich Gewalt mit Sex kombinierte, dass sie mit dem Queen’s Award to Industry ausgezeichnet wurde. Die Hammer schenkte dem Genre mit Peter Cushing und Christopher Lee zwei seiner größten Stars, machte Frankenstein zu seinem eigenen Monster und leitete mit dieser Grenzverwischung eine neue Phase ein, in der sich der Horrorfilm so modernisierte, dass er, obwohl oft totgesagt, bis heute sehr lebendig geblieben ist und weiter seine subversive Wirkung entfalten kann.

    Frankenstein spürt der skizzierten Entwicklung nach, schreibt sie fort in die Gegenwart und berichtet außerdem über alles, was Sie schon immer über Frankenstein wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Vom Liebesleben der Mary Shelley und des James Whale über Lady Frankenstein und vom Monster verschleppte Jungfrauen als Heiligenbild bis zum Geschlechtsteil von Elvis Presley und zur Gallenblase von Andy Warhol.

    Aufwendigst recherchiert und reichhaltigst bebildert: Das definitive, das ultimative Werk zu Frankenstein und seinen Geschöpfen."


    http://www.belleville-verlag.de/scripts/buch.php?ID=550

    http://www.belleville-verlag.de/scripts/buch.php?ID=551

    Okay. Dr. Morton hat ca. 70 Seiten. Das passt dann vielleicht wirklich in die Kategorie Heftromane. Das einzige, was mich ein wenig stört, ist die Bezeichnung Paperback - aber es könnte rein theoretisch auch eine E-Book-Serie in diese Kategorie passen, wie z.B. damals die "Horror Factory".


    Mir ist das im Prinzip egal. Wir müssen da nur eine eindeutige Definition haben, was in die Kategorie und was nicht. Ist es die äußere Form? Dann passt ein Paperback nicht rein. Ist es die regelmäßige und sichere Erscheinungsweise? Dann würde "Dr. Morton" und eine eventuelle E-Book-Serie reinpassen, aber die Zaubermond-, Blitz- und Low-Sachen nicht. Ich tendiere dann zur letzteren Variante.


    Bei Tony Ballard (Romantruhe) hat sich das ja erleigt, weil die neuen Ballard-Romane demnächst im Gespenster-Krimi erscheinen.

    Wir sollten uns hier auf das Heftformat konzentrieren und die Serienadaptionen im Taschenbuch/Paperback, wie sie Blitz oder Zaubermond oder die Romantruhe veröffentlichen, beim Roman national auflisten.


    Das ist aber dann ein bisschen inkonsequent.

    Okay. Machen wir so.


    Ich packe dann die Nachdrucke der anderen Bastei-Serien auch noch rein und es kann dann für alle Heftromane abgestimmt werden, die 2022 veröffentlicht wurden, egal ob Erstausgabe oder (bestenfalls überarbeitete) Neuausgabe.


    Die einzige Heftroman-Serie, die ich außerhalb Basteis bislang gefunden habe, die noch etwas in die Richtung Horror geht, ist dann "Gaslicht" von Kelter. Aber ob das wirklich passt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ich habe jetzt erst einmal die Bastei-Serien mit Neuerscheinungen bzw. im Fall vom "Gespenster Krimi hauptsächlich Neuerscheinungen herausgesucht. Die Bastei-Serien John Sinclair Classics und -Sonder-Edition sowie Dorian Hunter und Das Haus Zamis sind Nachdrucke, daher habe ich die erst eimal rausgelassen.


    Wenn noch jemand andere Serien auf dem Schirm hat, die nicht bei Bastei erscheinen. Immer her damit!


    Wie sieht es mit den beim Blitz-Verlag erscheinenden Sachen aus? "Schattenreich" ist ja mehr oder weniger die Fortsetzung der Sub-Serie vom Gespenster-Krimi, die ja eigentlich der Nachdruck der neuen Larry-Brent-Romane aus dem Blitz-Verlag war, die die Dan-Shocker-Erben haben einstampfen lassen. Ist die Frage, ob die neuen Romane dann eher in die Kategorie Heftromane oder Romane gehören.

    Hier werden alle 2022 erschienenen Heftromane gesammelt, egal ob Erstauflage oder Neuauflage. Hinweise/Ergänzungen würden mich sehr freuen. Dafür im Voraus vielen herzlichen Dank!


    John Sinclair

    2269 Rafael Marques: Baphomets Jäger

    2270 Jason Dark: Die Hexe, die mich zum Killer machte

    2271 Rafael Marques: Die Rache der schwarzen Göttin

    2272 Logan Dee: Meister der Geister

    2273 Marlene Klein: Ratten-Rache

    2274 Jason Dark: Sie kam aus dem Jenseits

    2275 Rafael Marques: Vampirjagd in Hongkong

    2276 Marc Tannous: der Golem aus dem Eis

    2277 Ian Rolf Hill: Entführt in Hels Höllenwelt

    2278 Ian Rolf Hill: Werwolf-Dämmerung

    2279 Jason Dark: Magiras Todesshow

    2280 Rafael Marques: Hotel zur Hölle

    2281 Rafael Marques: Todesgruß aus Twilight City

    2282 Ian Rolf Hill: Denise – Schicksal einer Bestie

    2283 Jason Dark: Der blutige Valentin

    2284 Rafael Marques: Wüstentod

    2285 Ian Rolf Hill: Die irre Agnes

    2286 Rafael Marques: Der Tod kam aus dem Wald

    2287 Jason Dark: Rachetour eines Engels

    2288 Simon Borner: Im Reich des Kakus

    2289 Ian Rolf Hill: Kleiner Teufel Marylin

    2290 Ian Rolf Hill: Die Töchter des kains

    2291 Rafael Marques: Aibons Werwölfe

    2292

    2293

    2294

    2295

    2296

    2297

    2298

    2299

    2300

    2301

    2302

    2303

    2304

    2305

    2306

    2307

    2308

    2309

    2310

    2311

    2312

    2313

    2314

    2315

    2316

    2317

    2318

    2319

    2320


    Professor Zamorra

    1242 Oliver Müller: Gefangen im Zeitverlies

    1243 Ian Rolf Hill: Comtesse Sanglante – Herrin des Blutes

    1244 Ian Rolf Hill: Bestien der Nacht

    1245 Veronique Wille: Das Dorf der roten Hexe

    1246 Michael Schauer: Die furchtbare Welt des Monsieur Mystique

    1247 Simon Borner: Das Grauen von Sunningdale

    1248 Simon Borner: Die Schiffbrüchigen der Zeit

    1249 Adrian Doyle: der Chronist des Grauens

    1250 Wolfgang Hohlbein: 12:50

    1251 Thilo Schwichtenberg: Versuchung

    1252 Thilo Schwichtenberg: Unwillkommene Brut

    1253 Ian Rolf Hill: Der steinerne Blick

    1254

    1255

    1256

    1257

    1258

    1259

    1260

    1261

    1262

    1263

    1264

    1265

    1266

    1267


    Gespenster-Krimi

    085 Hal W. Leon: Sklavinnen des Vampirs - (Nachdruck von GK88, Autor Brian Elliot (Helmut Werner), erschienen 1975)

    086 Michael Schauer: Ich, der Werwolf

    087 Camilla Brandner: das Haus mit dem Höllentor

    088 Michael Schauer: Stirb in der Arena, Castor Pollux!

    089 Minnie Kromer: Zahn um Zahn

    090 Camilla Brandner: Der Tempel der Totengöttin

    091 Philippe Pascal: Der Seelensauger

    092 Oliver Miller: Ewige Schuld

    093 Morgan D. Crow: Der Schrecken aus dem Meer

    094 Michael Schauer: Medusas Sohn

    095 A.F. Morland: Die schwarze Druidin

    096

    097

    098

    099

    100

    101

    102

    103

    104

    105

    106

    107

    108

    109

    110


    Dorian Hunter

    088 Hivar Kelasker: Flitterwochen mit dem Tod

    089 Earl Warren: Das grüne Phantom

    090 Neal Davenport: Gefangen in der Unterwelt

    091 Ernst Vlcek: Das Dreigestirn der Hölle

    092 Hugh Walker: Das Heer der Untoten

    093 Derek Chess: Die Totenwache

    094 Earl Warren: Die Bräute des Henkers

    095 Earl Warren: Der Erzdämon

    096 Ernst Vlcek: Die Toten stehen auf

    097 Roy Palmer: Das Mädchen auf dem Teufelsacker

    098 Gay D. Carson: Das Ungeheuer von Loch Ness

    099

    100

    101

    102

    103

    104

    105

    106

    107

    108

    109

    110

    111

    112

    113


    Das Haus Zamis

    32 Dario Vandis: Jagd auf die Paria

    33 Ernst Vlcek: Der krumme Harlekin

    34 Ernst Vlcek: Tatau

    35 Peter Morlas: Die Hexe in Schwarz

    36 Peter Morlar: Die Fluchtafel

    37 Ernst Vlcek: Schwarze Hochzeit

    38 Logan Dee: Die Saat des Dämons

    39 Dario Vandis: Der Dämonenbastard

    40 Christian Montillon: Blutige Zusammenkunft

    41 Chritian Montillon: Mittsommer-Albtraum

    42 Logan Dee: Asche zu asche, Stein zu Stein

    43 Markus Kastenholz: Todesflug

    44

    45

    46

    47

    48

    49

    50

    51

    52

    53

    54

    55

    56

    57


    John Sinclair Sonder-Edition

    172 Jason Dark: Belial

    173 Jason Dark: Weg in die Verdammnis

    174 Jason Dark: Henker-Beichte

    175 Jason Dark: Geistersturm

    176 Jason Dark: Das Vampir-Pendel

    177 Jason Dark: Killer im Kopf

    178 Jason Dark: Die Monster-Strige

    179 Jason Dark: Er trank das ewige Leben

    180 Jason Dark: Showman

    181 Jason Dark: Liliths Hexentanz

    182 Jason Dark: Bettys Horrortrip

    183 Jason Dark: Das Urzeit-Monstrum

    184

    185

    186

    187

    188

    189

    190

    191

    192

    193

    194

    195

    196

    197


    John Sinclair Classics

    114 Jason Dark: Der Hexer von Paris (Teil1)

    115 Jason Dark: Gefangen in der Mikrowelt (Teil 2)

    116 Jason Dark: odesgeister der Sahara

    117 Jason Dark: Die Teufelssekte

    118 Jason Dark: Todeswalzer

    119 Jason Dark: Der unheimliche Bogenschütze

    120 Jason Dark: Die Teufelsbraut

    121 Jason Dark: Knochensaat

    122 Jason Dark: Das Höllentor

    123 Jason Dark: Der Satansfjord

    124

    125

    126

    127

    128

    129

    130

    131

    132

    133

    134

    135

    136

    137

    138

    139

    140


    Gaslicht

    1103 A.F. Morland: Ein Toter ruft zur Geisterstunde

    Tina Lyr: Rätsel hinter Klostermauern

    1104 Helen Perkins: Am Abgrund der Hölle

    Kathrin Luny: Der Fremde aus der Grotte

    1105 Viola Larsen: Der satanische Engel

    Brenda Moon: Schatten über Rainmoor Castle

    1106 Giorgia Wingade: Die Dame aus dem Gobelin

    Kathrin Luny: Mörderischer Fluch

    1107 Runa Moore: Der Geisterbaum

    Melissa Anderson: In den Nächten kam das Grauen

    1108 Anne Karen: Wenn Angst die Nacht beherrscht

    Carol East: Sie liebte ein Gespenst

    1109 Helen Perkins: Schreckensträume aus der Vergangenheit

    Mary Dean: Flüsternde Gräber

    1110 Viola Larsen: Der Geisterhund der alten Mühle

    Anne Cotton: Der Tag, an dem Joyce verschwand

    1111

    1112

    1113

    1114

    1115

    1116

    1117

    1118

    1119

    1120

    1121

    1122

    1123

    1124

    1125

    1126

    1127

    1128

    1129

    Mich hat der Roman auch nicht wirklich abgeholt. Das man sich in den den 1960er/70er Jahren noch psychisch Kranke als Witzfiguren dargestellt hat - geschenkt, darüber kann ich sogar noch lachen, wenn es gut gemacht ist. Bei einem Blatty-Buch muss man natürlich auch damit rechnen, dass es um Religion, Gott und besonders Katholizismus geht - das kann interessant sein, ist es im Buch auch teilweise. Was mich aber von Anfang an gestört hat, war der Stil des Romans, der von der ersten Zeile an auf Verfilmung angelegt war. Nur Dialoge und ausführliche Beschreibungen von Orten und Personen. Ich kann mir vorstellen, dass der Roman entstanden ist, nachdem Blatty seinen früheren Roman "Twinkle, Twinkle, Killer Kane" zu einem Drehbuch umgearbeitet hat - mit entsprechenden Änderungen -, dieses dann zunächst nicht umsetzen konnte, und dann das Drehbuch wieder in einen Roman umgemodelt hat, den er dann als " Exorzist"-Autor leichter veröffentlichen konnte. Aber mit dem Ziel vor Augen, den Film zu realisieren. Hat ja auch geklappt. Von daher alles richtig gemacht. Trotzdem bleibt es in meinen Augen ein mittelmäßiger Roman. Den Film werde ich mit aber wohl mal anschauen müssen, den kenne ich bislang noch gar nicht.

    Normalerweise bricht das Grauen in einem Monsterroman in eine mehr oder weniger idyllische Situation ein. In “Die Kreatur“ ist die Situation bevor das Monster in Erscheinung tritt schon recht unerträglich, denn Protagonistin Kate Woodson leidet an einer Autoimmunerkrankung und ist hochgradig pflegebedürftig. Ihr Mann Andrew tut sein Bestes, stößt aber auch dann und wann an seine Grenzen. Der übernatürliche Horror verdrängt den alltäglichen Horror nur langsam. Zunächst sind da nur Andeutungen, dann gibt es schon durchaus reale Gefahren, die aber auch natürlicher Art sein könnten. Durch den recht langsamen Aufbau der Geschichte, bei der zunächst viel Augenmerk auf das Verhältnis des Paares zueinander und zu Kates Krankheit gelegt wird, spricht das Buch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemanden an, der Actionspektakel erwartet. Wer jedoch eine gut erzählte Geschichte, die auch durchaus ohne den übernatürlichen Einschlag interessant gewesen wäre, zu schätzen weiß, kommt hier auf seine Kosten. Im Nachwort erfährt man auch den Hintergrund des Romans. Sheas Frau leidet an einer Autoimmunerkrankung. Als Horrorautor scheint ein Horrorroman wohl eine gute Art zu sein, bei der Verarbeitung seiner Situation zu helfen.



    Rezensionen:

    Josefson in Der Standard vom 9.5.2020: https://www.derstandard.de/sto…20Weitere%20Artikel...%20

    "Mit über 450 Seiten ist der Roman eigentlich ein ziemlicher Brocken für eine derart minimalistische Konstellation, wie sie hier vorliegt. Was aber keineswegs heißen soll, dass sich "Die Kreatur" überdehnt anfühlen würde. Wie einige King-Romane (etwa "Stark – The Dark Half") schleicht der Roman geschickt an der Grenze zwischen psychologischem Horror und dem explizit Monströsen entlang."


    Thomas Rippert im Zauberspiegel: https://www.zauberspiegel-onli…zu-den-besten-die-kreatue

    "So wird es dann auch schon recht unheimlich, wenn die Story so langsam beginnt vom rein psychologischen Horror in die Ecke der realen, körperlichen Bedrohung zu wechseln. Und um der ganzen Sache noch mehr Würze zu verleihen, schickt Autor Hunter Shea im letzten Drittel des Buches noch ein paar Protagonisten mehr in die Fänge der Kreatur und bis zum Ende ist nicht wirklich klar, wer diesen Sommerurlaub überleben wird und wieso. Der Spannungsbogen ist von Beginn an bereits sehr fest angezogen und löst sich erst auf den letzten fünf Seiten wirklich."


    Thorsten Wilms in VIRUS 96 Aug./Sept. 2020, Seite 58

    "Hunter Shea legt hier einen Roman vor, der in vielen Disziplinen glänzt, besonders in der Schilderung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Dies Liebe zum Detail sorgt dafür, dass echte Gänsehaut beim Leser einsetzt, wenn plötzlich etwas Unerkärliches die Ruhe stört. Diesen Roman kann und will man nicht aus der Hand legen."


    Und wegen der Ausgewogenheit auch etwas - mehr oder weniger - Negatives:


    Nocturno bei Amazon: https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=3865528171

    "Erst im letzten Drittel des Buches kommt richtig Fahrt auf. Hier geht es dann richtig zack-zack-zack, was für mich ebenso ein Problem darstellt. Zwei Drittel des Buches schleppt man sich dahin, immer wieder mal von einem Hauch des Grauens gestreift... Bis es dann plötzlich PENG macht und man auf 180 ist. Diese Steigerung ist für mich zu krass.
    Eigentlich war ich so von dem Buch enttäuscht, dass ich nur 2 Sterne geben wollte ..."