Beiträge von Bachi

    Darauf bin ich auch neugierig.
    Jonathan Strange & Mr. Norell entwickelte bei mir seinerzeit einen Lesesog, den ich gerne wieder mal erleben würde. Entsprechend hoch sind meine Erwartungen. Interessant ist allerdings, dass ich mich inhaltlich kaum an das Buch erinnern kann. An die Atmosphäre und den Stil und die Fülle an Zusatzmaterialien und das Gefühl beim Lesen schon .... aber um was es im groben ging, vermag ich nicht wiederzugeben :/

    Vielleicht ist die Bandbreite größer und man findet vorwiegend im Metal einen Horrorbezug.


    Ich höre keinen Metal. Ich höre Jazz. Am liebsten den Jazz der 40er, 50er und 60er Jahre.


    Metal habe ich in den 80er Jahren gehört, als es noch Headbanger‘s Ball im Fernsehen gab.

    Spannend - bei mir ähnlich, aber doch anders.
    Ich habe mich vom 80er-Jahre-Metalhead über Death-Metal hin zu Doom-Metal entwickelt. Aus Metal wurde dann irgendwann Jazz (also Doom-Jazz, das mittlerweile ein eigenes Subgenre darstellt) und von dort ging es weiter, hin zum Ambient, bzw. Dark-Ambient. Ich höre alles gerne, habe aber weiterhin meine festen Phasen - also Doom-Jazz und Ambient-Sachen beim Schreiben und/oder Lesen - Metal (in all seinen herrlichen Varianten) vor allem beim Autofahren.


    Für Interessierte:

    Anspieltipps für Doom-Jazz sind:

    • Bohren & Der Club Of Gore
    • The Dale Cooper Quartet
    • The Kilimanjaro Dark-Jazz-Ensemble
    • The Mount-Fuji Doom-Jazz-Orchestra
    • Povarovo
      und noch so einiges mehr ...

    Ohne Felix‘ Aufruf hätte ich das Thema nie bearbeitet. Aber nun bin ich froh, dass die Story geschrieben ist und in diesem Buch erscheint.

    Meinen Beitrag schrieb ich mit Wut - mit regelrecht brodelnder Wut, die rausmusste - und als der Text fertig war, saß ich lange Zeit nachdenklich da und habe ins Leere gestarrt. Das war ein ganz komischer Moment.

    Hier muss unbedingt genannt werden:


    http://www.earthlingpub.com/


    Die haben eine tolle Halloween-Reihe und machen tolle Sonderauflagen zu sowohl unbekannten als auch großen Autoren - ist quasi ähnlihch der Edition-Phantasia hierzulande. Ich habe ein paar Barker-Bände und einen Band der Halloween-Reihe (hat nix mit den Filmen zu tun - hier geht es rein um Horrornovellen und -Erzählungen zum entsprechenden Feiertag).


    Dann fällt mir noch ein:


    http://www.rainfallsite.com/


    Das ist ein Undergroundverlag der sowohl CDs als auch Bücher herausgibt - letzteres unter dem Decknamen Rainfall-Books. Hier hat Eddie M. Angerhuber seinerzeit ihre Selbstübersetzung "Nocturnal Products" veröffentlicht. 2002 war das. Interessantes Angebot, phantastischer zum Teil auch lovecraftscher Literatur. Hier gibt es Chapbooks - das sind recht günstige dünne Büchlein, meist mit einer Novelle darin, die gut geeignet sind, neue Autoren anzutesten. Eine Veröffentlichungsform, die sich in Deutschland leider nicht sorecht durchsetzen will - warum weiß niemand so genau.


    Und natürlich:


    https://www.arkhamhouse.com/


    DER amerikanische Lovecraft-Verlag! Sozusagen der FESTA unter den US-Verlagen - nur ohne Ekelhorror ... dafür mit mehr Lovecraft ... also eigentlich nix anderem ;-)

    Schön dass Kleudgen immer wieder Newcomer fördert und sie als Co-Autoren mit ins Boot holt.

    Ich glaube, ohne Jörg hätten etliche Autoren der deutschsprachigen Phantastikszene wohl nie etwas veröffentlicht (oder ihren Weg erst weitaus später, über komplizierte Irrwege und unter ganz anderen Bedingungen gefunden). Mein Debüt in der Goblin Press 1998 bezeichne ich noch heute als größten Glücksfall meiner "literarischen Karriere". :*

    Ich wusste gar nicht, dass der Cliver dermaßen krank war ...

    Wenn du aktuelle Fotos von ihm siehst, wird das mehr als deutlich. Sitzt im Rollstuhl, ist total eingefallen, abgemagert - Haut und Knochen ... dabei war er wirklich mal ein gutaussehender Mann - und sooo alt ist er ja jetzt auch noch nicht (68 derzeit).


    Wenn ich das auf seinen Stil übertrage (ob das jetzt Sinn macht oder passend ist, mag mal dahingestellt sein) - so erklärt es doch ein wenig, dass seine bombastische Wortgewalt zugunsten einer raschen Handlung nachgelassen hat. Angesichts eines möglichen Todes möchte man die Geschichte rasch zuende erzählen. Oder es kostet doch zu viel Anstrengung. ...


    Was auch immer. Ich wünsche ihm, dass er wieder zu alten Kräften kommt, um seinen kreativen Output noch mal ordentlich nach oben zu fahren. Nicht weil ich ihn auswringen will, wie einen Lappen sondern weil mich seine Geschichten und Visionen seit jeher faszinieren und ich gerne noch ein paar literarische Leckerbissen von ihm erleben würde. Vor allem aber sehne ich mich nach einem Abschluss der Abarat-Reihe, deren erste drei Bände mich recht erwartungsvoll zurückgelassen haben. Fünf sollen es insgesamt werden - Band 3 erschien 2011, da war er noch fit ... und es wäre mehr als bedauerlich, wenn dieses Mammutepos unvollendet bliebe.


    Naja. Letztlich kommt es, wie es kommt.

    Auf clivebarker.info ist ein neues, sehr umfangreiches Interview online gegangen, das Phil und Sarah Strokes in 3 langen Telefonaten mit Clive führten.


    Es gibt Einblicke in Clives Gesundheitszustand und Ausblicke auf neue Projekte und natürlich Rückblicke auf jüngste Veröffentlichungen und Aktivitäten.


    Ganz gelesen habe ich es auch noch nicht. Aber es ist sehr lesenswert, wie mir scheint.


    http://www.clivebarker.info/intsrevel34.html

    Heute gelesen.


    Inhalt:


    Huiuiui ... ein ganz schön großer Stoff, den Kevin und Jörg hier wie ein 5-fach gefaltetes Samurai-Schwert zusammengeschmiedet haben. Und darin liegt auch ein wenig die Schwäche des Textes ... es ist zu kurz; die einzelnen Szenen haben zu wenig Raum um sich ansprechend zu entfalten. Das ganze Buch liest sich schnell in einem Rutsch (wobei ich ständig über die vielen asiatischen Namen gestolpert bin), aber teilweise hüpft die Handlung von einer Szene zur nächsten, wie in einem Roadmovie. Ich hätte mir einfach etwas mehr Atmosphäre gewünscht.


    Das war dann aber auch schon mein größter Kritikpunkt. Denn andererseits wird gerade durch dieses hohe Tempo ein gewisses Manga-Feeling erzeugt, das mich auf jeden Fall faszinieren konnte. Ohnehin ist es vor allem das Setting Japan, von dem der Roman lebt. Und es ist wahrhaft ungewöhnlich, Asien mit Lovecraft zu kreuzen. Eine Mischung die neu und erfrischend anders ist, was definitiv zu gefallen weiß. Vor allem wenn man die tausendfache Nachahmung im lovecraftschen Kosmos schon lange leid ist. Aber hier spricht die Buchreihe eh für sich - zumindest soweit ich das behaupten kann, der nur einen Bruchteil der mittlerweile 12 Bände gelesen hat.


    Eins noch: Jörgs Schreibe ist mir nach all den Jahren bestens vertraut. Kevins Stil habe ich erst durch unsere Kooperation ('Vorweltschweigen', Goblin Press 2019) kennen und schätzen gelernt. Hier lese ich interessanterweise keinen der beiden Autoren heraus. Die Mixtur hat einen eigenen Stil geschaffen.


    Fazit: Dem Roman hätten 100 Seiten mehr nicht geschadet. Insgesamt ist den Autoren aber ein spannendes Abenteuer gelungen, das vor allem durch sein "fremdartiges" (da Japan) Setting frisch und originell wirkt.

    Vielen Dank, Vincent, für deine Rückmeldung. Und ich bin froh und erleichtert, dass sie derart positiv ausfällt.


    Ein überhasteter Schluss wird mir übrigens häufig vorgeworfen ... ;-) Ein Stückweit ist das natürlich immer dem Umfang geschuldet ... der möglichst unter soundsovielen Seiten / Zeichen bleiben sollte. Epische Breite ohne Seitenbegrenzung gibt es leider nur bei großen Publikumsverlagen.


    Tobias hat mit dem Personal Figuren erschaffen, mit denen man sich einen weiteren Fall gut vorstellen kann. Ich wäre auf jeden Fall ein dankbarer Leser, wenn es denn weitergehen soll.

    Darauf ist das Projekt DESPINA JONES auch ausgelegt. Es soll weitere Fälle geben. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen und hoffe, dass die Leser nach mehr schreien.


    Eines noch: Jean Dark ist nicht Despinas Schwester, sondern deren beste Freundin, die in Despina verliebt ist ... eine Liebe, die nicht erwidert wird.

    Wer sich gerne gruselt, wer schaurige, dystopische, seltsame und übernatürliche Geschichten mag, für wen Andreas Eschbach, Christian von Aster oder Luci van Org bekannte Namen sind, für den ist dieses Buch gemacht. Viele exklusive, neue Geschichten sind geschrieben worden; es geht um Hexen im Hochhaus, Zombies im Keller, einen Mann, der sein Bett nicht verlassen möchte, frühstückende Trolle, eine Frau, die eine Mentalistin werden will oder eine Besucherin aus einer anderen Realität.


    Mit exklusiven Beiträgen vertreten sein werden im PHANTASTIKUM unter anderem Christian von Aster, Sonja Rüther Andreas Eschbach, Oliver Susami, Luci van Org, Tobias Bachmann, Boris Koch, Isa Theobald, Matthias Oden und Michael Marrak. Die streng limitierten Buchausgaben wird es als 500 Softcover- und 50 edle, handgebundene, wunderschön illustrierte Sammler-Exemplare geben.



    Hier geht es zur Start-Next-Kampagne: https://www.startnext.com/phan…MCTfFrxz_OzrlQ8FOer_0l4a0