Beiträge von Elmar

    Ich fand auch Empress ziemlich klasse. Zumindest hatte das einen hohen Unterhaltungswert.

    Grundsätzlich bin ich eher Pro-Millar, auch wenn er sich m.E. beim erzählen immer etwas mehr Zeit lassen könnte.

    Zitat

    „Immer stärker macht sich in den letzten Jahren im lesenden Publikum Deutschlands wie auch in aller anderen Nationen das Bedürfnis nach wertvollen spannenden Büchern geltend. ...

    Haha.

    Mit dem Slogan war das wohl der Festa Verlag seiner Zeit.

    Ich bin in der Anthologie "Schreibtischtäter" (hieß die glaube ich und keine wirkliche Ahnung mehr, warum ich mir die damals überhaupt gekauft habe) von Akif Pirincci aus der Krabbelkiste völlig unvorbereitet über Kleins Kurzgeschichte "Nadelmanns Gott" gestolpert.

    Das Ding hat mich sowas von abgeschossen und meine Liebe zur phantastischen Kurzgeschichte mit begründet. Für mich auch immer noch die stärkste Story in "Verschwörung der Götter".

    Heute Abend im WDR: Border

    Nach einer Kurzgeschichte von John Ajvide Lindqvist.


    Über Die wilden Boys bin ich im Fernsehheft auch gestolpert. Nie was davon gehört, klingt aber super interessant.

    Bei mir kam "Steine" heute auch an. Zusammen mit "Schauer der Vorwelt" ;-)

    Wirklich spitzenmäßig, was KOVD da auf die Beine gestellt hat. Die Aufmachung und Ausstattung ist tiptop. Inkl. altem und neuem Goblin-Press-Cover als Fan-Service.

    Ich habe DAGON auch direkt sehr am Anfang gelesen, als ich auf die Kleinverlagsszene und damit auch auf BLITZ gestoßen bin. Mit dem Buch verbinde ich eine eine sehr schwüle, drückende Atmosphäre und einen beeindruckenden eigenständigen Umgang mit Lovecraft-Motiven, keine Nacherzählung. Hat mir sehr gut gefallen und ich hatte mich gewundert, dass der Roman nicht in "Lovecrafts Bibliothek ..." erschienen ist. Die gab es damals schon.


    Die nächsten Bände wären die Anthologie Berührungen der Nacht und der Roman Ein Neffe aus venezianischem Glas von Elinor Wylie gewesen. Ersterer erschien 2002 bei Festa, Letzterer erst 2016 in Schecks späterer Blitz-Reihe Meisterwerke der dunklen Phantastik.

    Genau. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Frank Festa damals "Lovecrafts Bibliothek ...", diese Klassiker-Reihe und "Necroscope" aus dem BLITZ-Verlag in den Festa-Verlag mitgenommen. Damit kann "Die bizarre Bibliothek" des Festa-Verlags, wo "Berührungen der Nacht" als Band 2 erschien, als Fortsetzung dieser kurzlebigen BLITZ-Reihe "Meisterwerke der Phantastik" angesehen werden.

    So wie Nina es beschreibt, hätte ich den Film wahrscheinlich auch als sehr langweilig und strapaziös empfunden. Mit dem Vorwissen, dass er an UNBREAKABLE anschließt und beide Filme am Ende zueinander finden, ergibt sich eine ganz anderer Blick darauf und eine ganz andere Spannungshaltung.

    Obwohl es in den sozialen Medien in schon verbreitet wurde, habe ich tatsächlich erst heute ganz zufällig gesehen, dass der aktuelle John Sinclair "Im Bann der Hexe" von Thomas Williams stammt. Ich komme also gerade vom Bahnhofskiosk, wo ich mir das Teil zugelegt habe. Der erste JS-Roman, den ich mir seit ewigen Zeiten gekauft habe.



    Die JS-Lektorin hat im JS-Podcast erzählt, dass immer mal wieder Romane von Gastautoren (außerhalb des Autorenteams) kommen. Wenn sich da mal einige Namen hier aus dem Forum finden, würde ich auch zugreifen.

    T. Mengel: An anderer Stelle habe ich mich ja auch schon als Grangé-Fan geoutet. Jetzt nicht so, dass ich jedes Buch in der ersten Woche nach Erscheinen lesen muss; überhaupt kenne ich gar nicht alle Romane von ihm. Aber ist immer ein abgründiges Erlebnis. Man muss dazu auch in der Stimmung sein.

    Dazu habe ich die Bücher gar nicht gelesen, sondern als Hörbücher gehört. Da konnte man bisher immer Spitzensprecher verpflichten, so dass das Buch meiner Meinung nach nochmal eine zusätzliche Ebene bekommt. Dietmar Wunder z.B. verleiht "Schwarzes Requiem" nochmal eine ganze Schippe Wahnsinn zusätzlich.


    Aber zwei Dinge wollte ich kommentieren:

    Ich hatte schon bei "Die Wahrheit des Blutes" den Eindruck, zwei Bücher zu hören und die ganze Zeit darauf gewartet, dass Grangé nochmal den Bogen zurück findet. Auch war in dem Roman vieles Selbstzweck, das ganze Samurai- und Ehren-Gedöns. Aber wie schon geschrieben, als Vortrag (auch) von Dietmar Wunder einfach Hammer.


    "Die letzte Jagd" ist vom Titel und Klappentext die Romanversion einer Episode der "Die purpurnen Flüsse" TV-Serie. Ob es die Idee zum Roman schon länger gab und Grangé erst das Drehbuch geschrieben hat, weiß ich nicht. Dto. ob der Roman von der Episode abweicht. Da habe ich nicht weiter nachgeforscht. Das erklärt vielleicht auch, warum der Roman relativ "brav" ist. Das (Hör)Buch kenne ich auch noch nicht.