Beiträge von Elmar

    Seit langem mal wieder ein Buch, das ich nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

    Ich kam überhaupt nicht in die Handlung rein, alles total banal und ohne Wirkung auf mich als Leser. Die Figuren ebenso beliebig, die konnte ich auch gar nicht auseinanderhalten.

    Festa Special bleibt ein Auf und Ab.

    In der Edition Dunkelgestirn ist ein neuer Band angekündigt:


    Für den September 2022 ist die Anthologie Abseits der Geographie, herausgegeben von Lars Dangel, in Planung. Die Arbeiten daran sind so gut wie abgeschlossen.

    Da diese Veröffentlichung außerhalb des regulären Tournus erscheint, bitte ich bei Interesse um Vorbestellung, die durch eine E-Mail an erichantsch(at)t-online.de oder über das Kontaktformular auf dieser Seite vorgenommen werden kann.


    Lars Dangel (Hrsg.)

    Abseits der Geographie

    367 Seiten

    limitiert auf 100 Stück, gebunden in Pariser Marmorpapier und Leinen am Buchrücken, mit Leseband, Goldprägung auf dem Buchrücken und im beidseitig offenem Kartonschuber, signiert und nummeriert von Herausgeber und Illustratorin

    Cover und Innenillustrationen von Angelika Pillous

    50,00 €


    Inhalt:

    Diese Anthologie vereint Geschichten der Phantastik, welche zwischen 1833 und 1946 erschienen. Darunter befinden sich Text von Alexander Moritz Frey, Hans Watzlik, Georg von der Gabelentz, Kurt Münzer, Gerard de Nerval, Joachim Ringelnatz, Friedrich Freksa und F. Cusimak.



    Ich habe den Film gestern auf Netflix geschaut und der hat mich etwas ratlos zurück gelassen.
    Die ganze Zeit war ich eher in der Beobachterperspektive, als dass ich emotional involviert gewesen wäre. Dazu waren auch die Figuren Gemma und Tom zu flach gezeichnet. Vieles passiert auch einfach ohne Erklärung, wie es der Geschichtenerzähler braucht (An- und Abtransport von Lebensmittel, Müll), so dass der eigentlich alles machen kann. Damit bin ich auch nicht so warm geworden.


    Ich meine aber auch, eine Parabel auf das "klassische" Familienbild (der 1950er) entdeckt zu haben. Tom war es irgendwann zu anstrengend ist mit dem Kleinen, der echt gruselig ist, und flüchtet sich in die Arbeit. Wendet sich auch emotional von Gemma ab und drängt sie damit förmlich dazu, sich mehr dem "Kind" zu widmen, also in die Mutterrolle. Was er ihr dann später vorwirft.


    Trotzdem war es mir am Ende zu wenig, um mich vollständig zu begeistern.

    Der Film lebt für mich durchgehend von seiner bizarren Situation, spannend fand ich daran nichts.

    Ja, entschuldige. Du hast recht, es kommt immer darauf an, mit wem man redet.

    Also die "Neuen Autoren", Rafael Marques, Ian Rolf Hill, Logan Dee etc. Sind auch für mich keine Gastautoren.

    Eher Thomas Williams.

    Auf Wikipedia hätte ich ja selbst kommen können.

    Danke iceman76

    Mal eine Frage an unseren John Sinclair Spezi iceman76

    Gibt es außer "Im Bann der Hexe" noch weitere JS Romane von Gastautoren oder inzwischen einen weiteren JS Roman von Thomas Wiliams?

    Danke schon Mal.

    Soundtracks haben in meinem persönlichen Empfinden eine eher untergeordnete Bedeutung. Soll heißen, ich höre mir keinen Soundtrack (Score!) Just for Fun ohne den Film an.

    ABER dieses hier hätte mich beim Film ansehen letzte Woche so berührt, dass ich es inzwischen ich weiß nicht wie oft gehört habe.

    Hallo zusammen,

    ich hatte mir die ARTE-Ausstrahlung aufgezeichnet und letzte Woche endlich angesehen, da das m.E. ein Film ist, für den man auch in passender Stimmung sein muss.


    Gesehen habe ich den wohl mal zum Teil, doch vieles war mit nicht mehr präsent. Von dem Zwerg wusste ich, das gehört ja fast zur Allgemeinbildung, wenn man sich mit phantastischen Filmen beschäftigt und da der bis kurz vor Ende noch nicht aufgetaucht ist, war für mich klar, wie der Streifen ausgeht. Ich traue es mich fast nicht zu sagen, doch war das für mich, trotz des gelungenen und schockierenden Überraschungseffekts, der Schwachpunkt des Films, da sich der Moment für mich "leer" angefühlt hat und der Zwerg völlig unvermittelt als Deus Ex Machina daherkommt. Von daher war mein Gesamteindruck nicht so stark, wie erwartet. Auch eine tatsächliche Beklemmung und Bedrohung wollte sich bei mir nicht einstellen.


    Dafür gebe ich dem Film viele andere Dinge, besonders auf technischer Ebene. Der Schnitt ist ungewöhnlich und großartig und - genau Arkham Insider Axel - findet seinen Höhepunkt in der fantastisch montierten Liebesszene. Und wie genial ist denn bitte das "John's Theme" von Pino Donaggio in eben dieser Szene?

    Das ganze Vorschattieren ist auch klasse. Die gesamte Anfangsszene, bis zu Christines Tod, fasst die nachfolgenden Ereignisse schon zusammen. Dazu muss man den Film allerdings mehr als einmal sehen.


    Julie Christie hat mich auch positiv überrascht aber das liegt an mir. Ich hatte sie immer als etwas dürre und verletzliche Figur, wie etwa Mia Farrow in "Rosemary's Baby" in Erinnerung. Glücklicherweise hat sich das nicht bestätigt.


    Insgesamt doch ein großartiger Film, allerdings hat ausgerechnet das Ende bei mir absolut nicht gezündet.