Beiträge von Jana Oltersdorff

    Gibt es noch andere, die Spaß an dieser SciFi-Persiflage haben? Die erste Staffel fand ich saukomisch, die zweite war mehr so mittel, aber die dritte fand ich wieder schön bescheuert - auf eine gute Weise.


    Der Humor ist schon sehr ... albern, diplomatisch ausgedrückt. Aber ich weiß auch nicht, ich habe die drei Protagonisten ins Herz geschlossen, besonders Wolf. %X


    Läuft auf Amazon Prime Video.


    Diese Anthologie ist bisher komplett unter meinem Radar durchgerutscht. Dass sich die Geschichten gefühlt ähneln, könnte eventuell mit dem Thema zusammenhängen. Ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, dass hier die Vorgabe recht eng gesteckt war. Vielleicht musste unbedingt immer ein Geist an etwas/einen Ort gebunden sein, vielleicht musste dann das Opfer "zufällig" reinstolpern?


    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Vorgaben bei Ausschreibungen, die nicht nur den Umfang vorgeben, sondern auch das Thema spezifizieren. Tatsächlich hilft es mir, wenn ich konkretere Vorgaben habe und nicht nur "wäre schön, wenn es ins Genre Horror passt" gilt. Zu viele Vorgaben wiederum können mich jedoch so sehr einschränken, dass mir nicht einmal ein erstes freies Brainstorming gelingen will.


    Und ja natürlich: Letzten Endes ist es immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

    Hallo zusammen und meinen herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten und vor allem an die Gewinner in den einzelnen Kategorien. Hab es leider total verpeilt, dass die Verleihung am Samstag war, wurde darauf erst aufmerksam, als die ersten Preisträger ihre Platzierungen in den sozialen Netzwerken teilten. Ich freue mich für euch alle!

    Die ersten zwei Folgen habe ich jetzt gesehen und bin sehr angetan. Mir liegt dieses ruhig-mysteriöse. Setting, Charaktere, Schauspiel - alles genau meins. Ich bleibe dran, sobald bei mir wieder mehr Ruhe eingekehrt ist. (Die Abende gehören aktuell laufenden Korrektoratsaufträgen, da würde mich das zu sehr ablenken.)

    Das stimmt leider. Ich erinnere mich an die Verleihung von Skoutz, oder sowas, wo jemand der Veranstalter einen Preis für sein Star Trek Buch bekam. Viele haben es ihm nicht gegönnt, weil er zum Orgateam gehört hat. ...

    Skoutz Award war es nicht. DPP eventuell?


    Beim Skoutz Award war ich schon selbst in der Jury. In dem Jahr habe ich nicht als Autorin mitgemacht (war für mich auch einfach, weil ich da eh keine eigene VÖ hatte, aber egal). Skoutz trennt das ganz klar. Wer Juror ist, kann nicht gleichzeitig Preisträger sein.

    Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, die Blogspot-Seite für den VP beizubehalten. Ich bin dort im Redaktionsteam, nutze dies aber bisher nur, um gefundene Tippfehler und dergleichen auszubessern. Ich könnte z. B. gerne weiterhin dort die Pflege einer oder mehrerer Listen übernehmen, wenn mir der entsprechende Input zur Verfügung gestellt wird.


    Was mir ansonsten stichpunktartig einfällt:

    • Kategorien würde ich wie gehabt beibehalten
    • Stimmvergabe: Nur 1 Stimme pro Kategorie fände ich nur in der Endrunde sinnvoll, wenn die Shortlists feststehen. In der Hauptrunde fällt es mir persönlich schon schwer genug, mich überhaupt auf 3 Favoriten festzulegen. In der Hauptrunde könnte man aber auch vereinfachen und statt 3/2/1 Punkt pro Kategorie 3 x 1 Punkt festlegen.
    • Kooperationen/gegenseitige Unterstützung von PAN o. ä. sehr gerne. Hier könnte ich mir vorstellen, auch Hilfestellung, Tipps, whatever, vom Team des Skoutz Awards zu erhalten.
    • Vernetzung ist sowieso das A und O. Die Artikel und Interviews ebenso wie die News rund um den Preis sollten wir alle viel öfter teilen/empfehlen/kommentieren, also in unseren jeweiligen Online-Bubbles verbreiten. Alles, was der Reichweite hilft, ist erstmal gut (aber bitte keine handfesten Skandale aus dem Boden hämmern :D)
    • Verteilung auf mehreren Schultern halte ich für wichtig. Ohne geht es nicht. Aber auch ich mag mir den Hut nicht aufsetzen, ich bin eher Teamplayer als Teamleader.
    • Viele von uns schreiben selbst und würden dann natürlich gerne selbst als potenzielle Kandidaten teilnehmen. Das verursacht Interessenkonflikte, klar. Wenn jemand wie Torsten oder Vincent "das Gesicht" des Preises wären, wie sähe es dann aus, wenn sie mit eigenen Werken auf den Listen stehen und am Ende gar gewinnen? Eine einfache Lösung habe ich nicht, die gibt es wahrscheinlich auch nicht.
    • ... ich melde mich wieder, wenn mir noch mehr einfällt.

    Auch ohne die Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science Fiction Preis hätte ich das Buch lesen wollen, denn ich mag Melanies Art zu erzählen und finde ihre Ideen immer originell und spannend umgesetzt. Auch "Shape Me" hat mich nicht enttäuscht, sondern sehr begeistert.

    Klappentext:

    "Mein Name ist Nena Jean. Mein Körper wurde gestohlen. Man wollte mir verbieten, meine Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Diesem Verbot widersetze ich mich hiermit.“
    In einer Welt, in der Body Sharing-Technologie den Reichen und Privilegierten beim Abnehmen hilft und der Staat den Kalorienhaushalt seiner Bürger reglementiert, kämpft sich Nena Jean mehr schlecht als recht durchs Leben. Eines Tages passiert das Undenkbare: Ihr Körper wird gestohlen. Bei ihrer Jagd nach dem Dieb stellt sie fest, dass das vermeintlich perfekte System Schattenseiten birgt – und dass eine schlanke Gesellschaft nicht immer eine zufriedene Gesellschaft ist.

    Ausführlich habe ich das Buch auf meinem Blog vorgestellt. Mein Fazit lautet jedenfalls so:

    "Shape Me" ist bissig, zynisch, böse, verdammt spannend und unterhaltsam, gleichzeitig aber auch sehr nachdenklich und emotional. Den Aufbau fand ich auch originell: Die Story wird im Rückblick erzählt und wechselt perspektivisch zwischen den einzelnen Hauptakteuren und protokollarisch gehaltenen Berichten inklusive Aktenzeichen etc.