Beiträge von Ender

    Bei dieser ganzen KI-Debatte habe ich sehr oft den Eindruck, dass "man muss mit der Zeit gehen" vielen schon als Argument ausreicht, um sie einzusetzen. Ob sinnvoll bzw. hilfreich oder nicht ... "das macht man jetzt halt so".

    Aber weggehen wird sie nicht mehr, da gebe ich dir recht. Nur wäre ein gezielterer und überlegterer Gebrauch wünschenswert. (Von der fragwürdigen Legalität jetzt mal abgesehen.)

    Nach Perry Rhodan und John Sinclair schrieb Marie Erikson mit Nr. 198 "Das nasse Grab" nun auch erstmals für die Gespensterkrimi-Serie und sie ist übrigens dafür verantwortlich, dass ich einige davon gelegentlich kaufe und lese.

    Auch diese Geschichte habe ich wieder gerne gelesen, auch wenn mir andere ihrer Beiträge schon besser gefallen haben. Hier geht die Handlung, bzw. der Weg zur Eskalation, für meinen Geschmack etwas zu schnell und damit nicht ganz glaubwürdig und überzeugend vonstatten. Das ist aufgrund der Kürze eines solchen Hefts natürlich erklärbar, wurde von der Autorin in anderen Geschichten aber auch schon besser gelöst.

    Das gelungene und durchaus überraschende Ende hat mich dann aber versöhnt, daher: gerne wieder!

    In den Jahren bis 2020 ging der Trend in den Kinos immer stärker in Richtung "Pause". Durch Corona wurde das jäh gestoppt (aka verboten) und seitdem - fast - nicht wieder eingeführt.

    An den Kinos dürfte das übrigens nicht liegen, denn für die lohnen sich Pausen immer sehr. Schließlich stürmt die Hälfte der Besucher dann nochmal zur Popcorntheke. Aber neben einigen Regisseuren sind es auch die Verleihfirmen wie Disney, Universal, Sony oder Warner, die den Kinos oft vertraglich verbieten, in ihren Filmen eine Pause zu machen.

    Als Filmfan finde ich das sogar gar nicht schlecht, denn mich hat es immer wahnsinnig genervt, wenn ich mitten im Film durch so eine Unterbrechung rausgerissen wurde. Dann kann ich ja gleich RTL gucken. Den allgemeinen Trend, dass Filme insgesamt immer länger werden, mag ich allerdings auch nicht. (Zumal es sie selten besser macht.)

    Vielen Dank mal wieder an Michael und alle anderen an der Organisation Beteiligten!

    Ich hätte ja gerne bei den "Internationalen" abgestimmt, aber alle Titel, die ich gelesen hatte, haben es leider nicht auf die Nominierungsliste geschafft. Und für die 5 letztlich Nominierten reichte die Zeit bis zur Abstimmung nicht mehr.

    Na, mittlerweile habe ich zumindest eins dieser Werke (fast) beendet - und siehe da: genau das hat auch gewonnen! Augen auf bei der Lektüre-Auswahl, sage ich da nur :)

    Mir gefällt der ungewöhnliche Ansatz in diesem Buch: Es geht um ein Spukhaus, aber eben nicht darum, wie das Unheimliche sich langsam entfaltet und die ahnungslosen Bewohner in den Wahnsinn treibt, sondern wir haben hier eine Hauptfigur, die sich mit den gruseligen Besonderheiten abgefunden und arrangiert hat. Und sie ist nicht einmal die einzige, die das (mehr oder weniger) akzeptiert.

    Die pragmatische Art der Erzählerin und der immer wieder aufblitzende Sarkasmus - das macht mir schon wirklich Spaß.

    So sieht also die Nominierungsliste in dieser Kategorie aus. Zunächst mal: Schön, dass sie - anders als im letzten Jahr - wieder zustande gekommen ist.

    Meine Vorschläge sind traditionsgemäß nicht vertreten ;), aber trotzdem finde ich, dass das eine schöne Liste ist. Na gut ... es sind wieder zwei Werke mit aaaaaalten Texten dabei ... aber doch immerhin diesmal 3 aktuelle Titel.

    Hauptsächlich bin ich erstaunt, dass offenbar eine recht große Anzahl von Abstimmenden tatsächlich 99 Euro in den Matheson-Sammelband-Schuber investiert hat. Hut ab! Würde mich auch sehr interessieren, aber da ist meine finanzielle Schmerzgrenze dann doch erreicht (dafür kaufe ich mir lieber 5-6 andere Bücher).

    Insgesamt fühle ich mich auf jeden Fall inspiriert, mehrere der nominierten Werke zu lesen - und das ist doch letztlich der Sinn und die Aufgabe von solchen Preisen, oder? Also alles richtig gemacht! Danke dafür.

    (Auch wenn ich bis zur Abstimmungs-Deadline in 6 Wochen wohl leider noch nicht allzu viel davon schaffen werde)

    Ansonsten überwiegend Kurzgeschichtensammlungen aus der Kategorie, das ist ja eher nichts für dich.

    Das kann man so nicht sagen, eher im Gegenteil: Ich lese regelmäßig und sehr gerne Kurzgeschichten!

    Gerade komme ich von einem spontanen Buchhandlungsbesuch zurück und habe prompt 2 relevante Titel geshoppt:

    "Dornenhecke" von T. Kingfisher und "Die Villa der verlorenen Seelen" von C.J. Tudor.

    Letzteres übrigens eine Kurzgeschichtensammlung ;)