Beiträge von Ender

    Ich finde das Cover ziemlich schräg. Wenn man mir 10 Minuten Zeit gäbe, um mit Hilfe von 'Paint' eins zu gestalten (und ich bin in sowas wirklich untalentiert), würde das vermutlich so ähnlich aussehen. Aber trotzdem in seiner Schlichtheit irgendwie gelungen.

    Inhaltlich würde mich der Roman durchaus interessieren, aber ich habe hier schon seit Jahren "Alles, was wir geben mussten" herumliegen - darum sollte ich mich wohl zunächst einmal kümmern.

    Soll ich dann hier der Spielverderber sein und schreiben, dass mir der Roman nur mäßig gefallen hat? Zu spät, jetzt ist es schon passiert ...

    Ich fand, dass aus dem spannenden historischen Hintergrund viel zu wenig gemacht wurde und stattdessen eine recht konventionelle Geschichte erzählt wurde (mit etwas zu viel Geisterbeschwörungs-Hokuspokus für meinen Geschmack).

    Aber vielleicht verschiebt sich das im zweiten Teil ja etwas. Ich werde ihn aber höchstwahrscheinlich nicht mehr lesen.


    Wer an meiner etwas ausführlicheren Meinung zum Buch interessiert ist, kann sie HIER nachlesen. (Ich will jetzt nicht alles komplett hier reinkopieren.)

    Roman soeben beendet.

    Die erste Hälfte fand ich sehr gut. Stimmungsvoll, düster, langsam Spannung aufbauend.

    In der zweiten Hälfte war mir das Ganze dann aber mal wieder zu gewöhnlich: die übliche (blutige) Flucht vor der grausamen Gefahr, in deren Verlauf


    Ich will gar nicht sagen, dass das Buch so richtig schlecht ist, aber eben auch absolut nichts Besonderes. Da hatte ich nach dem atmosphärischen Beginn mehr erwartet.

    Grundsätzlich bin ich gegner dieser "homevideo-wackelbild-Filme", die x Studios vom Blairwitchprojekt kopieren.

    Klar, es ist erheblich billiger - aber das bringt dann auch nicht mehr Geld ein. An irgendeiner Stelle hatte ich mich mal lang breit darüber ausgelassen, warum man ständig solche Filme produzieren muss. Das thema ist einfach durch, und ich kann nicht glauben, dass es Fans eines solchen Formates gibt.
    Eher glaube ich, dass uns die Filmstudios derlei nur vorsetzen, eben weil - wie oben gesagt- es billig ist.

    Das geht mir ganz genauso. Eine furchtbare Mode, deren Höhepunkt aber zum Glück überschritten ist. Glaube und hoffe ich zumindest.


    Dass man auch mit niedrigem Budget hochwertig aussehende Filme machen kann, beweist Blumhouse regelmäßig.

    Geht mir ähnlich (auch ohne die Verfilmung gesehen zu haben.)

    Ich habe die ersten 6 Bände (in der Übersetzung) nach und nach gelesen und fühlte mich sehr gut unterhalten. Als aber immer offensichtlicher wurde, dass GRRM die Geschichte niemals zu Ende schreiben wird, habe ich die Motivation verloren.

    Die Teile 7-10 stehen deshalb hier noch ungelesen herum, aber ich glaube nicht, dass ich jemals nochmal Lust darauf bekommen werde. Schade drum.

    Den ersten Teil der Reihe hatte ich noch selbst gelesen, die Bände 2 bis 5 dann nach und nach als Hörbücher gehört. Den Vorleser mochte ich sehr! (Volker Niederfahrenhorst)


    Jeder Band hatte so seine Längen und ich hatte permanent das Gefühl, dass bei dieser genialen Prämisse irgendwie noch mehr drin gewesen wäre. Aber trotzdem hat mich das Setting so fasziniert, dass ich drangeblieben bin.

    Mir persönlich hat Teil 3 am besten gefallen, weil da für meinen Geschmack die originellsten Ideen und der meiste Sense of Wonder geboten werden.


    Aber ich würde sagen, dass für alle Teile gilt: In dieser Reihe ist die Welt der Star.

    Die Serie basiert sehr lose, also wirklich sehr, sehr lose auf einem Buch von Douglas Adams. Hab ich nicht gelesen ("Der elektrische Mönch"), ist aber auch egal, weil Buch und Serie wohl wirklich wenig bis nix miteinander zu tun haben.

    Zumindest ist es auch im Buch so, dass - egal, wie absurd es in dem jeweiligen Moment erscheint - letztlich ebenfalls alles mit allem zusammenhängt und sich auf wundersame Weise zusammenfügt.


    Ach, wie habe ich das damals geliebt!

    Aber ich werde es vorsichtshalber nie wieder lesen, denn wer weiß, ob das heute bei mir noch so funktionieren würde.


    Vielleicht sollte ich als bekennender Nicht-Serien-Gucker in diesem Fall aber doch ausnahmsweise mal einen Blick riskieren ...

    Mir geht's ähnlich wie Cheddar Goblin (wenn auch in etwas milderer Form): Ich bin mit dem Buch auch nicht so richtig zufrieden.

    Was das Setting angeht, in dem der Roman spielt: Je näher man selbst am Thema "MMORPG" dran ist, desto mehr kann man vermutlich damit anfangen. Ich persönlich habe auf dem Gebiet praktisch überhaupt keine Erfahrung, finde es aber grundsätzlich durchaus interessant.

    Dass sich hier der allergrößte Teil der Handlung innerhalb solcher Virtual-Reality-Welten abspielt, bzw. dass man nacheinander von einem Spiel zum nächsten geschickt wird, wurde mir auf Dauer dann aber doch etwas langweilig. Das ist zwar alles recht unterhaltsam aufgebaut und die einzelnen Spiele sind gut beschrieben, aber so richtig spektakulär Originelles gibt es eigentlich nicht zu entdecken. Auch die Handlung ist zwar okay, aber nicht besonders aufregend; zudem wird sie immer wieder von den (durchaus nötigen) Einführungen in die jeweils neue Welt ausgebremst. Und die Auflösung am Ende ist wirklich ziemlich lahm.
    Ein klarer Pluspunkt hingegen ist das sehr plastisch beschriebene, interessante Personal.


    Mein Fazit also: Figuren gut, Hintergrund okay, Handlung mittelmäßig, inhaltlich steckt nicht viel dahinter (oder es ist mir entgangen) - aber zumindest ist das alles sehr flüssig und unterhaltsam geschrieben. Kann man also gut lesen ... man verpasst allerdings nichts, wenn man es lässt.

    Ich hab den Roman vor gar nicht allzu langer Zeit gelesen und konnte ihm leider nicht viel abgewinnen. Mein damaliger Leseeindruck:


    Im Nebula-Gewinner von 1987 geht es um genau das, was der Titel verspricht: Die Archäologin Elizabeth, die alte Maya-Ruinen ausgräbt, kann die Geister der einstigen, vor Jahrhunderten verstorbenen Bewohner sehen (und mit ihnen sprechen). Irgendwann zeigt sich, dass darunter welche sind, die ihre eigenen Pläne verfolgen und Elizabeth entsprechend zu manipulieren versuchen.


    Den Rahmen bildet der Alltag der Wissenschaftler rund um die Ausgrabungen sowie das ziemlich zerrüttete Verhältnis zwischen Elizabeth und ihrer Tochter Diane, die beide abwechselnd als Ich-Erzählerinnen auftreten.


    Das archäologische Ambiente fand ich zunächst ganz interessant, aber so richtig viel passiert während der ganzen Geschichte eigentlich nicht, so dass mir zunehmend langweilig wurde. Auch der übernatürliche Aspekt bringt keine echte Spannung; er ist irgendwie da und nimmt letztlich auch Einfluss, aber irgendwie habe ich mich trotzdem am Ende gefragt, was das alles sollte. (Und war schließlich sogar froh, als es vorbei war)


    Dass die damalige Nebula-Jury diesen Roman als den allerbesten seines Jahrgangs bewertet hat, ist mir ehrlich gesagt ziemlich unverständlich.

    Weiß jetzt gar nicht ob er bei Veröffentlichung im Kino zu sehen war

    Ja, aber nur in einer Handvoll Kinos und in wenigen Vorstellungen. (Und diese leider mit minimalen Zuschauerzahlen.)

    Allzu viele Leute dürften ihn also noch nicht gesehen haben.

    Science-Fiction-Neuerscheinungen finden sich - wenn ich ganz bescheiden darauf hinweisen darf - übrigens auch auf meiner Website. Und zwar immer ca. 2 Monate im Voraus, regelmäßig aktualisiert.

    Zudem auch noch unter "Archiv" bis zu 12 Monate im Rückblick (was spätestens in ein paar Monaten bei der SF-Lektüreauswahl für die Lesechallenge hilfreich sein könnte).


    HIER entlang.

    Könnte man nicht einfach einen Publikumspreis machen, jeder nominiert, was er will und es wird geschaut, ob das regelkonform ist.

    Mal ganz doof nachgefragt: War das nicht schon immer so? Sprich: war der Vincent nicht ohnehin ein Publikumspreis?

    Jede/r konnte mit abstimmen, dafür reichte ja schon eine bloße Anmeldung hier im Forum (bzw. dem Vorgängerforum).

    Ein netter Sonntagnachmittagsfilm für Bibliophile, finde ich. Wobei ich "Feelgood" nun nicht unbedingt unterschreiben würde. Schon auch ziemlich traurig bzw frustrierend. Aber trotzdem sehenswert, wenn man es ruhig mag.