Beiträge von Ross Sanders

    In meiner gelegentlichen Funktion als Hard'n'Heavy DJ werfe ich mal 3 Bands in den Raum die ich persönlich auch sehr schätze wenn es im die muskalische Verarbeitung des lovecraft'schen Horrors geht.

    z.B.

    The Vision Bleek (Gothic Metal)

    The Great Old Ones (Post Black Metal)

    Azathoth (Doom/ Black Metal Hybrit)


    Aber es gibt so vieles was ich durchaus als musikalischen Umsetzung von Horror sehen würde. Electric Wizard, Mirror Reaper... gerade im psychedelischen Bereich der sich teilweise von Stoner Doom bis zu monotonem Black Metal erstreckt gibt es so vieles...

    Ich habe das Wochenende genutzt und mir selbst auch noch mal einen kleinen Überblick über die Veröffentlichungen von Campbell in deutsch gemacht. Dabei zwingt sich mir gerade eine Frage auf. Kann es sein das "The count of eleven" mit zwei unterschiedlichen Titeln erschienen ist? Einmal als "Der Fluch der dreizehn Briefe" und einmal als "Kettenbriefmassaker" als Teil eines Doppelbandes mit "Hungriger Mund"?

    Ich entdecke Campbell gerade. Und es wird dich wohl nicht überraschen wenn ich hier schreibe das unser gemeinsamer Freund Jörg mir die Bücher nahe gelegt hat. Hungriger Mond hat er mir quasi geliehen und Der Fluch der dreizehn Briefe hat er in einem Bücherschrank in FFM entdeckt und mir in Marburg als, nennen wir es mal *Weiterbildung* empfohlen. Leider hänge ich noch ein bisschen hinterher. Aber das was ich gelesen habe gefällt mir aus den gleichen Gründen die du genannt hast. Oder um es ganz salopp zu sagen: Voll mein Ding.

    Ich habe Geist gelesen. Herrlich. Ich hatte sehr viel Spass und habe an einer Stelle sogar herzhaft gelacht.

    Aber für Bastei-Verhältnisse ein schon fast ungewöhnlicher Roman.

    Durch einen Schnapp in der Bucht konnte ich die Ausgaben 1 bis 22 für kleines Geld bekommen. In meinem Regal stehen 1 bis 25 dekorativ nebeneinander. Problem ist nur wie bei allem anderen auch: So viele Bücher, zu wenig Zeit.

    Ich habe da auch mal ein paar von gelesen. So richtig 'geklickt' hat die Serie bei mir nie. Schwer zu erklären warum. Ich fand die Geschichten manchmal arg langweilig und auch die Qualität der Texte lag da manchmal von Ausgabe zu Ausgabe recht weit auseinander. Ich habe riesigen Respekt vor der Leistung die in dieser extrem langlebigen Serie steckt. Aber mir erschließt sich nicht warum die Serie so lange läuft.

    Der Zentaur ist nicht Jedermanns Sache. Das kann man schon so festhalten. Es ist kein Horror im eigentlichen Sinne. Da ist viel Mystik und Fantasy mit drin die sich mit der Natur auseinandersetzt. Die Rezi die Frank Duwald auf seinem Dandelion-Blog über das Buch geschrieben hatte bringt es unheimlich gut auf den Punkt.

    Stella Maris leitete damals nach mehreren Jahren Pause quasi die zweite Phase der Goblin Press ein.


    Neben den beiden in "Beuringen", dem realen Büdingen entlehnt, angesiedelten Erzählungen SABURAC und die Horrorfabrik eine seiner besten Geschichten. Zumindest aus meiner Sicht.

    Welche Geschichten Blackwoods zählst du zu deinen Favoriten?

    Ich mag den Roman Der Zentaur sehr.

    Die Erzählung Die Olive die im Krachkultur-Magazin erschienen ist hat mich sehr geprägt.

    Und ich denke es überrascht wahrscheinlich niemanden wenn ich schreibe das ich Das Tal der Tiere sehr gerne mag.

    ich muss aber fairerweise dazu schrieben, das ich noch nicht alles von Ihm gelesen habe. Manche Suhrkampbücher sind einfach nicht im guten oder bezahlbaren Zustand zu bekommen und auch wenn ich gut im amerikanischen englisch bin, ist es noch etwas vollkommen anderes geschriebenes britisches Englisch zu lesen.

    Ich hab das Michael schon mehr wie einmal geschrieben und gesagt, wie toll ich das finde das er und Achim Hildebrand Blackwood quasi wieder so ein bisschen hervorgeholt haben.