Beiträge von Yves_Holland

    Habe es gleich gestern noch angeschaut. Setting, Kamera, Atmo - alles super. Insgesamt in faktisch jeder Szene imho einen Tick zu lang angelegt (nicht falsch verstehen: das Floating, das sich durch den ruhigen Szenenaufbau aufbaut, gefällt mir im Großen und Ganzen - trotzdem: einen winzigen Tick mehr Tempo hätte ich gerne gehabt). Story hat mich gepackt, die Schauspieler sind großartig! Allen voran Harry Melling :thumbup: (seinerzeit als Dudley Dursley :D ) alias Edgar Allan Poe, Christian Bale, Gillian Anderson (so anders als sonst!), auch Peter Pettigrew war dabei (also Timothy Spall :D ) - am schönsten fand ich die fotografisch angelegten Totalen, vor allem die Scherenschnitt-liken Einstellungen. Große Klasse war natürlich auch das frühe Leben des Edgar Allan Poe, der ja wirklich 1830 in West Point war. Ja, LIKED THIS! [Skl]

    Arkadi & Boris Strugatzki - Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang


    Inhalt:


    Leningrad in den 1970er-Jahren: Der Astrophysiker Maljanow wird durch eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse von der Vollendung seiner Arbeit über "Die Wechselwirkung der Sterne und der diffusen Materie" abgehalten: Er erhält eine nicht bestellte Lieferung bereits bezahlter Delikatessen, eine attraktive Unbekannte, die behauptet, eine Schulfreundin seiner Frau zu sein, steht vor der Tür und verbringt die Nacht in seiner Wohnung, sein Nachbar, der für ein Geheimprojekt der Regierung arbeitet, begeht Selbstmord oder wird ermordet und Maljanow wird als Verdächtiger von der Polizei vernommen. Von einigen bekannten Wissenschaftlern aus anderen Fachrichtungen erfährt er, dass diese ebenfalls von ihrer Arbeit abgehalten werden. Steckt hinter diesen Vorgängen eine außerirdische Superzivilisation, die den Fortschritt der Menschheit aufhalten will?


    "Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang" erschien 1976 in der Zeitschrift "Snanie – sila" ("Wissen ist Macht"). Die Strugatzkis zählen diesen Roman zu ihren Lieblingswerken. In die Handlung flossen Erlebnisse aus dem Jahre 1974 ein, Boris Strugatzki wurde in diesem Jahr von den zuständigen Organen der sowjetischen Staatsmacht als Zeuge vorgeladen. Auch wenn der Entstehungskontext des Romans – die Sowjetunion – deutlich erkennbar ist, bleibt die Thematik zeitlos: Der hoffnungslose Kampf eines Menschen, der den Drang verspürt, gegen eine unbarmherzige und unnachgiebige Macht Widerstand zu leisten.



    Sprecher:


    Axel Milberg, Michael Wittenborn, Ulrich Matthes, Matthias Bundschuh, Robert Dölle, Hanns Jörg Krumpholz, Werner Wölbern, Constanze Becker, Andreas Grothgar, Susanne Schieffer, Abak Safaei-Rad, Steven Biedermann, Janek Petri, Lilith Häßle, Horst Hildebrand, Kirstin Petri



    Produktion:


    Von: Arkadi & Boris Strugatzki

    Regie: Walter Adler

    Übersetzung: Welta Ehlert

    Dramaturgie: Andrea Oetzmann

    Technische Realisierung: Daniel Senger, Judith Rübenach

    Regieassistenz: Christof Schwab

    Bearbeitung: Walter Adler

    SWR 2016



    Der SWR hat das Hörspiel zum DOWNLOAD bereit gestellt.

    Noch einmal kurz zu Joseph Sheridan Le Fanu - Carmilla


    Gut gemachtes Hörspiel, wie ich finde. Atmosphärisch, und der Geist des Originals wird eingefangen. Was will man mehr?

    Das habe ich gestern auch gehört. Nicht so glatt und eingängig in Szene gesetzt wie die Fassung vom Gruselkabinett, aber eine schöne Bereicherung dazu. Hat schon beinahe etwas Theaterflair, sehr hörenswert.

    Hallo Vincent Voss - Ich bin ja mehr von der lesenden Zunft hier im Forum, weil ich nicht so tief im Thema bin wie viele hier. Ich bin aber gerne hier und nehme auch sehr gerne viele Tipps mit.

    Ich bin auch tatsächlich seit Erstellen dieses Threads am Mit-Überlegen. Wir haben in der Hörspiel-Szene, in der ich sehr verhaftet bin, ähnliche Problematiken. Es gibt auch dort ein paar Preise, letztens war wieder die Hörspiel-des-Jahres-Wahl vom Ohrcast. Dort gab es letztes Jahr (Wahl 2019) ein ähnliches Erlebnis wie hier. Ein Hörspiel, das niemand auf dem Zettel hatte, und das auch irgendwie niemand gehört hatte (und das jetzt auch objektiv gesehen nicht so toll war, weder inhaltlich noch handwerklich), gewann sehr überraschend die Wahl. Da bleibt schon ein ungutes Gefühl, vor allem für die dahinter Platzierten. Also sehr ähnlich wie hier.

    Nein, im Grunde gibt es wohl wenig Möglichkeiten, solche Ausreißer komplett in den Griff zu bekommen. Natürlich - die IP ist ein Hebel. Und - wenn es sich wie hier um eine mehr oder weniger foreninterne oder sehr forennahe Wahl handelt - die Einschränkung, nur User, die schon länger angemeldet sind und auch bei anderen Gelegenheiten "auftauchen" und sich irgendwie übers Jahr mal mit einbringen, wählen zu lassen.

    Aber jedes System bietet im Grunde genommen immer irgendeine die Möglichkeit, es auszutricksen. Das ist leider so, und ein Stückweit wird man damit wohl auch leben müssen.

    Eine Jury, deren Stimme mehr zählt als die der anderen? Oh nee, da wäre ich dann definitiv raus. Bevor ich Wähler zweiter Klasse bin, bin ich weg. Finde ich persönlich sehr uncool, sowas stört mich schon bei diversen anderen Preisen extrem.