Beiträge von Galax

    Hm, das Thema ist interessant, also dieses "Auf der Suche nach Utopien" - aber ehrlich ... wir steuern direkt auf "MadMax" zu. Jede Hoffnung wurde von den oberen 10 000 getilgt.

    Eine Utopie kann man nurnoch aus deren Sicht schreiben. Wie sie ihre geraubten Milliarden nehmen und der Erde den Rücken kehren und in einem Hightechschiffchen eine neue Heimatfinden.
    Das wohl schönste Ende einer solchen Geschichte wäre, wie deren Schiff mit Mann und Maus in die Sonne stürzt ;)

    Aber zurück zur Utopie: Was es braucht ist ein Zauberstab, der alle Probleme hinwegfegt. Man kann einfach auf unserer Gegenwart basierend keine positive Prognosen mehr erstellen, denn was nach den Generationen kommt, die in nur 100 Jahren einen ganzen Planeten verbraucht haben ist das sinnbildliche Gewusel von hungernden Ratten auf einen Müllhaufen.


    Edit: Und während ich diese Zeilen schrieb kam mir ne Idee für ne Utopie .. ich hasse es, mich selbst zu verraten. :D
    Ich bin mal plotten.

    Schaut euch unbedient den Film „Blood red Sky“ auf netflix an.


    Aber NICHT! den Trailer sehen!

    Denn dieser Spoilert nicht nur die gesamte Handlung, er verrät auch JEDE Wendung und JEDEN Clou.

    (Ich hasse diese neuartige Art und Weise, Filme zu bewerben. Da muss man in der Regel den Film nicht mehr sehen ….)

    Also die Serie ist einfach nur Öde.
    Miese Dialoge, albernes Getue, und die Aussattung ist so, "Ah, das sieht alt aus, stell da mal hin"

    Mehrere Anläufe habe ich gebraucht, die erste Folge zu ertragen.
    Heute Abend hab ich mit Freunden Folge 1 - 3 gesehen und eigentlich haben wir nach etwa 30 minuten uns über den ganzen Quark nur lustig gemacht und anschleißend ein bissel recherchiert. Folge 2 und 3 sahen wir nurnoch, um unsere Urteil zu bestätigen. Es wurde sogar noch übertroffen.

    Die Bücher sollen wohl auch sehr simpel geschrieben sein und haben diesen MarySue-touch in einem Mix, der aus vielen altbekannten Elementen zusammengestellt wurde.

    eventuell die mäßigen Dialoge, die auch sehr viel im "Erklärbär"modus abgespielt werden, damit man als Zuschauer schnell in die Situation des aktuellen protas reinkommt?

    Jede Figur bespricht ja bei ihrem ersten Auftritt lang und breit seine Lebenssituation: "Hi, ich bin Peter, und ich bin einsam und traurig, weil ich witwer bin." - "hi Peter", ruft ihm der Counterpart zu und erklärt anschließend seine Situation.

    (quasi) ^^

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es vor etwa 10 Jahren gefühlt mehr als fünf mal so viele Ausschreibungen geben hat als heute.
    Derzeit muss man echt suchen, bis man mal etwas originelles findet, und/oder wo die Vorgaben nicht ganz so abstrakt sind. Quasi einen schönen goldenen Mittelweg. ;)

    Desweiteren; Es gibt wohl immer mehr Autoren als Leser im Land, es sollte eigentlich nicht schwer sein, binnen einen halben Jahres ausreichend guter Geschichten zusammenzubekommen, oder? ;)

    Also ich fand den Film schwachsinnig.

    Da ist ein Hexenkult, der sagt: „So, wir brauchen 9 Opfer, 4 von uns, vier von außen und ein Tier.“


    Dann holen sie sich 7 Leute rein, zwei, die dort eh uralt sind bringen sich um.

    zwei integrieren sie in ihren Kult und vier schlachten sie gleich und einen der Außenseiter verkleiden sie als Bär.
    Und wenn es dann drum geht, aus den eigenen Reihen die Opfer zu wählen – na huch, siehe da, die beiden neuen.
    „Hähähähä, du Depp. Wir Opfern doch nicht uns für unsere Rituale :P“


    Eine Frau behalten sie, alle bekloppt und Ende des Films.

    WTF?

    Schaue gerade die zweite Folge.

    Bisher extrem gut, - bis auf ein paar Schwächen in den Dialogen, aber das lege ich mal der Übersetzung zur Last.


    Edit:
    21.6.21
    Die ganze Serie weggeguckt.

    Eigentlich kann ich über nix schimpfen, außer dass es keine Figur gab, die nicht irgendwie ein gewichtiges Problem hatte. Das war dann ein wenig dick aufgetragen, ansonsten durchgehend spannend.
    Kann es nur jedem empfehlen, auch wenn einige Szenen echt hart waren.

    Spoiler:
    Das ende mit den beiden Mädels und dem Revolver empfand ich als makaber, unnötig und irgendwie habe ich das "Warum" nicht so ganz geschnallt. Hatte auch diesen Teil dann geskipt, weil ich diese Sinnlosigkeit nicht sehen wollte, ebenfalls die Szene mit dem Jungen habe ich am Ende übersprungen und nur mit 2 Standbildern gesehen - und das war mehr als genug.

    Durchgezogen habe ich die Serie auch.
    Natürlich war sie schön anzusehen, da es derlei im TV noch nicht gab. Aber es hat mich (leider) nicht ganz abgeholt.


    Wer weiß, wie es noch weiter geht. ;)

    Lange habe ich gewartet, die Serie „Sweet Tooth“ sehen zu dürfen.


    Meine Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt. Anstatt einer spannenden Endzeitgeschichte bekommen wir hier Standard vorgesetzt, der die Öko-message verdammt laut in in Szene setzt, so dass es sogar mir als FFF-Anhänger zu blöd war.


    Zur Story: Ein Virus breitet sich aus, und alle Menschen, die nun Kinder bekommen, bekommen Mischwesen. Die Zeit des Menschen ist vorbei, es ist nur eine Frage der Zeit.

    Der Standard der Serie stellt sich so dar, dass eine unüberschaubare Gruppe bestens organisierter Waffennarren die Welt übernommen haben und mir Gewalt alles in Schach halten, um die Mutanten auszulöschen. (in sich übrigens völlig unlogisch – denn was wollen sie retten? Die Menschen, die noch da sind, sind nicht bedroht, und wenn sie sich fortpflanzen entstehen neue Mutanten und wenn sie sich nicht fortpflanzen bleiben die Mutanten .. und … ja was soll das denn?)


    Dem stehen einige Kids gegenüber, die als einzige begriffen haben, dass die Erde am Arsch ist und dass man was tun muss. (Da die Geschichte wohl in der Zukunft spielt macht's Keinen Sinn, dass es keine Erwachsenen gibt, die nicht auch die selbe Erkenntnis gewonnen haben. Wo sind denn die FFF-Leutchen von Heute, die in 10 Jahren die Erwachsenen stellen?)


    Dazwischen haben wir die Mutanten. Von den Waffennarren als Bedrohung wahrgenommen, von den Kids als Erlösung.


    Wenn man sich die Comicvorlage einmal flüchtig angesehen hat, merkt man gleich, dass hier sehr viel glattgebügelt wurde. Die Mutanten sind keine Mischlinge zwischen Mensch und Tier sondern eine Mischung zwischen Model (90% Anteil), Otaku (5% Anteil) und Tier (auch 5% Anteil). Niedlich und süß, aber keines Falls „tierisch“.


    Ich wette, es gibt auch „böse“ Mutanten in der zweiten Staffel. Und ich garantiere, die sind eine Mischung aus Ork (50% Anteil) und irgendeinem Fleischfressenden Tier (auch 50% Anteil) – weil in Hollywood nach wie vor hässliche Personen böse sind, und die Guten hübsch sein müssen.


    Ganz schön verschenkt :(