Beiträge von delijha

    Zur Zeit nicht. Früher liefen die online Shadowrun-Runden über TS (Teamspeak) mit Würfelbot. Wir hatten, schon vor Corona, überlegt, wieder anzufangen, denn mittlerweile soll das über Discord wohl ziemlich gut funktionen. Aber keine Ahnung...

    Wie lief's denn bei dir?

    Ich habe mir mal erlaubt, "Gewebte Welt" oben im Titel ergänzt - mir war das nämlich auch nicht bewusst und hilft sicher beim Suchen. "Gyre" sagte mir nichts, weil ich auch nur die Neuausgabe gelesen habe - gut zu wissen! :)

    Die Idee ist sooo gut und spricht mich so an, aber es wurde immer vermurkster von Folge zu Folge - und doch habe ich bis zum Ende durchgehalten. Leider wird es ab der vorletzten Folge einfach zu dumm und unlogisch.. ich schaue gern über Sachen hinweg, wenn alles an sich stimmig ist, aber wenn ich hier so eine Vielfalt von Schlüsseln und Möglichkeiten sehe und sich diese Kinder dann so dermaßen dämlich anstellen, neee... es war mir generell zu konstruiert in die Länge gezogen. Kenne die Comics leider nicht, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die wesentlich besser sind. Auch die Familie. Der Kleinste ist richtig, richtig nervig, was vielleicht auch an der Synchronstimme liegt (sehr unangenehm) und auch die Teenager.. ich weiß nicht, ich hätte viel davon nicht gebraucht und hätte mir stattdessen mehr Charaktertiefe und eine schönen Aufbau richtiger Freundschaft (mit dadurch nachvollziehbarem Zusammenhalt (gegen das Böse)) gewünscht. Generell bleibt ein Gefühl, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde, besonders die Kinderschauspieler keine gute Leistung liefern und wirklich eine grandiose Grundidee, die mich wahnsinnig fesselt und aus der man was richtig Schönes hätte machen können, irgendwie versaut wurde.

    Leider nicht. Meine erste/einzige Begegnung war bisher rein am PC mit dem Pathfinder: Kingmaker Game und da soll es schon ein paar Unterschiede zum P&P geben. Würde mich aber grundsätzlich auch interessieren, mal Erfahrungsberichte zu hören.

    So, ich habe es nun auch beendet - hätte ich nicht zwischendrin zuviel zu tun gehabt, hätte ich es wohl an einem Tag gelesen. Ein durch und durch solides Buch. Am Anfang hatte ich meine Probleme mit Simon, er war mir nicht unsympathisch, aber ich hatte die Befürchtung, dass er mir zu egal ist, als dass mich sein Schicksal interessieren würde. Hat sich zum Glück nicht bestätigt! Das Setting ist super, selbst ohne Erfahrungen mit Drogensüchten, spiegelt es doch die innere Zerissenheit wieder, die jeder wohl schon mal in sich gespürt hat, wenn er sich denn mit sich selbst beschäftigt. Es trägt wunderbar, was ich selbst durch mein Leben zieht: wo Licht ist, ist auch Schatten und oftmals leider eine ganze Menge.


    Was ich besonders mochte: ich fand das Buch durchweg stark, aber es hatte den Vorteil, dass es zum Ende hin, für mich, immer stärker wurde und so der Anfang abgefallen ist.. so zumindest Eindruck, als ich das Buch zugeklappt habe. Das ist eine echt gute Leistung, da viele Bücher oft daran kranken, dass ein mega Spannungsbogen aufgebaut wird, der dann zum Ende nicht aufgelöst wird oder aber sich zumindest nicht bis zum Ende halten kann.


    Extrapunkte für das tolle Cover und das Lesezeichen. Lesezeichen würde ich dir übrigens ein Dutzen abkaufen, wenn es wieder welche gibt... richtig, richtig toll! :*


    Minuspunkt ist die Bindung für mich. Die ist echt straff und ich musste zwischendurch oft meine Hand entkrampfen.. war auf Dauer ziemlich anstrengend, das Buch zu halten.


    Fazit: Starkes Debüt, das, meiner Meinung nach, viel Platz für eine oder viele Fortsetzungen lässt. Ich wäre bereit. :)

    Falls irgendjemand nicht verstehen sollte, warum Royston diesen Thread geschlossen hat:


    Dieses Forum wird niemals ein politisches Forum werden, auch werden wir keine Beleidigungen akzeptieren. Hier darf jeder seine Meinung sagen, diese muss auch nicht mit denen anderer übereinstimmen, ja man darf sogar sagen, dass man einen Autor persönlich nicht mag (scheint übrigens nie ein Problem zu sein, wenn der Autor nicht in diesem Forum ist). Man kann in Frage stellen, dass für bestimmte Bücher oder Autoren, Threads eröffnet werden. Was wir nicht akzeptieren: dass, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt, um sich geschlagen wird, alle user über einen Kamm geschert werden, mit pauschalisierten Aussagen, die sich nicht mehr auf eine bestimmte Antwort beziehen, sondern einfach generell erkennen lassen, dass keine anderen Meinungen akzeptiert werden. Das ist nicht zum ersten Mal passiert und es scheinen auch wahllos immer andere "Feindbilder" für die pauschalen Beleidigungen anderer in diesem Forum, herhalten zu müssen. Ich kann die generelle Verbitterung gegenüber der Welt verstehen, sehr gut, aber hier in diesem Thread hätte eine andersformulierte Antwort lauten können "Auch, wenn mich nicht jeder mag, danke für die Einschätzung zu meinem Buch. Vielleicht gibt es ja noch weitere Meinungen." - denn, das ist es doch oder nicht? Es geht um das Buch, nicht jeder muss einen als Menschen mögen. So eine sachliche Antwort nimmt doch jedem den Wind aus dem Segeln, hätte es das nicht und wäre weiter gegen den Autor gefrotzelt worden, hätte es Verwarnungen gegeben. So läuft das hier ab.


    Allerdings gibt es nun keine Basis mehr für weitere Diskussionen. Das Admin-Team hat eine PM erreicht: wir widern den Autor an und hätten keinen Anstand. Vergleiche mit Stasi-Mitarbeitern werden getroffen.


    Ich persönlich kenne den Autor und seine Bücher nicht und vor allem nicht seine politische Meinung. Ich kann darüber nichts sagen, weil ich nichts weiß und vertrete die Meinung, dass es hier um Bücher geht und man diese besprechen kann, solange es respektvoll zugeht. Was ich jetzt allerdings über ihn als Forenmitglied weiß, reicht aus, um mir eine persönliche Meinung zu bilden, die nicht viel Positives zu bieten hat.


    Noch einmal: wir möchten hier eine positive Atmosphäre schaffen, wo keiner das Gefühl haben muss, dass sich jeder direkt auf den Schlips getreten fühlt und man dann ein Bombardement an persönlichen Beleidigungen zu erwarten hat. Hier soll kein "Friede, Freude, Eierkuchen" herrschen, wäre ja auch langweilig, wenn man nicht mal ordentlich diskutieren kann, aber manchmal hilft es, wenn man nach dem Lesen eines Beitrags erstmal durchatmet, vielleicht das Forum für eine Weile schließt, reflektiert und dann antwortet, wenn man das Blut nicht mehr so durch den Kopf rauscht. Kenne ich selbst (wenn auch nicht von hier). Manchmal merkt man auch, dass einige Beiträge gar keine Antwort wert sind.

    Ich hab ihn auch gesehen und fand ihn, überraschenderweise, echt nicht schlecht. Ich kann nicht sagen, wieviel davon Helen Mirren war, aber generell fand ich den recht unaufgeregt und ziemlich geradeaus. Ja, es gab jump scares, aber alles in allem kam der Film meiner Vorliebe für Spukhäuser sehr entgegen. Ich mochte ihn, muss ihn aber nicht nochmal sehen.