Beiträge von Thomas W.

    My five pence:


    Kurzgeschichte sollte aus schon genannten Gründen drin gelassen werden.

    Ich wäre weiterhin für drei Stimmen, auch in der endrunde. Das ist eine niedrigschwellige Hürde für die ganzen Idioten, die nur für ihr eigenes Werk abstimmen.

    DAS!!! Es wäre zu schön, wenn wir dieses "Für sich selber bieten" oder "Mehrmals nur für ein bestimmtes Werk" in den Griff kriegen könnten. Vielleicht ist das ein naives Wunschdenken von mir, aber vielleicht gibt es auch Möglichkeiten. Auf jeden Fall sollte man für mehrere Werke stimmen können, oder auch müssen, denn dann werden Punkte fair verteilt. Und wer abstimmt, wird sich in dem Genre ja wohl ein wenig auskennen und mehreren Werken seine Stimme geben können. Nicht nur dem einen, weil man den Autor oder die Autorin mag und das Buch vielleicht irgendwann mal lesen wird.

    Skoutz Award war es nicht. DPP eventuell?


    Beim Skoutz Award war ich schon selbst in der Jury. In dem Jahr habe ich nicht als Autorin mitgemacht (war für mich auch einfach, weil ich da eh keine eigene VÖ hatte, aber egal). Skoutz trennt das ganz klar. Wer Juror ist, kann nicht gleichzeitig Preisträger sein.

    Jau, DDP war es. Mein Fehler.

    Viele von uns schreiben selbst und würden dann natürlich gerne selbst als potenzielle Kandidaten teilnehmen. Das verursacht Interessenkonflikte, klar. Wenn jemand wie Torsten oder Vincent "das Gesicht" des Preises wären, wie sähe es dann aus, wenn sie mit eigenen Werken auf den Listen stehen und am Ende gar gewinnen? Eine einfache Lösung habe ich nicht, die gibt es wahrscheinlich nicht.

    Das stimmt leider. Ich erinnere mich an die Verleihung von Skoutz, oder sowas, wo jemand der Veranstalter einen Preis für sein Star Trek Buch bekam. Viele haben es ihm nicht gegönnt, weil er zum Orgateam gehört hat. Mit persönlich ist es wumpe, ob so jemand gewinnt. Wenn das Werk es verdient hat, dann hat es das verdient. Und Vetternwirtschaft gibt es immer und überall. Diese Missgunst fand ich viel schlimmer.

    Ich fände es eine interessante Überlegung, die Kategorien des Vincent Preis zu reduzieren. Zum Beispiel keine Kategorie mehr für Kurzgeschichten, sondern nur noch eine für Kurzgeschichten-Sammlungen oder Anthos. Das würde viel Zeit und Arbeit sparen. Oder vorübergehend nur noch den Sonderpreis vergeben. Für den Sonderpreis sind keine langen Listen erforderlich.

    Ich finde die Kategorie Kurzgeschichten sehr wichtig. Viele Autoren schreiben nur solche oder werden dank ihnen entdeckt.

    39 Positionen stehen zur Auswahl. Warum man dann en masse 38 links liegen lässt und für eine Position abstimmt, wird sich mir nie erschließen.

    Ich bin froh das es mein letzter Vincent Preis ist. Schade, aber der Egotrend zieht sich ja durch die komplette Gesellschaft.

    Wow. Ich wollte noch abstimmen, frage mich aber, ob das noch Sinn macht. Es ist wirklich schade, dass so etwas immer wieder vorkommt. Gerade dieses Jahr hatte ich mich für mehrere Leute gefreut und den VP noch mal bewerben wollen, damit er wieder mehr Aufmerksamkeit kriegt.

    Letztes Jahr suchte der Bastei Lübbe Verlag Fangeschichten zu John Sinclair. Die drei besten wurden von Dietmar Wunder, der aktuelle John Sinclair Sprecher in den Hörspielen und Synchronsprecher von z.B. Daniel Craig eingesprochen. Meine Geschichte machte tatsächlich den ersten Platz. Ich wurde zur Sinclair Night in Köln eingeladen, wo Dietmar Wunder und Jason Dark anwesend gewesen sind und meine Geschichte lobten. Dietmar Wunder trug einen Großteil davon vor. Kurz darauf wurde sie dann auch online gestellt:

    Will ich mir bald endlich mal zulegen. Der Charakter klingt eher nach einem Anti-Helden, was sehr unterhaltsam sein könnte.