Beiträge von Thomas W.

    Zuletzt habe ich "Alien vs. Captain America" gelesen. Ein wirklich unterhaltsames Pulp Abenteuer mit SciFi, Horror und Superheldenelementen. Trotz Action und markiger Sprüche geht es teils düster und heftig zu. Hat richtig Spaß gemacht und ich freue mich bereits auf "Punisher vs. Predator", da es ebenfalls vom Autoren Frank Tieri geschrieben wurde. Das Treffen zwischen Wolverine und dem Predator von Benjamin Percy fand ich leider langweilig.

    Außerdem habe ich "Geiger Vol. 2" von Geoff Johns und Gary Frank gelesen. Der erste Band hatte mich sehr begeistert, der zweite ist immer noch gut. Ein wenig wirken Geiger und seine Freunde aber wie Stehaufmännchen und die Handlung etwas dünn. Es hat Spaß gemacht die Geschichte aus der Postapokalypse um Monster, Mutanten und Menschen mit Superkräften zu lesen. Aber ich befürchte, dass der Einstieg am besten war, der Erfolg dann eine monatliche Serie zuließ, die vielleicht weniger zu erzählen hat.

    Okay, Moan hat mich wieder neugierig auf mehr von Junji Ito gemacht. Die Geschichten waren super, wenn auch das eine oder andere Ende etwas abgehackt wirkte. Nach viel Story und einem Spannungsaufbau war plötzlich Schluss. Als würde ein Teil der Story fehlen. Dennoch sehr unterhaltsam.

    Neben der oben genannten Sammlung will ich noch mit Junji Itos "Moan" anfangen. Bisher haben mir seine längeren Werke (Uzumaki, Gyo, Tomie) am meisten zugesagt und zum Beispiel die Geschichten in "Smashed" weniger (Gute Ideen, aber viel zu wenig draus gemacht), dennoch möchte ich mehr von ihm lesen.

    Eigentlich interessierte mich diese Serie nicht, aber inzwischen bin ich wegen ein paar Meinungen bei FB und Amazon neugierig. Der Trash Faktor scheint recht hoch zu liegen.

    Ich fange heute mit der Bill Everett Atlas Collection an. Everett hat in den 50ern viele Horrorcomics gezeichnet, war aber auch an der Erfindung von Marvels Daredevil, Sub-Mariner und dem Zombie Simon Garth beteiligt. Der Band ist ein richtiger Klopper. Gebunden, großformartig, schwer. Neben Comics enthält er viele Infos und Cover Nachbildungen.

    Horrotica ist mit aufgenommen, ich bin mir aber nicht sicher, ob die Schattenjäger wirklich als Heftromanreihe durchgeht. Der Umfang von Band 1 liegt bei 142 Seiten. Das ist meiner Meinung nach eher ein dünnes Buch. Sorry, falls ich da kleinlich wirke, aber vielleicht ist es eher etwas für die Kategorie um Romane.

    Teenage Mutant Ninja Turtles: Battle Nexus

    Man kennt ja diese "Jeder gegen jeden" Comics. Irgendwer stellt sich als stärkster von allen heraus, dafür werden erstmal unzählige Figuren in den Topf geworfen, eine Handlung gibt es keine. Aber Battle Nexus macht seine Sache gut. Tatsächlich gibt es recht wenige Figuren, bzw. Varianten aus über 40 Jahren Geschichte Ninja Comics. Der Fokus liegt stark auf den IDW Comics Versionen, andere kommen kurz zum Zug. So kann die Geschichte sehr gut unterhalten. Was schnell draus wird, wenn man nur auf Fan Service setzt und überladen viele Varianten in endlosen Kämpfen nutzt, zeigt ein kurzer Epilog. Dort gibt es neben zahlreichen Figuren ebenso viele Dialoge, keine Handlung und obwohl es nur ein paar Seiten sind, nervt es ein wenig. So wurde hier alles richtig gemacht. Die eigentliche Handlung konzentriert sich auf das Wesentliche, der Epilog ist ein "Was hätte sein können, aber seid froh, dass es nicht so wahr."

    Dc Comics: New Frontier von Darwyn Cooke und Dave Stewart. Was für ein großartiger Comic. Erinnert ein wenig an Alan Moores Watchmen, da die bekannten DC Figuren zur Zeit der Fünfziger historische Ereignisse miterleben oder eben auch ein Teil davon sind. Die Action hält sich eher im Hintergrund und kommt somit viel besser zur Geltung. Cookes Zeichnungen sind perfekt für diese etwas pulpige Erzählung, die sich immer weiter und mehr entwickelt. Es fällt mir wirklich schwer, dieses Werk aus den Händen zu legen. Gleichzeitig möchte ich nicht zu schnell damit fertig sein.

    Die hinzugekommenen Serien werde ich noch mit aufnehmen, möchte aber abwarten, bis auch Basteis neue Serie "Horrotica" offiziell erschienen ist und diese mit eintragen. Dann habe ich weniger zu bearbeiten.

    Ich freue mich extrem drauf. Die Idee, dass die Handlung kein Spiel aufgreift, sondern eine Geschichte in diesem Universum erzählt, finde ich klasse. Die Spiele sind halt die Spiele und es ist eine Sache, die Figuren zu lenken und eine andere, das alles filmisch halbwegs umgesetzt zu sehen. Bei Silent Hill hat es zu Beginn ja toll funktioniert. Die Spiele bieten halt Stoff für eine gute, eigenständige Handlung. Ich denke, dass da das Geheimnis für ähnliche Spiele wie RE liegt, was gerade in den frühen Zeiten auch einen großen Fokus auf Horror, statt auf Action legte.