Beiträge von PiercedEye

    Die Dosierung macht es hier, schätze ich. Ich hatte in der Regel 1 Folge am Tag geschaut und rechtzeitig vor Start der 3. Staffel die ersten beiden nochmal angeschaut, damit ich alles wieder im Kopf hatte. Ein bißchen Zeit sollte man sich durchaus nehmen, um die jeweilige Folge etwas sacken zu lassen und darüber nachzudenken. Daher nicht gerade die ganze Staffel am Stück schauen.

    Das hört sich an als wären die alten Übersetzungen schlechter sind als die neuen.

    Worin unterscheiden sich die Übersetzungen?

    Die in den Suhrkamp-Ausgaben orientiert sich wohl mehr am Sprachgebrauch zu Lovecrafts Zeiten, die von Festa ist moderner (ja, das ist keine Wertung, was von beiden besser ist)

    Ein paar Eindrücke in einem anderen Forum:

    https://foren.pegasus.de/foren…61-festa-contra-suhrkamp/


    Ich selber habe von Lovecraft keine Dubletten - einen Band von Suhrkamp und zwei einzelne von Festa, die aber nicht die Geschichten aus dem Suhrkamp-Band beinhalten.

    Ich fand die 3. Staffel etwas schwächer als die ersten beiden, aber immer noch besser als so viele andere Serien. Ganz hohes Niveau und auch sehr anspruchsvoll mit den verschiedenen Zeit- und Realitätsebenen. Auch gerade die Jungdarsteller agieren besser als man es von mancher anderen deutschen Produktion mit Jungdarstellern gewohnt ist.

    Dead Sea war mein erster Curran, hatte mir sehr gut gefallen, allerdings hatte ich zuvor auch noch nie etwas thematisch vergleichbares gelesen. Das war quasi mein Einstieg in den Horror abseits der Klassiker und des Mainstreams à la King und Koontz.

    Der Klappentext klingt jedenfalls schon mal ganz gut.


    Da mir andere Lovecraft-Epigonen von Curran (Die Wiedererweckten des Herbert West, Das Leichenhaus, Der Schatten des Jägers) gefallen haben, werde ich es hiermit wohl auch mal versuchen.

    Der futtert sich den Speck nicht für die Rollen an. Der hat da ein tatsächliches Problem mit. Wobei Problem halt individuell anders gewertet wird.

    Tatsächlich? OK, meine, es irgendwo gelesen zu haben, dass er sich für eine Rolle viel angefuttert hatte. Kann natürlich auch eine Ausrede gewesen sein.


    Edit: Wikipedia schreibt:

    Die Veränderung der Haartracht, des Akzents, der Intonation und der Silhouette sind für Russell Crowe integrale Bestandteile für die individuelle Charakterisierung seiner jeweiligen Filmfiguren. So nahm er für seine Rolle in dem Film Insider, 1999, 63 Pfund (29 Kilogramm) zu, für Der Mann, der niemals lebte, 2008, ebenfalls. Für die Rolle des Boxers Jim Braddock in Das Comeback unterzog sich Crowe einem intensiven Boxtraining im Stil der 1930er Jahre und nahm 23 Kilo ab.[41] Damit das schüttere Haar des Mittfünfzigers Dr. Wigand in Insider mittels eines Haarteils realitätsnah dargestellt werden konnte, ließ sich der Vierunddreißigjährige sein dichtes Haupthaar vollständig abnehmen.[42] Von Juni bis Dezember 2011 unterzog sich Crowe in Vorbereitung auf mehrere Filmrollen 2012 einem gluten- und alkoholfreien Diät- und Fitnessprogramm, das aus Walken, Mountain Biking, Gewichtheben und Training im Fitness-Studio bestand. Er nahm in diesem Zeitraum 42 kg ab (von anfänglichen 130 kg auf 88 kg)

    Ich glaube, das kann teilweise auch daran liegen, dass gerade dort am ehesten phantastische Themen in den Lyriks verarbeitet werden, bei Mainstream-Charts-Musik ist das eher selten der Fall.

    Ich glaube, das geht allen so mit dem Ende der Serie. Die 6. Staffel fand ich noch gut, auf die 7. hätte ich aber auch gut verzichten können, da war vieles zu schnell abgehandelt, was dann wohl auch mitschuld an dem verkorksten Finale hatte.


    Ob der Martin das dann mit den Büchern noch wieder ausbügeln kann? Gerade den letzten, 5. Band fand ich, hatte er sich etwas verzettelt mit den Anzahl Erzählperspektiven und Handlungsstränge.

    Finds immer besser, wenn eine Anthologie breit gefächert ist, statt jede Geschichte das gleiche Thema, die gleiche Heftigkeit, die gleiche Machart bedient.


    Diese Anthologie fand ich nicht schlecht, wenn auch kein Vergleich zu so manchen Anthologien aus anderen Verlagen.