Beiträge von hardt

    Ehrlich gesagt finde ich es eine dreiste Unverschämtheit von Pinkgogo, dieses Manifest hier ins Spiel zu bringen und es sogar für sehr unangebrachte ad-hominem-Angriffe auf fancy zu nutzen, obwohl der User selber sagt, dass er weiß, dass die Resolution nichts mit dem Rest zu tun hat.


    Zudem finde ich, wenn Katla einen Beitrag von Rezensionsnerdista löscht, weil das Buch, über das sie dort schreibt, nichts mit dem Tillmann-Buch zu tun hat, dann sollte sie auch die Ausführungen zum Manifest löschen, denn die haben ja wohl ebenfalls nichts damit zu tun.

    Für dieses Manifest gibt es, so wie ich sehen kann, überhaupt keine Unterzeichner. Das ist sowieso eine sehr wirre und seltsame Homepage. Sieht für mich eher so aus, als wäre alles außer der Resolution zum Kemmler-Fall rein auf dem Mist desjenigen gewachsen, der im Impressum steht. Und das ist nicht Michael Tillmann und auch niemand anders, der hier völlig unzulässig angegangen wurde.

    Hier werden aber die ganz großen Geschütze rausgeholt: Wenn du die woke Bewegung kritisierst, dann willst du in Wirklichkeit Frauen vergewaltigen und in Ruhe Transmenschen unterdrücken. Eine Nummer kleiner habt ihr es nicht?


    Es ist ein Buch, von dem ihr noch nicht eine Zeile gelesen habt, und allein der Begriff anti-woke lässt euch die Wände hochgehen und treibt euch in immer wildere Spekulationen darüber, was wohl darin stehen könnte.


    Warum in alles in der Welt glaubt ihr, man dürfe die woke Bewegung nicht kritisieren? Ist sie unfehlbar wie der Papst?


    Das bringt mich noch einmal auf das Thema des sexistischen Bildes. Selbstverständlich ging es nicht um die reine Nacktheit, und wir sind hier auch nicht auf reine Vermutungen angewiesen, denn es steht deutlich im verlinkten Thread: Es ging um ein unterstelltes Machtverhältnis zwischen dem (von unseren wackeren woken Zensoren trotz ihrer Gender-Aufgeschlossenheit automatisch männlich gelesenen) Astronauten und der sich faul dahinlümmelnden Dame. Im Laufe der Diskussion wurde immer deutlicher, dass diese Interpretation alles mögliche, aber nicht vollkommen eindeutig war.


    Und trotzdem kamen der urteilenden Person einfach nicht die Worte über die Lippen: Ich könnte mich geirrt haben.


    Woke Menschen irren sich offenbar nie. Darum ist das auch nichts für mich.

    Zur sog. "Resolution":

    Kompromiss hin oder her - im Text stehen Sachen wie "Die Wokeness-Ideologie breitet sich [in der Gesellschaft] aus" oder "ideologisch motivierte Pseudoargumentation" ... wenn ich da meinen Namen druntersetze, dann stimme ich dem offensichtlich inhaltlich zu und muss mit dem Bild leben, was ich damit abgebe. Und eben damit, dass das viele ziemlich verheerend finden.

    Ich finde die Resolution auch nicht gerade besonders glücklich formuliert. Nur sehe ich überhaupt keinen Unterschied zu den aggressiven und verächtlichen Tönen, die sich hier im Thread "auf der andern Seite" zu hören waren.


    Allgemein ist das Bild, was die "woke", progressive Seite zur Zeit abgibt, aus meiner Sicht ebenso verheerend.


    Du meinst, einfach blockieren ist die Lösung? Ernsthaft? Was meinst du, wie der ganze Kindergarten-Scheiß enden wird?


    Meine Frau ist Sozialarbeiter und damit wurde ich als braver Ehemann zu dem Glauben hinerzogen, dass die einzige Lösung für solche Probleme Dialog ist. Dass diese grundlegende Übereinkunft aufgekündigt wurde, finde ich persönlich sehr bedenklich.

    Anti-Wokeness ist in allererster Linie ein Marketing tool, das von Menschen verwendet wird, die nicht wissen wie man differenzierte Kritik anbringt, oder es wüssten, aber darauf verzichten. Anti-Wokeness läuft über das Märtyrerprinzip (DIE wollen uns mundtot machen!) und zieht damit auch Unterstützer an, die ansonsten völlig andere politische Ansichten haben, z. B. Zensurgegner. Das sehe ich in den USA, aber auch an dieser kleinen Liste.


    Ich denke es ist ein ungeschicktes Label, weil es spießige Engstirnigkeit verspricht, ein Wink an bereits Gleichdenkende. Und Phantastik lebt doch eher von der Ungebundenheit, der Überraschung und dem Staunen. Kreativität und Transgression anstelle des Erwartbaren, der reinen Selbstbespiegelung.

    Der Erfolg der Romantasy ist aber vielleicht ein Indiz, dass aktuell in der Phantastik eben Bestätigung gewünscht wird, keine Herausforderung.

    Nun, Katla, dies war der erste Beitrag in dieser Beschimpfungsorgie aus lauter raunenden Andeutungen von Mobs und schlimmen Namen auf Listen, uiuiui, der etwas Argumentation ins Spiel gebracht hat. Danach hat der Thread durchaus an Substanz gewonnen, aber es herrscht noch immer ein sehr selbstgerechter, aggressiver Ton.


    Nun, was solls. Wie ich Michael T. einschätze, ist das genau der Grund, warum er diesen Untertitel gewählt hat. Er hat also bekommen, was er sich gewünscht hat würde ich sagen.


    Zu der Unterschriftenliste hat fancy ja schon einige Hintergründe geliefert.


    Die sehr ausufernde Diskussion zum ursprünglichen Fall kann man hier nachlesen:


    #toosexyforkurdlaßwitz - Awards
    Seite 1 von 5 - #toosexyforkurdlaßwitz - geschrieben in Forum Awards: Dieses Cover ist vom Vorauswahlgremium des Kurd Laßwitz Preises als extrem sexistisch…
    scifinet.org

    Aus der resolution: >>Es ist nicht Aufgabe eines Preiskomitees zu bestimmen, was Diskriminierung ist.<< was nichts anderes ist als klöckners und rechtsens forderung nach neutralität im politischen diskurs ... pfui sag ih

    Reines Interesse:

    Weißt du, um welches Titelbild genau bei dem "eindeutig sexistischem Cover" ging?


    Es ist erstaunlich, dass ein kurzer Halbsatz "Anti-Wokeness Phantastik" manchen Menschen völlig ausreicht, um ein Buch und zudem den Autor als Menschen einzuordnen.


    Ich vermute allerdings andererseits, dass sich Michael T. in seinem Buch genauso fanatisch auf den gefühlten Gegner auf der anderen Seite einschießen wird.


    Was soll's, ist doch eh vergebene Liebesmüh.

    Chronosis (Graphic novel)

    script by Reza Negarestani & Robin Mackay

    full colour artwork by Keith Tilford


    Paperback

    ISBN: 9781913029548

    Pub date: March 23, 2021

    Publisher: Urbanomic

    152 pp., 7 x 11 in, color illus.


    Ich habe das Buch heute im Briefkasten vorgefunden und schon mal hineingeschnuppert. Ich bin ein wenig enttäuscht, es ist nicht ganz das, was ich aufgrund der Beschreibung erwartet hatte, zudem gefällt mir der Zeichenstil nicht wirklich.


    Nun, ich bin gespannt, ob die philosophischen Gedankengänge, die sich in der Geschichte verbergen, das wieder herausreißen. Das werde ich dann zu gegebener Zeit hier berichten.


    Ansonsten kann sich jeder schon mal ein genaueres Bild vom Inhalt und vom Zeichenstil machen, denn es gibt eine 22-seitige SW-Version, die zum 10jährigen Jubiläum des Magazins e-flux 2018 erschien, und dieses Magazin hat diese Version online gestellt.

    seine Phantastik / -auffassung bzw. Philosophie ist stark mit postiven Betrachtungen zu abrahamistischen Religionen durchzogen, sodass es für mich uninteressant, um nicht zu sagen unlesbar, wurde.


    Da bin ich nicht so leicht abzuschrecken wie du, denke ich.


    Zudem klingt es ganz anders, wenn mir Deepseek dieses Buch anpreist:


    Eine KI würde doch nicht lügen, oder?


    Übrigens bin ich durch diesen Hinweis auf den Comic "Chronosis" gestoßen, eine Zusammenarbeit zwischen Reza Negarestani und Keith Tilford, und den habe ich mir auf jeden Fall schon mal bestellt, denn dem folgenden Klappentext konnte ich nicht widerstehen:


    Zitat

    Approaching the comic medium as a supercollider for achieving maximum abstraction, in Chronosis artist Keith Tilford and philosopher Reza Negarestani create a graphically stunning and conceptually explosive universe in which the worlds of pop culture, modern art, philosophy, science fiction, and theoretical physics crash into one another.

    Taking place after the catastrophic advent of the birth of time, Chronosis narrates the story of a sprawling multiverse at the center of which monazzeins, the monks of an esoteric time-cult, attempt to build bridges between the many fragmented tribes and histories of multiple possible worlds. Across a series of dizzying overlapping stories we glimpse worlds where time flows backward, where the universe can be recreated every five minutes, or where rigid facts are washed away by the tides of an infinite ocean of possibility.

    A unique fusion of comics culture and philosophical cogitation, this conceptually and visually mind-expanding tale takes the reader on a dizzying rollercoaster ride through time, space, and thought.

    Ich vermute, dass solche Frickeleien auch in Zukunft für AIs problematisch bleiben. Denn es reicht nicht, wenn hier eine größtmögliche Wahrscheinlichkeit einer Wortkette bzw. Bedeutung errechnet wird und das Ergebnis dann irgendwie okay klingt, weil wir eben auch Worte nach Wahrscheinlichkeiten wählen. Allerdings ist dieses 'übertragene Bedeutung' eine Transferleistung, die mit eigenem Erleben zu tun hat und mit der Fähigkeit, Gegenstücke zu erkennen, die auf den ersten Blick nicht passen (z.B. frying pan/fire und Regen/Traufe).

    Ich denke, da werden die Programme besser werden. Zudem ist dein Vergleichswert, die menschliche Übersetzung, ja auch nicht perfekt. Auch Menschen machen hier Fehler (und arbeiten meist unter Zeitdruck). Du hast ja oben ein aktuelles Beispiel genannt, bei dem ein menschlicher Übersetzer das Idiom nicht erkannt hat.


    Das Erkennen von Redewendungen sollte man einer KI relativ gut beibringen können, und dann braucht es nur eine Datenbank, wo das entsprechende Idiom in der Zielsprache drin steht, bzw. die wörtliche Bedeutung, falls es kein passendes Idiom in der Zielsprache gibt. Wenn man diese Bausteine mit der jetzigen Funktionsweise von Textgeneratoren bzw. automatischen Übersetzern verknüpft, sollte das gute Ergebnisse bringen.


    Zudem würde ich eigentlich auch beim stupiden Trainieren erwarten, dass irgendwann das Idiom erkannt und korrekt übertragen wird. Denn Trainieren heißt ja wohl, dass das System anhand von Beispieltexten lernt, dass diese Redewendung sehr häufig durch jene Redewendung übersetzt wurde. Es gibt allerdings immer ein Kontextproblem: Wenn die KI nicht erkennt (und die KI erkennt ja nichts), in welchem Kontext der Text spielt, kann eine Übersetzung halt falsch sein, egal wie häufig sie in anderen Kontexten angewendet wurde.


    Und was das Lernen durch Trainieren angeht: Hier wird der zunehmende Einsatz von automatischen Tools selbst zum Problem. Wenn alle Texte nur noch mit Programmen übersetzt werden, trainiert das System irgendwann nur noch mit eigenen Texten. Und kein menschlicher Übersetzer wird mehr einen Text erstellen, in dem ein Schiff mit Mann und Maus untergeht, aus dem die KI das lernen könnte.


    2. So richtig killermässig wird es, wenn man das Idiom als Idiom übersetzen und gleichzeitig das fremdsprachige Bild beibehalten muss, weil das Original später genau auf das Bild Bezug nimmt.

    Das stelle ich mir gerade bei dem Beispiel pan/fire vs Regen/Traufe ziemlich schwierig vor ...



    Nachdem wir so lange über Übersetzungen gesprochen haben, möchte ich noch einmal einen Bogen zurück zum Thema des Fadens schlagen. Lohnt es sich überhaupt, Dr. Nikola bzw. Guy Boothby zu lesen?


    Ich habe zum Beispiel den folgenden Überblicksartikel gefunden:


    Guy Boothby und der sinistre, hypnotische Dr. Nikola und seine schwarze Katze [Robert N. Bloch]


    Und wenn andere mit KI-Unterstützung übersetzen, darf ich m.E. auch ein bisschen KI bei Dr. Nikola einsetzen:


    Nee nee, das siehst du ganz richtig: "mit Sack und Pack untergehen" ist kompletter Quark, nämlich eine sog. falsche Kollokation, wenn nicht sogar ein falsch = wortwörtlich übersetztes Idiom. Man zieht mit Sack und Pack um, aber ein Schiff versinkt - genau wie du sagst - "mit Mann und Maus". (Man kann sich jetzt streiten, ob das eine besonders elegante Formulierung ist, aber das wäre dann dem Original anzulasten.)

    Das Original lautet ja:

    ...and went down, lock, stock, and barrel,


    Man kann schön bei Wikipedia nachlesen, was es damit auf sich hat:

    „Lock, stock, and barrel“ ist ein Merismus, der vor allem im Vereinigten Königreich und in Nordamerika verwendet wird und ‚gesamt‘, ‚total‘ oder ‚alles‘ bedeutet. Er leitet sich von den wirksamen Teilen eines Gewehrs ab: dem Schloss, dem Schaft und dem Lauf.


    Es ist also ein fast martialisches Bild, da es um ein Gewehr geht. Dazu ist mir damals wirklich keine schöne Entsprechung eingefallen, darum heißt es bei mir:

    Der Ausläufer eines Zyklons erwischte das Schiff und versenkte es mit allem Drum und Dran


    Ich wusste da nur von zwei Übersetzungen von Dr. Nikola:

    1912 der zweite Band (Dr. Nikola) unter dem Titel "Doktor Nikola und die Geheimgesellschaften in China"

    1912 mit der Vendetta die Vorgeschichte unter dem Titel: "Das chinesische Zauberstäbchen"


    Beide kannte (und kenne) ich nicht. Dann wies mich ein Leser daraufhin, dass die Vendetta bereits 1902 als "Der Mann mit der schwarzen Katze" in der Wochenzeitschrift "Wiener Bilder" erschien.

    An diese Ausgabe kommt man online ran. Ich habe sie jetzt nicht wirklich gelesen, sondern nur die Stellen nachgeschaut, die mir Probleme bereitet hatten. Und dabei stellte ich auch fest, wie hier lock, stock, and barrel übersetzt wurde:


    Sechs Monate später schiffte sich mein Vater auf dem Segler "Helen of Troy" ein, der in den Bereich eines Zyklons geriet, und mit Mann und Maus zu Grunde ging.


    Das finde ich schöner, aber lock, stock, and barrel sind halt tote Dinge, und Mann und Maus nicht, deswegen ist mir die doch sehr naheliegende Redewendung einfach nicht eingefallen.


    Sack und Pack finde ich jetzt nicht so schlimm. Sicher, üblicherweise gehen Schiffe mit Mann und Maus unter, aber wenn man mit Sack und Pack umzieht, mit Sack und Pack unterwegs ist, warum soll man nicht auch mit Sack und Pack untergehen? Ungewöhnlich, ja, aber falsch?

    Ich habe mir die Ebooks auf Amazon näher angesehen. Ziemlich schnell fällt natürlich auf, dass, wie schon bei den Jack-Mann-Romanen, kein Übersetzer angegeben ist, weder auf der Amazon-Produktseite, noch im Buch selbst (soweit man in der Leseprobe sehen kann). Ich würde stark darauf tippen, dass die Bücher mit einen automatischen Übersetzungsprogramm wie Deepl übersetzt und dann überarbeitet worden sind. Das mache ich auf meiner Website inzwischen häufig auch.


    Nehmen wir aus dem ersten Band das Beispiel:


    "It's really the most extraordinary affair I ever had to do with, he remarked to the placid face of the clock above mentioned. "And as I've been in the business just three-and-thirty years at eleven a.m. next Monday morning, I ought to know something about it. I only hope I've done right, that's all."


    Gibt man das auf Deepl ein, erhält man:

    „Das ist wirklich die außergewöhnlichste Angelegenheit, mit der ich je zu tun hatte“, bemerkte er zu dem ruhigen Gesicht der oben erwähnten Uhr. „Und da ich am kommenden Montagmorgen um elf Uhr erst seit dreiunddreißig Jahren in diesem Geschäft bin, sollte ich eigentlich etwas darüber wissen. Ich hoffe nur, ich habe alles richtig gemacht.“


    Und genauso steht es im Ebook in der Leseprobe.


    Wie komme ich gerade auf dieses Beispiel? Weil ich mich frage, was wohl mit dem ruhigen Gesicht der Uhr gemeint sein soll, und mich das auch vor etwa 15 Jahren gefragt habe. Gelöst hatte ich das, indem der Mann bei mir direkt mit der Uhr spricht. Auch sonst war ich etwas freier, statt die oben erwähnte Uhr sage ich genau, welche Uhr oben erwähnt wird (es gibt nämlich zwei, allerdings nicht in der neuen Übersetzung!).


    "Das ist wirklich die außergewöhnlichste Angelegenheit, mit der ich jemals zu tun hatte", erklärte er der Uhr auf dem Kaminsims. "Und das will, da ich nächsten Montag um 11 Uhr morgens dreiunddreißig Jahre in diesem Geschäft bin, einiges heißen. Ich kann nur hoffen, dass ich alles richtig durchgeführt habe."


    Ich finde auch jetzt noch, dass meine Version angenehmer klingt, und trotzdem den Inhalt des Originals wiedergibt.


    Interessant fand ich, wie die neue Übersetzung mit einem bestimmten Fehler im Original umgeht.


    Das Problem wird hier genauer beschrieben:

    Eine Frage der Übersetzung


    Und ich habe hier erklärt, warum ich das heute anders sehe und weder meine Korrektur durchführen würde, noch die der anderen mir bekannten alten Übersetzung:

    Übersetzungen und unzuverlässige Erzähler


    Und da die automatische Übersetzung stumpf übersetzt, folgt sie meiner späten Einsicht und lässt den Erzähler Hatteras dummes Zeug erzählen und sich so als unzuverlässigen Erzähler zeigen. So weit, so gut, allerdings heißt es dann an dieser Stelle auch:


    Original:

    She, poor soul, died of fever in the Philippines the year I was born, and he went to the bottom in the schooner Helen of Troy, a degree west of the Line Islands, within six months of her decease; struck the tail end of a cyclone, it was thought, and went down, lock, stock, and barrel, leaving only one man to tell the tale. So I lost father and mother in the same twelve months, and that being so, when I put my cabbage-tree on my head it covered, as far as I knew, all my family in the world.


    Deepl (und fast identisch das neue Ebook):

    Sie, die arme Seele, starb in dem Jahr, in dem ich geboren wurde, auf den Philippinen an Fieber, und er ging innerhalb von sechs Monaten nach ihrem Tod mit dem Schoner „Helen of Troy“ ein Stück westlich der Line Islands unter; man glaubte, er sei in das Ende eines Wirbelsturms geraten und mit Sack und Pack untergegangen, so dass nur ein Mann zurückblieb, um die Geschichte zu erzählen. So verlor ich Vater und Mutter in denselben zwölf Monaten, und als ich mir meinen Kohlbaum auf den Kopf setzte, umfasste er, soweit ich wusste, meine ganze Familie auf der Welt.


    Zugegeben, Sack und Pack ist schöner als mein Drum und Dran (allerdings nicht so schön wie Mann und Maus, was eine andere alte Übersetzung daraus machte).


    Aber:


    Was für einen Kohlbaum setzte er sich auf den Kopf? Ich habe aus dem letzten Satz gemacht:

    So verlor ich Mutter und Vater innerhalb eines Jahres und blieb ohne jede Familie zurück.

    (Wörtlich gemeint ist wohl der Stammbaum, bei dessen Aufzeichnen er nicht sonderlich weit kommt.)


    Nun sehe ich deutlich so manche Schwäche meiner Übersetzung, aber trotzdem würde ich persönlich die überarbeitete automatische Übersetzung wohl nicht wirklich genießen können.