Beiträge von Ernst

    Ah, der Dirk war schon wieder schneller als ich.


    Ich freue mich sehr, dass ich Ina und Daniel im Zuge der Signieraktion in Köln und Langenselbold endlich mal persönlich kennen lernen durfte. An dem Tag bin ich 1024 km durch Deutschland getuckert. %X

    Wir werden bei dem einen oder anderen Projekt bestimmt wieder zusammenarbeiten.

    Von Daniel wird es sicher in fernerer Zukunft einen sehr persönlichen Band mit seinen S/W-Grafiken und Texten geben, A4 natürlich und auf Kunstdruckpapier.. aber dieses Projekt braucht Zeit. Die ersten Zeichnungen, die ich dazu gesehen habe, sind echt toll.

    Timo Mengel: Keine Eile. Wenn du Necroscope mit deiner Ide kombinierst und alles mit ein wenig Fantasy würzt, bist du auf einem guten weg. Bitte anstatt Mädchen eine erwachsene Frau nehmen, jugendliche Protagonisten werden von Lesern gemieden, wenn es sich nicht gerade um Jugendbücher handelt. Und vor allem keine Studentin!


    Katla Buchtitel nenne ich hier bewusst keine, denn das führt zu Kopien. Ich mag es schon nicht, wenn auf Büchern steht: Wenn sie Autor xy lieben, dann ...

    Ich weiß, es ist schwierig mit mir. Aber ich will mal nicht so sein. [shnt]Lukianenko ist ein guter Startpunkt.

    Würde dir eine Richtung wie - sagen wir mal - Necroscope zusagen? Oder weniger düster, weniger Blut?

    Ja, aber mit deutlich weniger Blut. Düster darf es schon sein. Ein Handlungsträger, der in allen Texten vorkommt, wäre ein gutes und verbindendes Element, zusammen mit dem Ort der Handlung. Harry Dresden wäre ein Beispiel dafür (aber nicht unbedingt der Tonfall, in dem die Bücher geschrieben sind). Wie gesagt, nur ein Beispiel, weil du Necroscope erwähnt hast.


    Katla hatte auch angefragt und ich hatte ihr geantwortet (hier gekürzt):
    Maritimen Horror kann ich mir zwar vorstellen, aber das bestimmende Element ist Fantasy.Tiere, Menschen oder Geheimbünde mit seltsamen Fähigkeiten, ob nun real oder Legende, wären so ein Beispiel für das Fantasy-Element, das enthalten sein sollte.

    Das lässt sich mit Isolation, Wahnsinn, Wetterextremen etc. gut verbinden.


    Vielleicht wird es euch jetzt ein wenig klarer, was ich persönlich mit Fantasy meine.

    Und schön, dass man hier im Forum diskutieren kann. Ist mir viel lieber als Facebook.

    Als Themenfeld würde ich sehr gerne die Psycho-Schiene bedienen.

    Ich hatte schon befürchtet, dass es hier im Phantastikforum in diese Richtung gehen würde. Meine Vorgaben waren Science Fantasy, Dark Fantasy und Urban Fantasy.

    Das bestimmende Element ist Fantasy, so hatte ich es auch geschrieben. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt Kuschelvampire und wunderschöne Elfenmädels mit spitzen Ohren.

    Für SF, Horror und Phantastik gibt es Magazine, ich möchte den Herausgebern absolut keine Konkurrenz machen, man hat ja in einem so überschaubaren Feld eh zu kämpfen, um ein Magazin am Leben zu erhalten.

    Ein weiterer Punkt war, dass die Erzählungen handlungsgetrieben sein müssen. Im Vordergrund steht der Plot, dem hat sich alles unterzuordnen. Dass die Texte darüber hinaus sprachlich gut sein müssen, halte ich für eine Selbstverständlichkeit.

    Ich weiß natürlich, dass viele hier im Forum mit Fantasy in all seinen Spielarten nicht viel am Hut haben, und mancher sagen wird: "Da bin ich raus". Dafür habe ich vollstes Verständnis.

    Die Ausschreibung, die noch nicht mal eine Ausschreibung war, ist nicht speziell für das Phantastikforum zugeschnitten, sonst sähe sie anders aus, ich hatte meine Gedanken dazu auf Facebook gepostet.

    Es ist gut, dass du nachgefragt hast, bevor du dir massig Arbeit machst.

    Danke für eure Emails und PMs. Beantworte ich im Laufe des Tages.

    Es kristallisieren sich 4 oder sogar 5 Projekte heraus, 3 davon hier im Forum: Timo, Katla und Fancy. Dazu etliche Leute, die gerne mitschreiben würden. Wenn die Zines halbjährlich erscheinen sollen, dann haben wir schon jetzt einen Zeithorizont von beinahe 3 Jahren!

    Fancys schrieb mir:

    Ich denke, dann sollte das am besten mit Exposé laufen, wie bei den Serien. Thema vorgeben, ggf. gemeinsam das Exposé verfassen, dann die einzelnen Kapitel vergeben. Die Autoren sollten gut aufeinander eingespielt sein, aber einer sollte den Hut aufhaben. Disziplin muss die Voraussetzung für alle sein. Wer immer wieder Extrawürste braucht, hat in einem Team, das Termine einhalten will, nichts zu suchen.


    Besser kann man es nicht formulieren.


    Mein Vorschlag wäre: Die 3 oben genannten Initiatoren stellen bei Gelegenheit ganz kurz ihre Idee vor und vielleicht finden sich dann hier im Forum Autoren, die hier oder dort oder da mitarbeiten wollen.

    Danach sehen wir weiter.


    Ach ja: Keine Zombiegeschichten!

    Neuer Versuch, ich konnte auf die Zitate nicht antworten, weil ich die nötigen Zugriffsrechte nicht besitze, Seltsam.


    Timo:

    da der Wurdack-Verlag an erster Stelle aber für SciFi steht, fürchte ich fast, dass das Genre den größten Platz einnehmen wird.


    SF habe ich bewusst komplett ausgeklammert. Da gibt es schon genügend Magazine und mit den Herausgebern bin ich seit Jahren befreundet (nicht im FB Freundes Modus)


    Ross

    Ich habe nur den Weg der SF Kurzgeschichten verlassen, weil ich gemerkt habe oder für es so wahrgenommen habe, das es in diesem Genre einen unheimlich hohen Anspruch gibt den ich damals noch nicht gerecht werden konnte.


    Der Anspruch ist hoch, aber das, was ich angebote bekomme, ist teilweise unterirdisch. Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei SF oft weit auseinander. Ich komme ursprünglich aus der Phantastik-Ecke und fühle mich da auch Zuhause. Und ich bin gerade "back to my roots". Du brauchst keine Berührungsängste zu haben. Die Zusammenarbeit mit mir ist nicht leicht, aber immer konstruktiv.


    Nina

    Das wird es sich nicht so vorstellen, aber das ist, was hauptsächlich unter "Urban Fantasy" bei anderen Verlagen läuft. Vielleicht ist eher so in Richtung wie "Der Golem" gefragt? - Da der in Prag spielt, wäre das ja auch "dark" und "urban".


    In Prag hat man die Gräber von zwei Vampirinnen gefunden.

    Nina, da müssen wir unbedingt mal hin. Einen Community-Ausflug machen.

    Und der Untergrund von Wien ist auch ganz spannend. Sobald es wieder geht, möchte ich eh nach Wien und einige Leute besuchen.


    [Ber]



    Wir sind ja immer noch in der Diskussionsphase, Wenn ich Science Fantasy oder Urban vorgebe, dann liegt der Schwerpunkt auf Fantasy, das Science wird nur berührt. Was ich nicht möchte ist Chtulhu, Horror und Splatter. Für diese Themen gibt es bereits Veröffentlichungsmöglichkeiten.

    Es muss sich auch nicht unbedingt um ein Herausgeberteam handen, Autorenteams, die gleichzeitig Autoren und Herausgeber sind, kann ich mir sehr gut vorstellen. Bei 5-6 Personen durchaus überschaubar.

    Den Ablauf habe ich mir in etwa so vorgestellt: Das Team gibt die Richtung vor, ich präsentiere ein Cover und das Team muss dieses Cover als zentrales Element einbauen. Eine gewisse Herausforderung muß ja schließlich sein und regt das Denken an. Dadurch wir das Ganze nicht eine x-beliebige Anhologie sondern ein geschlossenes, verzahntes Projekt. Durch die Beschränkung auf 5 oder maximal 6 Autoren (bitte vergebt mir, wenn ich nicht gendere) ist die Kommunikation gewährleistet, da jeder den Fortschritt aller anderen kennt. Am besten könnte man das Projekt mit einem Episodenroman vergleichen.

    Von der Erscheinungsform her soll es wie die !Time Machine aussehen. Mein großes Vorbild ist Clarkesworld.

    Und immer im Hinterkopf behalten: Das ist ein Zine! Von Fans für Fans.


    Uns wird am Anfang viel Gegenwind ins Gesicht blasen:

    Leute, die alles schlechtreden.

    Die schon immer wussten, dass ...


    Häme.

    Wut.


    Mickrige Auflagen am Anfang.

    Egal.

    Es ist das letzte große Projekt vor meinem Ruhestand in ein paar Jahren, nach Storyolypiade, Anthologieprojekten, Mark Brandis und D9E.

    Wir werden es durchziehen, komme was da wolle.


    3 Teams kristallisieren sich gerade heraus: Timo, Stefan (östereichische Autoren?) und evtl.Katla (?)

    Updates folgen, alles ist im Fluß ...

    Super! Dann kommt ja Forum intern schon einiges zusammen. Das einzige 'Problem', das ich noch sehe: Wir sind alles Horror/Dark Fantasy Autoren, oder? Sci-Fi hat nur Nina drauf, wenn ich die Namen hier richtig zuordne. Ernst plant ja auch (wie ichs verstehe) einzelne Ausgaben, die sich mit der dunklen Phantstik befassen, da der Wurdack-Verlag an erster Stelle aber für SciFi steht, fürchte ich fast, dass das Genre den größten Platz einnehmen wird. Nicht, dass wir hier tolle Beträge und Projekte herbeifabulieren und letztendlich ist gar nicht so viel Platz :D


    Also ... ich bin offen für vieles.


    Und was SF / Sci Fi oder Hard SF oder Space Opera betrifft ... nun ... bevor ich bei der Goblin Press gelandet bin, war das eigentlich mein erster Weg. Ich habe nur den Weg der SF Kurzgeschichten verlassen, weil ich gemerkt habe oder für es so wahrgenommen habe, das es in diesem Genre einen unheimlich hohen Anspruch gibt den ich damals noch nicht gerecht werden konnte.


    Das wird es sich nicht so vorstellen, aber das ist, was hauptsächlich unter "Urban Fantasy" bei anderen Verlagen läuft. Vielleicht ist eher so in Richtung wie "Der Golem" gefragt? - Da der in Prag spielt, wäre das ja auch "dark" und "urban".

    Da könnte ich mir etwa eine Abstimmfunktion á la Facebook oder Twitter vorstellen.

    Eine Abstimmfunktionund ähnliche Dinge kann man auch ganz prima mit einer DOODLE-Liste realisieren.

    Machen wir im Ruderverein seit Jahren bei der Planung von Regatten, und da sind oft über 120 Leute beteiligt.

    ... die sich die Anthos der bekannten Namen wegen kaufen, aber eben auch um neue, qualitativ vorsortierte SchriftstellerInnen kennenzulernen. Fehlt hierzulande schmerzhaft, funktioniert drüben aber großartig. Sowohl für LeserInnen, als auch für Schreibende.

    Das ist eine Annahme, die leider in keiner Weise zutrifft. Ich habe in den letzten 20 Jahren knapp 100 Anthologien verlegt, und in einigen waren sehr bekannte Namen wie Hardebusch oder Haitz und und und vertreten, und ich muss feststellen, dass sich diese Anthologien genauso schlecht verkauft haben wie alle anderen Anthologien auch. Die beiden besten Anthologien, die ich verlegt habe, waren ein Buch mit Kindermärchen von "Noname"-Autorinnen, das in den ersten beiden Wochen 700 Mal über die Ladentheke ging und Lotus Effekt, eine SF-Anthologie, die sich bisher etwa 1200 Mal verkauft hat. Warum, das weiß ich bis heute nicht. Normalerweise konnte ich echt froh sein, wenn sich eine Anthologie 200 Mal verkauft hat. Gelegentlich waren es nicht einmal 100.


    Zu den sogenannten Lektoraten (bezieht sich jetzt nicht auf diese Anthologie, da ich sie nicht gelesen habe) möchte ich nur sagen: Viele Lektoren und Coaches und Korrektoren im (Klein)verlagsbereich sind krachend gescheiterte (Hobby)autoren, die nun meinen, sie könnten anderen hoffnungsvollen Autoren ihr "Wissen" weitergeben. Und ganz praktisch ist das für diese Leute nebenbei ja auch. Als Autor bekommt man häufig kein Honorar für Kurzgeschichten, als Lektor aber schon.

    Ich kenne Dutzende gescheiterter Autoren, die aus besagtem Grund jetzt in einem Lektorat arbeiten.


    Und Sarina, das war jetzt absolut keine Kritik an dir. Herausgeberin zu sein ist schwer, manchmal nervenaufreibend. Lass dich durch Kritik niemals entmutigen und mach weiter!

    Ernst

    Tolle Arbeit, die ihr da gemacht habt und eine sehr angenehme Preispolitik. [Skl]

    Kann man das Buch vorbestellen, wenn man ein Liebhaber von bestimmten Zahlen ist?


    Es gibt noch keine Leseprobe, weil ich das Buch noch nicht in den Shop gestellt habe. Sobald es bestellbar ist, findet ihr da auch eine Leseprobe.


    Offiziell ist das Buch noch nicht vorbestellbar, aber wenn jemand hier im Forum ein Exemplar haben möchte, bitte einfach eine Email an meine direkte Emailadresse wurdack@wurdackverlag.de

    Bestimmte Zahlen sind natürlich möglich, die 10 ist schon weg.

    Fairer Preis für eine gute Qualität, finde ich. Danke für die Info [Nerdine]

    Dann passt die alte Angabe für das Siefener Buch bestimmt auch.

    Ich kann mich da eh nicht mehr dran erinnern, der Tag des Erwerbs war damals sowas von im Schatten des Marburg Cons und Ernst Wurdacks und Michael Siefeners dortigen Auftretens. :)

    Ja,deine Angaben zu Siefener sind korrekt.


    Eigentlich wollten Autorin und Illustrator das Buch dieses Jahr in Marburg signieren, ging aber leider nicht.

    Sehr schade, ich hätte euch gerne wieder mal persönlich getroffen.

    Meistens bin ich in den vergangenen Jahren vom Marburg-Con nach Hause gekommen und hatte ein bis 2 neue Projekte im Gepäck.

    Diesmal halt nicht. ;(