Beiträge von openupandbleed

    Bei C. A. Smith hat Festa die Übersetzungen ja ganz gut hinbekommen, aber da konnte er ja noch auf Malte S. Sembten als Übersetzer zurückgreifen. Bei M.R. James hatte er wohl kein so glückliches Händchen.

    Das Problem mit den Dangelschen Texten, die sich auf Arbeiten von Bloch beziehen, ist eben, daß man vorher schon weiß, wie mies der gute Larsemann den Text findet.

    Man kann sich ziemlich sicher sein, daß da keine positive Besprechung raus kommt.


    Das dürfte ungefähr genau so sein, wenn man Attila Hildman eine Bewertung für ein Steakrestaurant schreiben läßt. Oder ein Lob auf die Covid Impfkampagne, oder auf den gesunden Menschenverstand.


    Bereits in der Überschrift: „2 x Verriss“, es wird an der Schreibweise des Verlagsorts rumgemäkelt, nicht bedenkend daß GIESSEN im Buch in Großbuchstaben geschrieben ist, wo soll denn da das „ß“ herkommen? Und ständig geht es weiter mit kleinlichen Sticheleien, so daß ich glaube, es geht hier nur wieder um die Herabsetzung Robert N. Blochs.

    Nee nee, wenn es preislich tragbar ist, würde ich immer eine alte Originalausgabe vorziehen, eine Neuausgabe kaufe ich eigentlich nur, wenn es keine andere Alternative gibt.

    Das Cover kommt ganz toll rüber, ich hätte auch nicht gedacht, daß es sich um eine Fotografie handelt - echt toll!

    Den Schnack hatte ich noch gar nicht, hab ich mir noch schnell besorgt, bevor er aus ist.

    Sehr schön auch der Artikel über Langelaan, da muß ich wohl mal wieder reinlesen.

    Mit dem Hubbard tu ich mich noch ein bisschen schwer, weil er gar so ein ekliger Kerl ist, aber vielleicht muß ich da mal ganz unvoreingenommen rangehen....

    Und von Lupoff werde ich mir auch mal etwas anschaffen.

    Daß der Dangel den Bloch nicht ausstehen kann, merkt man natürlich in jeder Zeile. Ich finde das Buch zwar jetzt auch nicht so prickelnd, habe aber zumindest ein paar schöne Titel zum Lesen rausziehen können, die mir noch nicht bekannt waren.

    Glücklicherweise kam Dangels Kritik etwas spät, da das Buch bereits ausverkauft ist, wie ich gehört habe.

    Bei aller Handwerkskunst haftet den Büchern etwas Seelenloses an. Man merkt ihnen irgendwie an, daß die Produzenten gar nicht wissen, was genau sie herstellen, so ist z. B. beim Gabelentz das Erscheinungsjahr auf dem Rücken und beim Kosztolanyi

    der Übersetzer auf dem Cover mit abgedruckt. Auch zeigt das Softcover irgend ein beliebiges Motiv, das mit dem Inhalt überhaupt nichts zu tun hat.

    Also für den Sammler eher nichts, aber für den Leser unerreichbarer Titel sehr zu empfehlen.


    ich habe bei Gyan Books bisher 2 Titel bestellt (Gabelentz-Das weisse Tier und Kosztolanyi - Die magische Laterne) beide in Fraktur und beide gut lesbar.

    Der Frey müsste übrigens auch Fraktur sein, da es sich aber ohnehin um Faksimiles handelt, können die Inder bei der Schrift nicht viel falsch machen.

    Die Fehler passieren dann eher beim Einband, weil der Titel da ja gesetzt wird.

    Dann wende ICH mich auch wieder dem Thema zu: DUNKLE GÄNGE kenn ich nicht aber ich liebe SPUK DES ALLTAGS. Damlas noch die Blitz Ausgabe besorgt mittlerweile hab ich die Superluxusausgabe signiert von Frey.

    Ist das die schöne Ganzpergamentausgabe mit dem roten Pferd auf dem Cover?

    Die habe ich mir vor Jahren mal durch die Lappen gehen lassen, was ich heute noch bedaure...

    Eine ausführliche Dunsany Bibliographie (bis 1990) gibt es im Bibliographischen Lexikon der utopisch phantastischen Literatur vom Corian Verlag. Kann ich bei Bedarf gern zur Verfügung stellen.

    Dunsany war mir immer zu märchenhaft und fantasylastig. Ich habe aber gern seine Jorkens Erzählungen gelesen, die fand ich damals ganz schön gruselig. Aber trotzdem finde ich eine Dunsany Edition wichtig und überfällig. Zu viele seiner Erzählungen sind nur noch schwer zugängllich oder tatsächlich noch gar nicht ins Deutsche übertragen.


    Jetzt habe ich richtig Lust bekommen mal wieder was von ihm zu lesen.

    Interessant für eine Neuausgabe wären auch sicher die kleinen Büchlein, die unter dem Verfassernamen Godwi (d.i.: Ann Lis Balzer) im Prana Verlag erschienen: Das Haus am Sumpf, Das Bild des Fitzliputzli, Die Liebe einer Toten, Hoffmanns Erzählungen oder Justinus:Tote die auf Raub ausgehen - Vampyrgeschichten

    Der größte Teil der "Mysterien" (8 von 11 Geschichten) sind ja bereits im Lindenstruth Band "Aus dem Beinhaus der Qualen" enthalten.

    Eine schön gemachte Neuausgabe im Großformat und mit den Illustrationen würde sicher auch ganz schön ins Geld gehen.