Beiträge von the_seus

    Die unheimliche Eisenbahn war ja auch seinerzeit ein beliebtes Motiv. Selbst Friedrich Dürrenmatt hat das Sujet bediet...


    Der Text beschäftigt sich mit Geschichten die Poe als Inspirationsquelle für sein Haus Usher gedient haben und mit Geschichten, die sich wiederum bei Poes Erzählung bedient bzw. diese paraphrasiert haben.

    Danke!

    Ich hab mich nun auch beschenkt und sitze schon den ganzen Abend gebannt über das Buch gebeugt, das ich ohne mein Taschen erprobtes Pult gar nicht lesen könnte. Dieses XXL-Format ist Fluch und Segen zugleich. Ideal für großformatige, detailreiche Reproduktionen und ein Eyecatcher im Bücherregal, in der Handhabung aber furchtbar unpraktischX/
    Meines wurde über den örtlichen Buchhandel bestellt und trägt eine niedrige 3000er Nummer. Also Rückschlüsse über die Verfügbarkeit kann man daraus offenbar nicht ziehen.


    Sind die Signaturen alle Faksimile?

    Das sind sicher keine Originale, das hätte der Verlag sonst bestimmt entsprechend beworben. Die von Moebius wirkt auch wie mit einem Leuchtstift geschrieben, nur ist der Mann seit acht Jahren tot. Es handelt sich einfach um perfekte Reproduktionen.



    Eigentlich müsste auch noch Roger Dean erwähnt werden, der viele Fantasy-Cover für Bands wie Budgie, YES u. a. gemacht hat, in den 1980ern auch Designs für Computerspiele entwarf.

    Bernie Wrightson kommt nicht vor. Roger Dean ist hingegen einer der 99 Fantasy Artists. Mehrere seiner Illustrationen (darunter LP-Cover für Asia und Osibisa) zieren außerdem Hansons Einleitung. Darin fokussiert sie sich no na stark auf die Pulp-Magazine und Metál Hurlant und erklärt gut die Zusammenhänge zwischen Fantasyliteratur, -kunst und (EC-)Comics. Auf den Orchideengarten hätte sie allerdings auch hinweisen müssen, der fehlt komplett.

    QUARBER MERKUR 121 (Oktober 2020)




    Inhalt:


    Franz Rottensteiner: Einleitung

    Gundula Sell: Alle Inseln da, nur Soléa fehlt - Ursula K. Le Guins »Erdsee«-Gesamtausgabe - eine Welt im Wandel

    Fritz Heidorn: Arthur C. Clarke – Schriftsteller des Anthropozäns

    Michael Weisser: Die Zukunft der Science-Fiction in der digital vernetzten, intermedialen Gesellschaft

    Maria Galina: Zurückkehren und ändern - Die Alternativgeschichte Russlands als Widerspiegelung der traumatischen Punkte im Kollektivbewusstsein des postsowjetischen Mensche

    Franz York Haarmann: Eine »Mögliche Welt« am Anfang der Science-Fiction - Kurd Laßwitz‘ Roman »Auf zwei Planeten«

    Wolfgang Both: Science-Fiction in der Popmusik

    Marjan Asgari: Kafkas Erzählungen und der Hyperraum

    Sophie Mantrant: Ein Essay oder Fiktion? - Über »Hieroglyphics, a Note upon Ecstasy in Literature«, (Arthur Machen, 1902)

    Zarko Milenić: Warum der Film »Stalker« von Andrej Tarkowski nicht zum Genre Science-Fiction gehört

    Hans Esselborn: Dietmar Dath - Neptunation oder Naturgesetze, Alter!

    Marcel Schmutzler: Nur Realismus im Land der Trolle? - Auf den Spuren einer aktuellen norwegischen Fantastik

    Franz Rottensteiner: »Für eine Handvoll Dollar mehr« – Der seltsame Fall des Prozesses Stanisław Lem gegen Franz Rottensteiner vor dem Handelsgericht Wien

    Christian Hoffmann, Hans Langsteiner, Franz Rottensteiner, Matthias Schmid, Ulrich Spiegel: Der Seziertisch



    Titelillustration: Unverkennbar Thomas Franke, »Twiedeldie und Twiedeldumm diskutieren...«



    ISBN 978-3-934273-99-3

    Da komme ich auch in Versuchung, meinen Büchergutschein einzulösen...

    Der Preis ist mittlerweile Standard für deren XXL-Format. Die Monografie über Hieronymus Bosch vor ein paar Jahren kostete noch 100€. Viele der Bücher erscheinen später aber in kleineren, wesentlich günstigeren Varianten. Vielleicht dann auch "Masterpieces of Fantasy Art".



    Arkham Insider Axel

    Danke für den Hinweis! Leider kann ich den Titel selbst nicht mehr bearbeiten.

    Sollte am Taschen-Tisch im Thalia meines Vertrauens ein Ansichtsexemplar aufliegen, werde ich es mir auf jeden Fall genauer ansehen und die 99 Fantasy Artists hier ergänzen ;)

    Neues aus dem Taschen Verlag






    Fantasy Art, diese farbenfrohe Mischung aus Mythos, Muskeln und sexy Jungfrauen, geht zurück bis ins Jahr 1923, dem Jahr der Veröffentlichung des Weird Tales-Magazins. Das Genre wurde in den 1960er Jahren wiederbelebt, als Der Herr der Ringe eine Neuauflage erlebte, Conan der Barbar in Taschenbüchern mit Titelbildern von Frank Frazetta zahlreiche Abenteuer bestritt und Roger Dean Plattencover mit psychedelischen Fantasy-Szenen versah. Der endgültige Durchbruch jedoch gelang in den 1970er-Jahren mit dem Rollenspiel Dungeons & Dragons, der genialen französischen Zeitschrift Métal Hurlant und dem ersten Film der langen Star Wars-Reihe, Krieg der Sterne. Die Zahl der aktiven Künstler erreichte in diesem Jahrzehnt ihren Zenit. Durch das Aufkommen von Tausch- und Sammelkarten in den 1990er-Jahren entdeckte dann eine neue Generation von Fans das Genre für sich. Frank Frazettas Ölgemälde erzielten zuletzt Preise von mehr als 5 Millionen US-Dollar, wenn sie überhaupt auf den Markt kamen, und Fans stehen Schlange auf den Comic-Cons, um Boris Vallejo, Rodney Matthews, Greg Hildebrandt, Michael Whelan und Philippe Druillet zu treffen und verstorbener Ikonen wie HR Giger, Jeffrey Catherine Jones und Frazetta zu gedenken – die natürlich alle in diesem Band vertreten sind.


    Der Wälzer im Monsterformat zeigt die Originalgemälde, jeweils ergänzt durch Entwurfsskizzen, Skulpturen, Kalender, Zeitschriften und Taschenbücher, und bietet tiefe Einblicke in dieses dynamische, fantasievolle Genre. Informative Biografien zeichnen ein genaueres und aussagekräftigeres Bild der Künstler als jeder Wikipedia-Eintrag. Mit seinen Ausklappseiten und eingeklebten Kapitelopenern gilt History of Fantasy Art schon jetzt als edelster und informativster Führer zu diesem so populären wie faszinierenden Thema.

    Die Herausgeberin und Autorin

    Dian Hanson hat von 1976 bis 2001 verschiedene Herrenmagazine produziert, darunter Juggs, Outlaw Biker und Leg Show, bis sie 2001 schließlich Herausgeberin der TASCHEN Sexy Books wurde. Zu ihren mehr als 60 Büchern für TASCHEN gehören The Art of Pin-up und Psychedelic Sex. Sie lebt in Los Angeles.

    Masterpieces of Fantasy Art

    Dian Hanson

    Hardcover, Leineneinband mit Schutzumschlag, 29 x 39,5 cm, 7,43 kg, 532 Seiten

    ISBN 978-3-8365-7210-1

    Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch


    Quelle: https://www.taschen.com/pages/…pieces_of_fantasy_art.htm


    Qualität und Liebe zum Detail haben bei Taschen ihren Preis. Die Bücher im XXL-Format kosten stolze 150€.

    The Bunyip:"Der nächste ScanDay kommende Woche wird sich mit den Utopia-Großbänden aus dem Pabel-Verlag und vor allem mit den darin enthaltenen »Meteoriten« von Walter Ernsting, mithin also wieder auch und vor alle mit dem SFCD beschäftigen. Dazu werde ich die Originale des »Daedalos« von Hubert Katzmarz & Co. scannen, um beizeiten daraus einen Reprint zu produzieren." (Michael Haitl, p.machinery, 18.09.2020)

    Danke, da freue ich mich auch drauf!

    Was darf man sich denn konkret unter diesem "ScanDay" vorstellen? Mir ist bisher nicht aufgefallen, dass p.machinery Faksimile-Ausgaben herausbringt.

    Schöne Vorstellung! Die Bücher sind wirklich Schmuckstücke.


    "Bemerkungen über Weird Fiction" wurde auch mindestens zweimal nachgedruckt. Einmal in Hans Joachim Alpers "Lexikon der Horrorliteratur" und dann noch als eigenständiger Band bei Lindenstruth. Unter dem Titel "Führer durch die klassische Weird Fiction". Mit Wortspenden von Franz Rottensteiner und Tochter Signe Kirde.

    Von diesem größenwahnsinnigen Projekt ist mir noch insbesondere Salvador Dalís Gage von 100.000$ pro Stunde in Erinnerung ^^

    Vollkommen abgedreh, wenig verwunderlich, dass das kein Studio finanzieren wollte. Konzeption und Design wären natürlich spannend gewesen.