Beiträge von inferninho

    Vielen Dank für die Arbeit, lieber Michael.

    Da ich viel zu wenig gelesen habe, habe ich auch nicht abbgestimmt. Wäre unfair gewesen bei maximal 2 Werken pro Rubrik.


    Was mich wundert sind die vielen Leute in den Massenvotings. Das ist fast irgendwas zwischen jeder 6ten und 7ten Stimmabgabe. Und das vor dem Hintergrund, dass du die Leute ja prinzipiell kennst, wenn auch nur online.

    Da schämt man sich einfach nur fremd. Gerade auch, weil so viel Mühe für einen kleinen Szenepreis aufgewendet wird, dass dann noch manipulieren zu wollen... X(

    Bei Yellow King Productions erscheint dieser Tage das Debut von Patty Plain mit dem Titel "Caprimulgus", welches wohl 53 Seiten umfasst. Fans von HPL mit Interesse an Ornithologie dürfen also aufhorchen.

    „Überdies haben die Einheimischen auch tödliche Furcht vor den Ziegenmelkern, die ihren Ruf an lauen Abenden hören lassen.“

    H.P. Lovecraft: Das Grauen von Dunwich.

    Der junge Ornithologe Lino Troll findet bei einem Forschungsaufenthalt in Philadelphia durch Zufall zwei Kisten mit Tonbandaufnahmen im Keller der Academy of Natural Sciences. Er vermutet, dass diese von dem renommierten Vogelkundler James Bond stammen.

    Während Troll tagsüber in einem Naturkundemuseum seiner Arbeit als Präparator nachgeht, widmet er sich nachts dem mysteriösen Vogelstimmenarchiv, von dem außer ihm niemand weiß.

    Eines Tages wird er beauftragt, einen Ziegenmelker, Caprimulgus Europaeus, zu präparieren und sieht darin einen unheilvollen Zusammenhang mit Bonds Vermächtnis.

    Die passionierte Tierbiologin Zelda, die ebenfalls im Museum arbeitet, hat ein ambivalentes Verhältnis zu ausgestopften Vögeln und kommt Troll unfreiwillig in die Quere. Und im Hintergrund treibt Dr. Fahrtmann, der Chef der beiden, sein zwielichtiges Spiel.

    Alle stehen plötzlich im Bann des unheimlichen Vogels, dessen seltsam mechanischer Ruf ihnen in den Ohren schnarrt. Sein Kreischen – so ein alter Aberglaube – ist zu hören, wenn er die Seelen der Sterbenden jagt.


    Patty Plain lebt und arbeitet in der Oberpfalz. Ihr Schreiben ist von Naturphänomenen jeglicher Spielart inspiriert. Die Erzählung „Caprimulgus“ ist ihre erste literarische Veröffentlichung.


    https://www.yellow-king-produc…effentlichung/caprimulgus


    Naja, man kann sich doch durchaus selbst wählen, wenn man das eigene Werk tatsächlich am besten findet...


    Ansonsten wäre es spannend zu sehen, wer (nicht wie) abgestimmt hat. Da die Wählerschaft mW auf dieses Forum beschränkt ist, wäre es ja beispielsweise auffällig, wenn sich 20 Leute anmelden und 3 Wochen später ohne bzw mit kaum Beiträgen für xy stimmen.

    Sascha KOVD

    Danke für die Antwort.

    Wie geschrieben, mit Problemen bei der schwedischen Post hatte ich jetzt ganz klischeehaft nicht gerechnet.


    Mit der Wartezeit an sich habe ich auch prinzipiell keine Probleme, da ich davon ausgehe, dass sie sich lohnen wird. Ich war nur verwundert, dass die angekündigten Neuerscheinungen nun bei Buch 4 sind, Buch 1 aber scheinbar noch nicht raus ist.


    Es freut mich übrigens sehr, dass es gut läuft mit den Bestellungen. Du hast da ein schönes Programm und für die kurze Zeit seit Verlagsgründung eine beachtliche Anzahl von Veröffentlichungen.

    Gerade die Neuauflagen von einigen mittlerweile leider schwer zu bekommen Büchern finde ich prima, auch wenn ich bisher die damaligen Auflagen besitze (soweit ich sehen kann).

    Das sollte viel öfter passieren.

    Sieht wieder gut aus und ist wieder bestellt.

    Warum man solche Ausgaben nicht signiert ausliefert, ist mir allerdings ein Rätsel.


    P.S.

    Ich bin sehr gespannt darauf, die anderen Ausgaben mit der Stabbindung in die Hände zu kriegen, leider scheint es sich hinzuziehen. Daher verstehe ich nicht ganz, wieso der Verlag mittlerweile die 4te Ausgabe mit einer solch aufwändigen Bindung anbietet, wenn man doch nicht hinterher zu kommen scheint mit den Bestellungen. Gut Ding will Weile haben, aber mich juckt es in den Fingern. :D


    Kannst du etwas über die mittlerweile angedachten Liefertermine sagen Sascha KOVD ?

    Nachdem wir uns im "erste Sätze" - Thread ausgetauscht hatten, hatte ich gehofft, dass mir Nils die Arbeit hier abnimmt. LkL

    Das hat er leider nicht getan, daher mache ich das jetzt und eröffne den überfälligen Faden.


    Zu den Personen Cronenberg und Burroughs möchte ich nichts sagen, beide sind Berühmtheiten und dieser Film ist eine großartige Umsetzung von Burroughs wohl bekanntestem Werk Naked Lunch ergänzt um Anleihen aus anderen Erzählungen und um biographische Elemente aus Burroughs Leben (zumindest erinnere ich mich nicht daran, die Sache mit dem Glas in einem anderen Werk erwähnt zu haben).


    Worum geht´s?


    Der Kammerjäger William "Bill" Lee, ein Alter Ego von Burroughs, muss wegen eines Verbrechens nach Interzone flüchten, wird zum Geheimagenten, nimmt ziemlich abgespacete Drogen, es gibt sprechende Schreibmaschinen, riesige Insekten und Aliens und auch sonst alles, was das Herz begehrt. :|

    Wer sich von den genannten Dingen angesprochen fühlt und den Film noch nicht kennt, schlägt zu.


    Habe mal ins Regal geschaut:


    The Crow von J. O´Barr ist wirklich gut, zumal O´Barr mit verschiedenen Zeichenstilen arbeitet. Die grobe Handlung sollte aus dem (eher mäßigen) Film bekannt sein.


    Death Dealer von Glenn Danzig (bester Misfits Sänger ever :D ) und wechselnden Zeichnern sind imho sehr gute Sword and Sorcery Comics.


    Brian Yuznas Horrorrama beinhaltet eine Reihe ganz netter Kurzcomics, von denen zumindest einer auch in der Masters of Horror Filmreihe umgesetzt wurde.


    Pandämonium von Christofe Bec und Stefano Raffaele ist handfester Horror und spielt in einem wirklich existierenden Sanatorium für Tuberkulosekranke (nimm das, Thomas Mann!!!)


    Die "Hino Horror" Reihe bestehend aus 4 Mangabänden vom großen Hideshi Hino ist auch absolut empfehlenswert.


    Die Bruderschaft der Krabbe von Matthieu Gallié und Jean Baptiste Andreae ist wunderschön gezeichnet und erzählt die Geschichte von 4 (?) Jungen in einem Krankenhaus, die herausfinden, dass der Grund für ihren Aufenthalt dort eine in ihnen lebende Krabbe ist, die sie von innen auffrisst...


    Der Schweizer Künstler Thomas Ott ist sehr zu empfehlen und zwar alles von ihm. Ott hat einen Zeichenstil, der eher an Holz- oder Linoleumschnitte denken lässt, kommt ohne Worte aus und erzählt bitterböse Geschichten.


    Ansonsten Hellboy als Klassiker, bei Batman gibt es auch einige sehr düstere Bände. Wenn es denn Superhelden sein sollen.

    Wenn es nicht unbedingt Horror sein muss aber dystopisch sein darf, kann ich nur wärmstens Frank Millers Sin City empfehlen, ebenso wie Katsuhiro Otomos Akira (beide übrigens sehr ordentlich verfilmt).

    Es ist schon etwas her, dass ich mir "Der schlafende Riese" von Kazuo Ishiguro zu Gemüte geführt habe. Damals war ich eine Zeitlang sozusagen aus der Welt des Internets raus und hatte es auch schon fast vergessen, bis ich "Was vom Tage übrig blieb" von Ishiguro angehört habe. Und ehrlich gesagt habe ich mich schon damals gewundert, den Namen Ishiguro in diesem Forum noch nie gelesen zu haben und auch in der Suche nicht zu finden.


    Vom Nobelpreis für Literatur kann man ja halten was man will (von den anderen Nobelpreisen auch, es hat schon seinen Grund, wieso die Dinger teilweise als "schwedischer Comedypreis" bezeichnet werden ;) ), aber in Ishiguro hatte er einen würdigen Preisträger.


    Was wir hier haben, ist ein phantastischer phantastischer Roman von großer Wortgewalt, gefühlvoller Melanchonie und tiefer, allegorischer Handlung. Er hat mich damals doch ziemlich berührt, was mir in dem Genre eher selten passiert und mich zum nachdenken angeregt.


    Im Britannien hat die Herrschaft von König Artus geendet, das Land liegt in Trümmern und über allem wabert der Nebel des Vergessens, der seinen Ursprung in der Drachin Querig und die Bewohner Britanniens dazu bringt, sich nicht an ihre Vergangenheit und der ihres Landes erinnern zu können.

    In dieser zerrütteten Welt zieht ein altes Ehepaar aus seinem Dorf aus, um nochmal den gemeinsamen Sohn zu besuchen. Auf ihrer Reise müssen sie natürlich Abenteuer bestehen und ziehen mit dem letzten Ritter der Tafelrunde durch die Lande, der von Artus beauftragt ist die Drachin zu töten. Aber es gibt Konkurrenz...

    Die Beschreibung von Felix hat mich neugierig gemacht, daher habe ich mir das Hörbuch besorgt. Daher vielen Dank.


    Das der Roman an der Phantastikszene vorbeigegangen ist, kann ich mir aufgrund der wie von Felix schon beschrieben eher angekratzten Elemente gut erklären. Phantastische Elemente haben imho tatsächlichen keinen Einfluss auf die Handlung und laufen eher so nebenbei.

    Der Stil passt wie beschrieben nicht zum von meinem Gefühl her eher im Spätmittelalter/frühen Neuzeit angesiedelten Handlung, erzählt den Roman aber flott und wird auch von der Leserin des Hörbuchs gut umgesetzt.


    Aus meiner Sicht muss man den Roman nicht gelesen haben, aber mit dem Kauf macht man auch garantiert nichts falsch und hat gute, erfrischende Unterhaltung. Für mich hat sich die damit verbrachte Zeit gelohnt.

    Tolkiens „Herr der Ringe" – Was ist das Geheimnis des Erfolgs?


    Zitat

    Mehr als hundert Millionen Mal ist „The Lord of the Rings“ weltweit verkauft worden. Bis heute ist der 1954 entstandene Fantasy-Roman des englischen Autors J.R.R. Tolkien ein Bestseller.

    Die Geschichte vom magischen Ring, an dessen Vernichtung sich der Kampf zwischen Gut und Böse entscheidet, gilt als Inbegriff der „High Fantasy“. Regisseur Peter Jackson hat das Buch spektakulär fürs Kino verfilmt, Amazon will jetzt mit einer TV-Serie an den Erfolg anknüpfen.

    Was macht den „Herrn der Ringe“ zu einem der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts? Und was seinen Schöpfer, der am 3. Januar 130 Jahre alt geworden wäre, zum Kultautor?

    SWR 2 Forum - Diskussionsrunde

    Ich im Grunde auch nicht, weil ich das Totenschiff im ersten Drittel abbrach. Traven ist einer der Autoren, die ich gerne mögen möchte, dessen Texte mich aber nicht genug interessieren (von der Art her, zu erzählen/schreiben, vom Thema durchaus). Durch die vielen ungelesenen Bücher, von denen ich aber bereits weiß, dass sie mir gefallen werden, fallen solche Werke dann immer 'hinten runter'. Leider.

    Von Traven kenne ich nur den genannten Titel und "Das Gold der Sierra Madre". Für mich ist Traven daher so etwas wie ein Abenteuerromanschreiber mit sozialistisch angehauchtem Anstrich. Unterhaltsam, aber mehr eben auch nicht.


    Da du ja Schiffe magst und wenn du sagst, dich interessieren auch Travens Themen (oder nur das Totenschiff, weil es um Seefahrer geht?) kann ich allerdings Takiji Kobayashis "Das Fabrikschiff" sehr empfehlen.