Beiträge von Andrea

    Ich bezweifle, dass man ohne Vorkenntnisse aus Literatur oder Spielen viel Freude haben wird, da einem die Serie doch gleich mit der ersten Folge unvermittelt direkt und durch die verschiedenen Zeitebenen verwirrend ins Hexer-Universum stößt.

    Ich hatte kaum Kenntnisse und fand trotzdem schnell Zugang. Allzu schwer wird es dem Zuschauer nicht gemacht. Ich gebe aber zu, dass ich zwei Folgen brauchte, um die Figuren zuordnen zu können. Aber warum sollte eine Fantasy-Reihe sofort durchschaubar und sich selbst erklärend starten? Für mich macht das einen gewissen Reiz aus. Die drei Stränge machen es für mich spannend und der bereits oben erwähnte Aha-Effekt ist erzählerisch sehr gut gelungen.

    Bei Ciri möchte ich dir zum Teil zustimmen. Obwohl ihre Handlungen und Reaktionen schon irgendwie nachvollziehbar für ein junges Mädchen sind, zerrt derartiges Gehabe auch sehr schnell an meinen Nerven.

    Ich wollte nur einen kurzen, neugierigen Blick auf die Serie werfen und bin hängengeblieben. Hab alle acht Folgen fast am Stück angeschaut. Mir hat sie gut gefallen. Henry Cavill als Geralt von Riva ist kaum wiederzuerkennen. Ich finde, er macht seine Sache sehr gut und bis man die anderen Figuren besser kennenlernt, trägt er die Serie über die ersten Folgen. Auch die weiblichen Hauptrollen sind stimmig besetzt. Insgesamt gibt es viel nackte Haut zu sehen. Gehört wohl zu einer Fantasy-Serie dazu. Allerdings auch viel Blut, Kampfszenen und einige Monster. In Folge vier oder fünf (genau weiß ich es nicht mehr) gibt’s ein Aha-Effekt, der richtig gut gemacht ist. Die Welt des Hexers erinnert mit seinen Zwergen und Elfen natürlich an „Herr der Ringe“. Ist aber für mein Empfinden kein billiger Abklatsch. Und obwohl ich bei ein paar wenigen Szenenbildern an frühere tschechische Märchenfilme erinnert wurde, fand ich das Setting durchweg gelungen. Mich hat die Staffel sehr gut unterhalten.

    Der Name Stephen King ist immer noch ein Zugpferd für mich. Obwohl ich des Öfteren eines Besseren belehrt wurde. Natürlich kam ich an dem Film-Remake nicht vorbei – und war enttäuscht. Grusel mit Kindern ist bei mir eigentlich ein Selbstläufer, bewirkt oft Gänsehaut und das obligatorische Kissen vor den Augen. Aber dafür hat’s hier nicht gereicht. Und mal ehrlich, die Katze war doch fast lustig, oder? Überrascht hat mich die Änderung in der Handlung. Zuerst etwas irritiert, fand ich sie im Nachhinein ganz okay. Nur das Ende war mir dann wieder too much.

    Katla

    Inhaltlich kann ich leider nichts mehr zu den Filmen beitragen. Es ist einfach zu lange her. Die in deinem letzten Absatz genannten Filme werde ich mir ansehen, und berichten. ;-)

    Ich kann mich den Zombies nicht entziehen, egal wie ausgelutscht das Thema ist. Und deswegen habe ich natürlich beide Filme gesehen. „Train to Busan“ hat mich angenehm überrascht, weil ich das typische asiatische Overacting eigentlich überhaupt nicht mag. Mir gefielen die Idee und die Umsetzung ziemlich gut. Die Handlung konnte mich fesseln, auch wenn – aus der schwachen Erinnerung heraus – einige Szenen dabei waren, bei denen man als Zuschauer über die Aktionen und Reaktionen der Figuren nur den Kopf schütteln konnte. Das Ende fand ich sehr gelungen. „Seoul Station“ gefiel mir sogar noch ein bisschen besser.

    Ich hab’s damals mit der vollen Punktzahl bewertet. Allein der Anfang war so gut gemacht, dass das Weiterhören keine Frage war. Martin Kessler als Sprecher lieferte eine tolle Leistung ab.

    Das ist mir noch nicht einmal in Erinnerung geblieben, zumal im Haus (beim ersten Besuch) ja ohnehin nix passiert. :-D

    Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich das erzähle.


    Doch, der Generator geht kaputt :-) Daraufhin stokeln sie mit Taschenlampen in den Keller, und natürlich steht der in der hintersten Ecke. Um Zeit zu schinden oder die Situation etwas gruseliger zu gestalten, kommen bei ein paar Personen unschöne Erinnerungen wieder hoch, während der Generator repariert wird. Wie gesagt, ich fand's fad.

    Ich habe persönlich nichts gegen einen klassischen, langsamen Aufbau des Geschehens, doch hier geschieht bislang bis Seite 330 fast nichts.

    Ich auch nicht. Nur muss es in irgendeiner Form vorangehen. Ich fand die Figuren nicht interessant genug, um noch mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren zu wollen. Angedeuteter Grusel, der jedesmal im Sande verläuft. Und der Knock-out für das Buch war für mich der defekte Generator. Das ist mir dann doch zu abgedroschen.

    Anubis

    Ich hab die Hälfte des Buches gelesen und brach es gestern ab. Mehr und mehr hatte ich das Gefühl mich zum Lesen zwingen zu müssen. Die Geschichte ist langatmig. Der Autor räumt den Figuren sehr viel Zeit ein. An sich kein Fehler, doch zu viel Nebensächliches oder Wiederholendes trübt die Spannung. Gedanklich war ich immer schon etwas weiter. Ja, es ist ein Debüt. Ja, er gab sich Mühe. Deswegen hielt ich bis zur Hälfte durch. Aber ich fand’s fad.