Beiträge von Elmar

    Kurz zur Ergänzung für die interessierten Fans, die auf Deutsch lesen:

    Der relativ kleine Verlag Dani-Books hat eine Ultimate Edition von The Crow für dieses Jahr noch in der Pipeline.

    https://www.danibooks.de/40-the-crow


    Mit "The Crow: Ultimate Edition" liegt die illustrierte Erzählung, die die Grundlage für den "überwältigenden" (Roger Ebert) Kinoerfolg voller "unauslöschlicher Bilder" (Rolling Stone) bildete, nicht nur erstmals nach über 25 Jahren in komplett neuer Übersetzung wieder auf Deutsch vor, sondern gleichzeitig auch zum ersten Mal in der vom Autor ursprünglich beabsichtigten Fassung mit dreißig nie zuvor gesehenen Seiten. Die bei Erstveröffentlichung aus produktionstechnischen Gründen entfernten Szenen wurden für die erweiterte Neuausgabe von James O'Barr aufwendig in seiner Originaltechnik restauriert.

    Ich erlaube mir mal die Worte des Herausgebers und Künstlers Ömer Yalinkilic hier einfach einzukopieren:


    Ömer Yalinkilic zur Serie:

    Liebe Leser, bei der Erschaffung des Feral Comic Magazins haben wir uns an die alten Warren Magazine, wie z.B. Creepy, Eerie und besonders Vampirella orientiert, die bis Anfang der 80iger Jahre erschienen sind.

    Wenn ihr auch diese Art von Comics liebt, werdet ihr mit Sicherheit auf eure Kosten kommen. Unser Magazin besteht aus leicht erotischen Horrorgeschichten. Wir legen besonders viel Wert auf künstlerisches Handwerk. Es geht uns nicht darum, viele Hefte schnell zu produzieren, sondern unsere Vorstellungen so gut wie möglich umzusetzen.

    Aus diesem Grund werden alle künstlerischen Arbeiten in Handarbeit erledigt. Das heißt, die Originalzeichnungen und Farben der Bilder sind nicht am PC gemalt. Ja, natürlich führen wir kleine Korrekturen mit Photoshop durch, aber gezeichnet und gemalt wird alles von Hand mit Bleistift und Pinsel. Wir sind alle Amateure und hauptberuflich in anderen Bereichen tätig.

    Feral wird auch in Englisch erscheinen. Die Deutsche Version bekam aus Kostengründen auch das englische Cover.

    Feral selbst ist unsere Comic Figur und sie wird uns wunderbare Horrorgeschichten erzählen.

    Sie ist keine fiktive Figur, es gibt sie wirklich. Sie ist ein kanadisches Fotomodel, das mir erlaubt hat, sie als Comic zu zeichnen. In dieser Ausgabe fungiert sie nur als Erzählerin, vielleicht wird sie in zukünftigen Ausgaben eigene Abenteuer erleben.

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    Nachdem ich Band 1 gelesen habe, kann ich den Vergleich mit dem alten, deutschen Vampirella-Magazin (aus dem Volksverlag) unterschreiben.

    Besonders die etwas längere "Hauptgeschichte" über einen Schmetterlingssammler, der sich auf die Suche nach einem seltenen Exemplar begibt, überzeugt. Auch wenn man das Ende schon kommen sieht.

    Sehr lässig ist auch die Story über den afrikanischen Kebap-Laden, der den Türken das Geschäft kaputtmacht, weil sie eine beosnders leckere Fleischfüllung anbieten. Grafisch von Eike Meyer umgesetzt.

    Den Rest möchte ich nicht als Füllmaterial bezeichnen, hat mich allerdings nicht vom Hocker gerissen.


    Trotzdem hat mich das Heft insgesamt beeindruckt. Es ist eine sympathische Hobby-Produktion, doch mit spürbarem Anspruch. Das Heft ist im Format A4, also etwas größer als das normale Comicformat. Ich werde dem Heft bis auf Weiteres mal treu bleiben.


    Die Web-Adresse http://www.chapter-x.com führt derzeit noch auf ebay, wo die Hefte angeboten werden.


    Ich kenne die beiden ersten Romane als Hörbücher, sowie die Panini-Comics. Was ich davon zuerst kannte, weiß ich gar nicht mehr. Ebenso wenig, warum ich mich überhaupt daran vergriffen habe, da ich das Ganze immer als "im Kielwasser von Harry Potter" abgestempelt hatte.

    Diese Voreigenommenheit wurde gründlich revidiert und ich muss Royston in allen Belangen zustimmen. Schon der ironische Grundton gefällt mir sehr gut. Die Romane sind witzig, ohne dass das phantastische Element dadurch verwässert würde. Und besonders bei "Schwarzer Mond über Soho" wird deutlich, dass es alles andere als Kinder- oder Jugendliteratur ist. Dazu sind die Stories voller überraschender Entwicklungen und trotzdem insgesamt schön rund.

    Ich habe gerade ziemlich frisch DER TODESENGEL ausgelesen und - shame on me - habe gar nicht gestrahlt, dass die Autorin bei KLUNGA beteiligt war. Viel mehr bin ich bei der Lektüre felsenfest von einem Pseudonym ausgegangen.

    Um so positiver überrascht war ich von dem Roman. Ich hatte was in Stil eines GESPENSTER-KRIMIS erwartet. DER TODESENGEL hat aber doch eine ganz eigene, geheimnisvolle Stimmung und man weiß lange nicht, was da eigentlich gespielt wird. Bis das Puzzle aus drei Zeitebenen endlich zusammengesetzt wird. Auch wenn der Schlusstein doch sehr unvermittelt eingebaut wird.


    PENTIMENTI wäre also auch ein klarer Kaufkandidat.


    Bitte auch nochmal den Beitragstitel überprüfen. Da steht PENTIMENTIT.

    In der Edition Bärenklau ist eine neue Storysammlung von Michael Minnis erschienen.

    Mein Verdacht war zuerst, das es eine Neuauflage von "Anencephalus ... und andere vergiftete Träume "ist. Es scheinen allerdings komplett neue (im Sinn von andere) Stories zu sein.

    "Anencephalus" steht seit Jahren bei mir ungelesen im Schrank, so dass ich da gar nichts weiter sagen kann.


    Das ebook "Von Arkham bis Kadath" gibt es derzeit sogar gratis.

    z.B. bei Weltbild

    Danke für die Info. Ich hatte hier nach "Wounds" gesucht aber keinen Treffer bekommen.

    Konnte mir fast nicht vorstellen, dass den Film noch niemand gesehen hat bzw. ein Wort darüber verlieren will.

    Seit Corona gibt's auch bei mir im Haus Netflix und von den meisten Großproduktionen enttäuscht, kommen mir die Netflix-Originale gerade recht.


    In "Wounds" stolpert ein Barkeeper eher zufällig über ein bizarres Geschehen, was bis auf einige Andeutungen gar nicht weiter erklärt wird. Offenbar gibt es eine "Sekte", die mittels Wunden den Kontakt mit höheren Mächten eingehen will.

    Interesseant fand ich, dass sich die Hauptperson immer nur an der Peripherie des eigentlichen Horrors bewegt und trotzdem ein Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefert-seins heraufbeschworen wird. Dass etwas weit Größeres im Gange ist, was für den Protagonisten und auch für den Zuschauer nicht zu durchschauen ist. So wie es etwa auch der grandiose "Kill List" gemacht hat.

    Beim direkten Ansehen empfindet man den Film vielleicht als etwas lahm, da der nicht sonderlich spannende Alltag der nicht sonderlich sympathsichen Hauptfigur großen Raum einnimmt. Im Rückblick steckt da für mich ein Plan dahinter und der Film wird immer besser.

    Ein bisschen Lovecraft (die Ohnmacht ggb. "größeren" Mächten), ein bisschen Cronenberg und sehr weird.


    Vorlage ist die Kurzgeschichte (?) "The Visible Filth" von Nathan Ballingrud, der mir nichts sagt.

    Danke für die Info, Michael.

    Ist schon im Kalender notiert.


    Nächsten Dienstag gibt es wieder ein "Neu im Gespenser-Krimi"

    Camilla Brandner: Die Brut aus der Gräberstadt


    Weiß jemand, ob oder wo der Roman schon mal erschienen ist? Google spuckt nichts dazu aus.

    Ab heute gibt es wieder einen Gespenster-Krimi, der laut Coveraufdruck komplett neu ist, also noch nirgends anders erschienen. "Visionen der Hölle" von John Sinclair-Autor Rafael Marques.




    Weiter mit den neuen Romanen geht es schon am 28.12. (nicht der "normale" Romanheft-Dienstag!). Ebenfalls von Rafael Marques erscheint dann "Im Netz des Teufels".


    Mich hat der Film auch sehr beeindruckt. Durch den abgeschotteten Mikrokosmos hat er etwas märchenhaftes.

    Den Jungen wird nach und nach die Vertrauensbasis entzogen und auch für den Zuschauer gerät mangels eines "Ankers" alles immer mehr ins wanken.

    Und das Ende zeigt, dass man auch inzwischen schon mehrmals bemühte Twists immer noch überraschend präsentieren kann. Ich habe das jedenfalls nicht kommen sehen.