Beiträge von Elmar

    Für mich passt THE SURFER sehr gut in die Reihe der Filme, die Nicolas Cage seit PIG größtenteils so abliefert - oder sagen wir mal seit WILLY'S WONDERLAND, den ich auch super fand.

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    Gestern habe ich mir spontan THE SURFER angesehen, der neu auf Netflix läuft und auf den letzten Fantasy Filmfest Nights (?) zu sehen war. Von einer DVD/Bluray wüsste ich nicht.


    Ich sage mal: Etwas für den besonderen Geschmack. Eine schön gemachte Oz-Ploitation-Hommage, die es tatsächlich schafft, die hitzeflirrende, zermürbende und ein-Schritt-neben-der-Realität-Stimmung von Aussie-Klassikern wie PICKNICK AM VALENTINSTAG oder LONG WEEKEND einzufangen.

    Mit der Zeit wird es aber auch für den Zuschauer herausfordernd, denn irgendwann kommt der Film nicht mehr richtig vom Fleck und droht, sein Publikum zu verlieren.

    Sehr positiv ist mir die Musik aufgefallen und dass es hier endlich mal eine sehr gute Rolle für Julian McMahon (NIP/TUCK) gibt.

    Nachdem die Bücher schon länger angekommen sind, ein kurzer erster Eindruck und vielleicht ein Kaufanreiz für andere. Erstmal untypisch für Whitetrain bisher ist das Hardcover. In Ausführung und Haptik entsprechen die den Hardcovern der Zwielicht Sonderbände, z.B. EIN FRAGMENT DES LEBENS oder DIE GEISTERSEHER. Also durchaus wertig.

    Ich vermisse die Fazits zu dem Buch.


    Nachdem es mir zu Anfang aufgrund der vielen Personen etwas schwer fiel, einen Überblick zu bekommen, hat mich der Roman auf andere Arten für sich eingenommen. Wie schon geschrieben, bin ich immer empfänglich dafür, wenn Musik- oder Filmkunst zum Träger für Fantastisches werden. Also dafür deutliche Pluspunkte.
    Das Ganze wirkte für mich grundsätzlich, wie die kolportierte Nacht in der Villa Deodati, in der Mary Shelley Frankenstein ersonnen haben soll und was Ken Russel mit GOTHIC daraus gemacht hat. Außerdem mochte ich sehr die hippi-eske Stimmung, die sich durch viele Kleinigkeiten übertragen hat.

    Einiges wurde für mich nicht abgerundet - die Episode mit der "unendlichen" Treppe, wie auch die Frage, wer das Mädchen auf den Fotos ist. Oder habe ich das übersehen? Trotzdem ist das für mich kein Minuspunkt. Ich mochte auch sehr, dass ab und zu die Perspektive von Personen "von Außen" mit eingebracht werden - der Fotograf, die Reporterin.


    Alles in Allem hat mich der Roman auf recht hohem Niveau sehr gut unterhalten und ich hätte den ohne den Lesezirkel wahrscheinlich gar nicht gelesen. Obwohl nichts wirklich neu ist, wirkte für mich alles frisch. Und ich war wirklich von den Socken, als ich danach in Bio nochmal gelesen habe, dass Frau Hand bereits 1957 geboren ist, d.h. sie war fast 60 als WYLDING HALL erschienen ist. Vom Stil her, hatte ich sie wesentlich jünger eingeschätzt. Vielleicht auch, weil sie aktuell auch bei Festa verlegt wird.

    Hallo Elmar , ich habe übergelegt, ob beim Buch von Jerk Götterwind in der Liste vielleicht der Forum-Thread als Link genannt werden könnte.

    Was denkst du?


    Auf jeden Fall. Das ist mir einfach durchgerutscht, obwohl ich es selbst gelesen habe.

    Lies mich, wenn es dunkel wird!: Geschichten aus dem Zwielicht von Dion Wussow-Baumgart (Autor) Link


    Das träumende Land: phantastischer Horror von Manuel Otto Bendrin (Autor) Link

    Ästhetik des Irrsinns: Münchhausen-Zyklus von Melan Kolisch (Autor) Link