Beiträge von Jana Oltersdorff

    Der Trailer hat was. Ich kenne die Geschichte auch noch nicht. Da ich aber keinen Netflix-Zugang habe, kann ich das mal in aller Ruhe nachholen und habe irgendwann vielleicht mal die Gelegenheit, diese Verfilmung zu schauen. Das ist doch nur eine längere Kurzgeschichte/ein Kurzroman, oder?

    Stimmt. Das ist einer dieser Filme, die nur beim ersten Mal anschauen funktionieren. :) Ich erinnere mich, dass ich der mir auch ganz gut gefallen hat, vor allem wegen der Hauptdarstellerin, die ich seit The Walking Dead sehr mag.

    Ich möchte gerne auf meine Kurzgeschichtensammlung "Dunkle Begegnungen" hinweisen. Sie erschien Anfang 2018, erreichte den 2. Platz beim Vincent Preis in der Kategorie "Storysammlungen" und stand (immerhin) auf der Midlist für den Skoutz Award.


    Vor wenigen Tagen ist das Hörbuch dazu erschienen, wieder produziert von der Hörbuchmanufaktur Berlin. Insofern ist jetzt hoffentlich für jeden Interessierten das bevorzugte Medium erhältlich: E-Book, Taschenbuch und Hörbuch.


    Und so lautet der Klappentext:


    Hatten Sie auch schon einmal eine dunkle Begegnung?
    Der Mann im Fahrstuhl, dessen Gesicht man nicht sieht. Ein Onlineflirt, der irgendwie außer Kontrolle gerät. Das hübsche Mädchen auf dem Jahrmarkt, das hinter seinem Lächeln etwas zu verbergen scheint. Das eigene Kind, das sich seit dieser Sache im Kindergarten merkwürdig verhält. Der vermeintlich risikofreie Seitensprung, der zum Albtraum mutiert. Der neue Nachbar, der plötzlich nachts im Waschkeller auftaucht. Oder es ist der Tod selbst, der am Ende der letzten Reise wartet.
    Das Fremde, der Schatten im Nebel, die Bewegung im Augenwinkel – in den Geschichten in diesem Buch bekommen sie ein Gesicht.
    Bereit für ein Blind Date auf der dunklen Seite? Dann treten Sie näher …


    Ach ja, falls jemand Interesse an einer signierten TB-Ausgabe hat: Ich werde beim BuCon vor Ort sein und ein paar Exemplare dabei haben. :)

    Das ist derselbe Schauspieler??? Echt jetzt? - In "Valerian" fand ich ihn übrigens süß. So ein richtiges *OHHHHHHHHHHHHH*.

    In dem Film, na ja und das mit den Zähnen war auch echt gruselig. (Und ja, ich weiß, ich habe gerade die geistige Reife eines Teenager-Mädels bewiesen.) Ich steh aber zu meiner geistigen Jugend.

    Die Zahnarztszene hat mir körperliche Schmerzen bereitet. Der totale Horror für mich.

    Dane de Haan mag ich einfach nicht. Ganz schlimm als Valerian. Hier nicht weniger unsympathisch. Der hat den Film für mich schon per se nach unten gerissen. Ansonsten hatte der Film viele unnötige Längen. Begeistert war ich nicht wirklich.


    Ach so, habe ich schon erwähnt, dass ich Dane de Haan nicht mag.

    Ach aus Valerian kenne ich den Typen!? Also hier fand ich ihn gut besetzt. Er spielt ja so einen schmierigen Börsenfuzzi, also nicht gerade sympathisch.

    Hab ich mir am Wochenende endlich mal angeschaut und war sehr angetan von der Atmosphäre, den Bildern und den Darstellern. Horror in einer Heilanstalt. Viel Rätselraten, merkwürdige Vorkommnisse, verschwundene Patienten, und mit dem Wasser stimmt auch was nicht. Das Ende kam mir fast ein bisschen zu banal daher, was die Auflösung betrifft, war aber spannend und auch ein bisschen überraschend. Insgesamt hat der Film mir gefallen.


    Sonst Meinungen?

    Kennt ihr Oliver Susami? Ich bin mittlerweile ein Fan seiner Geschichten, und das letzte Buch, das ich während meines Sommerurlaubs gelesen habe, hat mich wieder total begeistert.


    "Alles über Frau Dohle" erzählt die unglaubliche Geschichte von Maria Holtzmacher, die aber geradezu unerträglich spießig beginnt. Maria führt ein eher langweiliges, ereignisloses Leben als Ehefrau eines cholerischen, reichen Unternehmers mit Hang zum Alkoholismus und Mutter von Katharina und Tom. Eines Tages rettet sie eine junge Dohle vor einer Katze. Das verletzte Jungtier überlebt, doch es lernt nie zu fliegen, und so lebt Herr Klostermayer, wie sie den Vogel tauft, fortan bei ihr und verleiht ihr den Spitznamen Frau Dohle.

    Alles ändert sich, als Marias exzentrischer Sohn Tom, ein begabter Künstler, bei einem Autounfall ums Leben kommt. Als sie in seinem Haus, das voll von Toms Kunstwerken ist, nach dem Rechten sehen will, entdeckt sie in einem versteckten Raum ein fast verhungertes Mädchen in einem Käfig. Soll Tom, ihr zwar eigensinniger, aber sensibler, ganz sicher harmloser Sohn, etwa ein psychopathischer Entführer und Vergewaltiger gewesen sein? Für Maria Holtzmacher und ihre Familie beginnt ein Albtraum aus Medienschlammschlacht, Shitstorm und Spießrutenlauf, doch trotz aller Widrigkeiten steht für Maria fest: Ihr Sohn war unschuldig, und sie wird es beweisen.

    Es ist nicht nur die haarsträubend spannende Geschichte, die mich in ihren Bann geschlagen hat und die garantiert so manchen Leser bis zum Ende an der Nase herumführen wird (bei mir hat es funktioniert). Es liegt vor allem am wunderbaren Stil von Susami: auf eine Weise sehr schlicht, passend zu Maria Holtzmachers eher schlicht-naivem Gemüt, auf eine andere Weise aber auch sehr abgründig, direkt, brutal und dabei so bildhaft, dass mein Kopfkino die ganze Zeit mitlief - in Farbe und 3D!


    Ausführlicher habe ich es hier gelobhudelt.