Beiträge von Jana Oltersdorff

    Die ersten zwei Folgen habe ich jetzt gesehen und bin sehr angetan. Mir liegt dieses ruhig-mysteriöse. Setting, Charaktere, Schauspiel - alles genau meins. Ich bleibe dran, sobald bei mir wieder mehr Ruhe eingekehrt ist. (Die Abende gehören aktuell laufenden Korrektoratsaufträgen, da würde mich das zu sehr ablenken.)

    Das stimmt leider. Ich erinnere mich an die Verleihung von Skoutz, oder sowas, wo jemand der Veranstalter einen Preis für sein Star Trek Buch bekam. Viele haben es ihm nicht gegönnt, weil er zum Orgateam gehört hat. ...

    Skoutz Award war es nicht. DPP eventuell?


    Beim Skoutz Award war ich schon selbst in der Jury. In dem Jahr habe ich nicht als Autorin mitgemacht (war für mich auch einfach, weil ich da eh keine eigene VÖ hatte, aber egal). Skoutz trennt das ganz klar. Wer Juror ist, kann nicht gleichzeitig Preisträger sein.

    Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, die Blogspot-Seite für den VP beizubehalten. Ich bin dort im Redaktionsteam, nutze dies aber bisher nur, um gefundene Tippfehler und dergleichen auszubessern. Ich könnte z. B. gerne weiterhin dort die Pflege einer oder mehrerer Listen übernehmen, wenn mir der entsprechende Input zur Verfügung gestellt wird.


    Was mir ansonsten stichpunktartig einfällt:

    • Kategorien würde ich wie gehabt beibehalten
    • Stimmvergabe: Nur 1 Stimme pro Kategorie fände ich nur in der Endrunde sinnvoll, wenn die Shortlists feststehen. In der Hauptrunde fällt es mir persönlich schon schwer genug, mich überhaupt auf 3 Favoriten festzulegen. In der Hauptrunde könnte man aber auch vereinfachen und statt 3/2/1 Punkt pro Kategorie 3 x 1 Punkt festlegen.
    • Kooperationen/gegenseitige Unterstützung von PAN o. ä. sehr gerne. Hier könnte ich mir vorstellen, auch Hilfestellung, Tipps, whatever, vom Team des Skoutz Awards zu erhalten.
    • Vernetzung ist sowieso das A und O. Die Artikel und Interviews ebenso wie die News rund um den Preis sollten wir alle viel öfter teilen/empfehlen/kommentieren, also in unseren jeweiligen Online-Bubbles verbreiten. Alles, was der Reichweite hilft, ist erstmal gut (aber bitte keine handfesten Skandale aus dem Boden hämmern :D)
    • Verteilung auf mehreren Schultern halte ich für wichtig. Ohne geht es nicht. Aber auch ich mag mir den Hut nicht aufsetzen, ich bin eher Teamplayer als Teamleader.
    • Viele von uns schreiben selbst und würden dann natürlich gerne selbst als potenzielle Kandidaten teilnehmen. Das verursacht Interessenkonflikte, klar. Wenn jemand wie Torsten oder Vincent "das Gesicht" des Preises wären, wie sähe es dann aus, wenn sie mit eigenen Werken auf den Listen stehen und am Ende gar gewinnen? Eine einfache Lösung habe ich nicht, die gibt es wahrscheinlich auch nicht.
    • ... ich melde mich wieder, wenn mir noch mehr einfällt.

    Auch ohne die Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science Fiction Preis hätte ich das Buch lesen wollen, denn ich mag Melanies Art zu erzählen und finde ihre Ideen immer originell und spannend umgesetzt. Auch "Shape Me" hat mich nicht enttäuscht, sondern sehr begeistert.

    Klappentext:

    "Mein Name ist Nena Jean. Mein Körper wurde gestohlen. Man wollte mir verbieten, meine Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Diesem Verbot widersetze ich mich hiermit.“
    In einer Welt, in der Body Sharing-Technologie den Reichen und Privilegierten beim Abnehmen hilft und der Staat den Kalorienhaushalt seiner Bürger reglementiert, kämpft sich Nena Jean mehr schlecht als recht durchs Leben. Eines Tages passiert das Undenkbare: Ihr Körper wird gestohlen. Bei ihrer Jagd nach dem Dieb stellt sie fest, dass das vermeintlich perfekte System Schattenseiten birgt – und dass eine schlanke Gesellschaft nicht immer eine zufriedene Gesellschaft ist.

    Ausführlich habe ich das Buch auf meinem Blog vorgestellt. Mein Fazit lautet jedenfalls so:

    "Shape Me" ist bissig, zynisch, böse, verdammt spannend und unterhaltsam, gleichzeitig aber auch sehr nachdenklich und emotional. Den Aufbau fand ich auch originell: Die Story wird im Rückblick erzählt und wechselt perspektivisch zwischen den einzelnen Hauptakteuren und protokollarisch gehaltenen Berichten inklusive Aktenzeichen etc.


    Kann es wirklich sein, dass es für die Reihe "Zombie Zone Germany" aus dem Amrûn Verlag noch keinen eigenen Thread gibt? Dann eben jetzt.

    Es fing mit einer Anthologie an, die ich sehr empfehlen kann. Inzwischen umfasst die Reihe einige lesenswerte Kurzromane bzw. Novellen. Die zweite Anthologie ist frisch erschienen. Es geht bei der ZZG, wie der Name schon andeutet, um ein Deutschland, das von Zombies überrannt wurde und nun, um den Rest der Welt zu schützen, zur Quarantänezone erklärt worden ist, in die niemand reinkommt und - noch wichtiger - aus der niemand rauskommt.


    Gelesen habe ich schon die erste Anthologie, "Tag 78" von Vincent Voss und zuletzt "Fressen oder gefressen werden" von Thomas Williams. Alle drei Bücher kann ich uneingeschränkt empfehlen. Von "XOA" von Lisanne Surborg habe ich schon viel Gutes gehört, die neue Anthologie will ich auch unbedingt noch lesen.


    Wer mag, der kann sich ja meinen etwas ausführlicheren Buchtipp zu "Fressen oder gefressen werden" auf meinem Blog durchlesen (*zeigt auf Signatur*).


    Wer von euch kennt denn die Zombie Zone Germany? Wer hat schon welche Bücher gelesen? Und welche Titel könnt ihr denn noch empfehlen? Alle bisher erschienenen Bücher findet ihr unter dem Link oben im ersten Absatz.


    (Wieso gibt es hier eigentlich keine Zombie-Emojis???)

    Schade, aber aus deiner Sicht nachvollziehbar. Ich habe den Preis zumindest durch Verbreitung in den Social Media Netzwerken zu unterstützen versucht, habe hin und wieder was in den Blogartikeln korrigiert, wenn mir Fehlerchen auffielen. Für mehr fehlt auch mir die Zeit.

    Ich habe vor kurzem meinen Leseeindruck auf dem Blog veröffentlicht.


    Mein Fazit:

    Auf geschickte Weise hat der Autor hier sehr moderne, aktuelle Themen wie Drogensucht und Beziehungsprobleme mit uralten Mythen und einer Art von Horror verwoben, die sicher nicht unbeabsichtigt an den kosmischen Horror von Lovecraft erinnert. "Im Garten Numen" ist für mich das erste wirklich gruselige Leseerlebnis seit langem, weil hier die Atmosphäre, die mir Gänsehaut auf die Arme treibt, perfekt in Szene gesetzt worden ist.

    Hat noch jemand hier diese Serie geschaut? Ich hab sie am Wochenende durchgesuchtet und das Finale Montagabend geschaut und denke immer noch darüber nach.


    Worum es geht in einem Satz: Juden, die den Holocaust überlebt haben, finden heraus, dass unzählige Nazis mitten in Amerika unerkannt ein gutes Leben führen, und machen nun Jagd auf sie, um sich zu rächen.


    Absolut abgefahrene Geschichte, sauspannend, viele gute und sehr gute Darsteller, faszinierende Figuren (sowohl bei den Guten als auch den Bösen), super stylish mit dem Setting in den 70ern - die Mode, die Haare, die Musik!


    Meinungen?

    Hab den Film am Wochenende auch geguckt und hatte echt Mühe, mich darauf zu konzentrieren, weil ich ihn ganz schön umspannend fand. Klar kennt man die grobe Story, wenn man das Buch irgendwann mal gelesen hat. Aber dass die Neuverfilmung mit so wenig Atmosphäre und Thrill daherkommt, hat mich doch arg enttäuscht.