Beiträge von Sar-Sargoth

    Ich habe ja hin und wieder meine Probleme mit Kurzgeschichten, aber von King gibt es da einige Gute. Gerade "Nachtschicht" ist eine meiner Lieblingssammlungen, die aus der ich immer mal wieder eine Geschichte lese. Da ihm ja immer mal wieder vorgeworfen wird, bei seinen Romanen zu sehr ins Schwafeln abzuschweifen, finde ich es beachtlich, dass er die Kurzgeschichte offensichtlich auch beherrscht.

    Leider (oder glücklicherweise?) nein ... ich hatte vor ein paar Jahren mal einen Blick bei einem Buch von Merhi im Redrum Verlag riskiert und danach für mich entschieden, das weder Verlag noch Autor etwas für mich sind. Das Programm geht mir insgesamt zu stark Richtung Extrem-Horror mit abgedrehter "Handlung" und spritzenden Körperflüssigkeiten. Das Buch des Autors (der hier ja auch vertreten ist) fand ich auch ziemlich unterirdisch, da gehen sogar die Verwendung von Fremdwörtern und einfache Redewendungen schief (so im Stile von "Der frühe Vogel hat Gold im Mund"). Unter den Voraussetzungen möchte ich die geballte Ladung Redrum gar nicht mehr lesen.

    Den ersten Band habe ich heute auch fertig gelesen. Ich habe dabei die "Das Original"-Variante gewählt, der Vorteil des späten Einstiegs in die Reihe ist ja offensichtlich, dass man mittlerweile von dem blödsinnigen Splitten wegkommt.


    Auch ich fand das Buch für seine Länge erfreulich packend und schnell zu lesen, auch wenn der Hauptplot jetzt keinen Innovationspreis gewinnt (Junge vom Land wird zum Held und Weltretter, eine Gemeinschaft unterschiedlichster Charaktere bildet sich, es wird viel gewandert). Die unterschiedlichen Fraktionen, die hier im ersten Band bereits kurz vorkommen, erscheinen da schon etwas interessanter. Mal sehen, wie die sich in den folgenden Bänden in die Handlung einfügen.

    Eine wirklich ausgezeichnete Reihe mit zahlreichen wichtigen Büchern. Bei mir wären da neben den genannten Büchern von Lovecraft und Blackwood auch v. a. die Bände von LeFanu, Clark Ashton Smith und William Hope Hodgson zu nennen während mich die SF-Bände aufgrund persönlicher Vorliebe nicht so sehr interessiert haben. Gerade die Bände von Smith habe ich lange gesucht, bis ich die vollständig hatte.


    Die Reihe war Ende der 90er mein Einstieg in die Phantastik. Das war wohl noch ein ganz guter Zeitpunkt dafür, von der Reihe habe ich mehrere Großpakete erworben, die damals günstig verramscht wurden. Andererseits auch schon wieder etwas traurig, dass der inhaltliche Wert da in keinem sinnvollen Verhältnis zum Preis stand, Klasse setzt sich wohl nicht immer (zumindest dauerhaft) durch. Aber immerhin lief die Reihe ja ziemlich lange, interessant wäre da für mich, was letztlich zur Einstellung geführt hat.

    Es ist schon geraume Zeit her, dass ich das Buch gelesen habe. Es spricht aber für das Buch, dass ich mich noch an einiges erinnerer (Mitternachts-Fleischzug, Das Gejytter und Jack, Schweineblut-Blues). Gerade bei meiner "Liebe" zu Kurzgeschichten ist deren Inhalt bei mir normalerweise sehr schnell wieder weg, wenn man von besonderen Vertretern absieht.

    Nachdem ich schon bei Nick Cutter - Das Böse aus dem Apex Verlag ähnlich angepestet war, war es das jetzt für mich erst einmal mit Apex, auch wenn die interessante Titel führen.

    Ja, das geht mir ähnlich. Wirklich traurig... der Verlag hätte grundsätzlich einige Titel im Angebot, bei denen ich zumindest darüber nachdenken würde, einen Blick zu riskieren. Aber offensichtlich wird hier v. a. auf Masse statt Klasse geachtet. Der Stil zieht sich auch weiter bis auf die Verlagshomepage... ich habe schon lange nichts mehr derarig unübersichtliches gesehen, mich persönlich schreckt die eher ab.


    Inhaltlich scheint das Buch ja aber leider auch nicht so der Knaller zu sein... das war "The Cipher" aus dem gleichen Verlag für mich auch schon nicht. Evtl. ist es da gar nicht so schlimm, nicht jedes Buch des Verlages intensiv zu verfolgen.;)

    Mal ne ganz andere Frage: Sieht mein oboges Zitat bei euch genauso bescheuert aus wie bei mir? Ich habe keine Ahnung, warum das so ist ...

    Ja, sieht es.:) Ich war mal so frei und habe es "repariert". Bei der aktuellen Version der Forensoftware ist es leider so, dass da mal schnell etwas verrutschen kann, bei meinem Reparatur-Versuch war beispielsweise zunächst auch plötzlich dein Beitrag mit im Zitat, obwohl ich nur den zitierten Bereich dorthin kopiert hatte. Offensichtlich hatte ich da einen Umbruch zu viel entfernt. Wenn man sich dran gewöhnt hat, funktioniert es aber ganz gut.;)

    Ich hatte die damalige Version aus dem Vitalis Verlag gelesen, die war von der Aufmachung her schlicht, hatte mir aber gut gefallen (Hardcover, Fadenheftung):


    Die Ausgabe soll demnächst mit leicht verändertem Cover neu aufgelegt werden. Das Buch hat sich für mich auch ganz gut gelesen, ich war in 2- 3 Tagen fertig. Das Buch war damit deutlich flüssiger lesbar als manch anderes Buch aus der Zeit.