Beiträge von Monster-Toys

    Die Bücher fangen mit den Kurzgeschichten wunderbar an und auch der erste Band der Romane hat mir sehr gut gefallen. Ab da geht es mit jedem Band leider ein gutes Stück bergab. Der letzte Band war an der Grenze zur Unlesbarkeit schlecht.

    Was die Serie betrifft habe ich keine Hoffnung. Auf mich wirkt schon der Teaser/Trailer irgendwie "billig"* ... von der unpassenden Besetzung der Hauptfiguren ganz zu schweigen.

    *Wer mal herzhaft lachen will, sollte nach den geleakten Rüstungen der Nilfgaarder googlen.

    Ich liebe Staffel 1.

    Staffel 2 fand ich oookeee.

    Die allgemeine Begeisterung für Staffel 3 kann ich aber nicht teilen.

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    Es gab einige wenige gute Szenen und nette emotionale Momente, aber insgesamt wirkt das ganze auf mich wie eine ungewollte Selbstparodie.

    Alles ist sehr viel schriller, lauter, bunter und oberflächlicher. Komisches ist oft nur albern statt wirklich witzig (Tiefpunkte für mich sind unter anderem die Figur des Bürgermeisters, die Journalisten der "Hawkins Post" und Erica Sinclair) überschattetbelichtet zu oft düsteren Passagen, die zudem viel zu physisch sind und denen die schaurige, geheimnisvolle und sehr bedrohliche Atmosphäre der ersten Staffel fast völlig abgeht.

    Charakterentwicklung abseits von Klischees findet kaum statt. Besondere Enttäuschung (aber bei weitem nicht die einzige) war für mich Hopper, dem man über weite Teile der Staffel jedes bisschen Tiefe geraubt hat. Sein vermeintlicher Tod und der Brief am Ende konnte das auch nicht mehr retten. Die Trennung der Gruppe durch den Umzug am Schluss wirkte auf mich wie ein (etwas billiger) Versuch, doch noch ein wenig Emotionalität und ein "Coming of Age"-Gefühl zu erzeugen. Nostalgie ist was tolles (und (über?)reichlich vorhanden) , kann aber alleine so eine Serie imho nicht tragen.

    Frage: Schreiben Sie Ihre Geschichten noch immer auf Deutsch?

    Antwort: Ja, erste Ausnahmen habe ich jetzt aber gemacht. Das erste große Buch, das ich auf Englisch geschrieben habe, ist "Das Labyrinth des Fauns". Es ist die Romanfassung meines Lieblingsfilms, die ich auf Wunsch seines Regisseurs Guillermo del Toro geschrieben habe. Ein spanischer Film mit englischen Untertiteln - da wollte ich nicht noch eine dritte Sprache hinzufügen. Die zehn Kurzgeschichten über Schlüsselelemente des Films, die das Buch auch enthält, habe ich ebenfalls auf Englisch geschrieben. Es war eine neue Erfahrung, Übersetzungsproben in Deutsch zu lesen.