Beiträge von Martin Cell 71

    Ich hab gestern die erste, und heute die zweite Novelle gelesen. Eigentlich sinds Short Stories, die lose zusammen hängen,

    in der Ersten mehr als in der Zweiten. Dennoch gefielen mir beide sehr gut. Barker s Fabulierkunst scheint noch da zu sein,

    nur seine Sprache hinkt da hinterher, sie wirkt nicht nur, sie ist auch sehr reduziert. Etwas was mir auch beim späten Bradbury

    auffiel. Das ist schade, vielleicht tut er sich mit Malen leichter. Trotzdem schönes Buch, guter Inhalt.

    Und fertig gelesen. Bin erstaunt, mein erster Little seit 2009, und dieses Buch hat mir sehr Gut gefallen.

    Eigentlich ist es das beste Horror Buch, welches ich dieses Jahr gelesen hab. Was Bentley Little hier um den Handwerker

    zusammenreimt, ist so abgefahren, seltsam und abgedreht, dabei so unterhaltsam, man könnte meinen Stephen King wär

    zugange gewesen. Daumen hoch!

    Also ich habs am späten Samstag Nachmittag noch bekommen, mitsamt der CD Tasche. Werds vlt demnächst lesen,

    bin jetzt bei der zweiten Lektüre von Dracula versunken, der Neuübersetzung im Steidl Verlag, nicht schlecht.

    Glaub ich eher nicht. Bei meiner Eloy Ausgabe steht vollständige Taschenbuchausgabe, ist ein hohes PB, eng bedruckt.

    Wenn man es großzügig druckt, und zwischen den "Kapiteln" einen großen Abstand lässt, kommt das gut hin.

    Leider ist mir vom Inhalt so Gar Nichts hängen geblieben, vielleicht eher ein schwächeres Siefener Buch.

    Aber sicher besser lektoriert, anfangs fanden sich in den ersten E Büchern noch häufig Fehler.

    Ich hab das Buch ganz anders gelesen, und fand es erfrischend unterhaltsam, allein nur die ganzen Anspielungen auf diverse

    Filme, manchmal nur angedeutet wie etwa beim Erwähnen von "Major Strasser", fand ich großartig. Ich habs so gelesen wie Harry den Film sah, und die ganze Tragik dahinter, das in kleinen Dramen von den Insassen aufgeführt werden, die den Weg in die Realität nicht zurück finden können oder wollen, und das hier als Experiment in dem Herrenhaus durchgeführt wird.

    Natürlich kommt der Twist, wie man ihn von Bloch her kennt, nur verkehrt er sich am Schluss in ein Drama, mehr Beklemmung denn Horror. So ist s halt eher als Thriller zu sehn, den ich für gelungen halte, nur den religiösen Ansatz mochte ich nicht so sehr, aber da kommt bei "Pater" Blatty wohl nicht vorbei.