Beiträge von Martin Cell 71

    Bei der Liste fällt mir auf, das zum Schluss der Reihe Titel angekündigt waren. Die es aber nicht gab.

    Das "Tagebuch der Rose" hätte eine SF Antho sein sollen, kam nie. Oder "Die Ankunft des Joachim Stliier" von

    Hubert Lampo, das kam später als HC raus, anderer Verlag. Weiß nicht ob es noch andere Titel gab, die nicht erschienen

    sind. Auf die Zwei ewig gewartet.

    Man konnte auch schon mal verzweifeln, etwa war "UBIK" von Philip K. Dick sehr rar und gesucht.

    Wenn es angboten wurde im Netz auf zvab wohl immer über 50 DMark, der Euro machte es auch nicht billiger.

    Erst der Nachdruck im Heyne Verlag hat Abhilfe geboten, was war ich froh. Und zurecht, für mich ist "UBIK" einfach

    Dick s bester Titel.

    Schön geschildert. Ich hab noch knapp 100 Bände, waren mal um die 150. Aber fand zB die Bibliothek des Hauses Usher sammelnswerter, auch gibts die Bände oft auch anders, zumeist als HC, und denen gab ich dann den Vorzug.

    Aber hab zB 4 John Wyndham Bände, oder noch einiges von Jonathan Carroll, drei Blackwood, einiges noch Ballard.

    Interessant ist die Reihe da, wo Sie unbekannte Autoren zeigt, zumeist ausgewählt von Kalju Kirde.

    Etwa das "Eulenohr" von Erckmann-Chatrian oder "Der Zombie" von Henry S. Whitehead.

    Sehr gut fand ich den Band von E. F. Benson "Der Mann, der zuweit ging". Auch sehr schön die Erzählungen

    von C.M. Kornbluth oder Alfred Bester. Da ja die Bände der BDHU nachgedruckt wurden, gabs oft auch noch Ergänzungen.

    Wie "Geisterpiraten" von Hodgoson, oder "Das Storchenhaus" von Jean Ray. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden,

    das diese Bände sehr gesucht waren und sind. Leider hat mich der Druck sehr oft genervt, und dadurch oft einer anderen

    Ausgabe den Vorzug gegeben. Sehr schön die Schuber Box Band 368 "Die Andere Zukunft" , die 7 Bände enthält.

    Wie etwa Ballard s "Das Katastrophengebiet", wegen dem damals gekauft. Ist noch Blackwood,Lovecraft,Lem,Strugatzki,Hammerschmidt oder der auch oft in der PhB verlegte H.W.Franke enthalten , den ich auch sehr mag.

    Hab grad zu Lesen begonnen, da mir Bruno Schulz auf Dauer zu anstrengend ist.

    Seine "Zimtläden" herrlich und kurz, das "Sanatorium" sprachlich sehr anspruchsvoll.

    Der Roman um Meyrink ist sehr amüsant zu Lesen, zwar hats einen eher eigenwilligen Stil,

    der wohl an die Zeit angelehnt ist, aber das ist durchaus humorvoll und liebevoll zum Detail beschrieben.

    Mehr später.

    Ich hab ihn mir auch angesehn, war ja günstig zu Leihen auf a Prime. Ich hab mir Nichts erwartet, und so fand ich

    den Film irgendwie amüsant. Tom Waits und Iggy Pop sind klasse, und ja es ist ein Kunstfilm mit deutlich Anleihen

    an andere Filme dieses Genres. Bei Tilda Swinton s Rolle war mir schnell klar, anderer St...

    Das Ende, wie der Film eine Andeutung auf unser Konsumverhalten, und das wird böse enden.

    "Schwarze Messen" hab ich als Suhrkamp PhB Taschenbuch. Ich war von der Bloch Story entäuscht,

    aber De Sade und Huysman gefielen mir gut, die Meyrink Story sogar so gut, das mir von ihm noch zwei

    Erzählbände gekauft habe. Das war zB "Fledermäuse" im Vitalis Verlag.

    Fand ich mal richtig gut, anders umgesetzt. Die roten Augen genau wie die von Lee. Die Story mal erfrischend anders

    angelegt, und doch findet sich einiges vom Buch wieder, nur halt moderner. Hier gibts sogar beißenden Humor.

    Ich fands klasse, auch wenn mich der Holland Dialekt etwas gestört hat zu Beginn, und auch das Ende geht OK für mich.

    Vom Horror Splatter Faktor grandios, seine Rückwandlung, die hatte was. Und das beste, "Blut sind Leben".

    Hab jetzt doch etwas länger gebraucht. Auch die zweite Lektüre nach 20 Jahren gefiel mir sehr gut.

    Das Buch im Buch entwickelt sich, man findet allerei Hinweise, auch auf Borges. Das Buch hat eine

    Atmosphäre, die einen hineinzieht, und doch braucht es sehr lange bis das verbotene Wunder eintritt.

    Und von da an wirds noch besser, das Ende hatte ich so nicht mehr im Kopf. Fand ich gut, das vermeintliche

    "Gebumse" eher genervt und nicht mehr so toll. Da merkt man doch an, war Carroll s Erstlingswerk.

    Ich bin der Meinung, das seine späteren Werke wie "Das Hölzerne Meer" doch auch gelungen sind.

    "Wogengleiter" aus der Suhrkamp PhB vor Jahren mal gelesen, gefiel mir sehr gut.

    Grin schreibt eine Art märchenhafte Phantastik. Im Unionsverlag erschien "Purpur Segel",

    das in eine ähnliche märchenhafte Richtung geht, muss mal wieder lesen.

    Hab auch noch seine Kurzgeschichtensammlung "Der Rattenfänger", aber auch hier

    hielt mich der leseunfreundliche Suhrkamp Druck von der Lektüre ab.

    Hab mit der Lektüre gestern begonnen, dachte die HC Insel Ausgabe sei vom Schriftbild besser.

    Gar nicht, zurück zum Taschenbuch gewechselt, da die Illus schon gut sind.

    Die Geschichte entwickelt rasch eine Sogwirkung, derer man sich nicht entziehen kann.

    Großartig!