Beiträge von Royston Vasey

    Wir haben hier eine Menge Bücher von Nevill besprochen, Timo. Mit King nicht vergleichbar, da er eine gänzlich eigene Stimme hat. Das Buch ist übrigens besser als der Film.

    3. Einflussreiches Werk: Faust I-II - Goethe. Zugegeben ein Re-Read. Da das letzte Mal aber mindestens 15 Jahre her ist und ich dem Werk damals nicht die Aufmerksamkeit entgegenbrachte, die es zweifellos verdient ... Wenn das zählt, nehm ich's zur Hand ;)


    Will ja nicht stänkern, aber hier ist doch die ähnliche Situation wie bei Vincent. Das Buch in der Kategorie sollte in der Liste sein. Sonst brauchts die Liste für diese Kategorie nicht.

    Optisch toll, einzelne tolle Szenen, aber als Film funktioiert er nich und ist einfach zu lang. Ich könnte mir aber vorstelle, dass er als Serie besser funktioniert.

    Genau meine Meinung. Zudem ging mit Captain America auf den Zeiger. Die Serie bietet mir alleine mit Jennifer Connelly deutlich mehr. :love: Ich glaube aber auch, das die Story als Serie besser funktionieren dürfte. Die Comicvorlage hab ich allerdings nicht gelesen, gehe jedoch von einigen Änderungen aus.

    Direkt mal der Link zur Homepage: https://ghostbox.de/


    Menger war ja schon verantwortlich für Darkside Park und Monster 1983. Mit Ghostbox hat er ein neues Hörspiel herausgebracht, wo es bereits eine "2. Staffel" gibt. Ob ich mir die dann anhöre, kann ich jetzt noch nicht sagen.


    Ganz grob geht es um eine Maschine, in der man das Bewusstsein eines Menschen speichern kann. Hört sich erstmal gut an. Artet aber in einer Mordserie, rumfummelei an diversen Bewusstseinen und allem möglichen anderen Krempel aus. Menger spielt halt gerne mir zig Handlungsfäden. Diese alle aufzuführen ohne zu spoilern, wäre eine Kunst für sich. Wie bereits bei den anderen Serien verhaspelt er sich jedoch. Da wird teils der Fokus auf Handlungsbögen gelegt, die komplett aus den Augen verloren werden oder nicht wirklich zur Handlung beigetragen haben. Hinzu kommt, dass manche Stimmen einfach zu sehr verwurstet werden. Waren das in den verganenen Jahren vor allem Joachim Kerzel und David Nathan, geht mir Luise Helm mittlerweile auf den Senkel.


    Insgesamt ist die 1. Staffel jedoch angenehmer zu hören als die kompletten 3 Staffeln von Monster 1983. Gibt aber doch spannenderes. Gerade zum Ende hin wurde es eher langweilig als spannend.

    Klingt super, Steampunk hätte ich auch vorgeschlagen. Ich würde auch dafür plädieren, dass z.B. ein Werk von 1900-1960 auch reine SF sein kann - das war auch so gedacht, oder?

    Ich dachte, phantastische Literatur als Oberbegriff zu nehmen. Da ist das Genre dann frei. Ob da jemand den ollen Tolkien oder den Stinkstiefel Lovecraft ausgräbt, ist dann jedem selbst überlassen.


    Bzgl. der Serie / Trilogie könnte man ja einfach auch sagen: Einen Band aus einer Serie / Trilogie / Saga.

    Zitat

    Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird.


    Quelle: https://www.randomhouse.de/Tas…s-Corey/Heyne/e498165.rhd

    Das Buch schlummerte jetzt schon ziemlich lange im SUB. Zwischenzeitlich wurde bereits eine TV-Serie in die 4. Staffel geschickt. Da ich definitiv zu wenig Science-Fiction lese, habe ich mir also mal den Roman vorgenommen.


    Die Geschichte verdient jetzt keinen besonderen Bonus für Ausgefallenheit. Die Charaktere sind schon ziemliche Stereotypen, die man aus den gängigen Filmen kennt. Der gute Captain mit Love-Interest-Offizier. Der coole Typ fürs grobe, der im Maschinenraum abhängt. Der sensible Pilot, der im Flug Bad-Ass ist. Wäre da nicht die zweite Handlungsschiene mit dem schmierigen Polizisten, der auf einer Station auf einem Asteroiden abseits der typischen Raumschiff-Ballerei-Handlung eine Tochter aus reichem Hause sucht, wären 600+ Seiten auch etwas langatmig geworden.


    Der Roman lebt vom Tempo. Die ersten 2/3 rasen nur so dahin. An die zeitlichen Sprünge aufgrund der jeweiligen Flugdauer musste ich mich erst gewöhnen. Das ist so richtig Anti-George-RR-Martin, wo ja immer der Weg das Ziel zu sein scheint. Leider ist der Roman dann doch etwas zu lang geraten. Das letzte Drittel hatte deutliche Längen. Manche Szenen wirkten künstlich gestreckt. Das Ende war jedoch gut umgesetzt und der Roman steht durchaus für sich selbst, auch wenn es mittlerweile 8 Fortsetzungen gibt. Den 2. Band habe ich mir schon besorgt, weil die Sterotypen mir doch Spaß bereitet haben und ich neugierig bin, wo für einige die Reise hingehen wird. Trotzdem wundere ich mich über die TV-Umsetzung. Ich habe gelesen, dass die komplette 1. Staffel und ein Teil der 2. Staffel auf dem ersten Band beruhen. Aufgrund des Tempos hätte ich mir hier eher die Umsetzung als Kinofilm vorstellen können. Für eine Serie ist das doch etwas dürftig, wenn da nicht lustig von Drehbuchautoren drumherum ausgeschmückt wurde.


    Schulnote: 2-

    Im alten Horror-Forum hatte ich bereits auf diese Serie hingewiesen. Peter Grant ist Polizist in London und wird zufällig mit Magie konfrontiert. Dabei stellt sich heraus, dass es bei der Londoner Polizei eine darauf spezialisierte Abteilung gibt, welche aus einer einzigen Person, Chief-Inspector Nightingale, besteht. Grant wird in diese Abteilung versetzt und wird von Nightingale in Sachen Magie ausgebildet. Bislang gibt es 7 Romane und 2 Novellen. Band 8 erscheint in diesem Jahr.


    1. Die Flüsse von London
    2. Schwarzer Mond über Soho
    3. Ein Wispern unter Baker Street
    4. Der böse Ort
    5. Fingerhut-Sommer
    6. Der Galgen von Tyborn
    7. Geiste auf der Metropolitan Line (Novelle)
    8. Die Glocke von Whitechapel
    9. Der Oktobermann (Novelle)


    Die Romane sind aus der Perspektive von Grant geschrieben. Der Tonfall ist schnodderig und voller Anspielungen auf die Popkultur. Gerne auch mit Verweisen auf Douglas Adams oder Doctor Who (Aaronovitch hat auch hier bereits mitgearbeitet). Das Personenkarussell wird von Band zu Band erweitert und es mach einfach nur Spaß, immer wieder auf alte Bekannte zu treffen. Der erste überspannende Handlungsbogen wurde dann mit "Die Glocke von Whitechapel" zu einem Abschluss gebracht. Es gibt aber noch genug offene Fäden für weitere Romane.


    Ich habe immer zu einem der Romane gegriffen, wenn meine vorherige Lesewahl ein Griff ins Klo war. Aaronovitch hat es immer wieder aufs neue verstanden, mir die Leselust zurückzugeben, die ich teils angekratzt glaubte. Insgesamt bin ich über das hohe Level überrascht. Auch wenn mal der ein oder andere Roman schwächer war, waren diese doch immer noch mit einer 2+ zu bewerten. Und zwischendurch ist das Ganze dann tatsächlich so absurd, dass ich tatsächlich laut lachen musste. Wenn der großkotzige böse Magier dann vor der Polizei den starken Mann macht und einfach mit einem Elektroschocker einen drübergebraten bekommt, ist das schon herrlich bekloppt.


    Kurze Anmerkungen:

    • Simon Pegg und Nick Frost arbeiten an einer Serienumsetzung des 1. Buchs. Den beiden vertraue ich da tatsächlich, den besonderen Humor einzufangen. Hängt natürlich auch vom Casting ab.
    • Aaronovitch hat zusätzlich Comics zur Serie verfasst, welche weitere Storys mit den Protagonisten liefern. Diese sind in Deutschland bei Panini erschienen und ebenfalls großartig.
    • Audible hat die ersten Bücher als Hörspiele umgesetzt.
    • dtv hat eine eigene Internetseite für die Serie geschaffen. Hier der Link: https://www.dtv.de/special-ben…urban-fantasy/start/c-184


    Absolute Kaufempfehlung für Leser, die auf gut durchdachte und humorvolle Literatur stehen. Für Kinder ist die Serie dennoch nicht geeignet. Zwischendurch gibt es schon ein paar "matschige" Szenen.

    Sammeln wir doch Vorschläge für Kategorien. Hier mal ein paar, die mir aus dem Stand eingefallen sind:


    • Ein Werk der phantastischen Literatur aus dem Zeitraum 1800 - 1899
    • Ein Werk der phantastischen Literatur aus dem Zeitraum 1900 - 1960
    • Ein Werk der phantastischen Literatur aus dem Zeitraum 1960 - 2019
    • Ein Werk mit Ersterscheinung 2020
    • Ein Buch aus dem Genre Science-Fiction
    • Ein Buch aus dem Genre Horror
    • Ein Buch aus dem Genre High-Fantasy
    • Ein Buch aus dem Genre Steampunk
    • Den ersten Band einer Serie / Trilogie / Saga

    Es war übrigens mein Debüt als Herausgeber. Ich lerne gerne dazu und werde über deine Kritik nachdenken.

    Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass man aus negativer Kritik mehr lernt als aus Lobhudeleien aus der "Kleinverlagsszene". ;) Wichtig ist m. E. die Kritik nicht persönlich zu nehmen. Auch das ist ein Phänomen, welches gar nicht mal so selten vorkommt. Manche Leute sind da sehr dünnhäutig. [Nerdine]