Beiträge von HarryW

    Gestern gesehen. War mir Teil 1 zu kurz, um all die Themen gebührend abzuhandeln, verhielt es sich mit Teil 2 gegenteilig. Trotz der (weiterhin) vielen Themen fühlten sich die 170 Minuten endlos an. Für mich kam die Sache nie richtig in Fahrt. Zudem (und das sollten sich alle Filmemacher seit "Alien" hinter die Ohren schreiben) verlieren Monster ihre Gefährlichkeit, wenn man alles sieht. Wenn sie dann noch eindeutig als CGI Figuren identifizierbar sind, dann verlieren sie jede Physikalität und damit auch ihre Tödlichkeit.


    Man hätte "IT" meines erachtens viel stärker psychologisieren sollen und weniger auf der Monster-Schiene fahren. Es hätte einmal mehr einen Künstler wie Kubrick gebraucht, um den Stoff so umzusetzen, dass das Grauen erwacht. In der aktuellen Form entlockt "Es" mir leider eher ein leicht gelangweiltes Gähnen. Sorry an die Fanboys und -girls ;).

    Inhalt Amazon:

    "Stell dir vor, du wirst über Nacht zum reichsten Menschen der Welt...

    John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...

    Mit "Eine Billion Dollar" hat Bestsellerautor Andreas Eschbach einen spannenden Thriller über Moral und Habgier geschrieben."


    Aus keinem bestimmten Grund habe ich jahrelang einen Bogen um diesen Eschbach-Roman gemacht. Bis heute ist mir nicht klar warum, aber zum Glück gibts den Zufall. Letzthin hat mir mein Vater das Buch in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle ihn endlich mal lesen ... er lag mir damit schon lange in den Ohren. Also hab ich's getan und nicht bereut.


    Da steckt unheimlich viel in der Geschichte (weshalb das Buchauch wohl auch so dick geworden ist - gut 900 Seiten). Eschbach taucht tief, und ich meine wirklich tiiieeef, in die Komplexität der Weltwirtschaft ein. Themen wir Moral und Habgier werden angeschnitten, ausführliche Gedanken zum Thema Umweltschutz. Neben all dem philosophieren darüber wird auch der Mensch nicht vergessen, der verschwindend winzig wirkt, wenn man ihn einer Billion Dollar und den damit einhergehenden Möglichkeiten gegenüber stelle. Was moralisch oder melodramatisch hätte werden können, fühlte sich für mich sehr realitätsnah und nachvollziehbar an.


    Fazit: Für mich das beste Buch in diesem Jahr und für alle empfehlenswert, die sich für Wirtschaft und den Menschen intersssieren.


    PS: Könnte man für Eschbach auch einen eigenen Ordner erstellen? Danke.

    Ich liebe Genrefilme unter Wasser. Zwar gibt es viele Gurken dabei (vor allem die geschätzten 10 Millionen Hai-Horrorfilme). Aber "Unterwater" hat was, das mich anspricht. Erinnert mich an "Abyss", "Deep Star Six", "Leviathan" und ähnliche. Kann kommen, wird gerne angeschaut.


    Ich wäre vorsichtig, wenn Festa von Gesamtausgabe spricht. Erst mal müssen sich die 8 Bände verkaufen. Festa ist ja bekannt dafür, Serien zu beginnen und nicht abzuschliessen. Das klingt für mich wieder wie eine dieser vielen an sich tollen Ideen (auch wenn ich ein Laymon-Verachter bin), die letzten Endes Schiffbruch erleiden und mittendrin abgebrochen werden.

    Mir gefiel der Film als Ganzes nicht so richtig. Zwar war die Form hervorragend surreal, aber ich wurde das Gefühl nicht los, dass eher Wert auf besagte Form als auf den Inhalt gelegt wurde. Ich schliesse mich dem Fazit von Katla an, kann man sich mal anschauen, aber mit zurückgeschraubten Erwartungen.

    Regisseur Richard Stanley ist alles andere als ein Vielfilmer - richtige, zu Ende gedrehte Spielfilme existieren derer nur zwei, soviel ich weiss: "Hardware" und "Dust Devil". Ob man die jetzt gut oder schlecht findet ... egal. Stanley hat auf jeden Fall eine ganz eigene Handschrift, und das wünsche ich mir von einem Projekt wie "The Colour out of Space". Ich freue mich erst mal, mit einer gewissen Vorsicht.

    Mir hat die ganze Trilogie gefallen - vor allem auch deshalb, weil jeder Roman eine andere Ausrichtung hatte. Da es aber Jahre her ist, kann ich mich an Details nicht mehr erinnern, aber an das grundlegende Gefühl von Freude, Spannung und interessanten Figuren. Von daher: Auf jede fall empfehlenswert.

    Das ist derselbe Schauspieler??? Echt jetzt? - In "Valerian" fand ich ihn übrigens süß. So ein richtiges *OHHHHHHHHHHHHH*.

    In dem Film, na ja und das mit den Zähnen war auch echt gruselig. (Und ja, ich weiß, ich habe gerade die geistige Reife eines Teenager-Mädels bewiesen.) Ich steh aber zu meiner geistigen Jugend.

    In diesem Fall bin ich auch ein Teenager-Mädel ^^. Alles was mit Schmerzen und Zähnen zu tun hat, macht mich fix und fertig.

    Bei mir ist es ne Weile her, seit ich ihn gesehen habe, und somit sind die Erinnerungen nicht mehr frisch. Aber ich weiss noch, dass ich die Story sehr ungewöhnlich (im positivsten Sinne) fand und mich die Handlung immer wieder überraschte. Etwas, das bei so teuren Hochglanzproduktionen Seltenheitswert besitzt. Es ist auf jeden Fall ein Film, den ich mir wieder mal ansehen will.

    Darauf habe ich Jaaaaaahre gewartet. Ich liebe den alten Film, ich liebe die Puppen, der Soundtrack wird wohl das einzige sein, mit dem ich mich werde anfreunden müssen. Aber The Dark Crystal kann kommen. Start ist ja schon bald!!!


    Bin zufällig darauf gestossen ... Vor ein paar Jahren sollte offenbar ein DSA-Film entstehen. Um Produzenten zu finden, wurde ein kurzer Previewfilm hergestellt. Das hätte durchaus was werden können.