Love Death + Robots

  • Ich habe die zweite Staffel inzwischen auch komplett geschaut, was nicht lange dauerte, da sie nur 8 Episoden hat - Staffel 1 hatte 18!


    Mein Fazit fällt sehr positiv aus:


    Es sind Märchen für Erwachsene, blutige, grausame Geschichten, manchmal nur kleine Ausschnitte, die Einblicke in riesige, beängstigende Welten gewähren. Auf makabre Weise verspielt, ernsthaft, verbunden mit großer Leichtigkeit. Wie lebendig gewordene Gemälde im Stil eines Anton Semenov.


    Meine Favoriten:


    Automatisierter Kundenservice - böse und skurril, tiefschwarzer Humor

    Jäger und Gejagte - dystopisch, philosophisch und tragisch

    Ice - weniger von der Story, aber optisch ein absoluter Leckerbissen

    Im hohen Gras - eine waschechte Horrorstory, schön creepy


    Ich habe darüber etwas ausführlicher gebloggt - Hier klicken zum ganzen Artikel

  • Gestern habe ich die zweite Staffel gesehen. Bei der ersten Staffel waren noch ein paar wirklich starke Folgen dabei, die zweite finde ich dagegen absolut nichtssagend. Langweilig ist die Serie nicht, die Folgen sind alle knackig gedreht, aber es kommt irgendwie nichts bewegendes dabei rum. Am Ende von jeder Folge dachte ich irgendwie: und jetzt...?

  • Gestern habe ich die zweite Staffel gesehen. Bei der ersten Staffel waren noch ein paar wirklich starke Folgen dabei, die zweite finde ich dagegen absolut nichtssagend. Langweilig ist die Serie nicht, die Folgen sind alle knackig gedreht, aber es kommt irgendwie nichts bewegendes dabei rum. Am Ende von jeder Folge dachte ich irgendwie: und jetzt...?


    ...oh ja, bin zwar noch nicht durch (auch unterbrochen, weil es mir genau so erging) und sehe es aber derzeit ähnlich. ziemlich enttäuschend.

  • Ich finde enttäuschend, dass es dieses Mal nur 8 Folgen sind - die erste Staffel hatte noch 18 Folgen. Das war schon arg kurz. Generell fand ich es optisch wieder großartig, auch, wenn mich persönlich nicht jeder Stil angesprochen hat. Aber ja, vom Inhalt her war es doch sehr dünn.


    "Ice" (von Jana schon angesprochen) war optisch wirklich großartig, von der "Story" her, eher nichtssagend. "Snow in the Desert" hat mich an "Dune" und "Star Wars" erinnert.. irgendwie eine wilde Mischung, bei der ich mir vorstellen könnte, dass das Teil einer Serie bzw. eines Films sein könnte. Persönlicher Favorit (Story und Zeichenstil): "The Tall Grass". Die schwächste Folge war für mich "The Drowned Giant": sollte wohl philosophisch sein, ich fand's leider ziemlich langweilig.

    Ich lese gerade: Die Erloschenen von Erik A. Andara


    “A reader lives a thousand lives before he dies.” said Jojen. “The man who never reads lives only one.” - A Song of Ice and Fire (George R. R. Martin)


  • Die zweite Staffel kam an der ersten nicht ran. War aber im ganzen okay, wie bei einer Anthologie jedoch wenig Perlen. Die letzte Folge hat das maue Gefühl aber wieder etwas hochgerissen.