Bentley Little - THE HANDYMAN

  • Ich hab es nun auch zu Ende gelesen.

    Nach den ersten 50 Seiten hatte ich mir viele Möglichkeiten überlegt, wie sich die Geschichte entwickeln und enden könnte, ich wär mit jeder daneben gelegen.

    Sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Das war mein erster Little und wird dann sicher auch nicht der letzte sein.

  • Meine erste Lektüre eines Buches von Bentley Little.

    Die Aufmachung, sowie der Inhalt des Buches haben mir sehr gefallen. Der Schreibstil und die Geschichte haben mich zuweilen im positiven Sinne an Stephen King erinnert.

  • Wollte heute nur mal kurz in den "Handyman" reinlesen ... es hat mich so gepackt, dass die ersten 80 Seiten förmlich dahinschmolzen. Die in älteren Posts genannten Vergleiche zu King kann ich unterschreiben. Die Stimmung, die Geschichte, die Dramaturgie ... das alles passt und wird von Bentley Little so persönlich rübergebracht, dass mich der mysteriöse Frank und sein Handeln und die viel zu frühen Tode in der Familie des Ich-Erzählers richtig erschüttert haben. Das alles hat eine grosse Sogwirkung auf mich. Ich werde ja noch eine Weile nicht fertig mit dem Roman sein, aber wenn die Qualität so bleibt, dann ist das einer der besten Horror-Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

    Als Little vor Jahren bei Heyne veröffentlicht wurden, las ich drei oder vier dieser Romane, allerdings konnte mich keiner so richtig überzeugen. Daher hab ich den Autor dann Jahre ignoriert. Jetzt muss ich die anderen Little-Romane, die bei Buchheim erschienen sind unbedingt auch haben.

  • Der Roman bleibt bis zum Schluss toll, die Handlung schreitet rasant voran und Bentley hat eine interessante Idee, wie er Hintergründe langsam ein wenig aufdeckt - nicht zu viel, nur ein klein wenig, gerade genug, um den Leser zu packen. Er macht das, indem der ganze Mittelteil verschiedene Geschehnisse und Personen zeigt, die im Laufe vieler Jahre Frank (der Handyman) auf ganz unterschiedliche Art und Weise begegneten. Im dritten Teil sind wir dann wieder beim Helden, der die Konfrontation mit Frank sucht.

    Das bleibt nicht mein letzter Bentley. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter, rasanter Horror-Roman.

  • DIE UNIVERSITÄT und DER BERATER sind m.E. eher Standardware. Da steigert Little das Geschehen in seiner typischen Weise, indem es von Schritt zu Schritt bizarrer und gefährlicher für die Protagonisten wird. Die Enden sind mit da auch zu drüber. Bei DMV auch aber das war wirklich platt und just more of the same.
    THE BANK fällt eigentlich auch in die Kategorie, hat mir aber deutlich besser gefallen.