• Ich habe ja eigentlich alle Folgen gesehen, aber leider nur im TV, deshalb waren da immer große Lücken zwischen und ich kann mich nicht mehr an viel erinnern.

  • Kann mich nicht mehr erinnern, um ehrlich zu sein. Nur das Gefühl grosser Enttäuschung wurde schon früh grösser und immer grösser. Ich las damals, dass Stephen King den Rat gab, nicht zu viele Erzählstränge aufzutun, da das nicht befriedigend aufgelöst werden könne. Der Ratschlag wurde nicht angenommen. Heute, mit all der Distanz und den vielen vergessenen Episödchen, kann ich zu 'Lost' nicht viel mehr sagen.

  • Das Ende war...sry..Scheiße.


    Mir ging es ja eigentlich nur darum, wie man diesen Plot besser erzählen hätte können.


    Wie können alle tot sein, wenn auch Menschen auf der Insel sind, die offensichtlich lebendig sind.

    Wenn ich die vielen Anspielungen auf die Ägyptische Mytholgie heranziehe, dann müsste die Insel die DUAT sein..frei übersetzt diente die DUAT dazu die Seele der Toten zu reinigen/prüfen. In der DUAT müssen die Seelen/KA Abenteuer bestehen, gegen Monster kämpfen etc.pp.

    In einer Tempelinschrift wird ja Anubis dargestellt der den Schwarzen Rauch beschwört, das angebliche Sicherhetssystem der Insel.( Cerberus?????).

    Aber wie konnten die Oceanic six dann entkommen um dann wieder auf die Insel zurückzukehren,weil die Insel noch nicht fertig mit ihnen war?

    Aus der Duat gibt es kein entkommen. Dazu würde man einen unbeschädigten Körper brauchen um sein KA wieder zu manifestieren. Wie es ja beim Black Smoke beschrieben wird, dieser sendet ihn ja in unsere Welt zurück um ihn dort von Ben töten zu lassen, damit er dann seinen Körper übernehmen kann.

  • Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Macher von Lost eine bestimmte Mythologie modernisieren wollten. Die Frage, was nach dem Tod geschieht, ist ja universell und findet sich in allen Kulturen. Im Grunde genommen beschäftigt sich jeder Mensch auf seine ureigene Art und Weise damit und findet eine Antwort oder auch nicht.


    Kurz gegoogelt und eine fantastische 3-Minuten-Zusammenfassung gefunden, die wirklich alles erklärt (in Englisch):

  • Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Macher von Lost eine bestimmte Mythologie modernisieren wollten. Die Frage, was nach dem Tod geschieht, ist ja universell und findet sich in allen Kulturen.

    Ob jetzt Fegefeuer oder Duat ist für die Serie wohl wirklich einerlei. Eine exakte, religionsgetreue Abhandlung darf (und will) man sich von Hollywood ohnehin nicht erwarten. Da geht es einfach darum, sich aus verschiedenen Quellen passende Elemente herauszuklauben und zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen.

    Bei "Lost" ist das nur bedingt gelungen. Die schwachen letzten Staffeln halten mich davon ab, die Serie noch einmal anzugehen...

  • Ich hab Lost damals aus den Augen verloren und 2018 mal die komplette Serie in einem Monat angeguckt, weil ich ja auch endlich wissen wollte, wie sich alles auflöst und wie es endet. Erinnere mich an ein gutes, zufriedenes Gefühl am Ende, gemischt mit dem Empfinden, Abschied zu nehmen von liebgewonnenen Freunden. Meinetwegen hätten es aber auch ein paar Handlungsstränge weniger sein können, die dann aber konsequent zu Ende geführt. Zum Beispiel kann ich mir bis heute keinen Reim auf den Eisbären machen.

  • Ich mochte die Serie sehr, auch den Schluß. In der Mitte merkt man irgendwo den Autorenstreik, aber das legt sich bald wieder. Es gibt allerdings EINEN GROßEN Fehler:

    ACHTUNG SPOILER!

    Jack hätte der Erzähllogik zufolge zum Rauchmonster werden müssen, als er zum Herz der Insel hinabgestiegen ist.