Paul Tremblay: Das Haus am Ende der Welt

  • Als preisgekröntes Buch für die Lesechallenge habe ich "Das Haus am Ende der Welt" gewählt. Mittlerweile bin ich etwa zu einem Drittel damit fertig.


    Als positiv ist hier auf jeden Fall zu erwähnen, dass sich das Buch nicht mit langwierigen Beschreibungen zur Einleitung aufhält sondern ziemlich direkt in die Handlung einsteigt. Die Charaktere werden dabei eher nebenher Stück für Stück beschrieben und vorgestellt. Die Hauptfiguren sind hier die Mitglieder einer etwas unkonventionellen Familie: Ein homosexuelles Paar mit einer adoptierten, chinesisch-stämmigen Tochter, die bis zu ihrem zweiten Lebensjahr an einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte litt. Mal sehen, ob das im Laufe der Handlung noch eine Relevanz hatte oder ob hier einfach nur mal eine Variante zur Standardversion eingebaut werden sollte.


    Die Handlung setzt ein, als die Tochter im Garten des Ferienhauses spielt und nach und nach 4 Fremde auftauchen. Wirkt der erste Fremde anfangs noch ganz nett, stellt sich beim Eintreffen der anderen Drei doch sehr schnell heraus, das dem wohl nicht so ist.


  • Inzwischen habe ich das Buch fertig gelesen. Wie zu erwarten war, eskaliert die Situation relativ schnell.


  • Sar-Sargoth : Sehe ich genau so. Ich halte es auch für eines der überschätztesten Bücher des Jahres, sowohl in Übersee als auch bei uns. Im Großen und Ganzen war es für mich eher eine Idee mit vielen Lücken, auf mehreren hundert Seiten ausformuliert, als ein fertiger Roman.