Pet Sematary 2019

  • Zitat

    Und das Ende war vollkommen unfreiwillig komisch.

    Ich frage mich auch, ob das einer ernsthaft glaubt, dass man mit so einer Minispritze wen innerhalb von Sekunden umbringen kann. Ob Mensch oder untote Katze.

  • Hm, tja, was soll ich sagen ... ich fand den ziemlich geil! Und gerade die Freiheiten, die er sich nimmt, fand ich gut, das Mädchen hat mir ebenso gefallen und mir eine derbe Gänsehaut beschert. Das letzte Drittel erinnere ich als sehr spannend. Ich habe ihn mir damals als DVD gekauft und ramsch sortiere ich sofort wieder aus, dann gibt es DVD in Schubladen veresteckt und DAS Regal. Der Film hat es sogar in DAS Regal geschafft.


    Ich vergebe 8,25 auseinanderfallende Zombiekatzen.

  • Wollte ich tatsächlich auch im Kino gucken, aber wie so oft bei mir, hab ich's verpasst. Ich bin echt träge, was Kino (und Filme generell) angeht. Nachdem die Meinungen hier aber nun so schön weit auseinander gehen, werd ich den Film demnächst auf jeden Fall nachholen und mir mein eigenes Bild machen.

    Ich lese gerade: Im Garten Numen von Erik R. Andara


    “A reader lives a thousand lives before he dies.” said Jojen. “The man who never reads lives only one.” - A Song of Ice and Fire (George R. R. Martin)


  • Hat mich - im positiven Sinne - überrascht. Liebe das Original. Fand den hier aber von der Atmosphäre auch sehr gelungen, obwohl sich dieses 80er Feeling natürlich nicht reproduzieren lässt. Zuvor hab ich gehört, dass die Neuverfilmung ein reinstes Jump-Scare-Massaker sein soll, aber das empfand ich gar nicht so.

    Generell ist es bei King-Verfilmungen, die Atmosphäre, die stimmen muss (und an der so viele scheitern).

    In der zweiten Hälfte gehts leider etwas nach unten. Die Zombie-Tochter fande ich ein bisschen arg klischeehaft rübergebracht. Auch die anderen Änderungen hätten nicht sein müssen. Weiß nicht mehr, wie der Originalfilm endet, aber das offene Ende des Romans war einfach perfekt. Das hier mit dem Auto, mh... nä, mochte ich nicht so.

  • So schnell kann's gehen.. hab ihn dann heute Abend geschaut und bin keinesfalls enttäuscht, raste aber auch nicht aus vor Begeisterung. Das Original hab ich in sehr jungem Alter gesehen und es hat starken Eindruck hinterlassen (Atmosphäre und einige einzelne Szenen und gerade Jud und Pascow haben mich schwer beeindruckt). Dadurch, dass ich den Film allerdings bereits Jahrzehnte nicht mehr gesehen habe, konnte ich den neuen Film eigenständiger betrachten. Den Twist bzw. Änderung fand ich zuerst nicht schlecht, aber das Ende, meine Güte... warum?! Mal in Stichpunkten, was ich noch so dachte:


    - wo haben sie diesen Jungen gefunden, der (in meiner Erinnerung) fast haargenau so aussieht, wie der im '89er Film... wurde er etwa irgendwo ausgebuddelt und wieder.. ich meine... :O

    - Spannung ist da, ich will nicht abschalten

    - Jump scares halten sich in Grenzen

    - Zelda? Das soll Zelda sein? Das waren im Original mit die gruseligsten Szenen für mich und das lag am Schauspieler (damals von einem Mann gespielt).. fehlte hier fast völlig...

    - ähnlich bei Pascow... irgendwie viel eindringlicher im alten Film

    - Jud auch... allein, wie er im alten Film "Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger.." sagt, brrrrr mega...

    - das Ende ist Schwachsinn

    - der Song im Abspann hat mich versöhnt.. auch wenn das Original mir lieber gewesen wäre :)


    Fazit: Kann man gucken, aber für's Kino wäre es mir zu wenig gewesen.


    Gab's eigentlich eine Meinung zum Film von King selbst?

    Ich lese gerade: Im Garten Numen von Erik R. Andara


    “A reader lives a thousand lives before he dies.” said Jojen. “The man who never reads lives only one.” - A Song of Ice and Fire (George R. R. Martin)